Regesten des Patriarchats Aquileia: Unterschied zwischen den Versionen
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Regesten des Patriarchats Aquileia
| Datum„Datum <span style="font-size:small;">(Date)</span>“ ist ein Datentyp für Datumswerte. Er wird Attributen mit Hilfe eines von Semantic MediaWiki bereitgestellten, softwareseitig fest definierten Attributs (Spezialattribut), zugeordnet. | Ort | Regest | |
|---|---|---|---|
| Costa Regesten Krain 1 | 0731 JL | Roma | Gregor der III. entscheidet einen Streit zwischen dem Patriarchen Antonin v. Grado, oder Neu=Aquileja, und Serenus von Friaul, welcher Letztere auf der Burg Cormons im Reiche der Langobarden saß. |
| Costa Regesten Krain 11 | 23. Juli 1041 JL | Aquileia | Der Patriarch Popo bestätigt dem Nonnenkloster St. Maria bei Aquileja den ruhigen Besitz seiner Güter und Zehente. |
| Tomaschek Regesten Kärnten 601 | 1084 JL | Aquileia | Heinrich Herzog von Kärnten und Graf Burnhard legen ihre Vogteirechte über die Kirche zu Aquileja in die Hände des Patriarchen Odalricus zurück. |
| Costa Regesten Krain 16 | 17. November 1102 JL | Wodalrich, ein Sohn des weiland Markgrafen Wodalrich, und seine Gemahlin Adelheid übergeben ihr alle namentlich angeführte, in der Grafschaft Istrien gelegene Hab und Gut der Kirche von Aquileja, mit Ausnahme von Ronz, Cernograd, Bellgrad, Baltsaduin und der Fischerei in Lermo, die sie an ihre Getreuen Meginhard und Adalbert den ältern und jüngern verschenkt haben. | |
| Costa Regesten Krain 18 | 26. Februar 1136 JL | Villach | Uebereinkunft und Tausch zwischen Erzbischof Conrad zu Salzburg, Pilgrim Patriarch zu Aqulieja und Abt Hezelin zu Ossiach über die Zehenten, nämlich der Patriarch Pilgrim und der Abt Hegelin überlassen der Kirche zu Salzburg das Allodialgut zu Prekop, der Erzbischof hingegen gestattet dem Stifte Ossiach alle bisher genossenen und in Streit gelegenen Zehente, wie auch jenen auf sechs Mansen auf der Nordseite des Ossiacher Sees mit der Bedingniß, daß der vierte Theil desselben den Pfarrern überlassen werde. |
| Costa Regesten Krain 19 | 1151 JL | Salzburg | Pelegrin, Patriarch von Aquileja, erläßt dem salzburg'schen Domcapitel den Zoll, den sie im Canal bei der Clause von ihren Saumrossen zu entrichten pflegten. |
| Costa Regesten Krain 21 | 1162 JL | Aquileia | Der neuerwählte Patriarch Ulrich von Aquileja befreit, auf die Vorstellung des Abt Peregrin von St. Paul, daß sein Stift an der von dem Patriarch Pelegrin zu Aquileja bisher genossenen Mauthbefreiung verletzt worden, es neuerdings von der Mauth= und Zollabgabe jährlich auf 20 Saumpferde. |
| Tomaschek Regesten Kärnten 603 | 9. Mai 1228 JL | Wilhelm, Graf von Heunburg, in Vollmachtnahme seiner Mutter verpfändet dem Grafen Hermann von Ortenburg den Markt Bleiburg sammt den Zehenten der Neubrüche, welche er beide vom Patriarchen von Aquileja zu Lehen hat, um 200 Mark unter Anführung benannter Bürgen. | |
| Costa Regesten Krain 32 | 18. Oktober 1228 JL | Patriarch Berthold von Aquileja erklärt, daß Sophie, geborne Gräfin von Weichselberg, Witwe Heinrichs von Andechs, Markgrafen in Istrien, zu einem Seelgeräth für ihren Gemahl dem Gotteshause Aquileja Mettlik und Tschernembl geschenkt haben. | |
| Costa Regesten Krain 33 | 27. November 1234 JL | Cividale del Friuli | Berthold von Andechs, Patriarch von Aquileja, vergleicht sich mit seinem Neffen Grafen Menhard von Görz über den Kreuzberg durch das Kanalthal und die Klausen. |
| Costa Regesten Krain 34 | 29. September 1237 JL | Patriasdorf | Graf Meinhard von Görz und Istrien belehnt seinen Schwiegervater Albert Grafen von Tyrol mit allen Lehen, die er vom Patriarchen zu Aquileja und vom Kärnthner Herzoge Bernard inne hat. |
