Regesten des Bistums Gurk

Aus Quellen Alpen-Adria
Version vom 25. Februar 2025, 16:08 Uhr von Admincd (Diskussion | Beiträge)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Regesten des Bistums Gurk

 Datum„Datum <span style="font-size:small;">(Date)</span>“ ist ein Datentyp für Datumswerte. Er wird Attributen mit Hilfe eines von Semantic MediaWiki bereitgestellten, softwareseitig fest definierten Attributs (Spezialattribut), zugeordnet.OrtRegest
Costa Regesten Krain 203. Mai 1163 JLBischof Roman von Gurk bezeugt, daß Hermann, Herzog von Kärnten, das Schloß Hohenwart sammt den dazu gehörigen Gütern, welches er und sein verstorbener Bruder, Heinrich, von Pilgrin von Pothul erhalten haben, zu einem Seelgeräth für sich und seinen Bruder der Kirche von Gurk überlassen habe; dagegen ihm der Bischof zu einer Erkenntlichkeit 80 Mark gab.
Costa Regesten Krain 2731. Oktober 1197 JLStraßburg (Burg)Eckhard, Bischof zu Gurk, vergleicht sich mit Bertholden dem Andechser, Herzog von Meran, und seinem Sohne Otto, über die Ehren der beiderseitigen Ministerialen in Kärnten. Windischgrätz (sic) und durch ganz Krain.
Tomaschek Regesten Kärnten 6071239 JLVerpflichtungs-Instrument, welches Udalrich, Bischof von Gurk, den Grafen Hermann und Otto von Ortenburg über eine gewisse Summe ausgestellt hat, die er zum Bedürfnisse seiner Kirche von ihnen entlehnt hatte.
Tomaschek Regesten Kärnten 61029. Jänner 1249 JLUlrich, Bischof zu Gurk, verpfändet dem Grafen Hermann von Ortenburg ein dem Bisthume gehöriges Gut in Radentein um 400 Friesacher Pfennige unter angeführten Bedingungen, um in Sachen seiner bedrängten Kirche Appellation nach Rom ergreifen zu können.
Tomaschek Regesten Kärnten 6148. August 1251 JLVergleich zwischen dem Bischofe Ulrich von Gurk einerseits und dem Friedrich von Pettau und dem Heinrich von Scherfenberg andererseits zur Beendigung des lange zwischen ihnen über die Schlösser Montpreis und Sternberg geführten Streites, wornach der Bischof ihnen die gedachten Schlösser unter der Bedingung als Lehen verleiht, daß sie ihm und seinen Nachfolgern gegen Jedermann, der ihm oder seiner Kirche ein Unbild zufügt, beistehen wollen.
Tomaschek Regesten Kärnten 6172. Dezember 1264 JLUlrich, Bischof von Gurk, verleiht die ihm von der Frau Maria von Feldenberg aufgesandete Morgengabe über deren Ansuchen ihrem Schwiegersohne Hertwich und dessen Gemahlin beziehungsweise ihrer Tochter Benedicta und ihren beiderseitigen Erben zu Lehen.
Tomaschek Regesten Kärnten 6253. Februar 1285 JLWaisenberg (Burg)Hartneid, Bischof von Gurk, verleiht dem Cholo von Seldenhofen und dessen männlichen Nachkommen erblich und lehenweise einen Antheil am Schloße Truchsen sammt allen Zugehörungen.
Göth Regesten Steiermark 71. September 1286 JLHardnidus Episcopus Gurcensis, belehnt Grafen Friedrich von Ortenburg mit einer Hube zu Weichsen, wofür Letzterer dem Bischofe 130 Mark Aglayer spendet. Zeugen: Julian und Konrad von Seburg; Heinrich von Rotenburg; Konrad von Schroffenstein; Heinrich von Gesieß, Konrad Gall; Seifried von Winkendorf, Wülfing von Presnig, Heinrich von Helfenberg; Albert Halbstadt; Konrad von Graslup; Engelbert von Thurn; Otto von Palten, Gerlach von Hertenberg; Wülfing von Kapellen; Jakob, Offlin, Bernard und Otschman vom Gurkthal u. a. m.
