Göth Urkunden und Regesten Krain
Aus Quellen Alpen-Adria
Göth Georg, Urkunden und Urkunden-Regesten zur Geschichte Krains im Mittelalter. In: Mittheilungen des historischen Vereins für Krain 17 (1862), S. 45-55.
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| Göth Urkunden und Regesten Krain 1 | 8. Mai 1286 JL | Lipnica (Burg) | Fridericus comes de Ortenburg belehnt Wülfing, Bürger zu Lack, mit einem Zehent auf 11 ½ Huben zu Obrern, Ernbrechen, Klein=Sevenz, Purkstall, Schesel, Gabrich. Zeugen: Wilhelm von Lack; Hermann von Bleiburg; Dominik Reinnisch, Bürger zu Lack; Heinrich beim Thor; Heinrich Presenger; Peter Vetter, Bürger zu Lack; Ulrich von Waldenberg und sein Sohn Germanus; Conrad von Ortenburg; Wülfing, des Ernest von Veldes Sohn u. a. m. |
| Göth Urkunden und Regesten Krain 2 | 24. März 1307 JL | Gorizia | Rudolph von Dyewein, Mathäus von Colored, Conrad von Grädtenegg, Ortolf von Magespurg veriechen an dissen Brieff, daß Wür vnnß mit gemainen Rath veraint haben, deß Spruchß zwischen herrn Vlrich von Reyssenberg vnd herrn Heinrich Gralant Vizthumb zu Crain und auf der March; Alß sie eß bederhalben Auf vnnß gesetzt haben, Aller der Krieg vnd sach, die sie gegen einander gehabt haben. Nun sprechen Wür deß ersten Ain Thail zu dissen Zeiten, den Andern Thail, Waß Wür mehr zu sprechen haben, den sprechen Wür Zwischen hin vnd Weihnachten, die nechst künfftig Werdten, Nun sprechen Wür, daß Herr Heinrich Gralant die Vest Waydtenberg vberantworten soll Herrn Vlrich von Reyffenberg, und soll die innhaben biß auf die Weihnachten, daß der Andere spruch geschicht, vmb dieselbe Vest vnd vmb Andere Dinge so sprechen Wür vmb den Satz, den herr Heinrich Gralant Auf die vorgenannte Vest, Alß Er vor gehabt hat, vmb Zway hundert March, vnd Aini March, alter Agleyer Pfenning, daß ihm der Herr Vlrich von Reyffenberg geben soll, Vierzig March biß auf St. Michaelß Tag, von den heurigen Jar vnd biß Er sich der vorgenannten Pfenning entheb, vnd noch hernach nieht gewehrt hat, daß sie auch ihm den Anderen spruch, vnd Waß herr Heinrich Gralant von den vorgenanten guet, daß der Vest zuegehöret, abgenohmben hat, es seye an Khorn oder fleisch oder Käß, Wie eß gehaissen ist, das Herr Vlrich mit rechter Raittung zaigen mag, daß soll Er ihm abschlagen, An den vorgenannten Zway hundert Marchen vnnd der Ainen, vmd nit an den Virzig, die er ihm Hever geben soll, so sprechen Wür auch vmb die Zwanzig March Agleyer, die herr Heinrich gelichen hat Herrn Vlrich von Reyffenberg, daß Er ihm die geb, biß auf St. Michaelß Tag oder Er geb seines guets Alß vill, daß Er sich wirdt der Zwainzig March nach Matthäus von Colored rath. So sprechen Wür, daß Herr Vlrich die Vest Waydtenberg selbst in seiner gewehr haben soll, vnnd soll von derselben Vest, vnsern herrn von Kernten vnnd auch vnsern Herrn von Görz kein schad geschehen, daß Gott nicht wolle, daß kein krieg zwischen den herren Werdte, Thete aber Herrn Vlrich an seinen guet yemandt ichteß, dessen Wöhre Er sich, vnnd sol dabey herrn Heinrich Gralants guet auch sicher sein, daß da bey der Geyl gelegen ist. So sprechen Wür auch, Wan ihrer einer Zwischen hin vnnd Weihnachten, daß der Andere spruch gehet, so soll eß einer dem anderen vierzehn Tag vor khundt Thuen, ob sie in dem Landte seint, der Heinrich Gralant zu Crain, vnnd Herr Vlrich hin in den Landt, vnnd sollen den Tag nehmen vnnd geben beedenthailß ohne alle geuardte vnd ohne alle bessen list, vmd ob ihrer Einer oder bede Ehehafft noth irret, daß soll ihnen beedenthalben nichts schaden, An ihren recht, Aber auf einen andern Tag, vmd derselb Tag soll sein entweder zu Mouenz oder zu Wipach, vmd soll vnser herr graff Heinrich von Görz, Herrn Heinrich Gralant sichern, ihme vmd alle die, die mit ihm khommen zu demselben Tag, darzue khommen, dabey Wesent, vnnd Wider von danen faren, auf ihrer sicherheit, vmd ob deren Vier entschaidleith, Ainer oder Zween zu den Tag nit kommen mechten, so soll ihr yedtweder ain andere nehmben für den, der da abginge, ohne allen bessen list. So sprechen Wür, ob Wür vnnß die vorgenamdten entschaidtleith nicht verrichten mechten, Zu dem andern spruch, so nehmben Wür zum vber Mann Herrn Conradt von Lackh, mechten Wür den nicht gehaben, so sollen Wür die vorgenannte entschaidtleith, mit gemainen Rath Ainen andern vber Mann nemen. So sprechen Wür auch, Wer den spruch nit stet helt, den Wür nun heunt gesprochen haben vnnd noch sprechen sollen, Zwischen hin vnd Weihnachten, der Were dem Anderen, der Peen dreyhundert March Agleyer verfahllen, die sye beedenthalb ein ander verbüergt haben, der Vlrich von Reyffenberg, vnnd Herr Heinrich Gralant vmd sprechen, daß in den Worthen der spruch vnuerbrochen vnnd stett bleibe, daß unser Herr Graff Heinrich von Görz, von seinen gnadten, An dissen offenen brieff sein hangendteß Insigl legen soll, der breff ist geschriben da seit Christi geburth ergangen waren dreyzehn hundert vmd Siben Jar, deß freytags in der Osterwochen, zu Görz bei denen Minderen brüedere — quod quidem appensum fuisse notatur, sed nunc ammissum inuenitur. |