| Costa Regesten Krain 38 | 30. April 1241 JL | Patriasdorf | Frieden zwischen dem Brixner Bischof Egno und Grafen Meinhard von Görz, vermittelt durch Albrecht, Grafen von Tyrol, dem Andechser Berthold, Patriarchen von Aquileja, und den Bischof Ulrich von Triest. |
| Elze Urkunden-Regesten Auersperg 1 | 18. Mai 1241 JL | Perovo | (Nos) Chunrad von Sevnek überträgt Herrn Herbard von Awrsperg, seinem Getreuen, den Zehnten in Gutenveld, in Reiventz (Reifnitz) und in Polan (Pölland) 1), welchen er vom (venerab. Dom.) Patriarchen Berchtold zu Lehen besaß (in campis, terris laboratis, habitis et habendis, villis, nemoribus, silvis etc.), als Lehen. ― Zeugen: nobiles viri, Comites Dominus Vlricus de Sternberg, Dominus Vlricus de Phanberch, Hellenwicus de Griez, Hainr. de Plumstein, Heidenricus de Sevnek, Popo de Lengenburch, Mainhalmus de Awrsperch, Pucelinus et Mainhalmus de Zower. |
| Tomaschek Regesten Krain 65 | 16. September 1241 JL | Aquileia | Berchtold, Patriarch von Aquileja, schenkt der Kirche zu Aquileja die ihm kraft Erbrechts in Wypach zugefallenen Ministerialen unter der Bedingung, daß deren Nachkommen, männlichen und weiblichen Geschlechts, Aquilejer Lehen erwerben können. |
| Costa Regesten Krain 42 | 16. April 1248 JL | Radeče Radeče (Burg) | Agnes, Herzog Ottos von Meran Tochter, ehehin die Gemahlin Friedrichs des Streitbaren, bestätigt die Schenkung Ritter Conrad von Marienberg an das Kloster Mariathal bei Michelstetten unter der Zeugenschaft ihres Oheims, Berthold von Andechs, Patriarchen von Aquileja. |
| Tomaschek Regesten Kärnten 613 | 18. Dezember 1250 JL | Aquileia | Der Kardinal-Patriarch Berchtold von Aquileja verpfändet mit Zustimmung seines Kapitels dem Grafen Wolrich von Sternberg und dessen Erben 60 Mark an Einkünften in Treuen (Treffen). |
| Costa Regesten Krain 47 | 17. August 1261 JL | Adelheid, Gräfin zu Tyrol und Görz, verkauft dem Aquilejer Patriarchen Gregor die Schlösser Belgradi, Lucinico, Budiz. | |
| Göth Regesten Steiermark 3 | 25. Jänner 1264 JL | Praha | Nos Ottocarus D. G. Rex Bohemiae. Dux Austriae et Styriae, Marchioque Morauiensis. Praesentium annotatione notum fore uolumus uniuersis. Quod Venerabilis in Christo pater, Dominus Gregorius, Sanctae sedis Aquilegensis Patriarcha, collato nobis liberaliter et gratanter, cum omnibus suis pertinentijs et Juribus Pincernatus officio in Ecclesia Aquilegensi, nobisque uolens idem officium, cum sui Juris integritate seruare, misit ad nos dilectum fidelem nostrum Henricum de Scharphenberg absolutum a debito Vasalliae, quo tenebatur eidem ratione cuiusdam decimae spectantis ad ipsum Pincernatus Officium, quae ex morte Alberti dicti de Troghe, uacabat, ante collationem huiusmodi nobis factam. Nos itaque consideratis et inspectis praefati fidelis nostri Henrici de Scharphenberg seruitijs multiplicibus, suaeque fidelidatis constantia, eidem iure siue titulo feudi, dictam decimam quam Albertus de Troghe pofsedifse dignoscitur, concedimus et conferimus liberaliter ac libenter. In cuius rei testimonium et firmitatem perpetuam praesens scriptum sigilli nostri iufsimus munimine roborari, Actum et datum Pragae, octauo Calend. Februarij, A. D. Millesimo Ducentesimo sexagesimo quarto, praesentibus his testibus, Smilone de Liechtenburg, Andrea magno. Henrico Marischalo, Senetone fratre Smilonis, Gallo et alijs quam pluribus. |
