Ortenburger Regesten
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Regesten der Grafen von Ortenburg
| Datum„Datum <span style="font-size:small;">(Date)</span>“ ist ein Datentyp für Datumswerte. Er wird Attributen mit Hilfe eines von Semantic MediaWiki bereitgestellten, softwareseitig fest definierten Attributs (Spezialattribut), zugeordnet. | Regest | |
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| Tomaschek Regesten Kärnten 602 | 22 Februar 1200 JL | Heinrich von Wizenstein ertheilt den lehensherrlichen Consens zu der von einem Vasallen erfolgten Bürgschaftsleistung mit ihren Lehengütern gegen den Grafen Hermann von Ortenburg für einen gewissen Witoldus unter der Modalität, daß sie von solcher ihrer Bürgschaft in keinerlei Weise mehr losgesprochen werden können. |
| Tomaschek Regesten Kärnten 603 | 9 Mai 1228 JL | Wilhelm, Graf von Heunburg, in Vollmachtnahme seiner Mutter verpfändet dem Grafen Hermann von Ortenburg den Markt Bleiburg sammt den Zehenten der Neubrüche, welche er beide vom Patriarchen von Aquileja zu Lehen hat, um 200 Mark unter Anführung benannter Bürgen. |
| Tomaschek Regesten Kärnten 604 | 1230 JL | Gebhard, Kanonikus und Prokurator zu Gurk, verpflichtet sich unter Bürgschaftsleistung des Kapitels daselbst, den Grafen Hermann von Ortenburg zu Martini 30 Mark Friesacher oder St. Veiter Pfennige, die er ihm für 40 Metzen Getreide schuldig geworden war, zu bezahlen. |
| Tomaschek Regesten Kärnten 607 | 1239 JL | Verpflichtungs-Instrument, welches Udalrich, Bischof von Gurk, den Grafen Hermann und Otto von Ortenburg über eine gewisse Summe ausgestellt hat, die er zum Bedürfnisse seiner Kirche von ihnen entlehnt hatte. |
| Tomaschek Regesten Kärnten 605 | 28 Januar 1239 JL | Wilhelm, Graf von Heunburg, schenkt dem Grafen Hermann von Ortenburg und seinen Erben zur Beilegung der länger zwischen ihm und ihnen bestandenen Erbrechtsstreitigkeiten Schloß und Herrschaft Lesach sammt allem Zugehör für den Fall des Ablebens seines Bruders Albert, Kanonikus in Passau, unter Anerkennung des gegenseitigen Erbrechtes bezüglich aller anderen Güter für den Fall des Ablebens eines der Paciscenten ohne legitime Leibeserben beiderlei Geschlechts. |
| Tomaschek Regesten Kärnten 606 | 16 September 1239 JL | Albert, Graf zu Heunburg, Kanonikus zu Passau, schenkt dem Grafen Hermann von Ortenburg und seinen Schwägern 'unter weiter angeführten Modalitäten für den Fall, als er einst ohne Leibeserben sterben sollte, Schloß und Herrschaft Lesach sammt allem Zugehör. |
| Tomaschek Regesten Kärnten 608 | 1240 JL | Grimoldus, Bürger zu Villach, weiset den Grafen Hermann von Ortenburg auf eine Geldforderung an, die er an Herrn Ulrich von Treffen im Betrage von 34 Mark Silber hatte. |
| Tomaschek Regesten Kärnten 609 | 11 April 1245 JL | Egno's, erwählten Bischofes von Brixen, Schadlosbrief auf Hermann, Grafen zu Ortenburg, wegen seiner Bürgschaftsleistung gegenüber Gerlochus Ritter von Hertenberg und Wilhelm von Veldes für die Summe von 250 Mark Silber als Entschädigung für Einräumung von Schloß Veldes an den Bischof. |
| Tomaschek Regesten Kärnten 610 | 29 Januar 1249 JL | Ulrich, Bischof zu Gurk, verpfändet dem Grafen Hermann von Ortenburg ein dem Bisthume gehöriges Gut in Radentein um 400 Friesacher Pfennige unter angeführten Bedingungen, um in Sachen seiner bedrängten Kirche Appellation nach Rom ergreifen zu können. |