| Göth Urkunden und Regesten Krain 3 | 8. Mai 1308 JL | Gorizia | Meinem getreuen Diener, Fridrich Burggraffen zu Neuburg Entbiet ich Heinrich Burggraff zu Görz getreulich mein dienst, Wisse, daß ich mich an heuntigen Tag Häbe zu dem Caiser vmdt maine mit ihm gen Rom zu fahrn, Schaff ich mit dir ernstlich, daß du derweill meinem Herrn graff Meinhardten zu Görz mit der Vest gewertig vmdt gehorsamb seyest, Bei Tag vmdt Bey nacht, Wan oder zu Welcher Zeit Er deß Betirfftig ist." Zeuge Hennß der Jud. |
| Göth Urkunden und Regesten Krain 4 | 22. Juli 1311 JL | Salzburg | König Heinrich übertragt dem Herzoge Friedrich von Oesterreich die Lösung des Landes Krain und der windischen Mark, die ihm Letzterer für 6000 Mark Silber verpfändet hat auf die Zeit, die seine Schwester Elisabeth, röm. Königin bestimmen wird. |
| Göth Urkunden und Regesten Krain 5 | 8. Mai 1313 JL | Ljubljana | Nos Henricus D. G. Bohemiae et Poloniae Rex, Carinthiae Dux, Tyrolis et Goritiae Comes Aquilegensis Tridentinensis, et Brixinensis Ecclesiarum Aduocatus. Ad notitiam uniuersorum praesens scriptum intuentium uolumus peruenire quod nos concessionem seu inuestituram charissimi fratris nostri clarae memoriae quodam Ducis Ottonis de uoluntate et con sensu nostro factam industri ac discreto Viro Henrico Lauano quondam Notario nostro in Carniolia et haeridibus suis legitimis ad rectum et legale feudum de Castro Weinek, sito in terra Marchiae prope monasterium Silicense, Ordinis Cisterciensium, cum uniuersis et singulis iuribus, Jurisdictionibus usibus et honoribus ad ipsum Castrum de Jure pertinentibus, iuxta tenorem priuilegij praedicti fratris nostri desuper dati, innouamus, ratificamus et tenore praesentium confirmamus, Promittentes pro nobis et haeredibus nostris eandem Collationem seu inuestiluram semper ratam et firmam habere, ipsamque nullo tempore reuocare sed eundem Henricum Lauanum et suos haeredes in ea secundum ius et morem feudi consimilis conseruare. In cuius rei testimonium et cautelam praesentes litteras ei dedimque nostri pendentis sigillo robore communitatis. Datum Labaci A. D. Millesimo trecentesimo, tertio decimo, feria tertia octauo die Maij. |
| Göth Urkunden und Regesten Krain 6 | 14. November 1323 JL | Zenoburg (Burg) | König Heinrich belohnt Niklas den Landschreiber in Krain, Dietmund von Schrauenstein, seine Hausfrau und ihre Erben mit einer Hube sammt Mühle in Krain, mit einer „Weyerstatt, die zu Brunne in Krain gelegen ist“, und die Niklas der Landschreiber von Herrmann von „Pruckhe“ in Kram erkauft hat. |
| Göth Urkunden und Regesten Krain 7 | 17. Juni 1325 JL | Hall in Tirol | König Heinrich verleiht den Friedrich und Geiselbrecht von „Meyngotzburg" die Lehen auf der Windischen March, die vnnß ledig Worden seind von dem Carlsperger, der neulich Tott ist”. |
| Göth Urkunden und Regesten Krain 8 | 18. Mai 1328 JL | Graz | Nos Henricus D. G. Bohemiae et Poloniae Rex. Corinthiae Dux, Tyrolis et Goritiae comes Aquilegnensis, Tridentinensis et Brixinensis Ecclesiarum Aduocatus, tenore praesentium profitemur, quod nos tanquam Tutor patrnelis nostri dilecti Joannis Henrici, spectabilis comitis Goritiae, Nobilem virum fidelem nostrum Hugonem de Duyno, fecimus et constituimus capitaneum, super totum comitatum Goritiensem in contractis Fori Julij super Charstis et Istria ita quod ipse tanquam verus capitaneus in omnibus plenam habeat potestatem, et hujus Officij causa, sibi annis sigulis, du centas marcas solidorum aquilegensis monetae dare et soluere tenebimur de bonis comitatus praedicti Mandantes universis Nobilibus ciuibus atque singulis hominibus dicti comitatus, firmiter et districto, quatenus eidem Hugoni, tanquam eorum Capitaneo omni modum debeant obedientiam exhibere, damna et expensas quas dictus Hugo causae alicuius querrae uel quaestionis dicti comitatus sustineret sibi tenebimur resarcire de bonis comitatus praedicti. |
| Göth Urkunden und Regesten Krain 9 | 25. Mai 1330 JL | Tirol (Burg) | König Heinrich verleiht dem Hanns von Liebenberg, seiner Hausfrau und ihren Kindern die Veste Görtschach in Krain „mit Siben March Aglayer, die man darzue gibt von der Vogtey Lackh vnndt mit dem Pau vmdt Ackhern, die darzue gehören, vnndt mit den Zwayen Hueben, da Matheus vnndt Juriz Aufsizen vnndt mit ainem Vischrecht auf der San vmd mit den Vischern von Zwitlach, vnndt mit Holz, mit Waldt vmdt mit Forst, mit Ferstrecht, mit Feld, Wißmat, mit Stockh vmd mit Stain“ wie es Jakob der Porger und sein Sohn „Franzel von Laibach“ zu Lehen gehabt haben. |
| Göth Urkunden und Regesten Krain 10 | 2. April 1340 JL | Wien | Albrecht, Herzog zu Oestereich, Steyr und Chärnten, übertragt eine Pfandschaft über 700, dem Peter von Liebenberg schuldiger March Agleyer Pfening, von der Veste Sibenekh auf die Veste Reiffenz. |
| Göth Urkunden und Regesten Krain 11 | 25. März 1343 JL | Greiff Sefner verkauft seinen Theil an dem Walde „der haisset an der Alben“ an den Erzpriester in „Seunthal“ und Pfarrer zu Laibach Hansen von Reicheneg und seines Brudern „Herren Merten fälligen Khindern, Merten vmdt Hannsen vmdt ihren Erben“, und bittet die Käufer damit zu belehnen. | |
