Elze Urkunden-Regesten Auersperg
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Theodor Elze, Urkunden-Regesten aus dem gräflich Auersperg’schen Archiv in Auersperg. In: Mittheilungen des historischen Vereins für Krain 16 (1861), S. 11–16*, S. 39–40, S. 48, S. 49–54, S. 57–60, S. 65–67 und Mittheilungen des historischen Vereins für Krain 20 (1865), S. 3–6.
*) Wir fühlen uns angenehm verpflichtet, an dieser Stelle für die Liberalität, mit welcher die Durchforschung des historisch so wichtigen gräflich Auersperg’schen Archives von dem Hochgebornen Herrn Grafen Josef v. Auersperg gestattet wurde, unseren innigsten Dank auszusprechen. Die Red.
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| Elze Urkunden-Regesten Auersperg 1 | 18. Mai 1241 JL | Perovo | (Nos) Chunrad von Sevnek überträgt Herrn Herbard von Awrsperg, seinem Getreuen, den Zehnten in Gutenveld, in Reiventz (Reifnitz) und in Polan (Pölland) 1), welchen er vom (venerab. Dom.) Patriarchen Berchtold zu Lehen besaß (in campis, terris laboratis, habitis et habendis, villis, nemoribus, silvis etc.), als Lehen. ― Zeugen: nobiles viri, Comites Dominus Vlricus de Sternberg, Dominus Vlricus de Phanberch, Hellenwicus de Griez, Hainr. de Plumstein, Heidenricus de Sevnek, Popo de Lengenburch, Mainhalmus de Awrsperch, Pucelinus et Mainhalmus de Zower. |
| Elze Urkunden-Regesten Auersperg 2 | 11. September 1256 JL | Der Convent von Sittich übergibt an Herrn von Auersperg einen Wald in Lasitsch | |
| Elze Urkunden-Regesten Auersperg NF 1 | 1. September 1260 JL | Udine | Gregor Patriarch von Aglay verleiht seinem getreuen Dienstmann Herwort von Aursperg und dessen Erben das Holz zu Oblukch, wie der Berg habe und halte, der auf Deutsch genannt ist der Wartenperg, vom Abfluß des Wassers genannt Vbel bis an das Wasser, das in Deutsch genannt ist Eys, und das ganze Holz bis her auf den Berg, da der Ausgang ist des Wassers genannt Reschicz, mit allen Zugehörungen und Rechten. Außerdem erweist er Herwort von Aursperg die Gnade, falls derselbe Lehensgüter des Patriarchen oder der Kirche zu Aglay kaufe, daß dieß gelten solle als vor dem Patriarchen geschehen, von ihm verliehen und von ihm mit Brief und Sigel bestätigt. Endlich verleiht er Herwort von Aursperg und dessen Erben das Gericht über ihre Leute und Güter, die vom Patriarchen oder der Kirche zu Aglay zu Lehen gehen, selbst wenn diese Leute gegen des Patriarchen Gericht sich vergehen sollten. ― Siegler: Patriarch Gregor. ― Zeugen: Bruder „Hainr.“ Prior zu Pettow, Chunrad Erzdiakon im Savetal, Chrafft Erzdiakon zu Villach, Meister Perchtolt von Sagede Chorherr zu Aglay, Meister Ludwig Pfarrer zu Laybach, Hermann von Portzill, Ludwig von Weyden, Gebhart von Voytsperg, Berchtold von Grednik, Marchart und Herwort Brüder von Los, Hermann von Olswisch, Bonifacius de Potilos, Gebhardus von Liebenberg u. a. ehrbare Leute mehr. ― Das ist geschehen und gegeben zu Weyden 1260, in dem ersten „Herbstmann“, in der „achtenden“ Indiction. ― Deutsche Uebersetzung des lateinischen Originals, zu welcher Herzog Albrecht zu Östreich bestätigt, daß sie in seiner Canzlei verfertigt sei, und daß er auf Bitte der Aursperger sein Siegel daran zu drucken geheißen „hiete“. |
| Elze Urkunden-Regesten Auersperg 6 | 4. Jänner 1261 JL | Pazin/Pisino | Meinhard v. G. Gn. Graf von Görz, Tirol und Vogt (advocatus) der Kirche von Aquileja, belehnt Otto von Ouversperch mit der villa Armansdorf und andern Besitzungen, welche ehemals Meinhard von Schonenberch als Pfand inne hatte, und in seinem letzten Willen ihm (dem Grafen Meinhard) als los und ledig zurückließ, um die Summe von 180 Mark Aquilej. Geldes, jedoch mit dem Rücklösungsrecht innerhalb 10 Jahren. ― Zeugen: Ulrich von Rifenberch, Winther von Guteneker, Werenhard und Friedrich von Eberstein, notarii nostri. |