Göth Regesten Steiermark 1220. Mai 1301 JLWienFriedrich von Aufenstein der Aeltere, Friedrich sein Sohn und Conrad von Aufenstein, Bruder des erstern, „veriehen vndt geben auf, Williglich vnndt gerne, ainer ewigen vnwiderruefflichen gabe, die man nennet vnder den lebenden recht vnndt redlich“ dem Herzogen Rudolph dem dritten, Friedrich, Albrecht und Leopold und ihren Nachkommen zu Oesterreich, Steiermark und Kärnten, ihre Herrschaften, Vesten, Märkte, Dörfer, Gerichte, Leute und Güter „für frey ledig aygen, Alß vnsere Vorderen vnndt Wür die in aygenns gewehr herbracht, vnnd ruehlich besessen haben.“ Diese sind: die Burg und die Stadt Bleiburg mit Landgericht, Vogtei, Leuten, Gütern, Nutzungen und Rechten; die Veste Gutenstein (obere und untere Burg) sammt dem Markte, der Vogtei, Landgericht u. s. w.; der Markt in der Capelen mit Vogtei, Urbar, Zehent u. s. w.; die Veste Seburg mit 50 March Geld; die Gegend in der Miß, im Schwarzenbach und in dem Ahorn mit Landgericht, Vogtei, Zehenten und Gütern. „Were aber auch in den egenannten unsern Herrschafften vndt Vesten khein Zehent, Vogtey oder Landtgericht vnser Lechen von den egenannten vnserm Herrn dem Herzogen selber, die Haben Wür ihm auffgegeben vnnd geben sy auf Wissentlich mit diesem Brieff, Were aber derselbe Zehent, Vogtey oder Landtgericht icht lechen von Ainem Pfaffenfürsten, die Wür gebetten Haben, vnndt Bitten mit disen Brieff, daß Sy den egenannten vnnsern Herrn dem Herzogen gunnen derselben Lechen, Alß sy daß recht haben nach den Handtfesten, Frayhaiten vnndt rechten, die Sy haben von dem heilligen Römischen Reich, Wan auch dieselben vnsere Herren die Herzogen von Oesterreich sollich handtfesten vnndt Brieffe, frayhait vnndt recht haben, von dem egenannten Heilligen Römischen Reich, Maß Herrschaften vnndt Vesten, Leuth oder güetter die von dem Heilligen Reich oder von Pfaffenfürsten lechen seint, von Gab, khauffes, gescheztes oder von keiner anderen Zuefaillung vnnd sache Wegen an Sye komen, daß sy die allenthalben Woll aufnehmben, vnndt Sye von dem Reich, oder von sollichen Pfaffenfürsten von der sy riren, in Lechens Weiß Bekhennen, Haben vnndt besizen sollen. Darumb haben Wür eingeantworttet vnndt gegeben Wissentlich in dem nahmben, alß dauor dem obgenanten vnnsern Herrn den Herzogen von Oesterreich disse nachgeschriben Vesten, Markht und Dörffer, Leuth, gericht vnnd güetter, die vnsere Vordern und Wür von dem Ehrwürdigen Gottshauß vnndt den Patriarchen zu Agley“ nähmlich die Vesten zu Treffen, Puchenstein und Waldegg, den Thurm zu Windischgrätz, 200 Mark Geld zu Veldkirchen und in der „Gnessau“ nebst Vogtei, Zehent, Landgericht u. s. w.; ferner 32 March Geld bei Neidtenstein und Gurntz, als Lehen vom Bischofe zu Bamberg, welche Herzog Rudolph dem obgenannten Friedrich dem Aeltern, dem Jüngern und Conrad von Aufenstein verliehen hat. „Dieselben Herrschaften, Vesten, Burg, Stett, Markht, Dörffer, Vogtey, Landgericht, Zechent, Leuth, Guetter, gülten, inglicheß sonderlich vnndt sy algemainiglich, Maß