Heunburger Regesten

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Heunburger Regesten

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Tomaschek Regesten Kärnten 6039. Mai 1228 JLWilhelm, Graf von Heunburg, in Vollmachtnahme seiner Mutter verpfändet dem Grafen Hermann von Ortenburg den Markt Bleiburg sammt den Zehenten der Neubrüche, welche er beide vom Patriarchen von Aquileja zu Lehen hat, um 200 Mark unter Anführung benannter Bürgen.
Tomaschek Regesten Kärnten 60528. Jänner 1239 JLWilhelm, Graf von Heunburg, schenkt dem Grafen Hermann von Ortenburg und seinen Erben zur Beilegung der länger zwischen ihm und ihnen bestandenen Erbrechtsstreitigkeiten Schloß und Herrschaft Lesach sammt allem Zugehör für den Fall des Ablebens seines Bruders Albert, Kanonikus in Passau, unter Anerkennung des gegenseitigen Erbrechtes bezüglich aller anderen Güter für den Fall des Ablebens eines der Paciscenten ohne legitime Leibeserben beiderlei Geschlechts.
Tomaschek Regesten Kärnten 60616. September 1239 JLVillachAlbert, Graf zu Heunburg, Kanonikus zu Passau, schenkt dem Grafen Hermann von Ortenburg und seinen Schwägern 'unter weiter angeführten Modalitäten für den Fall, als er einst ohne Leibeserben sterben sollte, Schloß und Herrschaft Lesach sammt allem Zugehör.
Göth Regesten Steiermark 418. Februar 1277 JLWienRudolphus DEI Gratia Romanorum Rex semper Augustus, per praesens scriptum notum fieri uolumus Vniuerfis Imperij fidelibus tam praesentibus quam futuris, quod fideles nostri Eberhardus et Martinus Ciues de Marpurg feudationem, quam a Principibus Styriae, in dictis uillulis Putinne, Vlkune, et Pykher se asserunt habuisse, Nobis libere et uoluntarie resignarunt; Nos autem intuentes Zelum fidei, ac deuotionis constantiam, quam praedicti ciues nostri ad munificentiam nostram gerunt, attendentes quoque grata ualde et fidelia seruitia, quae Celsitudini nostrae incefsanter exhibent, et quae in antea de bono in melius exhibere poterunt gratiora, praedictas uillulas, uidelicet Putinne, Vlkune, et Piker cum omnibus attinentijs, tam in possessionibus et praedijs, quam uineis, et nemoribus, omnibusque cultis et incultis, quaesitis et non quaesitis, ipsis et haeredibus eorum pro Marcis centum et quinquaginta puri argenti, de nostra gratia duximus obliganda, ut proinde feruire Nobis et Imperio, teneantur, donec a Nobis, uel successoribus nostris, aut a Domino terrae, memorata bona, a saepe dictis ciuibus redimantur. Ad hujus igitur obligationis nostrae memoriam et robur perpetuo ualiturum, praesens scriptum fierj, et Maiestatis nostrae sigillo iussimus communirj. Sunt autem testes Principes nostri, Venerabiles Episcopi Werenhardus Secouiensis, Joannes Chiemensis, Magister Gotfridus Prothonotarius Curiae, Vdalricus Comes de Heunenburg, Henricus Comes de Pfannenberg, Fridericus de Betouia, Vlfingus de Stubenberg, Hertnidus de Wildonia Mareschallus Styriae, Herrandus de Wildonia, Otto de Liechtenstain, Hertnidus de Stadekhe, Guilielmus de Scherpfenberg, Cholo de Seldenhouen, Volchmarus Ciuis Graecensis, Martinas Judex Graecensis, et alij quam plures. Datum Viennae, XII. Calendas Martij, Indictione quinta, anno Domini Millesimo, Ducentesimo, septuagesimo septimo, Regni uero nostri anno quarto.
Tomaschek Regesten Kärnten 6228. März 1282 JLLaškoOrtolf von Kreik, Haltrude, seine Gattin, und ihre Erben bekennen, daß sie dem Grafen Ulrich von Heunburg, Agnes, seiner Hausfrau, und ihren Erben ihre vererbten Besitzungen im Schalachthal mit dem obern Thurm von Ekkenstein und allen Zugehörungen um 105 Mark Silber in näher besagter Weise verkauft haben.