| Tomaschek Regesten Kärnten 611 | 6 November 1249 JL | Berchtold, Abt zu Ossiach, und das Kapitel daselbst verleihen dem Grafen Hermann von Ortenburg lehenweise einen Neubruch, wogegen dieser dem Stifte gegenüber auf die jährliche Verabreichung eines Pelzes und eines Paars Schuhe verzichtet. |
| Göth Regesten Steiermark 1 | 22 Dezember 1252 JL | Meinhardus, comes Goritiae urkundet, Hermann Graf von Ortenburg habe zur Loskaufung des Grafen (Albert III.) von Tirol, Schwiegervaters des Erstern, dem Erzbischofe zu Salzburg sein Erbgut in Kals mit 50 Mark Gülten für 400 Mark Silber der Art verpfändet, daß selbe, wenn sie bis zum nächsten St. Martinstag nicht zurückgelöst werden, ein Eigenthum der Kirche zu Salzburg bleiben sollen. Dafür verpfändet Graf von Görz dem zu Ortenburg Güter in Nakel bei Krainburg mit Ausnahme der Vogtei zu Veldes, und der Mannschaft des Conrad von Rittersperg und Meinhards von Goriach in derselben Art. Zeugen: Otto Abt zu Milstadt, Ulrich der Edle zu Tüffer, Wilhelm von Aicha, Hugo von Reifenberg, Heinrich Burggraf zu Luenz, Leopold von Eberstein, Bernhard Rupech, Balthasar comes, Otto capellanus domini praepositi, Friedrich von Gefies, Regenward und Leutold Burggrafen zu Ortenburg, Konrad von Techendorf, Conradus Gorides, Rudolph von Rase, Cholo von Lebenburg und der Notar Jacobus. |
| Tomaschek Regesten Kärnten 615 | 1258 JL | Rudolph de Rase bekennt, daß er sich für seinen Herrn Chol von Seldenhofen den Grafen Heinrich und Friedrich von Ortenburg für eine Geldschuld von 100 Mark Pfennige auf 6 Jahre bedingungsweise verbürgt hat. |
| Tomaschek Regesten Kärnten 612 | 14 Februar 1258 JL | Rudolph von Ras, Hauptmann zu Villach, dann die Gemeinschaften der Burggrafen in und um Villach, dann Ulrich der Richter zu Villach, und die Gemeinschaft der Bürger daselbst bekennen, daß alle Jene, welche an den Streitigkeiten zwischen seinen Leuten und jenen des Grafen Friedrich von Ortenburg einerseits und in der Angelegenheit der jüngst erfolgten Gefangennehmung des Offizialen Ulrichs aus Villach sich betheiligt hatten, fürderhin deßhalb keinerlei Belästigung erleiden, sich vielmehr sammt ihrer Habe vollständiger Sicherheit erfreuen sollen. |
| Costa Regesten Krain 48 | 1262 JL | Erklärung der Grafen von Görz und Tyrol, Meinhardt und Albert, daß die, zwischen Letzteren und Hermanns Grafen von Ortenburg Tochter Offnia, von den beiderseitigen Vätern verabredete Ehe, wegen den Hindernissen der Verwandtschaft nicht könne vollzogen werden. |
| Tomaschek Regesten Kärnten 616 | 5 April 1263 JL | Heinrich Graf von Ortenburg bekennt, daß er das Schloß Weissenstein mit seinem Bruder Grafen Friedrich zu gleichen Theilen besitzen wolle, wenn dieser vom Herzoge von Kärnten als Lehensherrn hierüber die Belehnung nehmen will; bis aber sodann die Theilung erfolgt, soll benannter Bruder den Markt und Thurm zu Spittal sammt anderen nahe gelegenen Einkünften bis zum Betrage von 50 Mark innehaben. |
