Göth Urkunden und Regesten Krain 17

Aus Quellen Alpen-Adria

Göth Georg, Urkunden und Urkunden-Regesten zur Geschichte Krains im Mittelalter. In: Mittheilungen des historischen Vereins für Krain 17 (1862), S. 47.



[17] 1372. Traburg (Drauburg) 1. Aug. (an St. Peters=Tag ad Vincula). Meinhard, Pfalzgraf zu Kärnten, Graf zu Görz und zu Tirol, Vogt der Gotteshäuser „zu Aglay, zu Triendte vmd zu Brichsen" nimt Ulrich den Schlaisspeckh von Thal zu seinem Diener mit dem Gelübde, daß seiner Gattin Gräfin Katharina seinen Kindern und Erben „gewertig vnd dienstlich sein soll mit ainen Stuckh gewappnet, alß oft vnd dickh Wür seiner begehren.“ Dafür erhält er nachbenannte Güter, als: „deß ersten zu Lutschney Mauruß von Winde, gibt ain Mez Waiz vnd zway Mez Habern, aber zu Lutschney, Vlrich gibt zway Mez Waiz vnd zway Mez habern, Waggusin gibt ain Mez Waiz vnd ain Mez Habern, Lukmann gibt ain Mez Waiz, Poydigoriz von Podiger gibt ain Mez Waiz vnd anderthalb Mez Haber, Zetschkho gibt zway Mez Waiz vnd drey Mez Haber, vnd ain Mez Hirsch, Lukas zu Zelkan gibt zway Mez Waiz vnd Vier Mez haber, halbe Wein von ainen Glaydt, zway hüener vnd zwölff Eyr, ginther von Zelkan, gibt ain Mez Waiz, zway Mez habern, zway hüener vnd Sechß Eyr, vnd von ainer Prayden von der Churen, gibt zway Mez Waiz vnd zway Vrn Wein“, welche Güter er (Ulrich) ohne Bewilligung des Grafen Meinhard weder versetzen, verkaufen noch „verkumern" darf. Tom. I. pag. 707.