| Elze Urkunden-Regesten Auersperg 3 | 30. April 1265 JL | Ljubljana | Philippus, Dei gratia S. Salispurg, ecclesiae electus, Apostol. Sedis legatus, belehnt die Brüder Herbord, Otto und Meinhalm von Owersperch mit der villa apud Weychssen und Zugehör, unter Zustimmung und Mitsiegelung seines Bruders (Herzogs Ulrich). ― Zeugen: Herr Dietrich von Althann, Herr Rudlin von Pyrpöum, Herr Hermann von Urenberch, Herr Hermann von Rabenstayne, Herr Herand von Owersperch, Leo der Schreiber, Wolrich der Schreiber, Weiker von Pyrpöum, Geisselbert, Waizmann, Meinhalm von Tal, Reynhard von Waldenberch. |
| Elze Urkunden-Regesten Auersperg 4 | 1. Juni 1267 JL | Ljubljana | Ulrich Herzog von Kärnten, Herr von Krain und der Mark gibt den Brüdern Herbard, Otto und Meinhalm von Owersperch wegen ihrer jederzeit und selbst mit großem Kostenaufwand bewiesenen Treue 9 Huben in villa Rat, und anstatt der villa de Purchstal, welche Herr Eberhard von Wipach durch Richterspruch und Rechtsordnung erhalten, 10 Huben in villa Mos zu Lehen, und ertheilt ihnen zugleich das Vorrecht, daß alles, was sie oder ihre Erben an Dörfern, Huben u. dgl. in des Herzogs Besitzungen von seinen Leuten kaufen würden, als ihr Lehen gelten solle. ― Zeugen: Jakob von Guotenberch, Gebhard von Guotenaw, Walther genannt Ungar von Stein, Gebhard von Lilienberch, Rudlin von „Laibach", Willehalm von Minchendorf, Hermann von Rabenstein, Albert von Zeiselberch, Nikol von Reutenberg, Weizmann von „Laibach." |
| Elze Urkunden-Regesten Auersperg 5 | 24. September 1267 JL | Ulrich v. G. Gn. Herzog von Kärnten, Herr von Krain, erweist Herbord von Aursperg (dilecto nostro ministeriali) wegen geleisteter und noch zu leistender Dienste die besondere Gnade (gratiam specialem), daß derselbe die von einem ihm gehörigen Manne mit einem dem Herzoge gehörigen Weibe gezeugten ehelichen Kinder zu eigen besitzen solle (teneat et habeat proprietatis nomine, omni jure, quo ad nos rationabiliter pertinebant), und vergünstigt auch, daß ein Herzogliches Weib, welches an einen Auerspergischen Mann verehelicht ist, wenn es wolle, sich in Auerspergische Hörigkeit (sub alas ipsius Herbordi nostri) begeben könne. | |
| Elze Urkunden-Regesten Auersperg 7 | 1273 JL | Kostanjevica na Krki | Ulrich v. G. Gn. Herzog von Kärnten und Herr von Krain bestätigt den Kauf von Gütern (villis cum pertinentiis, silvis, aquis, pratis, vallis), welche Herbord von Auersperch (fidelis noster) von Friedrich von Valchenberch (fideli nostro) gekauft, und gibt dem Herbord von Auersperch und seinen Erben einen Wald jenseits des Wassers Eysch, der vom Ende dieses Wassers bis (usque ― zum Schlosse) Auersperch sich erstreckt, zu eigen. ― Zeugen: Wilhalm von Minchendorf, Dietrich von Althann, Otto und Dietrich von Schonberch, sein Sohn Ramser von Aychelberch, Seybot genannt Pabo von Rotenpach, Rudolf Vnhold. Chunrad Galle, Leutold und Chunrad. |
| Elze Urkunden-Regesten Auersperg 8 | 23. April 1288 JL | Bruder Nikolaus, Abt des Klosters bei Landestrosth, verkauft zufolge gemeines Willens des Convents eine Besitzung oder Gut (terram sive praedium) Namens Prypsthorf dem edeln Herrn Meinhard von Vrsperch für 16 Aquilej. Mark. ― Zeugen: Bruder Heinrich, Prior daselbst; Herr Jakobz, vormals Abt; Bruder Stephan, Mönch; (seculares vero) Herr Nikolaus von Siecherperch, Meinald officialis Domini Ducis. ― Siegler: Ven. Dom. Alb. Visitator abbas de Victoria. | |
| Elze Urkunden-Regesten Auersperg 9 | 22. Februar 1290 JL | Mehovo | Albert Graf von Görz und Tirol, Vogt (advocatus) der Kirchen von Aquileja, Trient und Brixen, gibt in Berücksichtigung der von Menzlin dem Jüngern von Owrsperch geleisteten und noch zu leistenden Dienste (cum bona voluntate ac consensu omnium castellanorum seu burger ….. nostrorum in castro nostro Hopphenbach) demselben und seinen Erben Arcam unam situatam in castro Hopfenbach, so wie Puzlin, der Großvater des erwähnten Menzlin es besaß, zu Lehen. ― Zeugen: (milites nostri) Volsing von Chranchberch, Dietrich von Schonenberch, Volrich von Trefen, Otto genannt Schalk magister Curiae nostrae, Gerloch von Hertenberch, Otto von Valkenstein marschalcus noster, Meinhard von Owrsperch, Otlin von Owrsperch. |