| Göth Regesten Steiermark 1468 | 26. August 1265 JL | Gregoris, Patriarcha ecciesiae Aquilegensis declarat, litem de jure patronatus ecclesiae Sancti Nicolai exortam inter nobilem virum Colonem de Scheldenhouen et Berengerum praepositum sancti Wolrici, plebanum sancti Martini de Grez compositam esse adeo, ut jus patronatus ecclesiae S. Nicolai pertineat ad praedictum Colonem ejusque haeredes, plebanus vero S. Martini ejusque successores redditus trium marcharum usualis et currentis monetae aunuatim recipiant, quarum unam Colo e proventibus in monte Wisnik, alias vero duas e duabus partibus decimae viginiti quatour mansorum in monte Grez assignavit. | |
| Tomaschek Regesten Kärnten 1 | 11. September 1277 JL | Raymund, Patriarch von Aquileia, belehnt den Grafen Friedrich von Hortenburch (Ortenburg) in Gegenwart von Zeugen mit den Lehenschaften der Aquileier Kirche, wogegen dieser den Eid des Gehorsams als Vasall leistet. | |
| Göth Regesten Steiermark 5 | 20. September 1277 JL | In Christi nomine Amen. Anno eiusdem millesimo ducentesimo septuagesimo septimo, indictione quinta, die undecima exeunte Septembri. In castro Treuen in domo domini Henrici praesentibus uenerabilibus dominis Friderico abbate monasterij Osiacensis, Wiluino de Stubenberg, plebano de Pruck, Petro Quirini de Venetiis, Asquino de Varin, Withmaro de Fagman, Leonardo de Vtino, Wolrico de Treuen, Gabriele de Pinzan et aliis pluribus belehnt Raimund Patriarch zu Aquileja Friedrich Grafen zu Ortenburg cum quodam capucio mit allen ihm zugehörigen Agleyer Lehen. | |
| Tomaschek Regesten Kärnten 623 | 12. August 1283 JL | Cividale del Friuli | Raymund, Patriarch von Aquileja, erkennt in der Streitsache zwischen Friedrich Grafen von Ortenburg und dem Leopold von Sunek, hinsichtlich der Neubruchs-Zehenten des zum Schloße Zobelsberg gehörigen Territoriums, daß zwei Theile besagter Zehenten dem benannten Grafen Friedrich besitzweise in näher besagter Art eingeräumt werden sollten, während der Suneker wegen Nichterscheinens in dieser Sache in contumaciam sachfällig erklärt wird. |
| Tomaschek Regesten Krain 67 | 13. März 1285 JL | Udine (Burg) | Notariats=Instrument, kraft dessen in Gegenwart von Zeugen der Patriarch Raimund von Aquileja dem Cleriker Georg, Neffen des Magister Wilhelm, Pfarrers zu St. Martin, die erledigte Pfarre in Vodiz mit allen Rechten und Zugehörungen verleiht. |
| Tomaschek Regesten Kärnten 626 | 1. Mai 1285 JL | Cividale del Friuli | Raimund, Patriarch von Aquileja, belehnt den Algot von Sternberg mit neun namentlich angeführten Huben, auf deren lehenweisen Besitz dessen Schwiegervater Hermann von Treuen resignirt hat. |
| Göth Regesten Steiermark 8 | 4. November 1286 JL | Udine | Raymundus Aquilegiensis Patriarcha belehnt Ulrichen von Sonnegg mit den Gütern, die vormals Leopold von Sonnegg vom Agleyer Stuhle zu Lehen hatte. |
| Göth Regesten Steiermark 12 | 20. Mai 1301 JL | Wien | Friedrich von Aufenstein der Aeltere, Friedrich sein Sohn und Conrad von Aufenstein, Bruder des erstern, „veriehen vndt geben auf, Williglich vnndt gerne, ainer ewigen vnwiderruefflichen gabe, die man nennet vnder den lebenden recht vnndt redlich“ dem Herzogen Rudolph dem dritten, Friedrich, Albrecht und Leopold und ihren Nachkommen zu Oesterreich, Steiermark und Kärnten, ihre Herrschaften, Vesten, Märkte, Dörfer, Gerichte, Leute und Güter „für frey ledig aygen, Alß vnsere Vorderen vnndt Wür die in aygenns gewehr herbracht, vnnd ruehlich besessen haben.