| Göth Urkunden und Regesten Krain 12 | 19. Oktober 1343 JL | Geyselcher, gräflich Ortenburg'scher Burggraf zu dem Stain entscheidet auf dem Gerichtstage im Markte Radmanstorf in der Streitsache des Wülfing und der Gertraud Gramaflanz um den Hof zu Goriz zu Gunsten des Erstern. Zeugen: Wilhelm Landenberger; Gregor, Veidleins Sohn; Heinrich der Vinker; Frizl von Derimps; Velrich, Richter zu Radmanstorf; Gori zu Nidernwerd; Ernst von Deuplach. | |
| Göth Urkunden und Regesten Krain 13 | 1. Mai 1351 JL | Nos Nicolaus Dei gratia Sanctae Sedis Aquilegiensis Patriarcha, tenore praesentium recognoscimus et constare cupimus uniuersis, quod Illustrem Principem, Dominum Albertum Ducem Austriae, Styriae et Carinthiae, et dominum Carnioliae, et filios suos Rudolphum, Fridericum et Albertum, et haeredes eorum legitime infeodauimus, ac praesentibus infeodamus de Ciuitate et terra Venzoni, castro superiori in Wipach, et de Castro montis Sancti Michaelis ibidem, cum iuribus eisdem adhaerentibus, nec non de omnibus alijs bonis, Castris, possessionibus et iuribus, ad eosdem Dominum Ducem Albertum, filios suos Rudolphum, Fridericum, et Albertum Duces, et ad haeredes eorum, ab eadem Ecclesia nostra pertinentibus, titulo feodali. Inuestientes eosdem, de ipsis, cum omnibus iuribus, pertinentijs, et consuetudinibus, adhibitis Solennitatibus debitis et consuetis. Datae in Budweis sub nostro sigillo, die primo mensis Maij, Anno Dominicae Natiuitatis, Millesimo trecentesimo, quinquagesimo primo, Indictione quarta. | |
| Göth Urkunden und Regesten Krain 14 | 9. März 1361 JL | Wülfing Gurnitzer bekennt, daß ihn die Grafen Meinhard und Heinrich von Görz und Tirol auf ihrer Veste „gen ober Tulmein“ behauset haben, und verspricht bei seiner Treue „ihnen die vorgenannt Vest Tulmein getreulich innenzuhaben vmd zu behueten mit auß vmdt ein zu lassen, sy oder die ihren, bey Tag oder bey nacht, Wan oder zu Welcher Zeit sy daß fordern oder Betürfftig sein, vmdt darumb haben sy mir darzur zur Purchut geben 25 March schilling, die sy mir geschaffen haben, hanns Heinrichen ihren schreiber vmdt Ambtmann zu Tulmein Vder Wer ihr Ambt zu Tulmein innen hab, daß mich der, der vorgenannte Pfenning reicht, vmdt Were vor Allen sachen zu ieglichen Quatember virzehen march schilling, ohne virzig schillingen”. | |
| Göth Urkunden und Regesten Krain 15 | 8. Juli 1362 JL | Wilhelm Speirenberger erhält von Herzog Rudolf zu Oesterreich die Veste Klingenfels sazweise auf Wiederlösung. | |
| Göth Urkunden und Regesten Krain 16 | 19. September 1364 JL | Wels | Herzog Rudolph verleiht „Damkhbarten dem Zellenberger“ die Hube in dem „Kreußpach bey laybach gelegen, da der Ternakh aufsitzt“ als Lehen für ihn und seine Erben. |
| Göth Urkunden und Regesten Krain 17 | 1. August 1372 JL | Dravograd | Meinhard, Pfalzgraf zu Kärnten, Graf zu Görz und zu Tirol, Vogt der Gotteshäuser „zu Aglay, zu Triendte vmd zu Brichsen" nimt Ulrich den Schlaisspeckh von Thal zu seinem Diener mit dem Gelübde, daß seiner Gattin Gräfin Katharina seinen Kindern und Erben „gewertig vnd dienstlich sein soll mit ainen Stuckh gewappnet, alß oft vnd dickh Wür seiner begehren.“ Dafür erhält er nachbenannte Güter, als: „deß ersten zu Lutschney Mauruß von Winde, gibt ain Mez Waiz vnd zway Mez Habern, aber zu Lutschney, Vlrich gibt zway Mez Waiz vnd zway Mez habern, Waggusin gibt ain Mez Waiz vnd ain Mez Habern, Lukmann gibt ain Mez Waiz, Poydigoriz von Podiger gibt ain Mez Waiz vnd anderthalb Mez Haber, Zetschkho gibt zway Mez Waiz vnd drey Mez Haber, vnd ain Mez Hirsch, Lukas zu Zelkan gibt zway Mez Waiz vnd Vier Mez haber, halbe Wein von ainen Glaydt, zway hüener vnd zwölff Eyr, ginther von Zelkan, gibt ain Mez Waiz, zway Mez habern, zway hüener vnd Sechß Eyr, vnd von ainer Prayden von der Churen, gibt zway Mez Waiz vnd zway Vrn Wein“, welche Güter er (Ulrich) ohne Bewilligung des Grafen Meinhard weder versetzen, verkaufen noch „verkumern" darf. |
| Göth Urkunden und Regesten Krain 18 | 6. April 1373 JL | Wien | Ulrich Weisseneker reversirt den Herzogen Albrecht und Leopold von Oesterreich die Pfandschaft auf der Veste Vinkhenstain und die Verwendung eines Baugeldes pr. 300 Pfund Wiener Pfenning für selbe. Siegler: Conrad von Khreyg, Hauptmann in Krain. |
| Göth Urkunden und Regesten Krain 19 | 17. Juli 1374 JL | Ljubljana | Leopold, Herzog zn Oesterreich, Steyr, Kernten und Krain, Graf zu Tirol rc. schenkt dem Ritter Albrecht dem Hopffenbacher um der getreuen und nuzbaren Dienst, die er Herzog Albrechten und ihm an der Herrschaft zu Jster und in der Metlikh gethan hat, und für seine Schäden, 200 Pfund Wiener Pfening auf der Vest zu Meichau. |
| Göth Urkunden und Regesten Krain 20 | 2. Februar 1375 JL | Jakob, Abt zu Sittich, und der Convent daselbst erhalten von der Gräfin Katharina, Witwe Albrechts Grafen von Görz und Tirol, Pfalzgrafen zu Kärnten 700 fl., und geloben dagegen einen ewigen Jahrtag, tägliche Messe und ewiges Licht. Mit den 700 fl. lösen sie ihre Güter zu Pabendorf, und den Zehend an der windischen Mark in der Pfarre zu Harland. Siegler: Niklas Abt zu Rein. | |