vor an diessen Brieff begriffen ist, ohn alle geuerdte, Also daß Würd vnndt vnsere Erben dieselben Lechen von den egenannten vnsern genedigen Herren; vnndt von allen ihren nachkhommen vnndt Erben, Herzogen zu Oesterreich zu Steyer vndt zu kernten Inhaber, besizen vnndt niessen sollen, alß Landtes= vnndt Lechenßrecht ist, Vnndt sollen auch sye vnnß darbey schermen vnndt versprechen vor gewalt vnndt vor unrecht, Alß ander ihre Mann vnndt Diener, Auch sollen sy vnnß gunnen von sondern genadten auß denselben vnsern lechen zu Beraiten vnserer Töchter doch also, daß eß ihnen an der Manschafft vnndt an der Lechenschafft unschedlich sey, ohn alle geuerdte, vnndt sollen vnnß auch gunnen zu schaffen, vmb unser Sele, auf demselben Lechen Also daß Wür auf khein Veste, Burg noch Stett noch auf khein Vogtey oder Landtgericht nicht schaffen sollen. Aber auf vnser vrbar vnndt Hueben, mögen Wür woll schaffen, vnndt sollen vnnß die vorgenannt unsere gnedige Herren daran nicht ihren noch säumen in kheinen Weg, doch also daß Sye dieselben Güetter gelössen mögen, Wan sye Wollen von dem Gottßhauß vnndt Leuthen den Wür darauf icht schaffen, vnndt so viel Gelteß als Wür deme darauf geschaffet haben, ohn alleß geil.“ Bei dieser „Taiding“ waren persönlich zugegen und Zeugen: Peter, Bischof zu Chur; Johann, Bischof zu Gurk; Rudolph Otto von Liechtenstein; Ulrich von Stubenberg.
Göth Regesten Steiermark 4014. Jänner 1313 JLSankt Veit an der GlanKönig Heinrich weiset Conraden von Aufenstein mit einer Pfandschaft über 400 Mark Aglayer, die von Herzog Otto von Kärnten feel. her auf der Stadt und Burg Feistritz gestanden, nunmehr auf das Haus zu Treffen zur früheren pr. 500 March Zwainziger bis zur Rücklösung. Ein Jahr nach selber aber soll er wieder mit demselben Hause belehnt werden, und was er an Geld für Bauten daran verwendet, das soll ihm nach Schätzung des Bischofs Heinrich von Gurkh, und des Abtes Meriand von St. Paul ersetzt werden. Siegler: Herzog Friedrich von Oesterreich und die Letztgenannten.
Tomaschek Regesten Kärnten 75325. Mai 1334 JLVitanjeLorenz, Bischof zu Gurk, bekennt, daß er dem Friedrich Freiherrn zu Seuneck und seiner Hausfrau die Veste Eckenstein sammt zahlreichen benannten Zugehörungen erblich zu Lehen verliehen habe.
Tomaschek Regesten Kärnten 76528. Juli 1336 JLVitanjeLorenz, Bischof zu Gurk, bekennt, daß er die Veste Schaleck dem Freiherrn Friedrich von Suneck, erblich lehenweise verliehen habe sammt allen Zugehörungen, und daß Nikolaus der Schalekker, der die erwähnte Veste in des Bischofs Hände aufgegeben, dieselbe sofort vom Freiherrn zu Suneck in seiner Gegenwart wieder zu Lehen genommen habe.
Göth Regesten Steiermark 10722. Juli 1355 JLStraßburgPaul, Bischof zu Gurk, belehnt Grafen Otten von Ortenburg mit der Burg zu Hochenwart und der Vogtei zu Ober Kestnig.
Tomaschek Regesten Kärnten 13222. Juli 1355 JLStraßburg (Burg)Paulus, Bischof von Gurk, belehnt den Grafen Ortenburg, seinen Bruder und ihre Erben beiderlei Geschlechtes mit der Burg Hohenwart.