“ Diese sind: die Burg und die Stadt Bleiburg mit Landgericht, Vogtei, Leuten, Gütern, Nutzungen und Rechten; die Veste Gutenstein (obere und untere Burg) sammt dem Markte, der Vogtei, Landgericht u. s. w.; der Markt in der Capelen mit Vogtei, Urbar, Zehent u. s. w.; die Veste Seburg mit 50 March Geld; die Gegend in der Miß, im Schwarzenbach und in dem Ahorn mit Landgericht, Vogtei, Zehenten und Gütern. „Were aber auch in den egenannten unsern Herrschafften vndt Vesten khein Zehent, Vogtey oder Landtgericht vnser Lechen von den egenannten vnserm Herrn dem Herzogen selber, die Haben Wür ihm auffgegeben vnnd geben sy auf Wissentlich mit diesem Brieff, Were aber derselbe Zehent, Vogtey oder Landtgericht icht lechen von Ainem Pfaffenfürsten, die Wür gebetten Haben, vnndt Bitten mit disen Brieff, daß Sy den egenannten vnnsern Herrn dem Herzogen gunnen derselben Lechen, Alß sy daß recht haben nach den Handtfesten, Frayhaiten vnndt rechten, die Sy haben von dem heilligen Römischen Reich, Wan auch dieselben vnsere Herren die Herzogen von Oesterreich sollich handtfesten vnndt Brieffe, frayhait vnndt recht haben, von dem egenannten Heilligen Römischen Reich, Maß Herrschaften vnndt Vesten, Leuth oder güetter die von dem Heilligen Reich oder von Pfaffenfürsten lechen seint, von Gab, khauffes, gescheztes oder von keiner anderen Zuefaillung vnnd sache Wegen an Sye komen, daß sy die allenthalben Woll aufnehmben, vnndt Sye von dem Reich, oder von sollichen Pfaffenfürsten von der sy riren, in Lechens Weiß Bekhennen, Haben vnndt besizen sollen. Darumb haben Wür eingeantworttet vnndt gegeben Wissentlich in dem nahmben, alß dauor dem obgenanten vnnsern Herrn den Herzogen von Oesterreich disse nachgeschriben Vesten, Markht und Dörffer, Leuth, gericht vnnd güetter, die vnsere Vordern und Wür von dem Ehrwürdigen Gottshauß vnndt den Patriarchen zu Agley“ nähmlich die Vesten zu Treffen, Puchenstein und Waldegg, den Thurm zu Windischgrätz, 200 Mark Geld zu Veldkirchen und in der „Gnessau“ nebst Vogtei, Zehent, Landgericht u. s. w.; ferner 32 March Geld bei Neidtenstein und Gurntz, als Lehen vom Bischofe zu Bamberg, welche Herzog Rudolph dem obgenannten Friedrich dem Aeltern, dem Jüngern und Conrad von Aufenstein verliehen hat. „Dieselben Herrschaften, Vesten, Burg, Stett, Markht, Dörffer, Vogtey, Landgericht, Zechent, Leuth, Guetter, gülten, inglicheß sonderlich vnndt sy algemainiglich, Maß vor an diessen Brieff begriffen ist, ohn alle geuerdte, Also daß Würd vnndt vnsere Erben dieselben Lechen von den egenannten vnsern genedigen Herren; vnndt von allen ihren nachkhommen vnndt Erben, Herzogen zu Oesterreich zu Steyer vndt zu kernten Inhaber, besizen vnndt niessen sollen, alß Landtes= vnndt Lechenßrecht ist, Vnndt sollen auch sye vnnß darbey schermen vnndt versprechen vor gewalt vnndt vor unrecht, Alß ander ihre Mann vnndt Diener, Auch sollen sy vnnß gunnen von sondern genadten auß denselben vnsern lechen zu Beraiten vnserer Töchter doch also, daß eß ihnen an der Manschafft vnndt an der Lechenschafft unschedlich sey, ohn alle geuerdte, vnndt sollen vnnß auch gunnen zu schaffen, vmb unser Sele, auf demselben Lechen Also daß Wür auf khein Veste, Burg noch Stett noch auf khein Vogtey oder Landtgericht nicht schaffen sollen. Aber auf vnser vrbar vnndt Hueben, mögen Wür woll schaffen, vnndt sollen vnnß die vorgenannt unsere gnedige Herren daran nicht ihren noch säumen in kheinen Weg, doch also daß Sye dieselben Güetter gelössen mögen, Wan sye Wollen von dem Gottßhauß vnndt Leuthen den Wür darauf icht schaffen, vnndt so viel Gelteß als Wür deme darauf geschaffet haben, ohn alleß geil.“ Bei dieser „Taiding“ waren persönlich zugegen und Zeugen: Peter, Bischof zu Chur; Johann, Bischof zu Gurk; Rudolph Otto von Liechtenstein; Ulrich von Stubenberg. |
| Tomaschek Regesten Krain 1 | 1304 JL | Gemona del Friuli | Ottobonus, Patriarch von Aquileja, belehnt den Ulrich von Sennech mit allen rechtmäßigen Lehen und Besitzungen, welche seine Vorfahren von der Kirche zu Aquileja besessen haben. |