| Tomaschek Regesten Kärnten 620 | 4 Juni 1275 JL | Agnes, Gräfin von Pfannenberg, entsagt, dem Beispiel ihres Gatten Heinrich, Grafen von Pfannenberg folgend, für sich, ihren Sohn Ulrich und ihre anderweitigen Erben ihren erblichen Rechtsansprüchen auf die Herrschaften Playen und Hardeck mit allen Zugehörungen zu Gunsten ihrer Schwester Euphemia und ihres Verwandten Albert Grafen zu Görz und deren Erben, und legt dieselben in die Hände des Friedrich von Eberstein nieder. |
| Tomaschek Regesten Kärnten 1 | 11 September 1277 JL | Raymund, Patriarch von Aquileia, belehnt den Grafen Friedrich von Hortenburch (Ortenburg) in Gegenwart von Zeugen mit den Lehenschaften der Aquileier Kirche, wogegen dieser den Eid des Gehorsams als Vasall leistet. |
| Göth Regesten Steiermark 5 | 20 September 1277 JL | In Christi nomine Amen. Anno eiusdem millesimo ducentesimo septuagesimo septimo, indictione quinta, die undecima exeunte Septembri. In castro Treuen in domo domini Henrici praesentibus uenerabilibus dominis Friderico abbate monasterij Osiacensis, Wiluino de Stubenberg, plebano de Pruck, Petro Quirini de Venetiis, Asquino de Varin, Withmaro de Fagman, Leonardo de Vtino, Wolrico de Treuen, Gabriele de Pinzan et aliis pluribus belehnt Raimund Patriarch zu Aquileja Friedrich Grafen zu Ortenburg cum quodam capucio mit allen ihm zugehörigen Agleyer Lehen. |
| Tomaschek Regesten Kärnten 623 | 12 August 1283 JL | Raymund, Patriarch von Aquileja, erkennt in der Streitsache zwischen Friedrich Grafen von Ortenburg und dem Leopold von Sunek, hinsichtlich der Neubruchs-Zehenten des zum Schloße Zobelsberg gehörigen Territoriums, daß zwei Theile besagter Zehenten dem benannten Grafen Friedrich besitzweise in näher besagter Art eingeräumt werden sollten, während der Suneker wegen Nichterscheinens in dieser Sache in contumaciam sachfällig erklärt wird. |
| Göth Urkunden und Regesten Krain 1 | 8 Mai 1286 JL | Fridericus comes de Ortenburg belehnt Wülfing, Bürger zu Lack, mit einem Zehent auf 11 ½ Huben zu Obrern, Ernbrechen, Klein=Sevenz, Purkstall, Schesel, Gabrich. Zeugen: Wilhelm von Lack; Hermann von Bleiburg; Dominik Reinnisch, Bürger zu Lack; Heinrich beim Thor; Heinrich Presenger; Peter Vetter, Bürger zu Lack; Ulrich von Waldenberg und sein Sohn Germanus; Conrad von Ortenburg; Wülfing, des Ernest von Veldes Sohn u. a. m. |
| Göth Regesten Steiermark 7 | 1 September 1286 JL | Hardnidus Episcopus Gurcensis, belehnt Grafen Friedrich von Ortenburg mit einer Hube zu Weichsen, wofür Letzterer dem Bischofe 130 Mark Aglayer spendet. Zeugen: Julian und Konrad von Seburg; Heinrich von Rotenburg; Konrad von Schroffenstein; Heinrich von Gesieß, Konrad Gall; Seifried von Winkendorf, Wülfing von Presnig, Heinrich von Helfenberg; Albert Halbstadt; Konrad von Graslup; Engelbert von Thurn; Otto von Palten, Gerlach von Hertenberg; Wülfing von Kapellen; Jakob, Offlin, Bernard und Otschman vom Gurkthal u. a. m. |
| Tomaschek Regesten Kärnten 636 | 15 August 1294 JL | Bruderschaftsbrief, ausgestellt vom Propste Konrad und dem Konvent des Prämonstratenser Stiftes zur h. Jungfrau in Grifenthal für Friedrich Grafen von Ortenburg und dessen verstorbene Gemahlin Gräfin Adelheid. |
| Tomaschek Regesten Kärnten 639 | 28 Dezember 1296 JL | Otto von Auersberg bekennt, daß er seiner Gattin Euphemia alle benannten Güter, die er von Friedrich Grafen von Ortenburg und dessen Söhnen Grafen Meinhard und Hermann zu Lehen hatte, für 80 Mark Aquilejer Pfennige zur Morgengabe vermacht hat, wozu noch sein mütterliches Erbe mit einbegriffen wird. |
