Regesten des Erzbistums Salzburg
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Regesten des Erzbistums Salzburg
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| Costa Regesten Krain 18 | 26. Februar 1136 JL | Villach | Uebereinkunft und Tausch zwischen Erzbischof Conrad zu Salzburg, Pilgrim Patriarch zu Aqulieja und Abt Hezelin zu Ossiach über die Zehenten, nämlich der Patriarch Pilgrim und der Abt Hegelin überlassen der Kirche zu Salzburg das Allodialgut zu Prekop, der Erzbischof hingegen gestattet dem Stifte Ossiach alle bisher genossenen und in Streit gelegenen Zehente, wie auch jenen auf sechs Mansen auf der Nordseite des Ossiacher Sees mit der Bedingniß, daß der vierte Theil desselben den Pfarrern überlassen werde. |
| Costa Regesten Krain 26 | 25. Juli 1188 JL | Friesach | Adalbert Graf von Bogen verpfändet dem Erzstifte Salzburg auf zwei Jahre das Schloß Gurkfeld. |
| Costa Regesten Krain 28 | 1202 JL | Albert und Berchtold, die Grafen von Bogen, tragen dem Erzstifte Salzburg das Schloß Gurkfeld gegen Erlassung einer Schuldsumme von 800 Mark Silber zu Lehen auf. | |
| Costa Regesten Krain 30 | 17. November 1216 JL | Graz | Vergleich zwischen dem Bischof Eckbert von Bamberg, und Bernhard, Herzog von Kärnten, auf Vermittlung des Erzbischofs Eberhard von Salzburg und Herzog Lopold von Oesterreich, demnach Herzog Bernhard dem Bischof das Schloß Wernberg mit Zugehörungen, wie er es von dem Abte zu St. Paul erkauft hatte, überläßt, und gelobt, die Brücke über die Drau unter Wernberg einzureißen, die Befestigung auf der Insel zu zerstören, die Zollstätte aufzuheben und auf keinerlei Weise die Mauth, die Niederlage der Waren, und den Handel der Insassen des Hochstifters zu beeinträchtigen. Er macht sich auch verbindlich, in dem Engpasse bey Reichenfels keine neue Feste zu bauen, und schenkt überdieß noch dem Bischofe einige Plätze in Villach, welcher ihm dafür 1000 Mark Silber bezahlte, und ihn mit dem gedachten Schlosse und seinen Gütern wieder belehnte. Diesen Vergleich bestätigte Papst Gregor IX. ddo. Lateran 23. Dec. 1227 |
| Costa Regesten Krain 40 | 1244 JL | Wiener Neustadt | Friedrich der Streitbare bezeuget, daß Heinrich der Schenk von Habesbach, die Eigenschaft des Schlosses Lichtenberg, dem Salzburger Erzbischof Eberhard verkauft habe. |
| Göth Regesten Steiermark 1 | 22. Dezember 1252 JL | Millstatt | Meinhardus, comes Goritiae urkundet, Hermann Graf von Ortenburg habe zur Loskaufung des Grafen (Albert III.) von Tirol, Schwiegervaters des Erstern, dem Erzbischofe zu Salzburg sein Erbgut in Kals mit 50 Mark Gülten für 400 Mark Silber der Art verpfändet, daß selbe, wenn sie bis zum nächsten St. Martinstag nicht zurückgelöst werden, ein Eigenthum der Kirche zu Salzburg bleiben sollen. Dafür verpfändet Graf von Görz dem zu Ortenburg Güter in Nakel bei Krainburg mit Ausnahme der Vogtei zu Veldes, und der Mannschaft des Conrad von Rittersperg und Meinhards von Goriach in derselben Art. Zeugen: Otto Abt zu Milstadt, Ulrich der Edle zu Tüffer, Wilhelm von Aicha, Hugo von Reifenberg, Heinrich Burggraf zu Luenz, Leopold von Eberstein, Bernhard Rupech, Balthasar comes, Otto capellanus domini praepositi, Friedrich von Gefies, Regenward und Leutold Burggrafen zu Ortenburg, Konrad von Techendorf, Conradus Gorides, Rudolph von Rase, Cholo von Lebenburg und der Notar Jacobus. |
| Costa Regesten Krain 45 | 29. März 1256 JL | Sevnica | Ulrich Herzog von Kärnthen und Herr zu Krain, gibt auf Ansuchen seines Bruders Philipp, des Erzbischofs von Salzburg, dem Dietrich von Altenheim und seinen gesetzlichen Erben zwei Höfe und eine Hofstatt in Tapheim, den ganzen Strich Heiternowe, einem Hof in Chichelingen, und einen in Osterhofen bei Witislingen zu Lehen. |
