Regesten der Stadt Wiener Neustadt
Aus Quellen Alpen-Adria
Regesten der Stadt Wiener Neustadt
| Datum„Datum <span style="font-size:small;">(Date)</span>“ ist ein Datentyp für Datumswerte. Er wird Attributen mit Hilfe eines von Semantic MediaWiki bereitgestellten, softwareseitig fest definierten Attributs (Spezialattribut), zugeordnet. | Ort | Regest | |
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| Muchar Regesten Innerösterreichs 63 | 1422 JL | Wiener Neustadt | Hanns Lackhner, Bürger zu Rotenmann, löset um 380 Pfund Pfennige mit Erlaubniss des Landesherzogs von Engelbrecht dem Gersteter die Veste Strechau mit allem Urbar an sich, welche dann der Herzog ihm und seinem Sohne Heinrich sammt der Burghuth zu Leibgeding gibt (dafür 50 Pfund Pfenning von der Maut zu Rotenmann) und gegen die Bedingung, alle Jahre an der Veste zu bauen, damit sie ganz durch dieses Leibgeding gebaut werde. Zeuge, Leonhard Haid, Richter zu Neustadt. |
| Göth Regesten Steiermark 334 | 9. Mai 1422 JL | Wiener Neustadt | Hans Lakhner, Bürger zu Rottenmann, löst von Engelhart Gersteter die Veste Strechau für 380 Pfund Pfening, erhält dieselbe von Herzog Ernst für sich und seinen Sohn Heinrich als Leibgeding, und zu einer Burghuth jährlich 50 Pfund Pfening aus der Mauth zu Rottenmann, die aber an der Veste bis zu ihrem Ausbau verwendet werden sollen. Siegler: Lienhard Hayd, Richter, und Hans Hagen, Bürger in der Neustadt. |
| Göth Regesten Steiermark 361 | 29. September 1426 JL | Wiener Neustadt | Ruprecht von Marburg und Erhard des Schußleins Sohn von Wellestorf verkaufen ihr Haus auf dem Platz zu Marburg an Herzog Friedrich jun. zu Oesterreich. Siegler: Lienhard Hayd, Richter in der Neustadt, Hans Hoflich, Bürger daselbst. |
| Muchar Regesten Innerösterreichs 100 | 13. Dezember 1434 JL | Wiener Neustadt | Wolfgang Dyetz, Bürger zu Rotmann, vertauscht an Herzog Friedrich landesherrliche Lehengüter, eine Schwaig, gelegen am Vorberg, der Chogel genannt und ein Gut im Lassing – Thal, im Reuttern genannt – für zwei Güter, gelegen zu Gaishorn im Dorf (Wolkensteinerurbar) die weiland der Griesmayer, jetzt der Scheffer in Thauern inne hat. Siegler: Rudolf Heckhlein, Stadtrichter zu Neustadt. |
| Göth Regesten Steiermark 421 | 13. Dezember 1435 JL | Wiener Neustadt | Wolfgang Dyetz, Bürger zu Rottenmann, vertauscht an Herzog Friedrich jun. eine Schwaig im Vorberg und ein Gut im Lassingthal gegen zwei Güter im Dorf Geysern, nach Wolkenstein gehörig. Siegler: Rudolph Hekhlein, Richter zu Neustadt, Peter Veyrtager, Bürger daselbst. |
| Göth Regesten Steiermark 423 | 1. Mai 1436 JL | Wiener Neustadt | Eustach Eberstainer und Hans Winter geloben, dem Herzoge Friedrich jun. die Veste Wiederdries, die ihnen nach ihrem seel. Oheim, Heinrich von Weitenstein, erblich zugefallen ist, in Kauf zu geben, sobald ihnen selbe nach den Rechten zugesprochen sein werde. Siegler: Kaspar Eckger, Richter zu der Neustadt, Peter Veyrtager, Rathsburger daselbst.