Tomaschek Regesten Kärnten 6271286 JLBleiburg/PliberkDes Grafen Ulrich von Heunburg Revers für sich, seine Hausfrau Agnes und seine Erben, als erwählter Vogt des Stiftes Obernburg dasselbe jederzeit vor Gewalt schützen zu wollen, gegen eine jährliche Vergütung von 10 Mark Pfen.
Tomaschek Regesten Krain 6826. Juli 1286 JLObdachUlrich Graf zu Heunburg, Vergleich mit dem Herzoge zu Oesterreich und Steiermark über den fernern pfandweisen Besitz von Schloß Siebeneck sammt Zugehör.
Tomaschek Regesten Kärnten 6302. Mai 1288 JLBleiburg/PliberkGraf Ulrich von Pfannenberg verzichtet für sich, seine Hausfrau und Erben auf alle Erbschaftsansprüche an seinen Schwiegervater Ulrich Grafen von Heunburg, dessen Hausfrau Agnes und seine Erben, nach erhaltener Einhändigung von 1000 Mark guten Silbers als Heimsteuer seiner Gattin Margarethe.
Tomaschek Regesten Kärnten 63127. Mai 1288 JLPtujFriedrich von Pettau bekennt, daß er nach einem dem Grafen Ulrich von Heunenburg gegebenen Versprechen gelobt habe, dem Herzog Albrecht zu Oesterreich die Vogtei und Mannschaft zu Obernburg aufzugeben, auf daß dieser hiemit den benannten Grafen sofort belehne.
Tomaschek Regesten Kärnten 63215. August 1288 JLLjubljanaMeinhard, Herzog zu Kärnten, Graf zu Tirol, bestätigt dem Grafen Ulrich von Heunburg die von weiland Herzog Ulrich von Kärnten erfolgte lehenweise Verleihung eines Hauses zu Zauch sammt Zugehör, so wie den Besitz mehrerer benannter Leute.
Tomaschek Regesten Kärnten 63323. November 1291 JLBleiburg/PliberkGraf Ulrich von Heunenburg bekennt, daß er mit Zustimmung seiner Gattin Agnes und seiner Erben dem Albrecht Schrörlein, seiner Hausfrau und Erben drei benannte freieigene Huben sammt allem Zugehör um 18 Mark gewogenen Silbers verkauft habe.
Tomaschek Regesten Kärnten 6349. Mai 1292 JLGriffen (Burg)Gottfried von Gykkenbach als Hauptmann des Gotteshauses von Bamberg in Kärnten vereint sich mit dem Grafen Ulrich von Heunenburg über ihre gegenseitigen Beziehungen, namentlich auch in Bezug auf die beiderseitige Dienerschaft.
Tomaschek Regesten Kärnten 63522. Jänner 1293 JLGriffen (Burg)Graf Ulrich von Heunenburg bekennt, daß er Frizzen dem Schenekbaumer für 49 Mark Silber zehn Mark Gülten auf dem Diechz erblich lehenweise verliehen habe.
Tomaschek Regesten Kärnten 63724. April 1296 JLGundaker von Thurn bekennt für sich, seine Hausfrau Katharina und ihre Erben, daß sie dem Grafen Ulrich von Heunburg, dessen Hausfrau und Erben ihren Antheil an dem Thurm im Schalachthal sammt dem Burgberg und andern Zugehör, so wie mehrere benannte Huben und Zehentrechte, Mühlen und Weingärten um 60 Mark Silber verkauft haben.
Tomaschek Regesten Kärnten 63814. Juli 1296 JLBleiburg/PliberkGraf Ulrich von Heunburg weist den Abt Wulfing von Obernburg mit der Summe von 20 Mark Aquilejer Pfennigen als Kaufschilling für zwei Hengste auf die Vogtei zu Obernburg an.