| Elze Urkunden-Regesten Auersperg 3 | 30. April 1265 JL | Ljubljana | Philippus, Dei gratia S. Salispurg, ecclesiae electus, Apostol. Sedis legatus, belehnt die Brüder Herbord, Otto und Meinhalm von Owersperch mit der villa apud Weychssen und Zugehör, unter Zustimmung und Mitsiegelung seines Bruders (Herzogs Ulrich). ― Zeugen: Herr Dietrich von Althann, Herr Rudlin von Pyrpöum, Herr Hermann von Urenberch, Herr Hermann von Rabenstayne, Herr Herand von Owersperch, Leo der Schreiber, Wolrich der Schreiber, Weiker von Pyrpöum, Geisselbert, Waizmann, Meinhalm von Tal, Reynhard von Waldenberch. |
| Göth Regesten Steiermark 6 | 9. November 1282 JL | Wien | Friedrich, Erzbischof zu Salzburg, belehnt nach Absterben Heinrichs von Ehrenfels Grafen Albert von Habsburg, Landgrafen in Elsaß, Erstgebornen des röm. K. Rudolph mit den Vesten zu Ober= und Nieder=Strechau im Ennsthale. Dagegen gibt ihm besagter Graf die neue Veste Neuhaus im Ennsthale zu Lehen. Zeugen: Bernhard, Bischof zu Seckau; Heinrich, Abt zu Admont, Landschreiber in Steyer; Leopold, Erzdiacon und Vicedom in Steyer; Bernhard von Schaumberg; Ulrich von Taufers; Erchanger von Landesher; Friedrich von Lengpach; Meister Conrad, vormals Schreiber in Oesterreich; Magister Bentzo Protonotarius; Otto von Walchen; Heinrich von Radegg; Conrad von Wartenfels; Eghard von Dobreng; Gottschalk von Neuburg u. a. m. |
| Tomaschek Regesten Kärnten 662 | 25. Mai 1310 JL | Graz | Friedrich Herzog zu Oesterreich und Steier u. s. w. verpfändet an Konrad, Erzbischof von Salzburg, für 1700 Mark, die er ihm für diverse Dienstleistungen schuldig geworden, die Schlösser Loschenthal und Lauenmund, die er vom Erzbischofe zu Lehen hat, sammt allen Zugehörungen. |
| Tomaschek Regesten Kärnten 664 | 26. Mai 1311 JL | Salzburg | Konrad, Erzbischof zu Salzburg, erklärt, den Subdiakon der Pfarre zur hl. Walburga in Eberstein, welcher diese Pfründe, nachdem er sie einige Zeit besessen, wegen mangelnder Ordination zum Priester nachher freiwillig zurückgelegt hatte, im Dispensationswege zur Annahme geistlicher Benefizien überhaupt für geeignet, verleiht ihm dem zu Folge die zurückgelegte Pfarre, für die er ihm unter Einem die Investitur ertheilt, und erläßt ihm den Rückersatz der früher während des unrechtmäßigen Besitzes bezogenen Pfarreinkünfte. |
| Göth Regesten Steiermark 48 | 5. Dezember 1318 JL | Judenburg | K. Friedrich III. stiftet zum Gotteshause in Salzburg 3000 March Silber, „daß er uns desto besser helffen möge,“ und verpfändet darum dem dortigen Erzbischofe die Burg und Stadt Neuenmarkt und die Burg Arnfels sammt Gericht ze. gegen Wiederlösung. Siegler: Herzog Heinrich von Oesterreich. |
| Tomaschek Regesten Kärnten 686 | 11. Dezember 1318 JL | Friesach | Friedrich, Erzbischof zu Salzburg, päpstl. Legat, bekennt, daß er dem Peter von Liebenberg, seiner Hausfrau Margareth und ihren Kindern die Zehenten in der Pfarre St. Gilgen, die dieser von Ekhart von Leybnitz kaufweise an sich gebracht hatte, ferner den Zehenthof zu Stragantz lehenweise verliehen hat. |
| Tomaschek Regesten Kärnten 725 | 6. Mai 1329 JL | Friesach | Friedrich, Erzbischof zu Salzburg, päpstl. Legat, bekennt, daß er Reinern dem Schenken von Osterwitz zwei Theile des Zehents der von diesem um die Veste Osterwitz herum gebauten Neubrüche auf 4 Jahr zum Nutzgenuße überlassen hat. |
| Tomaschek Regesten Kärnten 743 | 8. März 1333 JL | Friesach | Friedrich, Erzbischof zu Salzburg, päpstlicher Legat, verleiht Reiner dem Schenken von Osterwitz lehenweise und erblich zwei Huben zu Gosmanach, die dieser von Leopold, des Pernold's Sohn von Gurnitz, an sich gebracht hat. |