| Elze Urkunden-Regesten Auersperg 10 | 25. Juni 1295 JL | Mehovo | Albert Graf von Görz u. s. w. überträgt die Temporalien der Jurisdiction der Kirche St. Mariä in Metlik („Metlika apud Augiam juxta flavium Culpae“), die durch den Tod des Herrn Volrich von Zernömel, Pfarrers derselben Kirche, vor Kurzem erledigt sind, dem Geistlichen (clerico) Gerloch, dem Sohne Meinzlins von Hopfenbach, seines lieben Getreuen. ― Zeugen: Herr Volrich von Reyfenberch magister Curiae nostrae, Heinzmann camerarius, Cunrad magister coquinae, Cunrad und Rudolf notarii nostri. |
| Elze Urkunden-Regesten Auersperg 11 | 17. Juni 1313 JL | Unec | Graf Heinrich von Görz und Tirol, Voit der Gotsheuser Aglay, Trient und Brixen belehnt Herrant von Auwersperch mit 6 Huben, die daß Winchel gelegen sind, das da gehaizzen ist daß dem Niderm Winchel. ― Zeugen: Herr Rauch der Hofmaister, Herr Winther von dem Neunhause, Herr Hainr. Fulein, Greif von Reutenberch, Philippe von Meichauwe, Walchun von Neutenberch (und andere piderbe leute). |
| Elze Urkunden-Regesten Auersperg 12 | 12. Dezember 1318 JL | Feldkirchen in Kärnten | „Wir Friderich von Gottes gnaden Romischer chünig allezit ein merer des Riches tun chunt mit disem brieff, vnd veriehen, daz wir vnsern getreven, lieben, volgern vnd Herbort gebrüdern, genannt von vrsperch, vnd ir erben, haben verliehen ze Rechtem lehen, daz Oberhus zu vrsperg, vnd daz Nider, vnd swaz si da hant gebuwen, oder noch buwen wellent, dar zu habnt si vnsern vnd vnser bruder der Herzogen von Österrich, ganzen willen vnd gvnst, vnd dez ze einem vrchvnd, geben wir in disen brief besigelt mit vnserm chvnklichen Insigel Der ist geben ze veltchirchen dez Eritages nach sant valenßus tag. Do man zalt von Cristes geburt Dreuzehenhundert Jar, vnd dar nach in dem abzehenden Jar, vnsers Riches in dem vierden Jar.“ |
| Elze Urkunden-Regesten Auersperg 13 | 16. Oktober 1323 JL | Ljubljana | Rüdiger und Rüpel, Ruprecht's Söhne, von Ig verkaufen an Chunrat genannt Chrumbach von Laybach und seine Wirtin 4 Huben ze Verblach in dem Dorf in der Gegend da ß Ig, von ihrem Lehen, zu Lehen, mit allem Zugehör („mul, mulstet, stampf, stampstet“ u. s. w.), wie sie es „ent her“ von des Landesherrn Gnade gehabt haben, „in den nächsten ingenten 4 Wochen und der Lantherr chomt her in das Lant chrayn“, für 60 Mark alter Aglaier Pfennige. ― Zeugen: Chunrat der Iger, Merthel sein Bruder, Haertel von Pilchgretz, Lienhart der Porger, Wolrich der snicenpavmer, Maerthel Maerthleins sun, Alber von Sand Peter, Richter ze Laybach *) (und and. erb. leut genuch). |
| Elze Urkunden-Regesten Auersperg 14 | 13. Mai 1324 JL | Gorizia | Heinrich v. G. Gn. König zu Pehaim und Polan, Herzog ze chernden, Graf ze Tyrol und ze Görtz, als Gerhab seines jungen Vetters Johansen des edeln Grafen von Görtz bestätigt Herborten von Owersperch die Beweisung der 25 Mark Geldes, die ihm seine (Heinrich's) liebe Muhme Beatrix die edle Gräfin von Görtz mit ihren Briefen gethan hat, für dritthalb Hundert Mark Schullinge, die sie ihm (Herbarten) gegeben hat zu Annen seiner Wirthin, ihrer Jungfrau. |
| Elze Urkunden-Regesten Auersperg 15 | 28. Oktober 1329 JL | Muta | Die Augustiner „ze der Mautt“ verpflichten sich gegen Chunegund Herrn Gotschaligz witib von Pleiburch zu Kirchenfeiern und Seelenmessen für sie, ihre Kinder, ihren verstorbenen Mann und dessen Eltern Gotschalig und Elzpet. |
| Elze Urkunden-Regesten Auersperg 16 | 4. August 1334 JL | Gorizia | Beatrix, Gräfin zu Görz und zu Tirol, nachdem Herbort von Awersperg bewiesen, daß sie ihm für die dritthalb hundert Mark, welche sie ihm zu seiner Wirtin Heimsteuer versprochen, nicht hinlängliche Satzung gegeben, versetzt ihm auf ihres Rathes Rath die Mühle bei dem Hof, den Merthel von Neydek inne hat, „swann si von im ledig wirt,“ und 1 Hube zu Plissiwitz, welche Pfänder jedoch auf ihre, oder ihres Sohnes, des edlen Grafen Johann Heinrich von Görtz und von Tyrol, oder seiner Bezahlung zurückfallen sollen. |