Göth Regesten Steiermark 12412. Februar 1363 JLHall in TirolJohann, Bischof zu Gurk, belehnt die Herzoge Rudolf, Albrecht und Leopold von Oesterreich, Gebrüder, mit den 2 Vesten, die ihm von Friedrich von Pettau sel. ledig geworden sind.
Göth Regesten Steiermark 26126. Jänner 1391 JLRomaBonifacius Episcopus, Seruus Seruorum Dei, Venerabilibus fratribus, Tridentinensi et Gurcensi Episcopis, ac dilecto filio Abbati Monasterij Sancti Lamberti Salisburgensis Dioecesis, Salutem et Apostolicam Benedictionem. Vitae ac morum honestas aliaque laudabilia probitatis et uirtutum merita, super quibus apud nos dilectus filius Erhardus Sibner Presbyter Salisburgensis Dioecesis fide digno commendatur testimonio nos inducunt, ut sibi reddamur ad gratias Liberales. Exhibita siquidem nobis nuper pro parte dicti Erhardi petitio continebat, quod olim parochiali ecclesia Sancti Nicolai in Judenburga dictae Dioecesis per obitum quondam Friderici Pfuntan, ultimi ipsius Ecclesiae Rectoris extra Romanam Curiam defuncti uacante, ipse Erhardus uigore quarundam litterarum Apostolicarum, per quas beneficium ecclesiasticum cum cura uel sine cura ad collationem, prouisionem, praesentationem, seu quamuis aliam dispositionem venerabilis fratris nostri Episcopi Secouiensis pertinens exspectabat: Eandem Ecclesiam sic uacantem, et ad collationem dicti Episcopi pertinentem, infra tempus legitimum acceptauit, et de illa sibi prouideri fecit, Canonice, illamque vigore acceptationis et prouisionis huiusmodi fuit pacifice assecutus. Cum autem sicut eadem petitio subiungebat, dictus Eberhardus dubitet acceptationem et prouisionem praedictas, ex certis causis, uiribus non subsistere, et sicut accepimus praedictam Ecclesiam uacare noscatur ad praesens. Nos uolentes eidem Erhardo praemissorum meritorum suorum intuitu gratiam facere specialem Discretioni uestrae per Apostolica scripta mandamus, quatenus uos uel duo aut unus Vestrum per uos uel alium seu alios praedictam Ecclesiam, cuius fructus, redditus et prouentus duodecim marcharum argenti secundum communem existimationem, ualorem annuum, ut ipse Erhardus asserit, non excedunt, si, ut praemittitur uacat, etiamsi tanto tempore non uacaverit, quod eius collatio, iuxta statuta Lateranensis concilii, ad sedem Apostolicam legitime deuoluta, uel ecclesia ipsa dispositioni Apostolicae specialiter reseruata existat, dictusque Fridericus, eiusdem sedis Capellanus, et alius officialis, uel fructuum et prouentuum, Camerae Apostolicae debitorum Collector uel Subcollector, uel eiusdem sedis, aut alicuius ex venerabilibus fratribus nostris sanctae Romanae Ecclesiae Cardinalibus familiaris fuerit, dummodo tempore dati praesentium non sit indicta Ecclesia alicui, specialiter ius quaesitum cum omnibus iuribus et pertinentiis suis eidem Erhardo authoritate nostra conferre et assignare curetis inducentes praefatum Erhardum uel procuratorem suum eius nomine in corporalem possessionem Ecclesiae iuriumque et pertinentiarum praedictarum eadem authoritate et descendentes inductum, ac facientes sibi de ipsius Ecclesiae fructibus redditibus, prouentibus, iuribus et obuentionibus Vniuersis integre responderi, contradictores authoritate nostra appellatione postposita compescendo, non obstantibus, si aliqui super prouisionibus sibi faciendis de huiusmodi, uel aliis beneficiis Ecclesiasticis in illis partibus speciales uel generales dictae sedis uel legatorum eius litteras impetrarint, etiamsi per eas ad inhibitionem, reseruationem et