| Elze Urkunden-Regesten Auersperg 22 | 18. Juni 1343 JL | Ortnek | Ott und Friedrich, Grafen zu Ortenburg, für sich, ihre Brüder und Erben erklären, daß sie wegen aller Streitigkeiten, die sie mit den edeln Herren, Herrn Volker und Herrn Herborten Brüdern von Owersperch gehabt, die Edeln ihren lieben „Sweher und Vater“ Graf Friedrich von Cili, Schench Rainhern von Osterwitz *) und Herrn Otten von Himelberch zu Schiedsrichtern erwählt haben, und geloben bei ihrer Treue an Eides Statt deren Richterspruch zu halten. Diese haben aber gesprochen: (1) eine gänzliche Aussöhnung beider Theile und ihrer Diener; (2) die Forderung der Ortenburger an die Auersperper für Herrn Chunrat sel. von Aufenstain von 2100 Mark Aglayer Pfennige wegen des Todschlags zweier erbarer Diener wird aufgehoben; dafür verlieren (3) die Auersperger alle Ansprüche und Anforderungen auf den „Purchperg ze Ortnek“ und auf die Güter zu Stodersitz (Schoderschitz) und zum Prüklein (Prückl) gelegen, und auf das Dorf zu weychsel, und auf alle die Güter, welche die Ortenburger bisher in Nutz und Gewähr gebracht haben, und müssen vielmehr das Dorf Weychsel mit Leuten, Rechten und darüber habenden Briefen an die Ortenburger übergeben; (4) mit dem Zehenten zu Reyfniz gelegen, welcher von ihrem vorgenannten „Sweher und Vater“ Graf Friedrich von Cili zu Lehen geht, soll geschehen, was Rechtens ist; (5) dem Melczen (Alber von Auersperg) sollen die Auersperger seinen Theil an der Vest ze Owersperch gemäß seinen Briefen lassen; (6) betreffend Ernesten von Pölan sollen die beiderseitigen Forderungen gänzlich aufgehoben und beendigt sein; (7) der Gümpeler und seine Kinder sollen Ortenburgisch sein, und sollen die Auersperger keinen Anspruch darauf haben; (8) über die Güter des Gümpeler sollen alle „Tage“ aufhören; die Richter haben darüber nicht zu sprechen, das gehöre vor den Herrn, von dem sie zu Lehen sind, oder wo sie es zu recht suchen wollen; (9) desgleichen sollen die Forderungen der Auersperger an Andren, einen Ortenburgischen Diener, aufgehoben sein; (10) was beide Theile an Bauern des andern Theils inne haben, das sollen sie behalten; was aber beider Theile Diener an Bauern des andern Theils inne haben, darüber soll Einer dem Andern ein Recht thun zwischen Ortnek und Owersperch; (11) bezüglich der „Pymerk“ (Markungen?), welche zwischen den Auerspergern und dem Harrer streitig waren, soll man fünf der ältesten da herum gesessenen Männer nehmen, und was die darüber sagen, das soll „stat“ sein, und soll das geschehen zwischen hinnen und dem nächsten S. Jakobstage in dem „Newn“ (d. i. Jahre); (12) von den Lehenschaften von dem von Salzburch und von dem von Stuwerch sollen die Auersperger, wenn die Ortenburger Briefe darüber haben, von diesen das, was sie von der Lehenschaft besitzen, zu Lehen empfangen und darüber Schrift geben; vergäßen sie etwas, oder hätte es ein Anderer inne, so sollen die Ortenburger bei den Schiedsrichtern Recht suchen; (13) über die „Pymerk“ von Valchenberg sollen die Briefe des Herzogs, oder wenn sonst etwas ist, der Ausspruch von fünf der ältesten dort herum gesessenen Männer entscheiden; (14) falls die Auersperger über die „Pymerk“ zu Los Bricke von dem Patriarchen, oder Urkunden haben, so soll es dabei bleiben; etwa Streitiges soll durch den Ausspruch von fünf der ältesten dort herum gesessenen Männer entschieden werden; (15) bei der Maut zu Los, so lange die Ortenburger sie inne haben, sollen die Auersperger das, was sie in ihr Haus führen, nicht mauten; (16) bezüglich des Gutes, das die Auersperger im Loser Gericht haben, soll, gemäß den vom Patriarchen darüber habenden Briefen, der Ortenburgische Richter auch auf diesem die Gerichtsbarkeit üben; (17) die Streitigkeiten wegen der Maut zu Raschnitz (Rašica) sollen beide Theile vor dem Herzoge austragen; (18) die ehgenannten Auersperger sollen den Ortenburgern dienen jeder Mann selb dritt in dem Land zu Chrain und auf dem Charst bis an die Isnitz (Isonzo), auf der March oder in Kernden, und zwar, wenn es über drei „Rast“ von Ortenburgischen