| Elze Urkunden-Regesten Auersperg 17 | 7. Jänner 1337 JL | Gorizia | Beatrix, Gräfin zu Görz und zu Tirol für sich und ihren lieben Sohn Graf Johans Heinrich weist Herborten von Owersperch für seinen in ihrem Dienste während des Krieges mit dem „Patriarg“ an Rossen erlittenen Schaden von 110 Mark Schiilling auf ihr Geld und Urbar zu Seusenberch an, welches er benützen soll, bis ihm sein Schaden von 110 Mark gewert ist, oder ihm die noch restirende Summe gezahlt wird. Auch empfiehlt und überläßt sie ihm 2 Mühlen daselbst, von denen er zu Seusenberch und zu Schönnberch „wahter vnd Torwaertel“ berichten soll. |
| Elze Urkunden-Regesten Auersperg 18 | 8. August 1337 JL | Pazin/Pisino | Graf Johans von Görtz und von Tyrol, Vogt der Gotteshäuser zu Aglay u. s. w. bestätigt dem „Herrn Herbort von Owersperch“ den Satz etlicher Güter, welche seine Mutter Frau „Beatris Graeuin ze Görz vnd ze Tyrol vmb seiner wirtin vrawn Annen der Rotawerin Haimstewer vnd rechte“ ihm versetzt hat. ― Zeugen: Erhart von Eberstein, Niclaus von Velds der Ritter, Friczil von Eberstein. |
| Elze Urkunden-Regesten Auersperg 19 | 10. Jänner 1342 JL | Wien | Albrecht v. G. Gn. Herzog zu Österreich, „ze Styr vnd ze Kernden“ verleiht das „Chamerampt ze Kernden, ze Chrayn vnd auf der March,“ welches Heinrich und Ulrich Gralanden von Lebenberch aufgesandet hatten, Leupolten und Greiffen Gebrüdern von Reuttenberch (später auch „Rauttenberch“ geschrieben) auf deren Bitte. |
| Elze Urkunden-Regesten Auersperg 20 | 7. April 1342 JL | Fryderich der Schraeffel von Mülwach bekennt und erklärt, daß sein Oheim Hans sel. Märkhleins Sun von Vardynns ihm eine Wiese, die er von seinem Vater geerbt, welcher sie von dem Mayor von Vyers erkauft, gelegen auf Walach (Wolagkh?) überwiesen habe, damit er sie verkaufe, doch nicht unter 20 Mark. | |
| Elze Urkunden-Regesten Auersperg 21 | 24. April 1343 JL | Ortolf und Friedel Brüder von Awrsperch und Trauta, Herrant's Tochter von Awrsperch verkaufen einen Zehent gelegen zu Gutenfeld in der Gegend zu Munkendorf von der Lessthaler Hube für 10 Mark Agler Pfennig an Lewen den Chrainer ze Reyfnicz. ― Siegler: Ortolf und Friedel von Awrsperch. | |
| Elze Urkunden-Regesten Auersperg 22 | 18. Juni 1343 JL | Ortnek | Ott und Friedrich, Grafen zu Ortenburg, für sich, ihre Brüder und Erben erklären, daß sie wegen aller Streitigkeiten, die sie mit den edeln Herren, Herrn Volker und Herrn Herborten Brüdern von Owersperch gehabt, die Edeln ihren lieben „Sweher und Vater“ Graf Friedrich von Cili, Schench Rainhern von Osterwitz *) und Herrn Otten von Himelberch zu Schiedsrichtern erwählt haben, und geloben bei ihrer Treue an Eides Statt deren Richterspruch zu halten. Diese haben aber gesprochen: (1) eine gänzliche Aussöhnung beider Theile und ihrer Diener; (2) die Forderung der Ortenburger an die Auersperper für Herrn Chunrat sel. von Aufenstain von 2100 Mark Aglayer Pfennige wegen des Todschlags zweier erbarer Diener wird aufgehoben; dafür verlieren (3) die Auersperger alle Ansprüche und Anforderungen auf den „Purchperg ze Ortnek“ und auf die Güter zu Stodersitz (Schoderschitz) und zum Prüklein (Prückl) gelegen, und auf das Dorf zu weychsel, und auf alle die Güter, welche die Ortenburger bisher in Nutz und Gewähr gebracht haben, und müssen vielmehr das Dorf Weychsel mit Leuten, Rechten und darüber habenden Briefen an die Ortenburger übergeben; (4) mit dem Zehenten zu Reyfniz gelegen, welcher von ihrem vorgenannten „Sweher und Vater“ Graf Friedrich von Cili zu Lehen geht, soll geschehen, was Rechtens ist; (5) dem Melczen (Alber von Auersperg) sollen die Auersperger seinen Theil an der Vest ze Owersperch gemäß seinen Briefen lassen; (6) betreffend Ernesten von Pölan sollen die beiderseitigen Forderungen gänzlich aufgehoben und beendigt sein; (7) der Gümpeler und seine Kinder sollen Ortenburgisch sein, und sollen die Auersperger keinen Anspruch darauf haben; (8) über die Güter des Gümpeler sollen alle „Tage“ aufhören; die Richter haben darüber nicht zu sprechen, das gehöre vor den Herrn, von dem sie zu Lehen