| Göth Urkunden und Regesten Krain 21 | 6. Februar 1375 JL | Conrad der Muracher von Landeg wird von Mainhard, Pfalzgrafen zu Kärnten, Grafen zu Görz und Tirol auf der Veste Hasperg behaust. Er hat sie jedoch auf jedesmaliges Verlangen dem Herrn Grafen oder dessen Angehörigen, und im Falle dessen Ablebens der Herzogin Katharina von Bayern rückzustellen, und darf keinerlei Gut auf die Veste nicht schagen (sic) noch iechen. Zeugen: Conrad Burggraf zu Luenz, Hans von Stall, Conrad v. Gropenstein. | |
| Göth Urkunden und Regesten Krain 22 | 26. August 1378 JL | Wien | Frizl der Mangospurger verkauft den Herzogen Albrecht und Leopold um 3600 fl. seine freieigenthümliche Veste Lueg am Karst, Agleyer Lehen; das Dorf Sagan und die Mühl daselbst mit Gericht und Zehent; das Dorf Wyelskh; das Dorf Puch ohne der Huben, die dem Hans von Neuhaus gehört; eine Mühle daselbst und 2 Güter zu St. Michael, da der Suppan aufsizt, cum appertinentiis; eine Vogtei auf der Pfarrkirche zu Crenebiz; das Gericht in dem Vierbaumer Wald zu St. Gertrauden; die Mauth auf dem Kirchtag daselbst, und das Gericht zwischen der Strasse vom Pirpaumerwald und der Landstrasse, die gen Landau geht auf anderthalb Meilen. Siegler: Seine Brüder Conrad und Wilhelm, und sein Oheim Niklas von Gallenberg. |
| Göth Urkunden und Regesten Krain 23 | 1. Juni 1379 JL | Monißel von Tschernemel wird von Grafen Meinhard von Görz rc. auf der Veste Schwarzenegg auf dem Karst behaust, darf aber auf selbe „keinerley guet schlagen noch Jechen.“ Zeugen: Conrad, Burggraf von Luenz. | |
| Göth Urkunden und Regesten Krain 24 | 3. Jänner 1380 JL | Graz | Herzog Leopold schuldet Haugen von Tybein, Hauptmanne in Isterreich, 14.000 fl. und 370 Pfund Wiener Pfening für Lösung der Veste Karlsperg bei St. Veit und des Vicedom=Amtes in Kärnten, wofür er ihm das Land zu Isterreich mit der Grafschaft Mitterburg, allen edlen Leuten, Castellen, Dörfern und Herrlichkeiten verpfändet gegen Wiederlösung und billige Behandlung der Inleute. |
| Göth Urkunden und Regesten Krain 26 | 20. April 1381 JL | Graz | Herzog Leopold verschreibt der Elisabeth Rautenbergerin, seiner Gemalin Hofmeisterin, 100 Mark Venediger zum nothdürftigen Bau auf der Veste Obernassenfuß, die sie sazweise inne hat. |
| Göth Urkunden und Regesten Krain 25 | 17. Dezember 1381 JL | Rheinfelden | Herzog Leopold weist Elisabeten Reutenbergerin mit 100 Mark Schilling, die sie auf nöthige Bauten der fast zerrissenen Veste Obernassenfuß verwenden soll, auf dieselbe Veste. |
| Göth Urkunden und Regesten Krain 27 | 21. Juli 1382 JL | Conrad der Zeppel wird von Grafen Meinhard zu Görz rc. zu einem Diener, „mit einem Spiesß zu Rosß gewaffnet“ aufgenommen, dafür erhält er einige Huben, Weingärten, Zehend, und Hofstätten, und 2 Güter zur Ablösung. Er verzichtet auf jedes Recht an die Veste Wippach, verbindet sich, bis zu nächsten St. Jörgentag 100 March Schilling an den Grafen von Görz zu zalen, und in dessen Gebiet seßhaft zu bleiben. | |
| Göth Urkunden und Regesten Krain 28 | 26. April 1394 JL | Roma | Bonifacius Episcopus Seruus Seruorum Dei. Dilecto filio Abbati Monasterij Ossiacensis, Salzburgensis Dioecesis, salutem et Apostolicam benedictionem. Eximiae denotionis sinceritas, quam dilectus filius, nobilis uir Fridericus Comes de Ortenburg, Aquilegensis Dioecesis ad nos, et Romanam gerit Ecclesiam, non immerito promeretur, ut uotis suis, illis praesertim, quae suae commoditatis augmentum respiciunt, fauorabiliter annuamus. Exhibita siquidem nobis nuper pro parte dicti Comitis petitio continebat, quod dudum bonae memoriae Joannes Patriarcha Aquilegensis, attente considerans nonnulla grata et accepta seruitia sibi et praedecessoribus suis Patriarchis Aquilegensibus, qui fuerant pro tempore, nec non Ecclesiae Aquilegensi per eundem Comitem et successores suos eidem Ecclesiae uerisimiliter impendenda, ac uolens propterea eidem Comiti de aliqua recompensatione prouidere, ad id etiam dilectorum filiorum Capituli Aquilegensis accedente consensu Sancti Petri in Ratmanstorff, et Sancti Georgii in Goriach, ac Sancti Georgii in Loos, et Sancti Andreae in Möstnach praedictae Dioecesis, parochialium Ecclesiarum ius Patronatus, quod idem Joannes Patriarcha ratione dictae Ecclesiae Aquilegensis in ipsis Sancti Petri et Santi Georgii in Los, et Sancti Andreae Ecclesiis tunc obtinebat, et cuius quidem Ecclesiae Sancti Georgii in Goriach Collatio ad Archidiaconum Carniolae, dictae Dioecesis, pro tempore pertinebat et quidem officialis pro solo nutu Patriarchae Aquilegensis, etiam pro tempore existentis poni et amoueri consueuit praefato Comiti pro se suisque haeredibus et successoribus huiusmodi authoritate ordinaria dedit et concessit, ac in eas perpetuae donationis titulo transtulit, et nonnulla alia circa praesentationes et institutiones Rectorum Sancti Petri in Rattmanstorff, et Sancti Georgii in Goriach, ac Sancti Georgii in Los, et Sancti Andreae in Möstnach praedictarum, ac etiam Sancti Petri in Nakel, et Sancti Stephani in Reiffniz, ac Sancti Martini in Paldramstorf, nec non Sanctae Mariae in Kemerig, ac Sancti Paternionis et Sancti Nicolai in Nukenstorff, ac Sancti Georgii in Feustriz, et Sancti Vdalrici in Kellerberg, dictae Dioecesis, parochialium Ecclesiarum, quae de iure Patronatus, eiusdem Comitis existebant, prout existunt, perpetuo