| Tomaschek Regesten Kärnten 640 | 11 September 1297 JL | Heinrich und Agnes von Falkenstein bekennen für sich und ihre Kinder, daß sie dem Grafen Friedrich von Ortenburg und seinen Erben einen benannten Knecht sammt seinen Kindern und Nachkommen mit Hab und Gut um 31 Mark Aquilejer Pfennige verkauft haben. |
| Tomaschek Regesten Krain 71 | 30 August 1300 JL | Graf Walter v. Sternberg bekennt, daß er seinem Oheim, dem Grafen Meinhard von Ortenburg, seine Mannschaft bei Zobelsberg in näher besagter Weise um 60 Mark Aquilej. Pfenn. verkauft habe. |
| Göth Regesten Steiermark 13 | 5 August 1301 JL | Otto von Monparis thut kund, daß er „deß Edlen vnnd deß Hochen Graffen Heinrichß von Görz getreuer diener, gegen den von Ortenburg Worden“ ist, um ihn „fleissiglichen zu Warten, mit Leuthen vnndt mit guete, vnndt ihn vnndt den seinen die Burg vnndt Veste aufzuthun, Wann Er daß gerueht vnndt Bedarf.“ Zeugen: Haug von Dewein, Heinrich Fulin, Heinrich der Cammerer von Görz, Gerold der Rauch, Rudolph von Scharfenberg, Ulrich von Guetenwerde. „Der Brieff ist geben zu Ereman in dem Stättel, in meineß Herrn Cammer.“ |
| Göth Regesten Steiermark 16 | 1304 JL | Nos Ottobonus D. G. Sanctae Sedis Aquilegiensis Patriarcha. Notum fore uolumus uniuersis et singulis, praesentes litteras inspecturis, quod manu propria per fimbriam nostrae Clamidis inuestiuimus, Nobilem uirum Vdalricum Liberum de Sunneg, de omnibus rectis iustis et legalibus feudis, quae ipse et antecessores sui habuisse et tenuisse ab Ecclesia Aquilegiensi, et praedecessoribus nostris, hactenus iuste et legaliter dignoscuntur, nostris et Aquilegiensis Ecclesiae, ac cuiuscunque alterius personae iuribus, in omnibus semper saluis, qui Vdalricus nobis fidelitatis praestitit Juramentum, quod praestari in talibus consueuit. Item cum Magnificus Vir Meinhardus comes de Ortenburg fidelis noster, nomine et uice Vdalrici comitis de Pfanenberg fidelis nostri, a quo se mandatum ad infrascripta facienda asseruit habere, resignauerit in nostris manibus omni jure, quod ipse comes Vdalricus habebat, et habere uidebatur, et poterat in decimis sitis in plebe Sanctae Crucis, et in plebe de Ponnigel, ex ista parte aquae, quae uulgariter dicitur Satel, quas a nobis et Ecclesia Aquilegiensi tenebat, nos praefatum Vdalricum liberum de ipsis decimis in feudum per fimbriam nostrae Clamidis manu propria inuestiuimus, Nostris et Aquilegiensis Ecclesiae ac cuiuscunque alterius personae iuribus in omnibus semper saluis, et in testimonium praedictorum, praesentes litteras fieri iussimus, et nostri Sigilli appensione muniri. Datum et actum Glemonae in Patriarchali Palatio, Anno Domini Millesimo, trecentesimo, quarto, Indictione secunda. |
| Göth Regesten Steiermark 17 | 10 März 1304 JL | Dietmar von Greifenfels und Otto von Weissenegg stellen einen Bürgschaftsbrief an Friedrich Grafen von Ortenburg für Dietmar und Ulrich von Greifenfels aus, und zwar über das Kaufrecht von 8 Huben zu Zauch in Krain in der Pfarre Krainburg. Zeugen: Witig der Erziagen (Erzdiakon?); Friedrich der Katter; Popp, Truchseß von Kreig; Reinher Schenk von Osterwiz; Ulreich von Silberberg; Ulrich der Geschlacht; Mertel von Pilchgräz; Albrecht der Sumereger; Meinhard von Goriach; Friz der Gumpuchler rc. |