Tomaschek Regesten Kärnten 64317. März 1303 JLGrazGraf Ulrich von Pfannenberg, schenkt mit Zustimmung seines Schwagers, des Grafen Ulrich von Heunburg, und dessen Sohnes, Grafen Friedrich, seinem Oheim Ulrich Freien von Seunek mehrere benannte Zehentrechte.
Tomaschek Regesten Kärnten 64714. Dezember 1305 JLBleiburg/PliberkRudolph von Vansdorf bekennt, daß er die Bnrg Rabenstein im Lavanthale und fünfzig Mark den Grafen Ulrich und Friedrich von Heunburg aufgegeben und von ihnen sohin lehenweise wieder zurück erhalten habe.
Tomaschek Regesten Kärnten 6494. Juli 1306 JLJudenburgHeinrich und Albrecht, Grafen zu Görz und Tyrol u. s. w., verpfänden dem Grafen Ulrich zu Heunburg und dessen Söhnen Friedrich und Hermann für eine Schuldsumme von 900 Mark Aquilejer Pfennige die Veste Stein im Jaunthale sammt allen Zugehörungen.
Tomaschek Regesten Kärnten 65313. Mai 1308 JLBleiburg/PliberkWluingus, Abt des Stiftes zu Oberburg, erklärt in Folge eines schiedsrichterlichen Ausspruches, das Vogteirecht des Grafen Friedrich von Heunburg und seiner Erben anerkennen und seinem Kapitel gegenüber verschiedenen speziell angeführten Bedingungen nachkommen zu wollen, vor Allem aber bereit zu sein, eines ehrbaren und anständigen Lebenswandels sich zu befleißen.
Tomaschek Regesten Kärnten 6559. Oktober 1308 JLBleiburg/PliberkWuluing, Abt zu Obernburg, spricht die Grafen Ulrich, Friedrich und Hermann zu Heunburg von allem Schaden los, den sie und ihre Leute dem Stifte durch seine Gefangennehmung zugefügt, erklärt für sich und seine Nachfolger, vorfindliche Handfesten und Briefe, die noch zum Nachtheile der genannten Grafen lautend aufgefunden werden sollten, für null und nichtig anerkennen zu wollen, auch entbindet er sie von einer Geldschuld.
Tomaschek Regesten Kärnten 65822. Februar 1309 JLPransbergLeopold, Abt zu Obernburg, und sein Konvent erklären, daß sie die Grafen Friedrich und Hermann von Heunenburg als ihre rechten erblichen Stiftsvögte wieder anerkennen wollen, und daß durch die von den genannten Grafen dem Stifte geleistete Entschädigung von in mehreren Ortschaften gelegenen Grundstücken, über welche sie fernerhin wie über andere Stiftsgründe auch Vogtherren sein sollen, alle Entschädigungsansprüche, die aus früheren Zeiten das Stift an die Grafen hatte, als getilgt und jede Streitigkeit mit ihnen als beendigt anzusehen seien.
Tomaschek Regesten Kärnten 65930. April 1309 JLBleiburg/PliberkDes Konrad von Schrankpaum Revers auf Friedrich Grafen von Heunenburg, betreffend 3 Mark Gilten zu Prakendorf, die er ihm aufgegeben und sohin von ihm für sich, seine Hausfrau und Kinder wieder zu Lehen empfangen hat.
Tomaschek Regesten Kärnten 66524. August 1311 JLGornji GradFriedrich und Hermann, Grafen zu Heunenburg, und Gräfin Adelhaid verschreiben dem Abt Leopold und dem Konvent zu Obernburg zur Entschädigung für verschiedene dem Stifte und dem Abte Wulfing zugefügten Schäden 10 Mark Gilten aus dem Urbar zu Schönstein zu Eigen.
Tomaschek Regesten Kärnten 67315. September 1314 JLBleiburg/PliberkDer Grafen Friedrich und Hermann von Heunenburg Lehenbrief auf Heinrich Wanchaumer von Cilli, ihren Amtmann und Richter, Adelheid dessen Hausfrau und ihre Erben beiderlei Geschlechts, eine ihnen verliehene näher bezeichnete Hube betreffend.