sind, oder wo sie es zu recht suchen wollen; (9) desgleichen sollen die Forderungen der Auersperger an Andren, einen Ortenburgischen Diener, aufgehoben sein; (10) was beide Theile an Bauern des andern Theils inne haben, das sollen sie behalten; was aber beider Theile Diener an Bauern des andern Theils inne haben, darüber soll Einer dem Andern ein Recht thun zwischen Ortnek und Owersperch; (11) bezüglich der „Pymerk“ (Markungen?), welche zwischen den Auerspergern und dem Harrer streitig waren, soll man fünf der ältesten da herum gesessenen Männer nehmen, und was die darüber sagen, das soll „stat“ sein, und soll das geschehen zwischen hinnen und dem nächsten S. Jakobstage in dem „Newn“ (d. i. Jahre); (12) von den Lehenschaften von dem von Salzburch und von dem von Stuwerch sollen die Auersperger, wenn die Ortenburger Briefe darüber haben, von diesen das, was sie von der Lehenschaft besitzen, zu Lehen empfangen und darüber Schrift geben; vergäßen sie etwas, oder hätte es ein Anderer inne, so sollen die Ortenburger bei den Schiedsrichtern Recht suchen; (13) über die „Pymerk“ von Valchenberg sollen die Briefe des Herzogs, oder wenn sonst etwas ist, der Ausspruch von fünf der ältesten dort herum gesessenen Männer entscheiden; (14) falls die Auersperger über die „Pymerk“ zu Los Bricke von dem Patriarchen, oder Urkunden haben, so soll es dabei bleiben; etwa Streitiges soll durch den Ausspruch von fünf der ältesten dort herum gesessenen Männer entschieden werden; (15) bei der Maut zu Los, so lange die Ortenburger sie inne haben, sollen die Auersperger das, was sie in ihr Haus führen, nicht mauten; (16) bezüglich des Gutes, das die Auersperger im Loser Gericht haben, soll, gemäß den vom Patriarchen darüber habenden Briefen, der Ortenburgische Richter auch auf diesem die Gerichtsbarkeit üben; (17) die Streitigkeiten wegen der Maut zu Raschnitz (Rašica) sollen beide Theile vor dem Herzoge austragen; (18) die ehgenannten Auersperger sollen den Ortenburgern dienen jeder Mann selb dritt in dem Land zu Chrain und auf dem Charst bis an die Isnitz (Isonzo), auf der March oder in Kernden, und zwar, wenn es über drei „Rast“ von Ortenburgischen Vesten ist, auf deren Kosten; möchten sie selbst nicht fahren, so soll „ir yeglich drei Dyener dazu senten,“ und sollen sie dieses Dienstes gebunden sein von nächstem S. Michelistag über ein ganzes Jahr; sollten die Ortenburger dieselben jedoch außer Landes zu Dienst bedürfen, so sollen sie ihnen wie ihren andern Dienern thun; (19) wäre aber in den angeführten Sprüchen etwas vergessen, so haben die Sprecher Gewalt darüber noch zu sprechen zwischen hinnen und nächstem Michelistag, welcher Theil auch bei den Sprechern das anbringe; (20) würden jedoch die genannten Auersperger im Dienst der Ortenburger etwa Schaden erleiden, den sie erweisen, den sollen ihnen die Ortenburger von ihren „genaden“ ersetzen, wie andern ihren Dienern. ― Siegler: die beiden Grafen von Ortenburg und die drei Sprecher. |
| Elze Urkunden-Regesten Auersperg 23 | 10. Jänner 1345 JL | Ljubljana | „Charel, Otten sun von Loz, dem Got genad,“ bestätigt von Herrn Greif von Reutenberch über 100 Mark, welche sein Vater diesem Letztern geliehen hatte, berichtigt zu sein, und spricht diesen, seine Erben und Burgen, so wie die Herren Volker von Awrsperg, Ortolf von Reutenberch und Leupolt von Reutenberg (als Bürgen) ledig. ― Siegler: „mein gnädiger Herr Graf Ott von Ortenburch, mein lieber Enn daz Phäflein vnd mein lieber Öham.“ |
| Elze Urkunden-Regesten Auersperg 24 | 10. Dezember 1346 JL | Heinrich in dem Michelpach und Percht seine Hausfrau verkaufen einen Acker, der von Herrn Chunrat dem Planckenbarter (Plankenwart) zu Lehen ging, „vmb Newn guldein florin“ an ihren „ochaim Rüdgern in dem michelspach“ und seine Hausfrau „Elzspett.“ ― Siegler: Herr Chunrat der planchenbarter, „wand ich aygen insigel nicht enhau.“ | |