Vesten ist, auf deren Kosten; möchten sie selbst nicht fahren, so soll „ir yeglich drei Dyener dazu senten,“ und sollen sie dieses Dienstes gebunden sein von nächstem S. Michelistag über ein ganzes Jahr; sollten die Ortenburger dieselben jedoch außer Landes zu Dienst bedürfen, so sollen sie ihnen wie ihren andern Dienern thun; (19) wäre aber in den angeführten Sprüchen etwas vergessen, so haben die Sprecher Gewalt darüber noch zu sprechen zwischen hinnen und nächstem Michelistag, welcher Theil auch bei den Sprechern das anbringe; (20) würden jedoch die genannten Auersperger im Dienst der Ortenburger etwa Schaden erleiden, den sie erweisen, den sollen ihnen die Ortenburger von ihren „genaden“ ersetzen, wie andern ihren Dienern. ― Siegler: die beiden Grafen von Ortenburg und die drei Sprecher. |
| Tomaschek Regesten Kärnten 115 | 19. Juni 1347 JL | Salzburg | Ortolf, Erzbischof von Salzburg, verleiht dem Grafen Heinrich von Ortenburg mehrere Zehente. |
| Göth Regesten Steiermark 93 | 21. Juni 1347 JL | Salzburg | Ortolf, Erzbischof zu Salzburg, belehnt den Grafen Heinrich zu Ortenburg mit Zehenten zu Podrolach, Burgstall, Lint rc., die vorher Peter der Trefner inne hatte. |
| Göth Regesten Steiermark 257 | 17. Jänner 1389 JL | Sankt Zeno (Kloster) | Venerabili Patri Domino Ottoni, Abbati Monasterii Sancti Petri Salisburgensis, ordinis Sancti Benedicti, Christianus Praepositus Monasterij Sti. Zenonis, ordinis Sti. Augustini, Salisburgensis Dioecesis, Salutem in Domino. Constitutus coram nobis discretus uir Dominus Erhardus Sibner, Presbyter dictae Dioecesis habens in manibus suis quasdam litteras Apostolicas in communi forma pauperum sibi concessas, super prouisione facienda eidem et beneficio Ecclesiastico cum cura uel sine cura, uacante uel non uacaturo, spectante ad collationem, prouisionem, praesentationem seu quamuis aliam dispositionem Reuerendi Patris Domini Episcopi Seccouiensis, dixit et asseruit. quod ipse uigore earundem litterarum Apostolicarum Ecclesiam parochialem in Judenburg praefatae Dioecesis spectantem ad praesentationem dicti domini Episcopi tanquam uacantem de iure et de facto infra tempus debitum acceptauit. Sed quia Reuerendissimus in Christo pater et dominus noster Dominus Pilgrinus, Archiepiscopus Salisburgensis, executor prouincialis dicti mandati Apostolici prouidere ipsi domino Erhardo de dicta Ecclesia abnegauit, licet idem Erhardus pro habendo huiusmodi prouisionem ab ipso domino Archiepiscopo Executore suam, ut asseruit, fecerit diligentiam iuxta posse, prout in instrumento publico inde confecto, et per nos uiso latius continetur. Quapropter nos, qui una uobiscum sumus in casu impotentiae, uel uoluntatis ipsius Domini Archiepiscopi executoris dicti mandati apostolici deputati, dictus Erhardus cum instantia requisiuit, ut ad ulteriorem executionem dicti mandati procedere et sibi de beneficio dicto per ipsum sic, ut praemittitur, acceptato prouidere dignaremur. Verum cum nos tam nostris quam Ecclesiae nostrae simus pontificalibus et uariis negotiis praepediti adeo, ut executioni dicti negotij uacare ad praesens commode nequeamus, super ipsius negotii examinatione et executione plenarie facienda nobis Domino Abbati condelegato nostro in hac parte, tenore praesentium committimus integraliter uires nostras. In cuius rei testimonium et memoriam futuram, cum praesentes litteras fecimus nostri sigilli appensione muniri. Datum in Monasterio Sancti Zenonis, Mense Januarii die septima decima Anno Domini Millesimo Trecentesimo octuagesimo nono. |