Tomaschek Regesten Kärnten 68824. März 1320 JLJudenburgGraf Hermann von Heunenburg bekennt, daß er mit Zustimmung seiner Hausfrau und seiner Erben seinem Schwager Ulrich von Wallsee und dessen Erben einen benannten Zehent um 300 Mark gewogenen Silbers verkauft hat, wobei sich Graf Ulrich von Pfannenberg, der Oheim, und Heinrich von Hohenberg, der Schwager des Ausstellers, für die Erledigung genannten Zehents innerhalb einer festgesetzen Frist dem Wallsee verbürgen.
Tomaschek Regesten Kärnten 69427. Juli 1320 JLFeistritzElisabeth, Gräfin zu Heunenburg verbürgt sich dem Abt Leopold zu Obernburg für ihren Gatten Hermann Grafen zu Heunenburg für eine Geldschuld von 100 Mark Aquilejer Pfen.
Tomaschek Regesten Kärnten 69613. März 1321 JLBraunsbergGraf Hermann von Heunenburg bekennt, daß er einen näher benannten Hof sammt Zugehör an Wulfing von Rechberg und dessen Kinder beiderlei Geschlechts lehenweise verliehen hat über Ansuchen des Nikolaus in der Kapelle zu Rechberg, der ihm besagten Hof sammt Zugehör zu dem Ende aufgegeben hatte.
Tomaschek Regesten Kärnten 70430. Jänner 1323 JLGräfin Elsbett von Heunburg und der Graf Ulrich von Pfannenberg bekennen, daß sie ihre erbeigene Burg Cilli und den Markt darunter sammt dem Thurm daselbst, dann den edlen dort ansässigen Leuten und der Mannschaft, die dazu gehört, nebst allen andern Zugehörungen an Konrad von Auenstein, Marschall in Kärnten, seine Hausfrau Diemuth und ihre Erben auf 3 Jahre unter benannten Modalitäten um 500 Mark Silber verpfändet haben.
Tomaschek Regesten Kärnten 72119. Mai 1327 JLVolker's von Flaschberg Revers auf Beatrix, Gräfin zu Görz und Tirol, und ihren Sohn Grafen Johann Heinrich, betreffend die Wiedereinlösung der Veste Stain, die von Heinrich Grafen zu Görz an Grafen Hermann von Heuenburg verpfändet wurde, und die er (Volker) späterhin losungsweise von Dietmar von Weissenekk an sich gebracht hat.
Muchar Regesten Innerösterreichs 21. April 1334 JLUdineNobilis et potens vir dominus Fridericus libertinus de Suneg, Carnioliæ et Marchiae capitanus generalis, Utini in nostro patriarchali palatio personaliter constitutus humiliter petiit, ut eum de subscriptis bonis, welche er und seine Vorältern schon justo jure feudali von der Kirche zu Aquileja gehabt hatten, investire dignaremur — pro se et suis heredibus—; diess geschah per fimbriam chlamidis — praesentaliter, — „decima in Lemburga, in nova ecclesia, in S. Petro in Saunthal, in Fraslau, in Prassberg, in Schalachthal.“ — Item alle jene Lehengüter, quae praedictum nobilem et suos hæredes contingunt ex parte suorum avunculorum comitum de Heunburg.
Göth Regesten Steiermark 7524. März 1336 JLSankt Paul im LavanttalHeinrich, Abt zu St. Paul in dem Lavantthal, belehnt Friedrichen Freien von Sunnegg mit der Veste Furtenegg, welche vormals die Grafen von Heunburg inne hatten.
Muchar Regesten Innerösterreichs 624. März 1336 JLSankt Paul im LavanttalHeinrich Abt zu St. Paul im Lavantthale giebt dem Friedrich, Freien von Seunegg die Veste Furtenegg, wie sie die Edlen von Heunburg zu Lehen gehabt hatten, zu weiterem Lehen.