| Elze Urkunden-Regesten Auersperg 25 | 21. September 1347 JL | Ortof (Ortolf) von Awrsperch und Alber, Friedeleins Erben, verkaufen eine „hweben“ (Hube) zu Mitter-Lippowiz (in der Nähe von Schoderschitz) an Herrn Dietreych von schonberch um 8 Mark Agler Pfennig. „Des sint gezewen Meinhart der Richter vnd Hanczel der oggorel vnd Hans vicarj, der ze den zeiten was.“ | |
| Elze Urkunden-Regesten Auersperg 26 | 2. April 1349 JL | Nikel der Häk, und Elle, seine Mutter, und Reichtz (Richiza), seine Schwester, verkaufen mit Zustimmung „ihrer Herren“, Herrn „Herwortz vnd völkleins von Awrsperg und Herrn Hainreichs von Ig und Herrn Otten von Ig ihren halben Hof zu prunn gelegen an Hermann von der Aynod und seine Erben. ― Siegler: Herwort und volkel von Awrsperg, Hainreich von Ig, Ott von Ig. | |
| Elze Urkunden-Regesten Auersperg 27 | 5. August 1350 JL | Žužemberk | Hainezel vom Graben und Margret, seine Wirtin, und Nikel vom Graben und Perhta, seine Wirtin, verkaufen an Dietreich von Schönberch 3 Huben gelegen „ze dem Vorst“ für 15 Mark Aglayer Pfennige, was die Verkäufer vom Lehnsherrn bestätigen lassen sollen. ― Sieglrr: Niklein von dem Graben und (für Hainczel, der kein eignes Insigel hatte) Meinhart der Richter „ze Susenberch.“ ― Zeugen Friczel der Czobrascher, Friczl der Meychawer, Karel von Treven. |
| Elze Urkunden-Regesten Auersperg 28 | 27. August 1350 JL 24. März 1478 JL | Völkermarkt | Albrecht v. G. Gn. Herzog zu Östreich u. s. w. richtet zwischen den Awrspergern und den „lewt, die pey den Welden gesessen Synd“ dahin, daß dieselben Leute in denselben Wäldern „Prennholz vnd Cymerholz sullen nehmen, was Si des pedürffen Zu Irer selber notturft.“ Also daß sie es nicht verkaufen, noch ihren Herren geben sollten, und sollen sie den Awrspergern jährlich dafür geben von einer jeden Hube „Zwei Hüner vnd ainen Laibacher kaufmes Habers *).“ |
| Elze Urkunden-Regesten Auersperg 29 | 3. Mai 1351 JL | Metlika | Albrecht Graf zu Gortz und Tirol belehnt seinen getreuen l. Andren von Gretz mit der „mul“, die gelegen ist an der „Cropp“ niderhalb des Ciemser's Mühle. |
| Elze Urkunden-Regesten Auersperg 30 | 24. Juni 1352 JL | Schuldbrief des Herbort Awrsperger und des Jakob Reutenberger über dreizehenthalb Mark guter Agler Pfennig auf nächsten S. Georgi an Mosche und Chatstm die Juden. | |
| Elze Urkunden-Regesten Auersperg 31 | 23. Dezember 1352 JL | Perchtold der Gradeser verschreibt die seiner Wirthin Agnes, Tochter Perchtolds von Chestenbach, gegebene Morgengabe von 27 Mark Agler Pfennige auf seinen Hof zu Grades. Siegler: Perko von Laibach und Vitalis der Porger. | |
| Elze Urkunden-Regesten Auersperg 32 | 6. Februar 1353 JL | Chunrat der Gall und seine Erben verkaufen an Nyclawen von Gerlochstain, seine Wirtin und Erben, ihre Rechte auf das „Purksäss“ (Burgsitz) zu Stein an der niedern Veste gelegen, das Herrn Nyclaws von Rotempühel sel. und Frauen Alhaiten, seiner Wirtin, gewesen ist, deßgleichen ein Viertel einer Mühle, vier Äcker und 3 Mark Agler Pfennige für die „Purkhut“ von dem Gericht zu Stein (d. i. Sold für die Bewachung der Burg und der Stadt) für 16 Mark Agler Pfennig. | |
| Elze Urkunden-Regesten Auersperg 35 | 22. Februar 1353 JL | Haintzel der Weniger und Elspet seine Wirthin verkaufen eine Hube zu Ig in dem Dorf bei St. Michel mit allem Zugehör „dem erbarn man Hansen dem Chrumbach vnd vrawen Ysalden seiner wirtin.“ ― Siegler: Hans von Stegberch, Wolreich der Gutenawer, Nichill der Harrer. | |
| Elze Urkunden-Regesten Auersperg 33 | 12. März 1353 JL | Herbort von Awrsperg verpflichtet sich mit seiner ganzen Habe an Herrn Fridrich von tzobekspvrch, welcher für ihn wegen je 50 Mark Agler Pfennig Schulden bei den drei Juden Eisack, Fradutz und Elias Bürge war. | |
| Elze Urkunden-Regesten Auersperg 34 | 7. Dezember 1353 JL | Perchne von Ruzdorff und Margret seine Wirthin und H …, ihr Sohn, geben einen Satzbrief über ihren Hof zum Nideren Ruzdorff gelegen, auf welchem sie derzeit selbst gesessen sind, welchen sie Herrn Steffan dem Chapplan eze Rewtenburg und Niklen dem Prewel seinem Bruder und allen ihren Geschwistern versetzt haben. ― Siegler: der edle Herr Herr Herman von Rewtenberch, „der vnsrer paider Herr ist“, und die edle vraw vraw Aendle, seine Wirthin. | |