obseruanda indulsit, statuit et ordinauit, prout in originalibus litteris inde confectis dictorum Joannis Patriarchae et Capituli sigillis munitis, quarum transumptum in formam publicam redactum praesentibus inseri fecimus, dicitur plenius contineri. Cum autem, sicut eadem petitio subiungebat, huiusmodi originales litterae ad Romanam Curiam propter uiarum discrimina commode, seu absque amissionis periculo deferri nequirent, et etiam ab aliquibus asseratur, concessionem et donationem praedictas ex eo, quod tractatus et solemnitates in talibus fieri soliti, forsan in praemissis obseruati minime fuerunt, uiribus non subsistere, pro parte dicti Comitis nobis fuit humiliter supplicatum, ut alicui presbytero in partibus illis, qui litteras originales, indulta, statuta, et ordinationes inspiciat et examinet, eaque authoritate Apostolica confirmet, committere de speciali gratia dignaremur. Nos itaque huiusmodi supplicationibus inclinati, discretioni tuae per apostolica scripta committimus et mandamus, quatenus litteras originales, indulta, statuta et ordinationes praedicta inspicias et examines diligenter, eisque per te inspectis et examinatis in praefato transumpto in omnibus et per omnia conformia fore inueneris, litteras, donationem, concessionem, indulta, statuta, et ordinationes huiusmodi, et quaecunque inde secuta quolibet defectu, si quis in illis forsan interuenerit, et qualibet solemnitate omissa nequaquam obstantibus authoritate praedicta confirmes, eaque facias eadem authoritate inuiolabiliter obseruari. Tenor uero transsumpti et litterarum huiusmodi sequitur et est talis: Joannes Dei gratia sanctae sedis Aquilegensis Patriarcha Magnifico Domino Friderico, spectabili Comiti de Ortenburg, fideli amico nostro carissimo salutem cum dilectione sincera. Grata, indefessa, prompta, atque fidelia uestra uestrorumque praedecessorum obsequia, quae nostrae Aquilegensi Ecclesiae, nostrisque praedecessoribus promptissime, ut ex relatione fideli clare percepimus, impenderunt, et propter quae magna et intolerabilia damna sustinuerunt, et praecipue genitor vester, qui dum in ipsis seruitiis fideliter insudaret, per ipsius Ecclesiae aemulos captus personaliter, suisque castris et bonis omnibus priuatus fuit, Vosque nobis et ipsi Ecclesiae ipsa impendere continuo fidelissime non cessatis, ac dante Domino impendi Ecclesiae praelibatae, nobis et successoribus nostris per uos et haeredes uestros de stirpe progenie, ac domo Vestra existente, speramus feruentius in futurum merito et rationabiliter nos inducunt, ut uobis reddamur ad gratiam singularemque beneuolentiam liberales, et personam uestram, quantum cum Deo possumus, congruis fauoribus et gratiis extollamus, volentes igitur praemissorum intuitu, eandem uestram honorare personam, gratiamque uobis facere specialem, ex eo, quod uobis uestrisque haeredibus de stirpe, progenie, et domo uestra existentibus de consilio et consensu et uoluntate dilectorum in Christo nobis filiorum, vice decani, Canonicorum, et Capituli Ecclesiae nostrae Aquilegensis in quatuor parochialibus Ecclesiis seu plebibus infrascriptis in nostra Diaecesi constitutis, uidelicet Sancti Petri in Rattmanstorf, Sancti Georgii in Goriach, Sancti Georgii in Los, et Sancti Petri in Nakel, Ouarum parochialium Ecclesiarum Collatio, prouisio, et omnimoda dispositio ad nos et ipsam Ecclesiam nostram praeterquam dictam Ecclesiam Sancti Georgii in Goriach, cuius collatio ad nostrum Carniolae Archidiaconum pleno iure dignoscitur, ius Patronatus concedimus per praesentes. Et ideo quandocunque et quotiescunque ipsae parochiales Ecclesiae, uel earum aliqua de caetero uacare contigerit, presbyterum seu presbyteros idoneum uel idoneos, morum et honestate uenustos, in aetateque legitima constitutum seu constitutos, et aliqua simoniaca prauitas non interueniat siue dolus, super quibus uestram et haeredum uestrorum conscientias oneramus proprias ueniendi et eligendi, et illum presbyterum per uos uel haeredes uestros adinuentum et electum ad dictam Ecclesiam parochialem Sancti Petri in Rattmanstorff, si uacat uel uacare contigerit, nobis uel successoribus nostris, illumque uel illos presbyterum seu presbyteros per uos seu dictos haeredes uestros, ut praefertur, adinuentos et electos ad dictas Ecclesias parochiales, uidelicet Sancti Georgii in Goriach, et Sancti Petri in Nakel, nec non Sancti Andreae in Möschnach, dictae nostrae Diaecesis, in qua ius Patronatus uestri progenitores et uos ab antiquo habuistis, habetisque de praesenti. Si omnes uel ipsarum aliqua uacant seu uacat, aut imposterum uacare contigerit, plebano dictae parochialis Ecclesiae Sancti Petri in Rattmanstorf per uos et haeredes uestros praedictos electo et praesentato, et per nos et successores nostros confirmato, illum uero presbyterum per uos et haeredes uestros antedictos ad dictam parochialem Ecclesiam in Los Sancti Georgii adinuentum et electum, si uacat uel uacare contigerit, plebano Sancti Stephani in Reiffniz pro tempore existenti per uos et haeredes uestros electo et praesentato prout antiquitus consueuistis, ac per nos et successores nostros, ut praemittitur, confirmato, illum autem, uel