Göth Regesten Steiermark 16313. November 1369 JLVipavaIn Christi nomine Amen, Anno natiuitatis eiusdem Millesimo trecentesimo sexagesimo nono, indictione septima, die tertio decimo mensis Nouembris, praesentibus nobilibus et potentibus uiris, dominis, Illustris, et Excelsi principis domini Alberti Ducis Austriae, Styriae et Carinthiae etc. Curiae Magistris, Stephano Topler, eiusdem domini ducis camerae Magistro, Venerabilibus uiris dominis Georgio de Fortis, de Papia, decano Aquilegensi Prothonotario praefati Domini Ducis, Nobilibus uiris dominis Friderico milite de Randeg, Patriarchalis Curiae Magistro, et Assolino milite de Vtino, Rudolpho de Portis de ciuitate austria, Gulielmo de Ragon. Joanne quondam domini Francisci de Fraspergo, et Astulpho de Tergesto, testibus, et alijs pluribus, constitutus in praesentia Reuerendissimi in Christo Patris, et domini, domini Marquardi Dei gratia, sanctae Sedis Aquilegensis dignissimi Patriarchae, Magnificus et potens dominus, dominus Hermanus Comes Ciliae, eidem cum precum instantia supplicauit, ut ipsum de feudis suis antiquis iustis et legalibus, quae ipse et progenitores sui antiquitus habuerunt, et tenuerunt in feudum a praefato domino Patriarcha, et Aquilegensi Ecclesiae, inuestire dignaretur, praefatus uero dominus Patriarcha credens et sperans, quod sibi et suae Aquilegensi Ecclesiae, fidelis erit, et Vasallus Eundem dominum Hermanum comitem pro se suisque haeredibus recipientem, de omnibus suis feudis, antiquis, iustis et legalibus, manualiter inuestiuit, saluo iure Aquilegensis Ecclesiae et alterius cuiuscunque, protestans et dicens expresse, quod ipsum dominum comitem non intendebat, neque intendit inuestire de aliquibus dominiis iuribus et aliis bonis, quae sibi et suae Aquilegensi Ecclesiae occupata teneret, sed solum de antiquis iustis et legalibus feudis suis. Quibus peractis praefatus dominus Hermanus comes digitis eleuatis praefato Domino Patriarchae, et Aquilegensi Ecclesiae iurauit esse fidelis et legalis, et omnia alia et singula facere, ad quae fidelis Vasallus domino suo tenetur ex debito etc., prout in talibus fieri est consuetum. Actum in Castro inferiori Vipaci, in Salla inferiori, et datum sub appensione Sigilli praefati domini Patriarchae, in fidem et testimonium praemissorum.

Bona uero feudalia, et scriptis per ipsum dominum Hermanum comitem data et assignata, et per eum possessa, de quibus per praefatum dominum Patriarcham extitit inuestitus, sunt haec, uidelicet Castrum Oberburg et Castrum Altenburg, quae emerunt ab Altenburgero, Item Castram Neideg, quod emerunt ab Henrico de Gradeneg, Item decima in Lemburga, Item decima in noua Ecclesia, Item decima in Sancto Petro in Seunthal, Item decima in Fraslau, Item decima in Prasberg, Item decima in Schalachthal, Item omnia feuda, quae praedictum comitem et suos Haeredes contingunt, ex parte suorum auunculorum comitum de Heumburg, et omnia quae ipse, et Antecessores sui a praedecessoribus dicti domini Patriarchae, et ab Aquilegensi Ecclesia dignoscitur habuisse et habere, siue illa sunt gratia, fauore uel seruitio, Item omnia feuda, quae tenuit Vdalricus de Pilichgraz ab Aquilegensi Ecclesia, quae uendidit dicto domino comiti, Item decima in Retschiz, sita in praedio Tyffer, Item omnia feuda, quae quondam Dominus Leopoldus de Seunegg libertinus tenuit ab Aquilegensi Ecclesia, in quibus idem Dominus comes iure haereditario suecessit. Item decimae sitae in plebibus Ponigel, et sanctae Crucis ex ista parte aquae, quae dicitur uulgariter Sadel, Item decimae in Liechtenwald et Gurchfeld, usque ad ripam quae dicitur Gurch, quas emerunt a Scherffenbergero, Item Judicium in Tethenoij emptum a domino Colone Scherffenberger.