| Elze Urkunden-Regesten Auersperg 36 | 15. April 1354 JL | Bruder Peter Abt zu Sittich und der Convent daselbst versprechen, weil ihnen Frau Franzisca Dietreichs witib von Schunberckch 4 Huben, zwei zu Darnleittn, zwei zu Hartmansdorff, gegeben hat, dafür am Jahrestag des Herrn Dietrich von Schonberch und der Frau Lucen, seiner Mutter, Vigilie, Meß u. s. w. nach ihres Ordens Gewohnheit zu halten, und soll der Abt den Brüdern an jenen Tagen geben für 40 Pfennige „chäs vnd ayr“ und eine halbe Mark Aqlayer Pfennige „vmb visch“ u. s. w.; auch soll dafür ein ewiges Licht vor dem S. Kathrinen=Altar in ihrem „Munster“, dabei die vorgenannte Frau Lucia und ihr Sohn Dietreich von schonberkch „piuilt“ (?) sind, Tag und Nacht beleuchtet werden. ― Siegler: der Abt und der Convent. | |
| Elze Urkunden-Regesten Auersperg 37 | 14. Mai 1355 JL | Soephey von Soenenberg und wlreich, ihr Sohn, und Angnez, seine Wirtin, verkaufen ihren Theil „pey dem turren, vnd Herrn Otten tail, der czwssen (zwischen) des Auersperger turen vnd meinz (meines) Herrn tail gelegen ist“, und den Theil, der unter „meines Herren Theil von gerecz (Görz)“ gelegen ist, der auer (aber) unfres „enzhern“ (Ahnherrn) Dietreichs gewesen ist, ihrem 1. Vetter Dietreichen von Sönenberg und seiner Wirthin Frauen Francz'sgen, und ihren Erben, mit allen dazugehörenden Rechten, „gerten“, Forst, die um den „Purperch“ gelegen sind, „vm fimf vond fimfczch march agler pfenig.“ | |
| Elze Urkunden-Regesten Auersperg 38 | 25. September 1355 JL | Graz | Albrecht v. G. Gn. Hertzog ze Oestreich, ze Steyr vnd ze Kernden, als Lehnsherr, bewilligt, daß Leuppolt von Reutenburch die Morgengabe seiner Wirtin Elspet auf drei Huben zu dem Gol und auf den Zehent zu Salowitsch, zu dem Gritsch, zu dem Tal, zu dem Gesiezz, zu Altendorf nnd zu Grissinperg, mit Wein und Getreide, welches alles von ihm zu Lehen und zusammen für 8 Mark Geldes „gerait“ ist, verschreibe. ― „Dux.“ |
| Elze Urkunden-Regesten Auersperg 39 | 27. September 1355 JL | Herman von Reutenberch und Aendel seine Wirtin versetzten einen Hof zu Chosyach nahe bei Stralekk gelegen, und ihren Theil des Zehent zu „Laupach“ in dem Grünt gelegen bei Trewen an Nikel von Wird und seine Wirtin für „ainlef marchk“ guter Agleyer Pfennige auf 4 Jahre von künftigem S. Michaelistag an, lösbar jedes Jahr je vor S. Miachelis mit derselben Summe und Münze, oder anderer guten Münze, „die in dem Land gib vnd gaab ist vnd für als vil agl. phenig czeucht“, aber verfallen in deren Eigenthum, falls es in 4 Jahren nicht gelöst ist. ― Siegler: Herman von Reutenberch und Nikil ab dem Graben. | |
| Elze Urkunden-Regesten Auersperg 40 | 7. Jänner 1356 JL | Hans von Awersperch und Georg sein Bruder stellen den edeln Herrn Graf Otten von Ortenburch und Herrn Fridrich von Zobelsperch zu Bürgen für eine Summe von 100 Mark guter Agleyer Pfennig bei Mosche und Chadsim, den Juden von Cili, zahlbar zur Hälfte nächsten S. Jakobstag „im Snit der schirst chumt“, zur andern Hälfte nächsten S. Georgitag über ein Jahr. | |
| Elze Urkunden-Regesten Auersperg 41 | 18. Mai 1357 JL | Perchne von Ig bekennt von Herrn Volker von Awersperch und seinem Bruder einen halben Hof zu Stay überkommen zu haben, wofür er dem Herrn Volker von Auersperg, seinen Erben und Brüdern dienstlich sein soll, „als pilleich ain ieder chnecht seinen Herrem dien schol.“ ― Siegler: Hans der Chrumbach und Hänslein der Schreiber von Laybach. | |
| Elze Urkunden-Regesten Auersperg 42 | 18. März 1358 JL | Alber der Melcz von Awersperg verkauft seine Ansprüche an die „veste Awersperch“ an Volkern und Hansen von Awersperch, ihre Brüder und Erben, ausgenommen jedoch die am Land liegenden Güter, die er im Besitz hat, und vorbehaltlich weiterer Verhandlung „vm die wapen von Awersperch.“ ― Siegler: Albrecht der Melcz, Graf Ott von Ortenburch, Herr Perchtold von Reutenberch, und Seyfried von sand Peter ze den czeiten Vicztum in Chrain 2). | |