illos presbyterum uel presbyteros, quem uel quos ad infra scriptas Ecclesias parochiales, uel earum aliquam, in quibus progenitores uestri, et uos ius patronatus ab antiquo habuistis et habetis, de praesenti adinuenire et eligere uos et haeredes uestri contigerit, uidelicet Sanctae Mariae in Kemrik, Sancti Paterniani, Sancti Nicolai in Nutleindorf, Sancti Georgii in Feustriz et Sancti Vdalrici in Kellerberg, nostrae Diaecesis antedictae, si omnes uel eorum aliqua uacat uel uacant, aut imposterum uacare contigerit. Plebano S. Martini in Paldramstorf dictae nostrae Diaecesis per uos uel haeredes uestros electo et praesentato, ut ab antiquo fecistis, et per nos uel successores nostros confirmato, in perpetuum praesentando, omnibus modo, iure, et forma, quibus melius et efficacius possumus, per nos et successores nostros hac uice et nomine nostrae Aquilegensis Ecclesiae supradictae uobis uestrisque haeredibus supradictis licentiam et authoritatem tenore praesentium concedimus, et plenariam facultatem, ita, quod nos et successores nostri illum presbyterum, quem ad dictam parochialem Ecclesiam Sancti Petri in Rattmanstorf sit, ut praemittitur, praesentatus, et demum confirmatus. Illum uel illos presbyterum seu presbyteros quem uel quos ad dictas parochiales Ecclesias seu plebes Sancti Georgii in Goriach, Sancti Petri in Nakel et Sancti Andreae in Möschnach, uel ad earum aliquam, plebanus uero Sancti Stephani in Reiffniz etiam praesentatus et confirmatus, ut supra, illum presbyterum, quam ad dictam parochialem Ecclesiam S. Georgii in Los, plebs autem S. Martini in Paldramstorf similiter sic, ut praefertur, praesentatus et confirmatus, illum uel illos presbyterum uel presbyteros, quem uel quos ad dictas parochiales ceclesias uel earum aliquam, uidelicet Sanctae Mariae in Kemrik, S. Paterniani, S. Nicolai in Nutlemstorf, Sancti Georgii in Feustriz et Vlrici in Kellerberg, uos et haeredes uestri praefati eligere, seu praesentare contigerit, dummodo sit seu sint presbyter aut presbyteri idoneus uel idonei, ut praefertur, authoritate nostra ordinaria teneantur et teneatur sine contradictione aliqua in perpetuum confirmare, curamque seu curas animarum committere, ac omnia et singula alia facere, ut talibus necessaria in forma ecclesiae consueta. In cuius rei testimonium praesentes scribi fecimus, nostrique sigilli appensione muniri. Datum in nostro Patriarchali palatio nostrae ciuitatis Austriae, die decima Junii Anno Domini Millesimo trecentesimo nonagesimo quarto, indictione secunda. — Nos Thomasinus de Forlinio Vice Decanus, Comatius de Valle, Antonius de Ranchon, Bartholomaeus de Robio, Franciscus Freisinger et Bartholomaeus de Silauengo, omnes Canonici praebendati Ecclesiae Aquilegensis in Capitulo ipsius Ecclesiae pro infrascriptis et aliis faciendis ad sonum campanae more solito congregati. Cum plures Canonici pro tunc non essent in eadem Ecclesia residentes, Visis et diligenter examinatis reuerendissimi Domini nostri Patriarchae litteris supra descriptis, considerantes contenta in eisdem ad commodum, utilitatem et augmentum Aquilegensis Ecclesiae cedere communicato prius consilio et assensu uenerabilium uirorum, Dominorum Joannis Pettocti, Decani Ciuitatensis, Albertini de Alpinis et Joannis de Vtino, Canonicorum et confratrum nostrorum tunc in Ciuitate Austriae residentium, praemissis omnibus in eadem littera contentis, nostrum et capituli nostri consensum et assensum praebuimus et praebemus omnibus modo, iure, et forma, quibus melius possumus, praemissa omnia ratificantes, confirmantes, ac in omnibus et per omnia approbantes. In cuius rei testimonium praesentem confirmationem per nostrum Notarium scribi fecimus; nostrique sigilli appensione muniri. Datum Aquilegensi in Capitulo nostro die 12. Junii, Anno domini Millesimo trecentesimo nonagesimo quarto, indictione secunda. — Datum Romae apud S. Petrum, sexto Calendas Maji, Pontificatus nostri anno quarto decimo. |
| Göth Urkunden und Regesten Krain 29 | 12. November 1396 JL | Sankt Veit an der Glan | Herzog Wilhelm belehnt den „Greymel von der Oberngurkh“ mit nachfolgenden Gütern, „gelegen in vnnserem Landtesgericht zu Weichselberg, die Wür mit ihm, vmb andere seine aigene Guetter Haben außgewechselt, deß ersten drey güetter zu dreßpohel, die zway geltent yegliches Sechß vmdt Neunzig pfening Venediger schilling, vnndt das ain ist geschlagen in Khorn Zünß, Item Sechß Güetter, da zu Gnogiel, der geltent fünf, yedes Sechs ymbt Neuzig pfeninge Venediger schilling, vnndt aineß ist geschlagen in Khorn Zünß, Item zu gurkhdorf zehen Güetter, der geltent achte, Jedes Sechß vmdt Neunzig pfening Venediger schilling, vnndt die zway seint auch geschlagen in Khorn Zünß, vnndt auch ain Guet zu dem egenanten dreßpohel gelegen, giltet fünf vnndt zwanzig pfening Venediger schilling.“ |
| Göth Urkunden und Regesten Krain 30 | 1. April 1399 JL | Caspar, Burggraf zu Luenz und zum Lueg, reversirt des Lienhard, Pfalzgrafen in Kärnten, Grafen zu Görz und Tirol rc. Verleihung der Pflege Wippach nach Christof Kienburger. | |