| Tomaschek Regesten Krain 72 | 23 März 1304 JL | Dietmar und Ulrich, Gebrüder von Greifenfels, bekennen, daß sie dem Grafen Friedrich von Ortenburg und seinen Erben 8 Huben zu Krain, in der Pfarre Krainburg im Dorfe Zauchen, um 60 Mark Aquil. Pfenn. verkauft haben. |
| Tomaschek Regesten Krain 73 | 23 März 1304 JL | Dietmar von Greifenfels und Otto von Weissenek verbürgen sich in näher dargestellter Weise dem Grafen Friedrich von Ortenburg und seinen Erben für die Gebrüder Dietmar und Ulrich von Greifenfels, wegen des Verkaufes von 8 Huben zu Zauch in der Pfarre Krainburg. |
| Tomaschek Regesten Kärnten 650 | 25 März 1308 JL | Graf Walter von Sternberg und Gräfin Katharina, seine Hausfrau, bekennen, daß sie mit Zustimmung ihrer Kinder, Grafen Ulrich und Walter, und anderer Erben ihren Oheimen und Schwägern, Grafen Meinhard, Otto und Albrecht von Ortenburg, mehrere benannte Güter um 300 Mark Aquilejer Pfennige verkauft haben. |
| Göth Regesten Steiermark 25 | 1 Mai 1308 JL | Nos Ottobonus Dei gratia, Sanctae Sedis Aquilegensis Patriarcha, ad aeternam rei memoriam. Notum fore uolumus, tenore praesentium vniuersis et Singulis, tam praesentibus quam futuris, quod per dignas attestationes, de nostro mandato coram dilecto filio Vdalrico Archidiacono nostro in Carinthia productas et per eum diligenter examinatas, uidimus et percepimus euidenter, Quod magnifici et potentes Viri Meinhardus, Otto, et Albertus fratres, Comites de Ortenburg, fideles nostri, et eorum progenitores, temporibus retroactis ius Patronatus in plebe de Baldramstorf, Aquilegensis Dioecesis quiete et pacifice habuerint, tenuerint et possederint. Et quia hominum labilis est memoria, ad cautelam et euidentiam pleniorem ec eorundem comitum iuris in praedictis conseruationem, et praedictorum testimonium et robur praesentes nostras literas eisdem concessimus, nostri figilli pendentis munimine roboratas. Datum at actum in terra nostra Vtini, Anno Domini Millesimo Trecentesimo octauo Indictione sexta, die primo mensis Maji in festo beatorum Apostolorum Philippi et Jacobi. |
| Tomaschek Regesten Kärnten 652 | 1 Mai 1308 JL | Ottobonus, Patriarch von Aquileja, bestätigt in Folge der vom Archidiakon, Ulrich, von Kärnten, producirten glaubwürdigen Zeugnisse, daß die Grafen Meinhard, Otto und Albert von Ortenburg, so wie ihre Vorfahren das Patronatsrecht der in der Aquilejer Diözese gelegenen Pfarre Paltramsdorf von altersher ruhig und ungehindert besessen und ausgeübt haben. |
| Tomaschek Regesten Kärnten 656 | 10 Januar 1309 JL | Graf Albrecht von Ortenburg bekennt, daß er dem Ritter Herant von Kellerberg, dessen Bruder Grafen Meinhard und ihren Erben mit Zustimmung seiner Brüder, Grafen Meinhard und Otto von Ortenburg, 9 Mark Gülten Aquilejer Pfennige um 92 Mark Aquilejer Pfennige verkauft habe. |
| Tomaschek Regesten Kärnten 21 | 5 März 1309 JL | Ottobonus, Patriarch von Aquileja, belehnt Mainhart und seine Brüder Otto und Albert Grafen von Ortenburch mit dem Schlosse (?) Döbriach diesseits Millstatt. |
| Tomaschek Regesten Kärnten 22 | 5 März 1309 JL | Ottobonus, Patriarch von Aquileja, belehnt den Mainhart Grafen von Ortenburch und seine Brüder Otto und Albert mit der Burg Sterneck (?), welche sie als Lehen der Kirche von Aquileja von Albert von Summereck erworben und in die Hände des Patriarchen resignirt haben. |