decretum, uel alios quomodolibet sit processum, quibus omnibus praefatum Erhardum in huiusmodi Ecclesiae assecutione uoluimus anteferri, sed nullum per hoc eis, quoad assecutionem beneficiorum aliorum praeiudicium generari. Seu si Episcopo Seccouiensi pro tempore existenti, oel quibusuis aliis communiter uel diuisim ab eadem sit sede indultum, quod ad receptionem uel prouisionem alicuius minime teneantur, et ad id compelli, aut quod interdici, suspendi, uel excommunicari non possint. Quodque de huiusmodi uel aliis beneficiis ecclesiasticis ad eorum collationem, prouisionem, praesentationem, seu quamuis aliam dispositionem, coniunctim uel separatim spectantibas nulli ualeat prouideri, per litteras Apostolicas, non facientes plenam et expressam ad de uerbo in uerbum, de indulto huiusmodi mentionem et quamlibet alia dictae sedis indulgentia generali uel speciali, cuiuscunque tenoris existat, per quam praesentibus non expressam uel totaliter non insertam, effectus huiusmodi gratiae, impediri ualeat, quomodolibet uel differri, et de qua cuiusque toto tenore habenda sit in nostris litteris, mentio specialis. Volumus autem, quod quamprimum idem Erhardus vigore praesentium praefatam Ecclesiam fuerit pacifice assecutus, praefatae litterae, per quas illam acceptauit, et de ea sibi prouideri fecit, ut praefertur, et processus habiti per easdem, et quaecunque inde secuta, sint cassa et irrita, nulliusque roboris uel momenti. Et insuper ex nunc irritum decreuimus et inane, si secus super his a quoquam quauis authoritate scienter uel ignoranter contigerit attemptari. Datae Romae apud Sanctum Petrum, septimo Calendas Februarii, Pontificatus Nostri anno secundo.
Tomaschek Regesten Kärnten 3441432 JLHerzog Friedrich übergibt dem Niclas Weißpriach nach dem Tode des Bischofs Ernst von Gurk die Veste und Herrschaft Strasburg: wenn Lorentz, Bischof von Lavant, auf Fürbitte des Herzoges beim Papst das Bisthum Gurk erhält, so soll Niclas Weißpriach dem Herzoge seine Schuld bezahlen und die Veste dem Bischof einantworten; erhält ein anderer das Bisthum, so soll er die Veste dem Herzoge übergeben und ihm dadurch nichts mehr schuldig sein; verzieht sich die Besetzung des Bisthums bis Martini, so soll Niclas zahlen oder die Veste dem Herzoge übergeben.
Tomaschek Regesten Kärnten 34625. April 1433 JLErklärung des Herzog's Friedrich über seine gütliche Uebereinkunft mit Johann, Erzbischof von Salzburg, über die Besetzung des Bischofstuhls zu Gurk.
Tomaschek Regesten Kärnten 34825. Oktober 1433 JLJohann, Erzbischof von Salzburg, bekundet, daß der Streit mit Erzherzog Friedrich wegen der Besetzung des Bisthums Gurk durch eine wechselseitige Transferirung der Bischöfe von Gurk und Lavant im gütlichen Wege geschlichtet worden sei.
Tomaschek Regesten Kärnten 35230. Mai 1435 JLBaselDas Concilium zu Basel ernennt den Herzog Albrecht von Oesterreich zum Exekutor seiner in dem Streite zwischen Johannes und Laurentius um den erledigten Bischofstuhl zu Gurk getroffenen Bestimmung.
Tomaschek Regesten Kärnten 3571. Mai 1438 JLJohann, Bischof von Gurk, erklärt, sich in seinem Streite mit Friedrich und Ulrich, Grafen von Cilli, dem Urtheilsspruche des K. Albrecht unterwerfen zu wollen.
Göth Regesten Steiermark 5031. Oktober 1455 JLRomaPapst Calixtus reservirt sich das Recht, bei allfälliger Erledigung die Abteien Admont, St. Lambrecht, St. Paul, Ossiach, Viktring, Vorau, Stainz und Oberburg und die Bischofsitze Gurk und Seckau mit Genehmigung K. Friedrichs zu besetzen.