| Göth Regesten Steiermark 16 | 1304 JL | Gemona del Friuli | Nos Ottobonus D. G. Sanctae Sedis Aquilegiensis Patriarcha. Notum fore uolumus uniuersis et singulis, praesentes litteras inspecturis, quod manu propria per fimbriam nostrae Clamidis inuestiuimus, Nobilem uirum Vdalricum Liberum de Sunneg, de omnibus rectis iustis et legalibus feudis, quae ipse et antecessores sui habuisse et tenuisse ab Ecclesia Aquilegiensi, et praedecessoribus nostris, hactenus iuste et legaliter dignoscuntur, nostris et Aquilegiensis Ecclesiae, ac cuiuscunque alterius personae iuribus, in omnibus semper saluis, qui Vdalricus nobis fidelitatis praestitit Juramentum, quod praestari in talibus consueuit. Item cum Magnificus Vir Meinhardus comes de Ortenburg fidelis noster, nomine et uice Vdalrici comitis de Pfanenberg fidelis nostri, a quo se mandatum ad infrascripta facienda asseruit habere, resignauerit in nostris manibus omni jure, quod ipse comes Vdalricus habebat, et habere uidebatur, et poterat in decimis sitis in plebe Sanctae Crucis, et in plebe de Ponnigel, ex ista parte aquae, quae uulgariter dicitur Satel, quas a nobis et Ecclesia Aquilegiensi tenebat, nos praefatum Vdalricum liberum de ipsis decimis in feudum per fimbriam nostrae Clamidis manu propria inuestiuimus, Nostris et Aquilegiensis Ecclesiae ac cuiuscunque alterius personae iuribus in omnibus semper saluis, et in testimonium praedictorum, praesentes litteras fieri iussimus, et nostri Sigilli appensione muniri. Datum et actum Glemonae in Patriarchali Palatio, Anno Domini Millesimo, trecentesimo, quarto, Indictione secunda. |
| Tomaschek Regesten Kärnten 646 | 6. Oktober 1305 JL | Sankt Veit | Ottobonus, Patriarch von Aquileja, verleiht über Ersuchen der Herzoge Otto und Heinrich in Kärnten und über die Bitte des Konrad von Auvenstain, Kapitäns und Marschalls in Kärnten, lehenweise dem Georg Auoario und seinen Erben acht Marken Gülten zu Gnesau sammt allen Zugehörungen. |
| Tomaschek Regesten Kärnten 648 | 4. Mai 1306 JL | Udine | Ottobonus, Patriarch von Aquileja, verleiht dem Algoto von Treuen und seiner Hausfrau Kunigunde das von dessen Schwiegervater weiland Bernhard von Treuen verliehene Wohnungsrecht im Thurm zu Treuen und das Lehen daselbst sammt allen Rechten und Zugehörungen und ertheilt ihm hierauf die Investitur nach Ablegung des Leheneides. |
| Tomaschek Regesten Krain 74 | 14. März 1308 JL | Cividale del Friuli | Ottobonus, Patriarch von Aquileja, bestätigt über Ansuchen seines Ministerialen Dietmar von Greifenvels die von seinem Vorgänger Berchtoldus erfolgte Schenkung der Wippacher Ministerialen an das Aquilejer Patriarchat, und beziehungsweise die bedungene Fähigkeit deren Nachkommen männlichen und weiblichen Geschlechtes, Aquilejer Lehen zu erwerben. |
| Tomaschek Regesten Kärnten 652 | 1. Mai 1308 JL | Udine | Ottobonus, Patriarch von Aquileja, bestätigt in Folge der vom Archidiakon, Ulrich, von Kärnten, producirten glaubwürdigen Zeugnisse, daß die Grafen Meinhard, Otto und Albert von Ortenburg, so wie ihre Vorfahren das Patronatsrecht der in der Aquilejer Diözese gelegenen Pfarre Paltramsdorf von altersher ruhig und ungehindert besessen und ausgeübt haben. |