Wilhelm Mez für seinen abwesenden Sohn Moriz Mez, Miterben der Obigen, gelobt dasselbe. Siegler: Rudolf Heckhlein, Bürgermeister zu der Neustadt. |
| Göth Regesten Steiermark 443 | 31. Oktober 1440 JL | Wiener Neustadt | Otto Gybler's Lehenrevers an K. Friedrich über mehrere Lehengüter zu Gibel am Pacher ob Feistritz, zu Teynach, Werthoulach, Slogau, Pirchau, Freudenberg. Siegler: Niklas Ottentaler, Bürgermeister, und Kaspar Egger, Stadtrichter zu Neustadt. |
| Göth Regesten Steiermark 462 | 6. April 1446 JL | Wiener Neustadt | Ulrich Gresel erhält von K. Friedrich die Veste Plankenstein pflegweise. Siegler des Reverses: Ritter Bernhard Braun, Friedrich Meichsner, Jörg Geyselhaimer, Kuchelmeister und Bürger zu Neustadt. |
| Göth Regesten Steiermark 637 | 8. Juni 1476 JL | Wiener Neustadt | Bestandrevers des Simon Krell und Jörg Peuerwekh an K. Friedrich wegen der Bergwerke und Erze in der Herrschaft Ortenburg und in den Gerichten zu Vellach, Rotenstein und Greifenberg und des Bestandgeldes für 2 Jahre à 200 Mark Silber. Siegler: Caspar Sevelder, Bürgermeister und Prokop Zynner, Rath zu Neustadt. |
| Muchar Regesten Innerösterreichs 242 | 12. Dezember 1476 JL | Klauss Moress erhält bestandweise die Maut zu Neumarkt jährlich um 100 Pf. Pfennige. – Simon Gruber, Bürger und des Raths zu Neunstadt. | |
| Tomaschek Regesten Kärnten 569 | 13. Dezember 1485 JL | Wiener Neustadt | Peter, Bischof von Neustadt, vidimirt dem Senior und ganzen Konvent zu St. Jörgen den Brief Kaiser Friedrich's von Gretz am Mittwoch vor St. Thomas 1485. |
| Bischoff Urkunden-Regesten 21 | 25. Juli 1504 JL | Wilhelm v. Neudeck zu Rastenberg bekennt, daß ihm seine Gemalin Benigna, des sel. Cristof v. Rotal Tochter, als Heiratsgut 500 Pfd. Pf. zu freiem Eigengut zugebracht habe, wogegen er ihr zu rechter Morgengabe und Widerlegung 1000 Pfd. Pf. gibt und sie mit diesen 1500 Pfd. auf sein ganzes Vermögen verweist, bis ihr diesfalls einzelne bestimmte Güter angewiesen sein werden. Ferners erhielt er zu seiner Nutzung 1000 Pfd. Pf. von Benigna, die jedoch ihr freies Eigen bleiben sollen. Bei seinem Tode sollen ihr jene 1500 Pfd. als frei eigen Gut zufallen ohne Wiederfall an die Rotaler oder an seine Erben und dazu auch die ihr vorbehaltenen 1000 Pfund und die Hälfte seiner fahrenden Habe. Falls seine Erben der Witwe jene Gelder nicht auszahlen würden, so sollten sie ihr für je 20 Pfd. ein Pfd. Gülten auf frei eigenen Gütern oder auf Lehen einsetzen, widrigens sie seinen ganzen Nachlaß innhaben und genießen. Stürbe Benigna vor ihm, so sollten obige 1500 Pfd. ihm frei heimfallen, deßgleichen die ihr vorbehaltenen 1000 Pfd., soweit sie nicht anderweitig vergeben wären. Hinterließ sie aber Kinder, so sollten die 1000 Pfd. diesen zufallen, er aber dieselben lebenslang unverthan innhaben. Weiters bekennt er, daß Jörg v. Rotal für den Fall, als er ohne Söhne sterben sollte, der Benigna 3000 Pfd. auf den Satz von Medling als frei eigen verschrieb, was aber unwirksam sein soll, wenn Benigna ohne Kinder oder diese vor Jörg v. Rotal stürben. Dagegen verzichtet Benigna auf alle Erbansprüche gegen Jörg v. Rotal, dessen Söhne und Töchter und auch gegen Wilhelm und Thoman v. Rotal und deren männliche Leibeserben. Scherm rc. nach österreichischem Recht. Siegler: der Aussteller, der hochgelehrte Jörg v. Neideck, dessen Bruder, königl. Majestät österreichischer Kanzler, Melchior v. Maasmünster, Hauptmann zu Neustadt und Bernhard (o. Renhard) v. Liechtenstein. | |
| Bischoff Urkunden-Regesten 23 | 20. März 1506 JL | Wiener Neustadt | Kaiser Maximilian schenkt dem Sigmund v. Dietrichstein um seiner getreuen Dienste willen ein Haus zu Wiener-Neustadt, welches früher dem v. Pfannberg und von Kaiser Mathias, als er Neustadt eroberte, dem Nikolaus v. Puechau übergeben wurde, jetzt aber nach Wiedereroberung dieser Stadt und da N. v. Puechau keine Bestätigung jener Schenkung von Kaiser Maximilian erhielt, confiscirt und heimgefallen ist. |