Loco signi
Notariatus
Et ego, Gerandiolus filius Joannis de sancto Vito, concordiensis Diocesis, publicus Imperiali Authoritate Notarius, praedicta omnia suprascripta, prout in notis seu Prothocollis quondam Joannis Gerubertini suprascripti dominj Patriarchae Notarij inueni, ex commissione michi facta, per suprascriptum dominum Patriarcham, nil addens uel minuens, quod sensum mutet, uel uariet intellectum, rogatus scripsi et fideliter publicaui, signo nomineque, meis appositis consuetis, in fidem et testimonium praemissorum.
Göth Regesten Steiermark 2393. Mai 1384 JLCeljeNos Philippus de Alenconio, miseratione diuina Episcopus Sabinensis sanctae Romanae Ecclesiae Cardinalis et Patriarcha Aquilegensis, notum facimus uniuersis, quod in nostra praesentia constitutus, Magnificus et potens dominus Hermanus Comes Ciliae, nobis humiliter supplicavit, ut ipsum de feudis suis antiquis iustis et legalibus, quae ipse et progenitores sui antiquitus habuerunt et tenuerunt in feudem, ab Aquilegensi Ecclesia nostra, et bonae memoriae dominis Patriarchis, nostris praedecessoribus, inuestire gratiosius dignaremur. Nos autem attendentes deuotionem et legalitatem, quas idem Magnificus Dominus Comes suique progenitores ad ipsam Ecclesiam et nos ac praedecessores nostros habuerunt hactenus indefesse, speramus et credimus etiam, quod ipse Comes nobis et Ecclesiae nostrae praefatae fidelis erit, et Vasallus, Ipsum dominum Hermanum comitem pro se suisque haeredibus recipientem de omnibus suis feudis antiquis, iustis et legalibus praemissis, manualiter inuestiuimus cum fimbria Clamidis nostrae, Saluo Jure nostrae Aquilegensis Ecclesiae saepedictae et alterius cuiuscunque, Protestantes expresse, quod per inuestituram huiusmodi eundem dominum comitem non intendimus de aliquibus dominijs, iuribus et alijs bonis inuestire, si quae nobis et dictae Ecclesiae nostrae detinet occupata, sed solum de antiquis iustis et legalibus feudis suis, Quibus peractis praefatus Dominus Hermanus Comes, digitis eleuatis nobis et Aquilegensi Ecclesiae nostrae praedictae iurauit, esse fidelis et legalis, et omnia alia et singula facere, ad quae fidelis Vasallus domino suo tenetur ex debito etc., prout in talibus est consuetum. Bona uero feudalia in scriptis data, per ipsum dominum comitem et assignata, per eumque possessa, de quibus, ut praemittitur, exstitit inuestitus, sunt haec, uidelicet, Castrum Oberburg, et castrum Altenburg, quae emerunt ab Altenburgis, Item Castrum Neidek, quod emerunt ab Henrico de Gradenegg, Item decima in Prasberg, Lemburga, Item decima in noua Ecclesia, Item decima in Sancto Petro in seventhal, Item decima in fraslaw, Item debima in Prasberg, Item decima in Schalachthal, Item omnia feuda, quae praedictum comitem et suos haeredes contingerent, ex parte suorum auunculorum comitum de Hewmburg, et quae illi et eorum antecessores a praedecessoribus nostris et Aquilegensi Ecclesia supradicta habuerint, ex gratia, seruitio uel fauore, Item omnia feuda, quae tenuit Vdalricus de Pilichgraz ab Aquileqensi Ecclesia, quae uendidit dicto domino comiti, Item decima in Retschiz sita in praedio Tyfer, Item omnia feuda, quae quondam dominus Leopoldus de Sewneg libertinus tenuit ab Aquilegensi Ecclesia, in quibus idem Dominus comcs iure haereditario successit, Item decimae sitae in plebibus Ponigel et sanctae Crucis, ex ista parte aquae, quae dicitur uulgariter Satel, Item decimae in Liechtenwald et Gurchfeld, usque ad ripas Satel et Gurch, quas emerunt a Scherffenbergero, Item decima in Reifniz, Item iudicium in Tethenoy emptum a domino Colone Scherffenberger, praesentibus ad praemissa, charissimo nobis in Christo filio domino fratre Nicolao Abbate Monasterij in Oberburga, ordinis Sancti Benedicti nostrae aquilegensis dioecesis, et nobilibus uiris Nicolao de Stegembergo nostro ac Martino de Reichenneg milite, dicti comitis Mareschalcis, Hugone de Heruorst, decano concordiensi camerario et cancellario nostro, Joanne Altenburg milite, ac Rudolpho Plankenwarter domicello et aliis multis. In quorum omnium testimouium praesentes litteras fieri iussimus. Patriarchalis sigilli nostri appensione munitas. Datae Ciliae dictae nostrae dioecesis die tertio mensis May, Anno Domini, Millesimo trecentesimo, octuagesimo quarto, indictione septima.