| Göth Regesten Steiermark 25 | 1. Mai 1308 JL | Udine | Nos Ottobonus Dei gratia, Sanctae Sedis Aquilegensis Patriarcha, ad aeternam rei memoriam. Notum fore uolumus, tenore praesentium vniuersis et Singulis, tam praesentibus quam futuris, quod per dignas attestationes, de nostro mandato coram dilecto filio Vdalrico Archidiacono nostro in Carinthia productas et per eum diligenter examinatas, uidimus et percepimus euidenter, Quod magnifici et potentes Viri Meinhardus, Otto, et Albertus fratres, Comites de Ortenburg, fideles nostri, et eorum progenitores, temporibus retroactis ius Patronatus in plebe de Baldramstorf, Aquilegensis Dioecesis quiete et pacifice habuerint, tenuerint et possederint. Et quia hominum labilis est memoria, ad cautelam et euidentiam pleniorem ec eorundem comitum iuris in praedictis conseruationem, et praedictorum testimonium et robur praesentes nostras literas eisdem concessimus, nostri figilli pendentis munimine roboratas. Datum at actum in terra nostra Vtini, Anno Domini Millesimo Trecentesimo octauo Indictione sexta, die primo mensis Maji in festo beatorum Apostolorum Philippi et Jacobi. |
| Tomaschek Regesten Kärnten 22 | 5. März 1309 JL | Villach | Ottobonus, Patriarch von Aquileja, belehnt den Mainhart Grafen von Ortenburch und seine Brüder Otto und Albert mit der Burg Sterneck (?), welche sie als Lehen der Kirche von Aquileja von Albert von Summereck erworben und in die Hände des Patriarchen resignirt haben. |
| Tomaschek Regesten Kärnten 21 | 5. März 1309 JL | Villach | Ottobonus, Patriarch von Aquileja, belehnt Mainhart und seine Brüder Otto und Albert Grafen von Ortenburch mit dem Schlosse (?) Döbriach diesseits Millstatt. |
| Göth Regesten Steiermark 28 | 27. März 1309 JL | Villach | Nos Ottobonus Dei gratia Sanctae Sedis Aquilegiensis Patriarcha tenore praesentium, omnibus praesentes litteras inspecturis, facimus manifestum, quod ad supplicationem Magnifici Viri Meinhardi comitis de Ortenburg fidelis nostri dilecti, pro se, et fratribus suis Ottone et Alberto supplicantis, fundum Castri Sterneg cum suis attinentijs, quae asseruit ab Alberto de Sumeregger acquisiuisse, et et per ipsum Albertum postea in nostris manibus resignatum fuisse, feudum quoque esse Aquilegiensis Ecclesiae, ad nos propterea legitime deuolutum, eisdem fratribus concessimus auctoritate nostra, tenendum et fruendum ipsisque et eorum haeridibus duximus perpetuo concedendum. Et in testimonium praedictorum praesentes litteras mandauimus fieri, et nostri sigilli appensione muniri; Datae Villaci die quinto exeunte Martio, indictione septima Millesimo trecentesimo, nono. |
| Göth Regesten Steiermark 29 | 27. März 1309 JL | Villach | Nos Ottobonus D. G. Sanctae Sedis Aquilegiensis Patriarcha, tenore praesentium, omnibus praesentes litteras inspecturis, facimus manifestum, quod ad supplicationem, Magnifici Viri Meinhardi comitis de Ortenburg, fidelis nostri dilecti, pro se et fratribus suis, Ottone et Alberto supplicantis, Villam de Dobriach, citra Milstat sitam, cum Juribus et pertinentijs suis, quam asseruit iniuste a quibusdam illicitis detentoribus possideri, feudum quoque esse Aquilegiensis Ecclesiae, ad nos legitime deuolutum, eisdem fratribus concessimus, authoritate nostra, occupandum, tenendum et fruendum Ipsisque et eorum haeredibus duximus perpetuo concedendum. Et in testimonium praedictorum praesentes litteras mandauimus fieri, et nostri Sigilli Appensione muniri. Datae Villaci die quinto exeunte Martio, Indictione septima, Millesimo trecentesimo nono. |
| Göth Regesten Steiermark 34 | 30. März 1309 JL | Villach | Ottobonus Dei Gratia sanctae sedis Aquilegensis Patriarcha, notum fore cupimus, praesentium inspectoribus uniuerfis, quod ad petitionem et instantiam illustrium Comitum de Ortenburg, dilecti fiii nostri Comitis Meinhardi et fratrum suorum praesentibus ipsorum Nobilibus, Herrando Milite, Conrado Chochlio, et filio eiusdem Conradi de Consensu et bona Voluntate Seyfridi, Plebani plebis in Feustriz, Bertholdo sacerdoti Capellam sancti Vdalrici in Kellerberg cum omnibus iuribus tam spiritualibus, quam