Tomaschek Regesten Kärnten

Aus Quellen Alpen-Adria

Ignaz Tomaschek, Regesten zur Geschichte Kärntens. In: Archiv für vaterländische Geschichte und Topographie 6 (1861), S. 127-139.


Die nachstehenden chronologisch geordneten Regesten sind aus noch gänzlich unbekannten Urkunden, die ehemals in dem Archive der bestandenen k. k. Hofkammer waren, nunmehr im k. k. geheimen Haus, Hof- und Staats-Archive sich befinden, gezogen, und wir behalten uns vor, hievon zeitweilig Fortsetzungen, beziehungsweise Ergänzungen und Nachträge zu geben. Jene, welche die Geschichte Kärntens vom Jahr 1335 an betreffen, und daher in eine bereits bearbeitete Periode im Handbuche der Geschichte Kärntens fallen, haben wir, wie deren Fortsetzungen, den Spalten der Carinthia gewidmet. *)

*) Sieh die Regesten Nr. 81-117 in der Carinthia Jahrg. 1861, Nr. 6.

Wien in den Herbstferien 1860.


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Tomaschek Regesten Kärnten 6011084 JLAquileiaHeinrich Herzog von Kärnten und Graf Burnhard legen ihre Vogteirechte über die Kirche zu Aquileja in die Hände des Patriarchen Odalricus zurück.
Tomaschek Regesten Kärnten 60222. Februar 1200 JLKellerbergHeinrich von Wizenstein ertheilt den lehensherrlichen Consens zu der von einem Vasallen erfolgten Bürgschaftsleistung mit ihren Lehengütern gegen den Grafen Hermann von Ortenburg für einen gewissen Witoldus unter der Modalität, daß sie von solcher ihrer Bürgschaft in keinerlei Weise mehr losgesprochen werden können.
Tomaschek Regesten Kärnten 6039. Mai 1228 JLWilhelm, Graf von Heunburg, in Vollmachtnahme seiner Mutter verpfändet dem Grafen Hermann von Ortenburg den Markt Bleiburg sammt den Zehenten der Neubrüche, welche er beide vom Patriarchen von Aquileja zu Lehen hat, um 200 Mark unter Anführung benannter Bürgen.
Tomaschek Regesten Kärnten 6041230 JLGebhard, Kanonikus und Prokurator zu Gurk, verpflichtet sich unter Bürgschaftsleistung des Kapitels daselbst, den Grafen Hermann von Ortenburg zu Martini 30 Mark Friesacher oder St. Veiter Pfennige, die er ihm für 40 Metzen Getreide schuldig geworden war, zu bezahlen.
Tomaschek Regesten Kärnten 6071239 JLVerpflichtungs-Instrument, welches Udalrich, Bischof von Gurk, den Grafen Hermann und Otto von Ortenburg über eine gewisse Summe ausgestellt hat, die er zum Bedürfnisse seiner Kirche von ihnen entlehnt hatte.
Tomaschek Regesten Kärnten 60528. Jänner 1239 JLWilhelm, Graf von Heunburg, schenkt dem Grafen Hermann von Ortenburg und seinen Erben zur Beilegung der länger zwischen ihm und ihnen bestandenen Erbrechtsstreitigkeiten Schloß und Herrschaft Lesach sammt allem Zugehör für den Fall des Ablebens seines Bruders Albert, Kanonikus in Passau, unter Anerkennung des gegenseitigen Erbrechtes bezüglich aller anderen Güter für den Fall des Ablebens eines der Paciscenten ohne legitime Leibeserben beiderlei Geschlechts.
Tomaschek Regesten Kärnten 60616. September 1239 JLVillachAlbert, Graf zu Heunburg, Kanonikus zu Passau, schenkt dem Grafen Hermann von Ortenburg und seinen Schwägern 'unter weiter angeführten Modalitäten für den Fall, als er einst ohne Leibeserben sterben sollte, Schloß und Herrschaft Lesach sammt allem Zugehör.
Tomaschek Regesten Kärnten 6081240 JLGrimoldus, Bürger zu Villach, weiset den Grafen Hermann von Ortenburg auf eine Geldforderung an, die er an Herrn Ulrich von Treffen im Betrage von 34 Mark Silber hatte.