| Göth Urkunden und Regesten Krain 31 | 11. November 1399 JL | Ljubljana | Herzog Wilhelm gestattet dem Niklas Summeregger vier Huben zu Zubretsch und zwei Huben zu Gerstlandt, die landesfürstl. Lehen sind, an Niklas den Mangespurger zu versetzen. |
| Göth Urkunden und Regesten Krain 32 | 31. Dezember 1403 JL | Trieste | In Christi nomine Amen. Anno Circumcisionis eiusdem Millesimo Quatricentesimo tertio Indictione undecima die ultimo Decembris Tergesti, sub loga Communitatis Tergesti, praesentibus, nobilibus et egregiis viris ser: Argentino de Argento, ser: Nicolao de Baiardis, et ser: Francisco de Goppo ciuibus Tergesti Testibus ad hoc uocatis, rogatis, et specialiter habitis, et multis alijs etc. Coram spectabilibus, generosis et egregiis viris Domino Joanne Velseger honorabili capitaneo Ciuitatis Districtusque Tergesti pro Illustrissimo Serenissimo ac Potentissimo Principe, et Excellentissimo Domino Domino Friderico, Dei gratia inclyto Duce Austriae, nostro gratiosissimo domino, ac domino Messalto de Messaltis, Domino Girolo de Viana, et domino Andrea de Basilio honorabilibus Judicibus praefatae Ciuitatis ac districtus Tergesti comparuit Michael Stopar de Bristica districtuus Postoyne et vigore cuiusdam literae Illustrissimi, serenissimi, ac potentissimi principis et gratiosissimi Domini Domini Friderici Junioris, Dei gratia inclyti Ducis Austriae et nostri benignissimi Domini, missae ad spectabilem virum Domino Boncine belli ciuem Tergesti honorabilem Capitaneum Postoine praesentatae coram dictis Dominis Capitaneo et judicibus Tergesti per Dominum Nicolaum Vadiner, scriptorem dicti domini Boncine, et secundum dictae literae tenorem, ac promissionem in ipsa litera continentem dictus Michael non ui, nec timore, nec dolo, nec aliqua fraude semotus, sed sponte, libere, et ex certa scientia et uoluntate per se, et per suos haeredes tradidit et assignauit, omnia sua Jura et actiones directas et indirectas, quae et quos habet seu quomodo libet habere posset, uel se habere posse praetenderet, in quodam molendino sita prope fluvium Bistriae districtus Possoino serenissimis, Illustrissimis et Potentissimis Principibus et Excellentissimis Dominis, Domino Friderico Veteri, et Domino Friderico Juniori, inclitis Ducibus Austriae et nostris gratiosissimis Dominis, absentibus, tamquam Praesentibus, pro se et eorum haeredibus ac successoribus, ad habendum tenendum et possidendum, et quidquid eis, et alicui eorum deinceps placuerit perpetuo faciendum, cum omnibus et singulis, quae infra suos continentur confines, uel alios, si qui forent, ueriores, cum accessibus, et egressibus suis, usque in viam publicam, et cum omnibus ct singulis pertinentiis dicti molendini et aliis, quae habent super se, uel infra se, seu intra se, in integrum omnique jure actione, usu, et requisitione ipsis Dominis, uel alicui praedictorum ex ea re, uel pro ea re, ut ipsi mei modo aliquo pertinente semota, cancellata et annichilata, quacunque alia re uocatione, scriptura uel instrumento facta et im posterum fienda per Dominum Michaelem, et per suos haeredes, sed potius prodicta traditione et assignatione suorum furium et actionum dicti Molendini, cum suis pertinentiis dictus Michael a praelibato Domino Friderico Juniore plenam satisfactionem percepit, et de solutione est plenissime contentus, ut coram praefatis Dominis Capitaneo et Judicibus Tergesti confessus est et fuit promittensque Dictus Michael per se et suos haeredes praelibatis Dominis pro se et eorum haeredibus, omnia et singula supra dicta, rata, grata et firma habere et tenere, et non contra facere uel contra uenire per se uel per alium aliquo jure, uel causa, uel ingenio, tam de iure quam de facto sub obligatione omnium et singulorum bonorum praesentium et futurorum, in quorum omnium praemissorum firmissimam ualetudinem et firmitatem et fidem Praelibati Domini Capitaneus et Judices Tergesti jusserunt in dicto instrumento sigillum Communitatis esse suspensum, non praeiudicandi honori dictae Communitatis, et quod non sit damnum et detrimentum dictae Communitati Tergesti suspensio dicti sigilli. — Ego Joannes de Nursia artium Doctor Publicus Imperiali dignitate Notarius ac Cancellarius Communitatis Tergesti, praedictis omnibus et singulis praesens fui et rogatus scribere, scripsi, et dictum instrumentum authenticaui, in quorum omnium fidem et robur signum meum apposui consuetum. |
| Göth Urkunden und Regesten Krain 33 | 2. Februar 1409 JL | Lehenrevers Niklas des Zeppel an Grafen Johann Meinhard zu Görz und Tirol rc. über die Veste „die Alben“ auf dem Karst gelegen. Siegler: Erasam der Burggraf zu Luenz, Jörg von Lind, und Conrad der Burggraf von Luenz. | |
| Göth Urkunden und Regesten Krain 34 | 1. März 1415 JL | Graz | Nichs von Neuhauß nimmt von Erzherzog Ernst sein frei eigenes Dorf Rachitten zu Lehen. |