Tomaschek Regesten Kärnten 3901. November 1458 JLWienLehenbrief des Bischofs Ulrich zu Gurk an Heinrich Stermeler über einige Güter in der Herrschaft Rohatsch.
Muchar Regesten Innerösterreichs 3607. Jänner 1488 JLChristoph Weissbriacher erhält das Schloss Neu Wintenstein, sammt dem Amt, so weiland Heinrich Lamrainer inne gehabt hat, dem Stift Gurk zugehörend; „und nachdem jetzt kein Bischof daselbst zu Gurk ist und die und andere desselben Stiftes Schlösser und Aemter in Sr. kaiserl. Gnaden Gehorsam seyn, untz auf ein künftigen Bischof sein und Sr. kaiserl. Gnaden Widerrufen“ – pflegweise. Siegler: Ulrich Weisbriacher, Friedrich Lamberger; Heinrich Kulbmar.
Göth Regesten Steiermark 83314. Februar 1488 JLChristoph Weispriacher wird Pfleger des Schloßes und Amtes Neu=Weitenstein nach Heinrich Lamrainer, „nachdem yetzt khein Bischoff daselbs zu Gurkh, vnd die vnd andere desselben Stiffts Schlösser vnd ämbter in Sr. Kay. G. gehorsamb, vnzt auf ein Künfftigen Bischoff sein“. Bürgen: Ulrich Weispriacher, Friedrich Lamberger, Heinrich Kulbmär.
Muchar Regesten Innerösterreichs 36528. Februar 1489 JLGilf Prannter erhält das Amt zu Anderburg, so dem Stifte Gurk zugehört, während der dortigen Sedisvacanz. Ritter Christoph von Hohenfeld, Siegler.
Göth Regesten Steiermark 84710. März 1489 JLStephan Haundorffer wird Pfleger auf dem zum Stifte Gurk gehörigen Schloße Alt=Weitenstein, „nachdem iezt kein Bischoff daselbst ist“, und dem k. Amte am Nußberg. Siegler: Christoph von Hohenfeld.
Muchar Regesten Innerösterreichs 36613. März 1489 JLStephan Haundorffer erhält des Stiftes Gurk Schloss Altweitenstein „nachdem jetzt khein Bischof ist“ sammt dem Amte Nussberg – pflegweise – Siegler: Christoph von Hohenfeld.
Göth Regesten Steiermark 94727. September 1492 JLAndre von Weißpriach erhält von Raymund, Bischof zu Gurk das Schloß Peilenstein und die zwei Aemter zu St. Jörgen und Lindenburg in Steyer für 4400 fl. Rhein. satz= und pfandweise. Siegler: Andree Viechtenstainer.
Muchar Regesten Innerösterreichs 42927. September 1492 JLAndre von Weisspriach erhält von Raimund, Bischof zu Gurk verpfändet um 4400 fl. Pfennige – das Schloss Erylstein (Erlachstein?) und die 2 Aemter St. Jörgen und Anderburg; worüber er dem Kaiser Friedrich IV. Gewehr und Treue leistet.
Göth Regesten Steiermark 112710. April 1504 JLAugsburgHans von Reichenburg urkundet, sein Vater Rueprecht von Reichenburg, er und seine Nachkommen haben vom K. Maximilian das wechselweise Präsentationsrecht der Pfarre Rukhenspurg (Reichenburg?) derartig erhalten, daß in Fällen der Erledigung der Pfarrei einmal die Reichenburger seiner Linie, und das anderemal der Kaiser und seine Nachfolger das Präsentationsrecht ausüben sollen. Siegler: Mathias, Administrator des Stiftes Gurk, Domprobst zu Augspurg.
Göth Regesten Steiermark 116120. September 1507 JLInnsbruckChristof, Bischof zu Laibach, Jörg, Niklas, Phöbus und Michael, Gebrüder, Hansen von Thurn's Söhne, lösen mit k. Einwilligung von Ruprecht und Colman Windischgrazer das Schloß Sannegg und Amt Praßberg ein. Siegler: Matheus, Bischof zu Gurk.