| Göth Regesten Steiermark 301 | 6. November 1407 JL | Seggau (Burg) | Fridericus Dei gratia Episcopus Seccouiensis Dilecto in Christo Vicario in Weisskirchen nostrae Dioecesis Salutem in Domino. Cum dilectus in Christo Dominus Petrus ad Sanctum Petrum prope Judenburgam et Wolfgangus in Judenburg Parochialium Ecclesiarum Rectores Salisburgensis Dioecesis nostrae collationis, easdem suas Ecclesias ex certis et legitimis causis desiderassent ad inuicem permutare instanter petendo huiusmodi permutationem per nos admitti, et confirmari, et quilibet praedictorum compermutantium intuitu eiusdem permutationis Ecclesiam suam ad manus nostras resignarunt. Nos eorundem Petri et Wolfgangi supplicationibus inclinati dictam permutationem tanquam justam et rationabilem admisimus, et ad eandem tenore praesentium consensum nostrum adhibemus, nec non dictam Ecclesiam in Judenburga sic, ut praemittitur, ex causa praedicta uacantem auctoritate reverendissimi in Christo Patris et Domini Domini Eberhardi Salisburgensis Ecclesiae Archiepiscopi, Apostolicae Sedis Legati, et ex eius speciali commissione nobis super hoc facta, praefato Domino Petro cum omnibus iuribus et pertinentiis suis contulimus et assignauimus, ac conferimus et assignamus, sibi de illa prouidimus et prouidemus, ipsumque in eandem Ecclesiam istituimus et inuestimus Curam et administrationem spiritualium et temporalium eiusdem Ecclesiae plenarie sibi committendo salua pensione nostra, quam in eadem Ecclesia obtinemus. Quocirca tibi committimus et mandamus, quatenus praedictum Petrum in ipsius Ecclesiae in Judenburg corporalem possessionem inducas, et inductum defendas, faciens sibi de eiusdem Ecclesiae fructibus, prouentibus, redditibus, iuribus et obuentionibus uniuersis integre responderi, contradictores et rebelles per censuram ecclesiasticam firmiter compescendo. Datum in Castro nostro Seccouiensi apud Leibenz, die sexta mensis Nouembris Anno Domini 1407. |
| Göth Regesten Steiermark 311 | 21. September 1413 JL | Göss | Reuerendissimo in Christo Patri, ac Domino Domino Eberhardo, Sanctae Salisburgensis Ecclesiae Archiepiscopo, Domino meo gratioso, Alysa, Dei gratia Abbatissa Monasterii Beatae Mariae Virginis S. Monialium in Göss, Vestrae Dioecesis, obedientiam cum debita reuerentia humiliter et deuote. Cum parochialis Ecclesia S. Dionisii eiusdem Vestrae Dioecesis, cuius ius praesentandi ad me et dictum meum Monasterium spectare dignoscitur, per obitum olim Domini Joannis, eiusdem Ecclesiae immediati Rectoris ad praesens uacat, iure, quo fungor, honorabilem uirum Dominum Dauid Höminger, Clericum Wormiensis Dioecesis, uitae ac morum honestate multipliciter commendatum, Reuerendissimae paternitati Vestrae tenore preaesentium duxi praesentandum, deuote deprecando, quatenus eundem Dauid ad ipsam S. Dionisii Ecclesiam canonice instituere, et ut moris est, inuestire dignemini et confirmare, curam et administrationem eiusdem Ecclesiae tam in spiritualibus quam in temporalibus sibi plenarie committentes, facientesque eidem de fructibus et redditibus ipsius Ecclesiae, ab omnibus, quorum interest, integre responderi, harum testimonio litterarum mei appensione sigilli munitarum. Scriptum in Göss die 21. mensis Septembris Anno 1413. |
| Göth Regesten Steiermark 312 | 23. September 1413 JL | Göss | Reuerendissimo in Christo Patri ac Domino Domino Eberhardo, sanctae Salisburgensis Ecclesiae Archiepiscopo, Domino meo gratioso. Ego Alysa Dei gratia Abbatissa Monasterij Beatae Mariae Virginis Sancti Monialium in Göss, Vestrae Dioecesis, obedientiam cum debita reuerentia humiliter et deuote. Quia honorabilis uir dominus Dauid per me ad Ecclesiam parochialem Sancti Dionisii, eiusdem Vestrae Dioecesis instituendus, Reuerendissimae paternitati Vestrae praesentatus eandem Ecclesiam, dum ita institutus fuerit et confirmatus, cum honorabili uiro domino Augustino Rectore Parochialis Ecclesiae Sancti Nicolai in Judenburga ipsius Vestrae Dioecesis, et pro eadem sua Ecclesia permutationem intendit, ad hoc praesentibus meum praebeo consensum, deuote exorando, quatenus ipsam permutationem admittere dignemini, et ut moris est, gratiose confirmare. Harum testimonio litterarum mei appensione sigilli munitarum. Scriptum in Göss die 23. mensis Septembris, anno Domini Millesimo Quadrigentesimo tredecimo. |