Muchar Regesten Innerösterreichs 403. Mai 1385 JLCeljePhilippus de Alenconio, episcopus Sabinensis. Cardinalis et Patriarcha Aquilejensis — in nostra presentia constitutus, magnificus et potens dominus Hermannus comes Cilliæ nobis humiliter supplicavit, — ut ipsum de feudis suis antiquis, quæ ipse et progenitores hic antiquite habuerunt infeudemus ab Aquilejensi ecclesia —; in Anbetracht nun der unserer Kirche von jenen Vorältern erwiesenen guten Dienste, — und dass Graf Herrmann auch: erit fidelis et vasallus nobis et nostræ ecclesiæ de omnibus suis feudis antiquis manualiter investivimus eum cum fimbria chlamidis nostræ — salvo jure — nostræ ecclesiæ patriarchalis — et alterius cujuscunque. Quibus peractis dominus Hermannus comes, digitis elevatis nobis et ecclesiæ Aquilejensi juravit, ipse fidelis et legalis — und bereit zu allen Lehensleistungen zu sein. — Bona feudalia autem sunt haec: castrum Oberburg, castrum Altenburg, quod emerunt ab Altenburgerio, castrum Neideck, quod emerunt ab Henrico de Gradenik, decima in Lemburga, in Nova ecclesia, in S. Petro, in Seunthal, in Frasla, in Presberg, in Schalachthal. Item omnia feuda, quo prædictum comitem et hos heredes contingerant ex parte horum avunculorum comitum de Heunburg et quo illi et antecessores eorum a prædictis antecessoribus nostris et ecclesia patriarchali Aquilejensi habuerint. Item omnia feuda, que tenuit Udalricus de Pillichgratz ab Aquilejensi ecclesia, que vendidit dicto domino comiti. — Item decima in Rebschitz, sita in predio Tyfer. Item omnia feuda, quæcunque dominus Leopoldus de Sunek libertinus tenuit ab ecclesia Aquilejensi, in quibus idem dominus hereditario jure successit. Item decima sita in plebibus Ponigl et sanctæ Crucis, ex ista parte aquæ, quæ vulgariter dicitur Satel; item decima in Liechtenwald et Gurochfeld usque ad ripas Satel et Gurch, quæ emerunt a Scherfenbergero; item decima in Reiffnitz. Item judicium in Oechnoy, emptum a domino Colone Scherfenberger. Testes Fr. Nicolaus abbas in Oberburga, ordinis S. B. nostræ Aquilejensis diocesis. Nobilis viri: Nicolaus de Speginberg, nostro, ac Martino de Reichenegg, milite dicti comitis, mareschalcis, Hugo de Hervorst , decano Corcondiensi, cammerario et cancellario nostro, Joanne de Altenburg milite, Rudolpho Plankenwarter domicello etc.