| Elze Urkunden-Regesten Auersperg 43 | 17. April 1358 JL | Fridreich von Greiffenstain für sich und seine Erben, so wie für seine Vettern Chunrad, Alphard und Hainrich und deren Erben, und alle seine und ihre Freunde, Gesellen und Diener, bekennt, daß alle die Streitigkeiten, die sie mit dem erbern festen Ritter Herrn Rudolfen von Chatzenstain und seinen Erben, so wie mit den Erben seines Bruders „Dyppoltz säligen von chatztnstain“, und ihren Freunden, Gesellen und Dienern gehabt haben, beigelegt und geordnet seien, so daß sie an denselben keine Forderung wegen der Veste Haselberch oder anderer Güter, die diese eingenommen hatten, mehr haben, wann er die Veste Haselberch und Zugehör ihnen wieder „ein geantburt“ und alles das gegen sie vollführt habe, was „erbare Lewt“, Ritter und „chnecht“ zwischen ihnen getaidingt und erfunden haben, und spricht Fridreich von Greiffenstain den Herrn Rudolf von Chatzenstain in diesem Fall von allem los und ledig. ― Siegler: Fridrich von Greifenstain. | |
| Elze Urkunden-Regesten Auersperg 45 | 4. Mai 1358 JL | Graf Ott und Graf Rudolf, Brüder, Grafen von Ortenburch stellen zu Bürgen den Erbarn man Hans von Stegberch mit sambt Herrn Hainrich von Weysbriach, Herrn Mainher von Sternberch, Herrn Friedrich von Zobelsperch vnd Seyfriden von Sand Peter zu den Zeiten vicztum ze „Laibach“ für eine Summe von 1000 Mark guter Agleyer Pfennige bei Mosche und Chatyim, den Juden, zahlbar nächsten S. Georgen Tag. Sollten sie das nicht halten, welchen Schaden Hans von Stegberch, auch mit „nachreiten" (gefangen sitzen ?), davon hätte, das wollten sie gänzlich ersehen; wollten sie das nicht, so solle der Edel Graf Fridrich von Cili, oder der Landesherr, oder wer an seiner Statt ist, ihn befriedigen von aller ihrer Habe. ― Siegler: Graf Ott von Ortenburg 4). | |
| Elze Urkunden-Regesten Auersperg 44 | 12. August 1358 JL | Herman von Pilichgrecz und Säld, seine Wirtin, verkaufen ihre „vischwaid“ (Fischerei), die halb „Seg“ (eine halbe Seege 3) betragend) zu Cleczach in dem Lustal gelegen an Nikilein von Gerlochstain und Frau Sälden, seine Wirtin, und ihre Erben für 17 Mark „Venedier Schilling“, die von ihrem gnädigen Herrn dem hochgebornen Fürsten zu Oestreich zu Lehen ist. ― Siegler: Herman (von Pilichgrecz), Hainreich der Gall und Nikil von Reutenberch. | |
| Elze Urkunden-Regesten Auersperg 46 | 25. Jänner 1359 JL | Ulreich v. g. gn. Abt des Gotshaus cze Obernburch, und Nycla Prior, und der ganze Convent daselbst versprechen dem Erbaren Ritter Herrn Rudolf von Chatzenstain und allen seinen Nachkommen, die Chatzenstain inne haben, täglich eine Messe in S. Mertens Cappell zu Obernburch im „Münster“, da des vorgemeldeten Herrn Rudolfs Vater und Mutter und alle seine Vordern (Vorfahren) inne ligent, zu lesen, wofür sie von ihm 70 Mark Gretzer Pfennige empfangen haben. Dafür weisen sie ihn an des Gottehauses Zehenten zu S. Gyligen im Schelachtal. ― Siegler: Abt Ulrich und der Convent. | |
| Elze Urkunden-Regesten Auersperg 47 | 22. Februar 1359 JL | Herman von Rewtenberch mit Zustimmung Perchtolds und Rudolfs, seiner Vettern, von Rewtenberch verkauft seinem l. Vetter Leupolt von Rewtenberch eine Wiese bei Stralek für 4 Mark Pfennige. ― Siegler: Herman von Rewtenberch, Perchtold von Reutenberg, Herr Hainreich von Sicherstain. | |
| Elze Urkunden-Regesten Auersperg 48 | 14. Juni 1360 JL | Dietrich von Gutenstein stellt Herrn Rudolf von Chatzenstein zum Bürgen für 66 vollwichtige „güldene Pfennige“ bei Herrn Merten von Reihnech. | |
| Elze Urkunden-Regesten Auersperg 49 | 15. Juni 1360 JL | Vrawli, Nikeleins witwe von Werd (Familie Schönberg) und ihr Sohn verkaufen ihren Antheil an dem Hof zu Gosian (Gössian), welche ehemals ihr sel. Gemahl Nikel von Werd von Hermann dem Reutenberger erkauft hatte, an Leupolt von Reutenberg, dessen Wirtin und Erben, für 4 Mark Pfennige. ― Siegler: Gerloch von Guotenberd und Leutolt der Awrsperger 5). | |
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