| Göth Regesten Steiermark 313 | 26. September 1413 JL | Seggau (Burg) | Reuerendissimo in Christo Patri, ac domino domino Eberhardo, Sanctae Salisburgensis Ecclesiae Archiepiscopo, Apostolicae Sedis Legato, Fridericus Dei gratia Episcopus Seccouiensis obedientiam et reuerentiam tam debitas quam condignas. Cum dilectus in Christo Augustinus perpetuus Vicarius Ecclesiae Sancti Nicolai in Judenburg Vestrae Dioecesis, cuius ius Patronatus seu praesentandi ad nos dignoscitur pertinere, eandem suam Ecclesiam cum in Christo nobis dilecto Dauid, Rectore parochialis Ecclesiae S. Dionisii in S. Dionisio praedictae uestrae dioecesis cum certis et rationabilibus causis ipsum ad hoc mouentibus, praesertim, ut in loco alterius beneficii se commodius exercere, et Deo studiosius famulari ualeat, pro ipsa sua Ecclesia , ut asserit, intendit permutare, nobisque cum instantia debita supplicauit, ut eidem permutationi fiendae nostrum praeberemus assensum. Suis igitur uotis annuentes, ut dicta permutatio fiat, ac suum consequatur effectum, nostrum tenore praesentium adhibemus consensum pariter et uoluntatem: rogantes paternitatem uestram deuote, quatenus praefatum Dauid seu suum in hac parte Procuratorem de dicta Ecclesia in Judenburg cum omnibus iuribus et pertinentiis suis Canonice inuestire uelitis, ut moris est, in hoc nobis gratiam conceditis singularem. Datum in Castro nostro Seggau prope Leibniz 26. Mensis Septembris Anno 1413. |
| Göth Regesten Steiermark 314 | 1. Oktober 1413 JL | Friesach | Eberhardus Dei gratia Sanctae Salzburgensis Ecclesiae Archiepiscopus, Apostolicae Sedis Legatus, Dilecto nobis in Christo Rectori parochialis ecclesiae B. V. Mariae in Leoben, aut eius locum tenenti, nostrae Dioecesis, Salutem in Domino, Quia ad parochialem Ecclesiam Sancti Dionisii supra Muhr nostrae Dioecesis uacantem ad praesens per mortem Joannis Stübyer, ultimi et immediati ipsius Ecclesiae Rectoris, per dilectam nobis in Christo Alysam Abbatissam in Gössa, ad quam ius Patronatus dictae Ecclesiae Sancti Dionisii dignoscitur pertinere, nobis praesentatum instituimus ipsumque per librum, ut moris est, iuestimus, et de eadem praesentibus inuestimus curam animarum, administrationem spiritualium et temporalium eidem committendo. Quare dilectioni tuae committimus et mandamus, quatenus eundem Dauid, seu suum in hac parte procuratorem eius nomine in praefatae Ecclesiae Sancti Dionisii ac omnium iurium et pertinentiarum ipsius corporalem possessionem per te uel alium inducas, et inductum defendas, faciens sibi de ipsius Ecclesiae Sancti Dionisii fructibus, redditibus, prouentibus, iuribus, et obuentionibus uniuersis, ab omnibus, quorum interest, integre responderi, contradictores et rebelles quoscunque auctoritate nostra per censuram ecclesiasticam firmiter compescendo. Datum Frisaci mensis Octobris die prima, Anno Domini Millesimo, quadringentesimo tertio decimo. |
| Göth Regesten Steiermark 315 | 2. Oktober 1413 JL | Friesach | Eberhardus Dei gratia, Sanctae Salisburgensis Ecclesiae Archiepiscopus, Apostolicae Sedis Legatus, Dilecto nobis in Christo Rectori parochialis Ecclesiae Beatae Mariae Virginis in Leoben aut eius locum tenenti, nostrae Dioecesis, Salutem in Domino. Quia ad parochialem Ecclesiam Sancti Dionisii prope Muhr, eiusdem nostrae Dioecesis, uacantem ad praesens per liberam resignationem Dilecti in Christo Dauid Höninger, immediati ipsius Ecclesiae Rectoris permutationis intuitu duntaxat, in manibus nostris factam et per nos admissam, dilectum nobis in Christo Augustinum, tunc Rectorem Ecclesiae parochialis in