| Göth Urkunden und Regesten Krain 35 | 28. August 1415 JL | Radovljica | Venerabili viro domino Cholomanno rectori parochialis ecclesiae sancti Canciani in oppido Krainburg, Aquilegensis dioecesis, domino et fautori suo singularissimo debita cum reverentia et obsequiis fidelibus promptitudine Wilhelmus Nagenhofer salutem. Quia Capella Sancti Leonhardi hospitalis ejusdem oppidi Crainburg praedictae Aquilegensis Diaecesis ad praesens vacat per liberam resignationem domini Andreae Vltimi capellani ejusdem, cui jus patronatus et praesentandi ad me, institutio et confirmatio vero ad vos pertinet, quare per praesentes honorabilem virum dominum Georgium Marchburger presbyterum praefatae Aquilegensis diaecesis venerabilitati vestrae praesento, cui hanc pure propter Deum contuli, ut patronus humiliter supplicans, quatenus ipsum de dono altaris praedictae capellae et in spiritualibus investirae et confirmare velitis secundum ritum et in talibus fieri consuetum. ln cujus rei testimonium praesentes meas litteras sigillo nobilis et egregii viri Antonii de Pranpergo affinis mei carissimi studiose petii roborari, quia proprii mei sigilli ad praesens careo. Datum in Rattmanstorff, vigesima octava die mensis Augusti. Anno domini millesimo quadringentesimo quinto decimo. |
| Göth Urkunden und Regesten Krain 36 | 10. Mai 1419 JL | Kožljak (Burg) | Hermann Guetteneg sucht um die Genehmigung bei Herzog Fridrich an, seiner Ehefrau den Thurn zu Lakh, die Veste Wachsenstein auf die Zeit ihrer Witwenschaft bis zu ihrem Tode verschreiben zu dürfen. |
| Göth Urkunden und Regesten Krain 37 | 24. November 1424 JL | Wiener Neustadt | Friedrich Krell löst mit Bewilligung Herzogs Friedrich zu Oesterreich dem Hans Summereker 3 Huben zu Zuebratsch, 1 Hube zu Pühel, 2 Huben zu Gerstland, und ein Bergrecht am Bolangerberge ab. Siegler: Graf Eberhard von Krachberg. |
| Göth Urkunden und Regesten Krain 38 | 30. Juni 1426 JL | Lehenaufsand von Jörg von Stain an Herzog Fridrich zu Oesterreich über eine Mühlstatt an der Kanker unter dem Klanz bei Krainburg mit der Bitte, selbe dem Mixse Mesrer, Bürger zu Krainburg, zu Lehen zu geben. | |
| Göth Urkunden und Regesten Krain 39 | 24. November 1427 JL | Lehenaufsand des Peter Orlona, Bürgers zu Laibach, an Herzog Fridrich über Zehende in der Pfarre St. Veit ob Laibach, die vormals Hansen dem Sumeregger verliehen waren, und jetzt dem Käufer Syre Guttor, Bürger zu Laibach, zu verleihen wären. Siegler: Thoman Werdter, u. Paul Haynna, Bürger zu Laibach. | |
| Göth Urkunden und Regesten Krain 40 | 12. Dezember 1427 JL | Lehenaufsand der Cathrein, Gregors von Piran Ehewirthin, an Herzog Fridrich über 2 Huben in Lustal zu Diepolstorf, die sie an Paul Lustaler, Bürger zu Laibach, verkaufte. Siegler: Wolfgang Waigerstorfer, Bürger zu Völkermarkt. | |
| Göth Urkunden und Regesten Krain 41 | 10. Juni 1428 JL | Lehenaufsand des Herrmann von Dragoml, über eine Hube und einen Acker zu Dragoml, Kuchellehen in Krain, mit der Bitte an Herzog Fridrich zu Oesterreich, selbe dem Syri Guttorn, Bürger in Laibach, zu verleihen. | |
| Göth Urkunden und Regesten Krain 42 | 25. Juni 1428 JL | Graz | Herzog Fridrich zu Oesterreich belehnt den Paul Lustaler, Bürger zu Laibach, mit 2 Jägerhuben im Lustal und zu Diepoltstorf, die er von Gregor von Perau kaufte. |
| Göth Urkunden und Regesten Krain 43 | 7. März 1430 JL | Innsbruck | Lehenaufsand des Hans von Erholzheim, Ulrich und Conrad Brüder die Dachauer, und Thoman u. Ludwig Brüder von Rottenstain an Herzog Fridrich über Güter am Kreuzberg, Nanored, am Popitsnig rc. — Steyer. Lehen, die sie dem Andree Siessenhaimer verkauften. |
| Göth Urkunden und Regesten Krain 44 | 15. Juni 1430 JL | Lehenaufsand des Hans Bemburger an Herzog Fridrich zu Oesterreich über einen Zehent zu St. Merten bei der Sau, den er von Hans Schiltlein, Bürger zu Laibach, vormals erkauft hatte, und nun an Wido Spenglawez, Richter zu Laibach, käuflich überläßt. | |
| Göth Urkunden und Regesten Krain 45 | 6. Juli 1430 JL | Erasmus Lubel, Pfarrer zu St. Martin in Yg, tauscht mit Sigmund Dreybacher, Priester zu St. Veit, um die Kapelle der h. Jungfrau Maria in Ava bei Wippach. | |
| Göth Urkunden und Regesten Krain 46 | 24. September 1430 JL | Ljubljana | Anna, Niklas des Dreyßiger eheliche Wirthin, bittet Herzog Fridrich zu Oesterreich, ihren Mann, als Mitgerhaben ihres Kindes Berbel aus erster Ehe, mit dem Hofe zu Oberlaibach in Niderndorf zu belehnen. Siegler: Jörg Gutensteiner. |
| Göth Urkunden und Regesten Krain 47 | 30. Oktober 1430 JL | Ljubljana | Lehenaufsand der Agnes, Eberhards von Landtropp Witwe, an Herzog Fridrich über Zehende in der St. Veiter Pfarr ober der Stadt Laibach mit dem Ersuchen um Belehnung des Fridrich Gaunser, Bürgers zu Laibach mit denselben. Siegler: Jörg Guettenstainer, Verweser in Krain. |
| Göth Urkunden und Regesten Krain 48 | 13. Dezember 1430 JL | Wiener Neustadt | Herzog Fridrich zu Oesterreich belehnt Pankrazen Wernegger mit Gütern zu Desthen in der Morautscher Pfarre, Krainer. Lehen. |
| Göth Urkunden und Regesten Krain 49 | 25. Jänner 1431 JL | Lehenaufsand des Niklas Gallenberger an Herzog Fridrich über drei Huben zu Lukowiz bei Oberlaibach, die er an Wide Spenglawz, Bürger zu Laibach, verkaufte, und für den er die Belehnung ansucht. | |
| Göth Urkunden und Regesten Krain 50 | 14. Juni 1431 JL | Bleiburg/Pliberk | Lehenaufsand des Balthasar Julbekh an Herzog Fridrich über Güter zu Oberlaibach — Herrschaft Bleiburger Lehen mit der Bitte, selbe an Erasam Hawzen zu verleihen. |
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