Tomaschek Regesten Kärnten 60911. April 1245 JLEgno's, erwählten Bischofes von Brixen, Schadlosbrief auf Hermann, Grafen zu Ortenburg, wegen seiner Bürgschaftsleistung gegenüber Gerlochus Ritter von Hertenberg und Wilhelm von Veldes für die Summe von 250 Mark Silber als Entschädigung für Einräumung von Schloß Veldes an den Bischof.
Tomaschek Regesten Kärnten 61029. Jänner 1249 JLUlrich, Bischof zu Gurk, verpfändet dem Grafen Hermann von Ortenburg ein dem Bisthume gehöriges Gut in Radentein um 400 Friesacher Pfennige unter angeführten Bedingungen, um in Sachen seiner bedrängten Kirche Appellation nach Rom ergreifen zu können.
Tomaschek Regesten Kärnten 6116. November 1249 JLOssiachBerchtold, Abt zu Ossiach, und das Kapitel daselbst verleihen dem Grafen Hermann von Ortenburg lehenweise einen Neubruch, wogegen dieser dem Stifte gegenüber auf die jährliche Verabreichung eines Pelzes und eines Paars Schuhe verzichtet.
Tomaschek Regesten Kärnten 61318. Dezember 1250 JLAquileiaDer Kardinal-Patriarch Berchtold von Aquileja verpfändet mit Zustimmung seines Kapitels dem Grafen Wolrich von Sternberg und dessen Erben 60 Mark an Einkünften in Treuen (Treffen).
Tomaschek Regesten Kärnten 6148. August 1251 JLVergleich zwischen dem Bischofe Ulrich von Gurk einerseits und dem Friedrich von Pettau und dem Heinrich von Scherfenberg andererseits zur Beendigung des lange zwischen ihnen über die Schlösser Montpreis und Sternberg geführten Streites, wornach der Bischof ihnen die gedachten Schlösser unter der Bedingung als Lehen verleiht, daß sie ihm und seinen Nachfolgern gegen Jedermann, der ihm oder seiner Kirche ein Unbild zufügt, beistehen wollen.
Tomaschek Regesten Kärnten 6151258 JLRudolph de Rase bekennt, daß er sich für seinen Herrn Chol von Seldenhofen den Grafen Heinrich und Friedrich von Ortenburg für eine Geldschuld von 100 Mark Pfennige auf 6 Jahre bedingungsweise verbürgt hat.
Tomaschek Regesten Kärnten 61214. Februar 1258 JLVillachRudolph von Ras, Hauptmann zu Villach, dann die Gemeinschaften der Burggrafen in und um Villach, dann Ulrich der Richter zu Villach, und die Gemeinschaft der Bürger daselbst bekennen, daß alle Jene, welche an den Streitigkeiten zwischen seinen Leuten und jenen des Grafen Friedrich von Ortenburg einerseits und in der Angelegenheit der jüngst erfolgten Gefangennehmung des Offizialen Ulrichs aus Villach sich betheiligt hatten, fürderhin deßhalb keinerlei Belästigung erleiden, sich vielmehr sammt ihrer Habe vollständiger Sicherheit erfreuen sollen.
Tomaschek Regesten Kärnten 6165. April 1263 JLKellerbergHeinrich Graf von Ortenburg bekennt, daß er das Schloß Weissenstein mit seinem Bruder Grafen Friedrich zu gleichen Theilen besitzen wolle, wenn dieser vom Herzoge von Kärnten als Lehensherrn hierüber die Belehnung nehmen will; bis aber sodann die Theilung erfolgt, soll benannter Bruder den Markt und Thurm zu Spittal sammt anderen nahe gelegenen Einkünften bis zum Betrage von 50 Mark innehaben.
Tomaschek Regesten Kärnten 6172. Dezember 1264 JLUlrich, Bischof von Gurk, verleiht die ihm von der Frau Maria von Feldenberg aufgesandete Morgengabe über deren Ansuchen ihrem Schwiegersohne Hertwich und dessen Gemahlin beziehungsweise ihrer Tochter Benedicta und ihren beiderseitigen Erben zu Lehen.
Tomaschek Regesten Kärnten 61822. Juni 1265 JLLjubljanaRevers Konrad's, Bischofs von Freisingen, auf Herzog Ulrich von Kärnten, betreffend die ihm ertheilte Erlaubniß, ein Schloß oder eine Befestigung um die Stadt Zlap, oder an einem andern Orte, den er in der Mark über dem bischöflichen Prädium auswählen wird, ohne Jemandes Einspruch und Behinderung zu errichten, gegen die Verpflichtung, den dem Herzoge etwa in Kriegszeiten daraus erwachsenden ordentlich erwiesenen Schaden zu vergüten.