| Göth Regesten Steiermark 28 | 27 März 1309 JL | Nos Ottobonus Dei gratia Sanctae Sedis Aquilegiensis Patriarcha tenore praesentium, omnibus praesentes litteras inspecturis, facimus manifestum, quod ad supplicationem Magnifici Viri Meinhardi comitis de Ortenburg fidelis nostri dilecti, pro se, et fratribus suis Ottone et Alberto supplicantis, fundum Castri Sterneg cum suis attinentijs, quae asseruit ab Alberto de Sumeregger acquisiuisse, et et per ipsum Albertum postea in nostris manibus resignatum fuisse, feudum quoque esse Aquilegiensis Ecclesiae, ad nos propterea legitime deuolutum, eisdem fratribus concessimus auctoritate nostra, tenendum et fruendum ipsisque et eorum haeridibus duximus perpetuo concedendum. Et in testimonium praedictorum praesentes litteras mandauimus fieri, et nostri sigilli appensione muniri; Datae Villaci die quinto exeunte Martio, indictione septima Millesimo trecentesimo, nono. |
| Göth Regesten Steiermark 29 | 27 März 1309 JL | Nos Ottobonus D. G. Sanctae Sedis Aquilegiensis Patriarcha, tenore praesentium, omnibus praesentes litteras inspecturis, facimus manifestum, quod ad supplicationem, Magnifici Viri Meinhardi comitis de Ortenburg, fidelis nostri dilecti, pro se et fratribus suis, Ottone et Alberto supplicantis, Villam de Dobriach, citra Milstat sitam, cum Juribus et pertinentijs suis, quam asseruit iniuste a quibusdam illicitis detentoribus possideri, feudum quoque esse Aquilegiensis Ecclesiae, ad nos legitime deuolutum, eisdem fratribus concessimus, authoritate nostra, occupandum, tenendum et fruendum Ipsisque et eorum haeredibus duximus perpetuo concedendum. Et in testimonium praedictorum praesentes litteras mandauimus fieri, et nostri Sigilli Appensione muniri. Datae Villaci die quinto exeunte Martio, Indictione septima, Millesimo trecentesimo nono. |
| Göth Regesten Steiermark 34 | 30 März 1309 JL | Ottobonus Dei Gratia sanctae sedis Aquilegensis Patriarcha, notum fore cupimus, praesentium inspectoribus uniuerfis, quod ad petitionem et instantiam illustrium Comitum de Ortenburg, dilecti fiii nostri Comitis Meinhardi et fratrum suorum praesentibus ipsorum Nobilibus, Herrando Milite, Conrado Chochlio, et filio eiusdem Conradi de Consensu et bona Voluntate Seyfridi, Plebani plebis in Feustriz, Bertholdo sacerdoti Capellam sancti Vdalrici in Kellerberg cum omnibus iuribus tam spiritualibus, quam temporalibus tradidimus constituendo et confirmando ipsum inibi de cura regiminis Capellanum, et ad dies suos assiduum possessorem. Cum igitur praedicta Capella ex antiquo dignoscatur esse libera, et a progenitoribus praedictorum Comitum sit fundata et dotata, ne iura ipsorum per nos diminuantur, sed potius augmentari debeant, uolumus quod in posterum de caetero nullus facerdotum ibi locetur, nisi per nos et a dictis filiis nostris Meinhardo et fratribus suis, nobis cum testimonio litterarum honeste et laudabiliter fuerit praesentatus. In testimonium istorum praesentes litteras figilli nostri munimine fecimus roborari. |
| Tomaschek Regesten Kärnten 23 | 31 März 1309 JL | Patriarch Ottobonus von Aquileja bestätigt dem Grafen Mainhard das Präsentationsrecht in Betreff der Kirche des h. Ulrich in Chellerberg. |