Judenburga dictae nostrae Dioecesis, suum compermutatorem antecedente consensu, et uoluntate dilectae in Christo Alysae Abbatissae Monasterij in Göss, ad quam ius patronatus eiusdem Ecclesiae sancti Dionisii dignoscitur pertinere, instituimus, et dilectum in Christo Georgium Heuteuer procuratorem dicti Augustini in personam ipsius per librum, ut moris est, inuestivimus et de eadem praesentibus inuestimus curam animarum et administrationem spiritualium et temporalium eidem committendo, dilectioni tuae committimus et mandamus, quatenus eundem Augustinum seu suum in hac parte procuratorem eius nomine in dictae parochialis Ecclesiae Sancti Dionisii, ac omnium iurium et pertinentiarum ipsius corporalem possessionem per te uel alium inducas, et inductum defendas, faciens sibi de ipsius Ecclesiae Sancti Dionisii fructibus, redditibus, prouentibus, iuribus, et obuentibus uniuersis, ab omnibus, quorum interest, integre responderi contradictores et rebelles quoscunque, authoritate nostra per censuram Ecclesiasticam firmiter compescendo. Datum Frisaci mensis Octobris die secunda. Anno Domini Millesimo quadringentesimo tertio decimo. |
| Göth Regesten Steiermark 316 | 19. Jänner 1414 JL | Göss | Reuerendissimo in Christo Patri, ac domino domino Eberhardo, Sanctae Salzburgensis Ecclesiae Archiepiscopo, Apostolicae Sedis Legato, Alysa Dei gratia Abbatissa Monasterij Sanctae Mariae in Gössa, ordinis S. Benedicti, vestrae Dioecesis, obedientiam et reuerentiam debitas et condignas. Cum dilectus in Christo Joannes Prudentis, Rector parochialis Ecclesiae S. Dionisii prope Prukam eiusdem Vestrae Dioecesis, cuius Jus Patronatus seu praesentandi ad nos dignoscitur pertinere, eandem suam Ecclesiam cum Augustino, perpetuo Vicario Ecclesiae S. Nicolai in Judenburg uestrae Dioecesis antedictae ex certis et rationabilibus causis ipsum ad hoc mouentibus, et praesertim, ut in loco alterius beneficii se commodius exercere et Deo libere famulari ualeat, pro ipsa perpetua Vicaria Ecclesiae S. Nicolai in Judenburg, ut asserit, permutare intendit, nobisque cum instantia debita supplicauit, ut eidem permutationi fiendae nostrum praeberemus assensum. Suis igitur uotis innuentes, ut dicta permutatio fiat, et suum sortiatur effectum, nostrum tenore praesentium saluis nostris iuribus adhibemus consensum pariter et uolontatem. Datum in Göss 19. mensis Januarij, Anno Domini 1414. |
| Göth Regesten Steiermark 317 | 22. Jänner 1414 JL | Eberhardus Dei gratia Sanctae Salisburgensis Ecclesiae Archiepiscopus, Apostolicae Sedis Legatus, Dilecto nobis in Christo Rectori Parochialis Ecclesiae Montis Sti. Viti (Veitsberg) prope Loiben, uel eius locum tenenti nostrae Dioecesis Salutem in domino. Quia ad parochialem Ecclesiam S. Dionisii eiusdem nostrae Dioecesis, uacantem ad praesens, per liberam resignationem dilecti in Christo Joannis Prudentis immediati ipsius Ecclesiae Rectoris permutationis intuitu duntaxat in manibus nostris factam, et per nos admissam accedente consensu et uoluntate Dilectarum in Christo Abbatissae, totiusque Conuentus Monasterii Sancti monialium in Gössa dictae nostrae Dioecesis, ad quas ius Patronatus dictae parochialis Ecclesiae Sancti Dionisii pertinere dignoscitur, dilectum in Christo Augustinum, tunc Rectorem parochialis Ecclesiae in Judenburg praedictae nostrae Dioecesis, S. Joannis compermutatorem instituimus, ipsumque per librum, ut moris est, inuestiuimus, et de eandem praesentibus inuestimus, curam animarum et administrationem spiritualium eidem committendo, dilectioni tuae committimus et mandamus, quatenus eundem Augustinum seu suum in hac parte procuratorem eius nomine in dictae parochialis Ecclesiae S. Dionisii, ac omnium iurium et pertinentiarium ipsius corporalem possessionem per se uel alium inducas et inductum defendas faciens sibi de praefatae Ecclesiae S. Dionisii fructibus, redditibus, prouentibus, iuribus, et obuentionibus uniuersis, ab omnibus, quorum interest, integre responderi, contradictores et rebelles quoscunque authoritate nostra per censuram Ecclesiasticam firmiter compescendo. Mensis Januarii die uigesima secunda, Anno Domini Millesimo Quadringentesimo quarto decimo. | |