Tomaschek Regesten Kärnten 6191273 JLLienzAlbert, Graf zu Görz und Tyrol u. s. w., verleiht dem Gregor von Velach eine Hube bey Reyvelach (Reiflach) gelegen, die er von Otto von Valkenstein zu Eigen erhalten hatte.
Tomaschek Regesten Kärnten 6204. Juni 1275 JLSteinAgnes, Gräfin von Pfannenberg, entsagt, dem Beispiel ihres Gatten Heinrich, Grafen von Pfannenberg folgend, für sich, ihren Sohn Ulrich und ihre anderweitigen Erben ihren erblichen Rechtsansprüchen auf die Herrschaften Playen und Hardeck mit allen Zugehörungen zu Gunsten ihrer Schwester Euphemia und ihres Verwandten Albert Grafen zu Görz und deren Erben, und legt dieselben in die Hände des Friedrich von Eberstein nieder.
Tomaschek Regesten Kärnten 111. September 1277 JLRaymund, Patriarch von Aquileia, belehnt den Grafen Friedrich von Hortenburch (Ortenburg) in Gegenwart von Zeugen mit den Lehenschaften der Aquileier Kirche, wogegen dieser den Eid des Gehorsams als Vasall leistet.
Tomaschek Regesten Kärnten 62129. Dezember 1277 JLCormonsAlbert Graf zu Görz und Tyrol u. s. w. übergibt dem Heinrich, Sohn des Gerloch v. Eberstein, sein verfallenes Haus in der oberen Veste Eberstein zum Wiederaufbaue und zum Nutzgenuße mit der gewöhnlichen Burghuth und verspricht, ihm alle Ameliorationen entsprechend zu vergüten.
Tomaschek Regesten Kärnten 6228. März 1282 JLLaškoOrtolf von Kreik, Haltrude, seine Gattin, und ihre Erben bekennen, daß sie dem Grafen Ulrich von Heunburg, Agnes, seiner Hausfrau, und ihren Erben ihre vererbten Besitzungen im Schalachthal mit dem obern Thurm von Ekkenstein und allen Zugehörungen um 105 Mark Silber in näher besagter Weise verkauft haben.
Tomaschek Regesten Kärnten 62312. August 1283 JLCividale del FriuliRaymund, Patriarch von Aquileja, erkennt in der Streitsache zwischen Friedrich Grafen von Ortenburg und dem Leopold von Sunek, hinsichtlich der Neubruchs-Zehenten des zum Schloße Zobelsberg gehörigen Territoriums, daß zwei Theile besagter Zehenten dem benannten Grafen Friedrich besitzweise in näher besagter Art eingeräumt werden sollten, während der Suneker wegen Nichterscheinens in dieser Sache in contumaciam sachfällig erklärt wird.
Tomaschek Regesten Kärnten 6241284 JLSankt Veit an der GlanAlbrecht, Ulrich's des Schenken Sohn von Osterwitz, bekennt, daß er seines Vetters Sohne, Hermann dem Schenken, seinen Antheil zu Osterwitz unter benannten Modalitäten sammt allem Zugehör verkauft hat.
Tomaschek Regesten Kärnten 6253. Februar 1285 JLWaisenberg (Burg)Hartneid, Bischof von Gurk, verleiht dem Cholo von Seldenhofen und dessen männlichen Nachkommen erblich und lehenweise einen Antheil am Schloße Truchsen sammt allen Zugehörungen.
Tomaschek Regesten Kärnten 6261. Mai 1285 JLCividale del FriuliRaimund, Patriarch von Aquileja, belehnt den Algot von Sternberg mit neun namentlich angeführten Huben, auf deren lehenweisen Besitz dessen Schwiegervater Hermann von Treuen resignirt hat.
Tomaschek Regesten Kärnten 6271286 JLBleiburg/PliberkDes Grafen Ulrich von Heunburg Revers für sich, seine Hausfrau Agnes und seine Erben, als erwählter Vogt des Stiftes Obernburg dasselbe jederzeit vor Gewalt schützen zu wollen, gegen eine jährliche Vergütung von 10 Mark Pfen.