| Tomaschek Regesten Kärnten 660 | 12 Juli 1309 JL | Graf Albrecht von Ortenburg bekennt, daß er den Consens dazu ertheilt hat, daß Herrant von Chellerberg von neun Mark Gilten, die dieser von ihm um 92 Mark Aquilejer Pfennige erkauft hatte, 7 Mark zur Morgengabe seiner Frau, Juta, in näher besagter Weise sicher gestellt hat, wobei sich der Graf das Rückkaufsrecht besagter 7 Marken vorbehält um 70 Mark Aquilejer Pfennige als den hiefür entfallenden Kaufschilling. |
| Tomaschek Regesten Krain 75 | 18 Februar 1311 JL | Otto von Hertenberg bekennt, daß er mit Zustimmung seiner Söhne und Töchter das Dorf Vellach unterhalb Flednik sammt allem Zugehör unter näher benannten Bedingungen dem Grafen Meinhard von Ortenburg um 45 Mark Aquil. Pfenn. verkauft hat. |
| Tomaschek Regesten Krain 76 | 22 Februar 1311 JL | Mehrere benannte Zeugen bekräftigen ihre Gegenwart bei dem sub 75 erwähnten Verkaufe. |
| Tomaschek Regesten Kärnten 31 | 24 Juni 1311 JL | Mainhart, Graf von Ortenburg in seinem und seiner Brüder Namen ertheilt Heranten von Chelrberch und dessen Bruder zwei Zehenten gegen den Rückfall der Zehente an dieselben, wenn die Grafen ihre Schuld von 32 Mark Aglaier Pfennige bezahlen. |
| Göth Regesten Steiermark 36 | 24 Juni 1311 JL | Meinhart Graf v. Ortenburg belehnt Herranden und Meinharten v. Khellerberg mit 2 Zehenten zu St. Jakob und auf dem Laß für eine Schuldforderung von 32 Mark Agleyer Pfennigen. Zeugen: Heinrich von Schleßberg, Mertel von Veldes, Geiselher, Jagel der Treffner, Conrad der Khöchel. |
| Tomaschek Regesten Kärnten 669 | 25 Juni 1313 JL | Graf Ulrich von Pfannenberg bekennt, daß er sich in seiner Schwester und seiner Geschwister Namen mit den Grafen Meinhard, Otto, und Albrecht von Ortenburg wegen Aller Ansprüche auf die Herrschaft und Erbschaft zu Ortenburg verglichen und auf solche verzichtet hat. |
| Tomaschek Regesten Kärnten 38 | 6 Februar 1314 JL | Lehnbrief des Grafen Meinhard zu Ortenburg an seine Gemahlin Elsbeth über 3 Huben zu Chestemberg (Köstenberg). |
| Tomaschek Regesten Kärnten 674 | 3 Juni 1315 JL | Die Gebrüder Leopold und Heinrich, Herzoge zu Oesterreich u. s. w. bestätigen den Gebrüdern Meinhard, Otto und Albrecht, Grafen zu Ortenburg den rechtmäßigen Besitz der diesen von ihren Vorfahren verliehenen Pfandschaften. |
| Tomaschek Regesten Kärnten 675 | 15 Juni 1315 JL | König Friedrich fügt dem Grafen Meinhard von Ortenburg zur Geldsumme, für welche diesem die Herrschaften Krenburg und Gorschach und der Zehent zu Polan verpfändet gewesen waren, noch 200 Mark Silber Wiener Gewichts mit dem Auftrage bei, die Einlösung aller jener Pfandobjekte entweder dem Könige Heinrich von Böhmen und Pohlen oder ihm in des Königs Namen zu überlassen, wobei er für letzteren Fall besondere Stipulationen trifft. |
| Tomaschek Regesten Kärnten 680 | 15 Mai 1316 JL | Reinprecht und Ulrich von Haylekke bekennen für sich und ihren Bruder Heidenreich, daß sie dem Grafen Meinhard von Ortenburg in Gegenwart Königs Heinrich von Böhmen, Herzogs zu Kärnten, benannte Huben und Mühlstätten als Lehen aufgeben wollen, wofür sich auch Konrad Donner für sie verbürgt. |
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