temporalibus tradidimus constituendo et confirmando ipsum inibi de cura regiminis Capellanum, et ad dies suos assiduum possessorem. Cum igitur praedicta Capella ex antiquo dignoscatur esse libera, et a progenitoribus praedictorum Comitum sit fundata et dotata, ne iura ipsorum per nos diminuantur, sed potius augmentari debeant, uolumus quod in posterum de caetero nullus facerdotum ibi locetur, nisi per nos et a dictis filiis nostris Meinhardo et fratribus suis, nobis cum testimonio litterarum honeste et laudabiliter fuerit praesentatus. In testimonium istorum praesentes litteras figilli nostri munimine fecimus roborari. |
| Tomaschek Regesten Kärnten 23 | 31. März 1309 JL | Villach | Patriarch Ottobonus von Aquileja bestätigt dem Grafen Mainhard das Präsentationsrecht in Betreff der Kirche des h. Ulrich in Chellerberg. |
| Tomaschek Regesten Kärnten 723 | 26. Juni 1328 JL | Cividale del Friuli | Paganus, Patriarch von Aquileja belehnt den Priester Marchand, Pfarrer zu Treuen, Bevollmächtigten des Konrad von Auenstain, Marschalls in Kärnten, an dessen und seiner Erben statt mit einem Antheil der Burgschaft zu Treuen und einer freien Wohnung daselbst, die Konrad von den frühern Besitzern erkauft hatte. |
| Tomaschek Regesten Kärnten 69 | 27. Juni 1329 JL | Lienz | Revers des Duringus, Erzpriester zu Aquileja und Jörg Mellsar seines Bruders über die ihnen vom Grafen Meinhard von Görz bestandweise überlassenen Mauthen und Aufschläge an der Hulben. |
| Muchar Regesten Innerösterreichs 2 | 1. April 1334 JL | Udine | Nobilis et potens vir dominus Fridericus libertinus de Suneg, Carnioliæ et Marchiae capitanus generalis, Utini in nostro patriarchali palatio personaliter constitutus humiliter petiit, ut eum de subscriptis bonis, welche er und seine Vorältern schon justo jure feudali von der Kirche zu Aquileja gehabt hatten, investire dignaremur — pro se et suis heredibus—; diess geschah per fimbriam chlamidis — praesentaliter, — „decima in Lemburga, in nova ecclesia, in S. Petro in Saunthal, in Fraslau, in Prassberg, in Schalachthal.“ — Item alle jene Lehengüter, quae praedictum nobilem et suos hæredes contingunt ex parte suorum avunculorum comitum de Heunburg. |
| Tomaschek Regesten Krain 12 | 1. April 1335 JL | Udine | Bertrandus, Patriarch von Aquileja, belehnt Friedrich von Seunek, Hauptmann in Krain, mit allen den Gütern und Lehen, welche seine Vorfahren von der Kirche zu Aquileja hatten. |
| Tomaschek Regesten Krain 92 | 23. Juni 1335 JL | Ljubljana | Bertrandus, Abt zu Aquileja, verleiht dem Griffo von Rewtenberg (Reuttenburg) auf lebenslang verschiedene, namentlich angeführte Huben und Zehentrechte mit allen Zugehörungen. |
| Göth Regesten Steiermark 77 | 24. Juni 1336 JL | Villach | Sanctae Sedis Aquilegiensis Dei gratia nos Patriarcha Bertrandus. Notum fore uolumus uniuersis, quod in nostra constitutus praesentia, Magnifieus Vir, Otto comes de Ortenburg, Vasallus noster, et Aquilegiensis Ecclesiae, a nobis petijt humiliter, ut cum ipse ac nepotes sui, filij quondam Meinhardi et Alberti eius fratrum, Castrum in Zobelsperg, cum omnihus iuribus, Jurisdictionibus et pertinentijs suis, eorumqe progenitores habuerunt et tenuerunt in feudum a nostra Aquilegiensi Ecclesia, de ipso Castro et iuribus eundem comitem, pro se et dictis suis nepotibus eorumque haeredibus recipientem inuestire benignius dignaremur. Nos igitur petitionem ipsius aduertentes fore consonam, ratam, ac credentes et sperantes, quod dicti comites fideles erunt nobis et Ecclesisae nostrae praefatae per nos ac Successores nostros et nomine Aquilegiensis Ecclesiae, dictum comitem Ottonem pro se ac praefatis eius nepotibus eorumque haeredibus recipientem de Castro praedicto in Zobelsperg, ac iuribus, iurisdictionibus et pertinentijs suis, inuestiuimus ad feudum eo iure, quo sui progenitores illud antiquitus habuerunt ac tenuerunt, ab Ecelesia memorata, saluo Jure nostro, Aquilegiensis Ecclesiae, et omnium personarum, dictus quidem comes Otto, suo et nomine antedicto statim nobis et dictae Ecclesiae praestitit fidelitatis debitum iuramentum, quod Vasallus domino suo praestare in talibus consueuit. In cuius rei etc. |