Tomaschek Regesten Kärnten 62817. Jänner 1288 JLDie Brüder Gundaker und Hartneid v. Thurn vermachen dem Stifte Obernburg die Vogtherrlichkeit über die Kirche und Pfarrgemeinde Schelach zum Ersatz für alle Unbilden, die ihr Vater Gundaker und sie selbst dem Stifte Obernburg und der erwähnten Pfarrgemeinde früher zugefügt haben, und verzichten auf alle Einwendungen, die sie später nach geistlichem oder weltlichem Rechte gegen diese Schenkung erheben könnten.
Tomaschek Regesten Kärnten 62923. März 1288 JLŽovnek (Burg)Margaretha, Witwe Leopold's zu Seunekk, tritt unter gewissen Modalitäten dem Ulrich, Herrn zu Seunekk, die Vesten Seunekk, Osterwitz und Liebenstein sammt allen Rechten und Zugehörungen ab.
Tomaschek Regesten Kärnten 6302. Mai 1288 JLBleiburg/PliberkGraf Ulrich von Pfannenberg verzichtet für sich, seine Hausfrau und Erben auf alle Erbschaftsansprüche an seinen Schwiegervater Ulrich Grafen von Heunburg, dessen Hausfrau Agnes und seine Erben, nach erhaltener Einhändigung von 1000 Mark guten Silbers als Heimsteuer seiner Gattin Margarethe.
Tomaschek Regesten Kärnten 63127. Mai 1288 JLPtujFriedrich von Pettau bekennt, daß er nach einem dem Grafen Ulrich von Heunenburg gegebenen Versprechen gelobt habe, dem Herzog Albrecht zu Oesterreich die Vogtei und Mannschaft zu Obernburg aufzugeben, auf daß dieser hiemit den benannten Grafen sofort belehne.
Tomaschek Regesten Kärnten 63215. August 1288 JLLjubljanaMeinhard, Herzog zu Kärnten, Graf zu Tirol, bestätigt dem Grafen Ulrich von Heunburg die von weiland Herzog Ulrich von Kärnten erfolgte lehenweise Verleihung eines Hauses zu Zauch sammt Zugehör, so wie den Besitz mehrerer benannter Leute.
Tomaschek Regesten Kärnten 63323. November 1291 JLBleiburg/PliberkGraf Ulrich von Heunenburg bekennt, daß er mit Zustimmung seiner Gattin Agnes und seiner Erben dem Albrecht Schrörlein, seiner Hausfrau und Erben drei benannte freieigene Huben sammt allem Zugehör um 18 Mark gewogenen Silbers verkauft habe.
Tomaschek Regesten Kärnten 6349. Mai 1292 JLGriffen (Burg)Gottfried von Gykkenbach als Hauptmann des Gotteshauses von Bamberg in Kärnten vereint sich mit dem Grafen Ulrich von Heunenburg über ihre gegenseitigen Beziehungen, namentlich auch in Bezug auf die beiderseitige Dienerschaft.
Tomaschek Regesten Kärnten 63522. Jänner 1293 JLGriffen (Burg)Graf Ulrich von Heunenburg bekennt, daß er Frizzen dem Schenekbaumer für 49 Mark Silber zehn Mark Gülten auf dem Diechz erblich lehenweise verliehen habe.
Tomaschek Regesten Kärnten 31294 JLHeinrich von Silberberg bekennt, daß er dem Herzoge Meinhart aufgegeben hat das Haus zu Silberberg sammt Zugehör, und es hernach als rechtes Lehen für sich und seine Erben beiderlei Geschlechtes empfangen habe, so auch, daß es seine Witwe lebenslänglich niessen könne, oder daß es ihr um 100 Mark Silbers abgelöst werden müsse.
Tomaschek Regesten Kärnten 21294 JLMainhart, Herzog von Kärnten, verleiht dem Konrad von Aufenstein und dessen eheligen Erben zu rechten Lehen den Berg und das Haus zu Karlsperch.
Tomaschek Regesten Kärnten 63615. August 1294 JLGriffen (Stift)Bruderschaftsbrief, ausgestellt vom Propste Konrad und dem Konvent des Prämonstratenser Stiftes zur h. Jungfrau in Grifenthal für Friedrich Grafen von Ortenburg und dessen verstorbene Gemahlin Gräfin Adelheid.