Göth Regesten Steiermark 25819. Februar 1389 JLCividale del FriuliJoannes, Aquilegiensis ecclesiae Patriarcha belehnt Wilhelm Grafen zu Cilli für sich und seinen Vetter Hermann Grafen zu Cilli mit nachbezeichneten Agleyer Lehen: mit den Vesten Oberburg und Altenburg, Neideg, mit den Zehenten in Lemberg, Neukirchen, St. Peter im Saanthal, Fraßlau, Prasberg und im Schalachthal, mit den Lehen der Heunburger und des Ulrich von Pilichgraz, mit dem Zehent in Retschitz und Tüffer, mit den Lehen des Leopold Freyen von Sunegg, mit den Zehenten in den Dörfern und Pfarren Ponigl, h. Kreuz disseits der Sotel, Liechtenwald, Gurkfeld, Reifniz, mit dem Gericht in Tethonoy. Praesentibus venerabilibus et discretis viris, dominis Marquardo de Randeg, decretorum Doctore, vicario nostro in spiritualibus, Augustino Priore novi Monasterii in Brimna, Joanne de Mila, Friderico plebano in Tyffer, et nobilibus Ludwico de Porcillis, magistro curiae nostrae, Nicolao de Pulzinico, comitibus Rizardo de Walvasone, Wenceslao et Thomasino de Spernbergo, Friderico Gleinizer capitaneo Goritiae, Joanne et Aegidio de civitate Austria, et pluribus aliis.
Tomaschek Regesten Kärnten 27218. Oktober 1394 JLEnnsHerzog Albrecht belehnt Haug Liebenberger und seine Erben mit dem durch des Heunburgers Tod ledig gewordenen Burglehen der Burg Völkermarkt mit der Bedingung, daß er daselbst Burglehen binnen Jahresfrist wieder aufbaue und besetze oder aber es an einen andern unter gleicher Bedingung verkaufe.
Göth Regesten Steiermark 26918. Oktober 1394 JLEnnsHerzog Albrecht belehnt den Haug Liebenberg mit „ain Burklechen in vnser Burg ze Völkenmarkt, daß der Haunburger vor von vnns Hatt ze lechen gehabt,“ mit der Bedingung, daß „der egenant Haug Liebenberg vnnd sein Erben sullen auch mit namen dasselb Burklechen ynner Jars frist redlich vnndt Erbarlich wider aufpauen vndt daß besezen, oder Aber daß Ainen Andern für sich verkhauffen, der daß ynn derselben Zeit Ingleicher weiß Paun, alß Si daß solten getan haben. An geuerd.“
Göth Regesten Steiermark 3506. Mai 1425 JLLudwig, Patriarch zu Aglay, belehnt den Grafen Hermann zu Cilli und in dem Seger rc., Ban in den windischen Landen, mit den nachstehenden Agleyer Lehen, als: den Vesten Oberburg, Altenburg, Neydegg, den Zehenten zu Lemberg, Neukirchen, St. Peter im Seunthal, Fraßlau, Praßberg, im Schalachthale, den Lehen der Heunburger, den Lehen des Ulrich Pilichgrazer, dem Zehent in der Redschitz bei Tüffer, den Lehen des Leopold Freyen zu Sunnegg, den Zehenten in den Pfarren Ponigl, h. Kreuz disseits der Sotel, zu Liechtenwald und Gurkfeld, zu Reifnitz und dem Gerichte zu Tüchern.
Göth Regesten Steiermark 43016. August 1436 JLCeljeLehenurlaub Ludwigs, des Patriarchen zu Agley und Herzogs zu Tekh rc., an Grafen Friedrich zu Cilli und in dem Seger rc. über nachfolgende Lehenstücke des Agleyer Stuhls: die Vesten Oberburg, Altenburg, Neudegg, die Zehente zu Lemberg, Neukirchen, St. Peter im Seunthal, Fraslau, Prasberg, im Schalachthal, die Lehen der Heunburger, die Lehen des Ulrich Bilichgrazer, den Zehent in der Retschitz bei Tüffer, die Lehen des Leopold Freyen zu Sunnegg, die Zehente zu Ponigl, h. Kreuz, diesseits der Sotel, Liechtenwald, Gurkfeld, Reifniz, das Gericht zu Tüchern, die Vesten Ortenegg mit Gottschee, Pölan, Grafenwart, Sternegg am Burgstall, Zobelsperg, das Dorf Dobriach bei Millstatt und eine Hube zu Podgoriach.