| Tomaschek Regesten Kärnten 346 | 25. April 1433 JL | Erklärung des Herzog's Friedrich über seine gütliche Uebereinkunft mit Johann, Erzbischof von Salzburg, über die Besetzung des Bischofstuhls zu Gurk. | |
| Tomaschek Regesten Kärnten 348 | 25. Oktober 1433 JL | Johann, Erzbischof von Salzburg, bekundet, daß der Streit mit Erzherzog Friedrich wegen der Besetzung des Bisthums Gurk durch eine wechselseitige Transferirung der Bischöfe von Gurk und Lavant im gütlichen Wege geschlichtet worden sei. | |
| Tomaschek Regesten Kärnten 352 | 30. Mai 1435 JL | Basel | Das Concilium zu Basel ernennt den Herzog Albrecht von Oesterreich zum Exekutor seiner in dem Streite zwischen Johannes und Laurentius um den erledigten Bischofstuhl zu Gurk getroffenen Bestimmung. |
| Muchar Regesten Innerösterreichs 286 | 23. April 1479 JL | Jörg Gloyacher verkauft dem Landesherzog einige Feldstücke gelegen unter dem Schloss Tobel, – und dann (Mittwoch vor Elisabeth) weiters Güter und Gülten zu Neundorf, im Stifenthal, St. Jörger Pfarre und heil. Kreuzerpfarre theils salzburgische Lehen, theils Lehen des von Wallsee. | |
| Göth Regesten Steiermark 719 | 17. November 1479 JL | Jörg Gloyacher verkauft an K. Friedrich Gülten, Güter und Zehente zu Neudorf im Stifingthal, St. Jörgen Pfarre und h. Kreuzer Pfarre – Salzburger= und Wallsee'sche Lehen. Siegler: Erhard Lembacher. | |
| Göth Regesten Steiermark 754 | 2. Mai 1482 JL | Pankraz Gaßedner nimmt von K. Friedrich die Wein= und Getreid=Zehente, auch das Marchfutter zu Feldbach, und in den Weizer=, Birkfelder= und St. Ruprechts=Pfarren, die den Stiftern zu Salzburg und Seckau gehören, auf Rechnung in Bestand. Siegler: Kaspar Spielfelder. | |
| Muchar Regesten Innerösterreichs 388 | 1. Februar 1491 JL | Hanns Harlanger erhält vom K. Friedrich – „damit ich meiner Schäden, an meinem Sitz Irenfrizdorft in den Kriegsläufen genommen, destobas ersetzt werde, Seiner Kaiserl. Gnaden Zehent zu St. Ruprecht ob Murau, so etwan dem Stift Salzburg zugehört hat“ auf 3 Jahr bestandweise, jährlich um 32 Pf. Pfenn. Siegler: Michel Prandiss, Bürger zu Linz. | |
| Göth Regesten Steiermark 893 | 1. Februar 1491 JL | Hans Harlannger erhält zum Ersatz der Kriegsschäden, die er an seinem Sitze Irrenfrizdorf erlitten, den Zehent zu St. Ruprecht ob Murau, der vormals dem Stifte zu Salzburg gehörte, auf die drei folgenden Jahre für jährlich 32 Pfd. Pfening in Bestand. Siegler: Michael Prandis, Bürger zu Linz. | |
| Göth Regesten Steiermark 1246 | 28. Juni 1513 JL | Graz | Jacobus Radkerspurger, U. J. & SS. Theol. Dr., Pfarrer zu St. Ruprecht in Trofaiach, legt zu Gunsten Wolfgangi Wenger seine Pfarrei in die Hände des Salzburger Erzbischofes Leonhard zurück. Zeugen: Johann Ernst, Pfarrer zu St. Aegid. in Graz; Leonhard Dunkl, Pfarrer zu Hausmannstetten. |
| Bischoff Urkunden-Regesten 38 | 9. Februar 1514 JL | Kaiser Maximilian verkauft Herrschaft, Schloß und Stadt Gmünd in Kärnten, indem er es vom Erzbischof Leonhard zu Salzburg wiederkaufte, vorbehaltlich der Landsteuer, Raisen und zweier Gemsgejaid, sowie des Wiederkaufes, an Sigmund v. Dietrichstein um 28000 fl. Auch sollte Gmünd nicht zu Widerwärtigkeit und ohne Wissen und Willen des Kaisers veräußert werden dürfen. | |
| Göth Regesten Steiermark 1253 | 17. April 1514 JL | Salzburg | Leonhard, Erzbischof von Salzburg, berichtet an Se. Maj., daß das Patronatsrecht über die Pfarrkirche zu Trasöß (Pernegg) dem Pfarrer zu Bruk zustehe. |