Tomaschek Regesten Kärnten 63724. April 1296 JLGundaker von Thurn bekennt für sich, seine Hausfrau Katharina und ihre Erben, daß sie dem Grafen Ulrich von Heunburg, dessen Hausfrau und Erben ihren Antheil an dem Thurm im Schalachthal sammt dem Burgberg und andern Zugehör, so wie mehrere benannte Huben und Zehentrechte, Mühlen und Weingärten um 60 Mark Silber verkauft haben.
Tomaschek Regesten Kärnten 63814. Juli 1296 JLBleiburg/PliberkGraf Ulrich von Heunburg weist den Abt Wulfing von Obernburg mit der Summe von 20 Mark Aquilejer Pfennigen als Kaufschilling für zwei Hengste auf die Vogtei zu Obernburg an.
Tomaschek Regesten Kärnten 63928. Dezember 1296 JLWaldenburg (Burg)Otto von Auersberg bekennt, daß er seiner Gattin Euphemia alle benannten Güter, die er von Friedrich Grafen von Ortenburg und dessen Söhnen Grafen Meinhard und Hermann zu Lehen hatte, für 80 Mark Aquilejer Pfennige zur Morgengabe vermacht hat, wozu noch sein mütterliches Erbe mit einbegriffen wird.
Tomaschek Regesten Kärnten 64011. September 1297 JLOrtenburg (Burg)Heinrich und Agnes von Falkenstein bekennen für sich und ihre Kinder, daß sie dem Grafen Friedrich von Ortenburg und seinen Erben einen benannten Knecht sammt seinen Kindern und Nachkommen mit Hab und Gut um 31 Mark Aquilejer Pfennige verkauft haben.
Tomaschek Regesten Kärnten 64117. Dezember 1300 JLGriesLehenbrief des Herzoges Otto zu Kärnten, Grafen zu Görz und Tirol, für Ritter Reinbert von Eberstain, betreffend eine diesem lehenweise verlassene Hube in der Pfarre Hornberg.
Tomaschek Regesten Kärnten 418. Februar 1301 JLTirol (Burg)Die Herzoge Otto und Heinrich von Kärnten thun kund, daß Konrad von Schranchpaum das obere oder größere Schloß Mansperch in der Pfarre Kapellen, Diözese Salzburg, in die Hände der genannten Herzoge gelegt habe, und daß diese ihn hierauf mit diesen Gütern belehnt haben.
Tomaschek Regesten Kärnten 59. August 1301 JLTrentoDie Herzoge Otto und Heinrich von Kärnten bestätigen ihrem getreuen Konrad von Aufenstein die von ihrem Vater Herzog Mainhard gemachte Belehnung mit dem Schlosse Karlsperch in Kärnten für ihn und seine männlichen und weiblichen Nachkommen, und verfügen, daß, wenn er ohne Leibeserben mit Tod abgehen sollte, seine Frau Alica, und nach deren Tode die Schwestertochter Mathilde, Gemalin Reymberts von Glanekka (Glanegg) das erwähnte Schloss haben und benützen sollen.
Tomaschek Regesten Kärnten 66. Jänner 1302 JLPfannberg (Burg)Ulrich, Graf von Pfannenberg resignirt auf die Lehenschaft seines Theils an dem Haus zu Rabenstein im Lauenthal zu Gunsten Rudolf's von Vonstorf und seiner Erben beiderlei Geschlechtes.
Tomaschek Regesten Kärnten 64230. Jänner 1303 JLLienzGraf Albrecht von Görz und Tirol u. s. w., bekennt, daß sein Sohn Graf Albrecht mit seiner Zustimmung dem Georg von Eberstain das Amt Stein sammt dem Gerichte und der Vogtei daselbst um dritthalbhundert Mark Aquilejer Pfennige versetzt habe, und setzt die Wiedereinlösung dieses Pfandes unter gewissen genau bestimmten Modalitäten fest.
Tomaschek Regesten Kärnten 73. Februar 1303 JLSankt Veit an der GlanDie Herzoge Otto, Ludwig und Heinrich von Kärnten verleihen dem Peter von Liebenberg und seinen Erben zu einem rechten Lehen 12 Mark und 32 Pfennige Gülten (Leut und Gut, Stock und Stein) zu Havenerburch (Hafnerberg) und Grednich (Gradeneck ?)
Tomaschek Regesten Kärnten 83. Februar 1303 JLSankt Veit an der GlanHerzog Heinrich von Kärnten verleiht dem Peter von Liebenberch und feinen Erben zu seinem rechten Lehen 12 Mark und 32 Pfennige Gülten zu Havenerburch und Grednich.
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