| Tomaschek Regesten Kärnten 91 | 24. Juni 1336 JL | Villach | Bertrandus, Patriarch von Aquileja, verleiht das Schloß Zowelsperch dem Grafen Otto von Ortenburch, seinen Söhnen und Neffen mit allen Rechten und Zugehörungen. |
| Tomaschek Regesten Kärnten 90 | 24. Juni 1336 JL | Villach | Bertrandus, Patriarch von Aquileja, bestätigt dem Grafen Otto von Ortenburch und seinen Neffen, Söhnen seiner Brüder Meinhart und Albrecht, als Vasallen der Kirche von Aquileja den Besitz der Burgen Ortenek, Pöland und Gravewarch (Pölland und Grafanwerth) in der Art wie sie ihre Vorfahren von Rechtswegen besessen haben. |
| Göth Regesten Steiermark 76 | 24. Juni 1336 JL | Villach | Sanctae Sedis Aquilegiensis Dei gratia Nos Patriarcha Bertrandus. Notum fore uolumus Vniuersis, quod ad nostram accedens praesentiam, Vir Magnificus Otto, Comes de Ortenburg, Vasallus noster et Aquilegiensis Ecclesiae, nobis humiliter supplicauit, ut cum ipse, ac sui nepotes, filii quondam Meinhardi et Alberti comitum de Ortenburg fratrum suorum Castra de Orteneg, Polan, Grauenwarth, cum iuribus, Jurisdictionibus suis antiquitus habuerunt, et tenuerunt in feudum a nostra Aquilegiensi Ecclesia, nec non et quaedam alia feuda eisdem concessa dudum, per nostros praedecessores et Aquilegiensem Ecclesiam supradictam, de eisdem ipsum tanquam maiorem et seniorem domus suae de Ortenburg, pro se et dictis nepotibus suis inuestire, benignius dignaremur. Nos uero ipsius supplicationibus inclinati, credentes et sperantes, quod ijdem comites fideles erunt nobis, et Ecclesiae supradictae, per nos et successores nostros, et nomine Aquilegiensis Ecclesiae, dictum comitem Ottonem pro se ac praefatis comitibus nepotibus suis ac eorum haeredibus recipientem, de praemissis Castris eorumque iuribus, Jurisdictionibus et pertinentijs, ac omnibus alijs suis feudis, antiquis, iustis, et legalibus, inuestiuimus in feudum eo iure. quo sui progenitores illa habuerunt et tenuerunt antiquitus a nostra Ecclesia supradicta, Saluo iure nostro, Aquilegiensis Ecclesiae, et omnium personarum. Dictus uero comes Otto, suo, et nomine, quo supra, statim nobis et Aquilegiensi Ecclesiae, praestitit fidelitatis debitum Juramentum, quod Vasallus domino suo praestare in talibus consueuit. In cuius rei testimonium etc. |
| Muchar Regesten Innerösterreichs 7 | 23. Mai 1337 JL | Udine | Henricus de Montparis, vasallus noster et ecclesiæ Aquilejensis, sendet auf die Lehen „quartam partem turris in Neidegg et in monte locatorum et unam curiam; dann sendet er auch seine Lehen auf, dem „Vasallus et eccles. aquileiens. nobilis vir Hermannus dictus Mindorfer unam aream in monte Neidegg et Curiam unam in Neyring“, welche dann zu Lehen erhält der egregius miles Fridericus, libertinus de Sunegg. Bertrandus Patriarcha. |
| Tomaschek Regesten Krain 97 | 11. November 1338 JL | Cividale del Friuli | Bertrandus, Patriarch von Aquileja, verleiht dem Ulrich von Pilchgratz (Billichgrätz) nach abgelegtem Leheneide lehenweise über seine Bitte, alle jene Güter, die dessen Familie seit jeher von der Kirche zu Aquileja gehabt hat. |
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