Regesten der Stadt Villach

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Regesten der Stadt Villach

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Tomaschek Regesten Kärnten 6081240 JLGrimoldus, Bürger zu Villach, weiset den Grafen Hermann von Ortenburg auf eine Geldforderung an, die er an Herrn Ulrich von Treffen im Betrage von 34 Mark Silber hatte.
Tomaschek Regesten Kärnten 61214. Februar 1258 JLVillachRudolph von Ras, Hauptmann zu Villach, dann die Gemeinschaften der Burggrafen in und um Villach, dann Ulrich der Richter zu Villach, und die Gemeinschaft der Bürger daselbst bekennen, daß alle Jene, welche an den Streitigkeiten zwischen seinen Leuten und jenen des Grafen Friedrich von Ortenburg einerseits und in der Angelegenheit der jüngst erfolgten Gefangennehmung des Offizialen Ulrichs aus Villach sich betheiligt hatten, fürderhin deßhalb keinerlei Belästigung erleiden, sich vielmehr sammt ihrer Habe vollständiger Sicherheit erfreuen sollen.
Tomaschek Regesten Kärnten 67214. September 1314 JLDie Grafen Ulrich und Walther von Sternberg, des weiland Grafen Walther von Sternberg Söhne, bekennen, daß sie mit Zustimmung ihrer Geschwister ihrem Oheim Friedrich von Stubenberg und dessen Erben ein näher bezeichnetes Lehen und ein Bergrecht, wie die Mauth bei Villach gelegen, verkauft haben, vorbehaltlich der Zustimmung des Bischofs Wulfing von Bamberg als Lehensherrn.
Tomaschek Regesten Kärnten 73314. Februar 1331 JLWilhelm von Pichezeticze, dessen Hausfrau Elsbeth und beider Erben bekennen, daß sie Reiner dem Schenken von Osterwitz und seinen Erben für ihre übernommene Bürgschaftsleistung gegen benannte Juden zu Villach um 48 Mark Aquilejer Pfen. eine Mühle zu Wippach, ein Gut auf dem Burgstall sammt allen Zugehörungen in näher besagter Weise verpfändet haben.
Tomaschek Regesten Kärnten 74512. Mai 1333 JLDes Hanns von Liebenberg und Euphemia's, seiner Hausfrau, in ihrem und beider Erben Namen, Schadlosbrief auf Reiner den Schenken von Osterwitz und Hanns den Comes Vicedom in Kärnten anläßlich ihrer Bürgschaftsleistung gegen Juda den Juden zu Villach für eine Geldschuld von 200 Mark Aquilejer Pfennige.
Tomaschek Regesten Kärnten 1862. Mai 1371 JLKellerbergLehenbrief des Grafen Otto von Ortenburg an Rüpplein Chreuzer Bürger, zu Villach über 2 Güter zu Gratschach und Landskron.
Tomaschek Regesten Kärnten 3831. August 1457 JLAnna Bernhard, des Hanns aus Villach Witwe, sandet dem Kaiser Friedrich auf drei Mader Gras und bittet, diese dem Friedrich Hosyeder, Bürger zu Villach, als Käufer zu verleihen.
Tomaschek Regesten Kärnten 3855. August 1457 JLSpittal an der DrauKaiser Friedrich belehnt Martin Weber, Bürger zu Villach und seine Erben mit anderthalb Jauchert Aecker daselbst zu Ortenburg lehenpflichtig.
Tomaschek Regesten Kärnten 40831. Jänner 1464 JLWiener NeustadtKaiser Friedrich belehnt Gestel Pierster, Bürger zu Villach, und seine Erben mit einer ihm erblich zugefallenen, früher dem Grafen von Görz lehenbaren halben Hofstatt zu Villach.
Tomaschek Regesten Kärnten 42724. April 1469 JLWilhelm Doner, Revers auf Kaiser Friedrich, betreffend die ihm von diesem auf 3 Jahre in Bestand überlassene Floßmauth ober Villach, um den jährlichen Bestandzins von 40 ungarischen Dukaten=Gulden.
Bischoff Urkunden-Regesten 423. April 1470 JLKatharina, Pfalzgräfin in Kärnten, Gräfin zu Görz u. s. w., stiftet zu Ehren der hl. Dreifaltigkeit in der St. Jacobs-Pfarrkirche zu Villach eine Kapelle und Messe, unter Vorbehalt der Lehenschaft derselben, welche nach ihrem Ableben an Kaiser Friedrich und die nachfolgenden Landesfürsten übergehen soll. ― Mitsiegler: Thomas, Abt zu Arnoltstein.
Tomaschek Regesten Kärnten 45024. April 1471 JLStiftbrief von Katharina, Pfalzgräfin zu Kärnten, Gräfin zu Görz und Tirol rc. mit Genehmigung Kaiser Friedrich's und mit Wissen und Willen Peter Fritzler's, Pfarrers und Erzpriesters zu St. Jakob in Villach, dann des Kirchenmeisters Bartholomäus Perger und von Richter, Rath und Stadtgemeinde daselbst, für eine „ewige Messe“ zu Ehren der hl. Dreifaltigkeit in der von ihr erbauten Dreifaltigkeits=Kapelle in der St. Jakobskirche zu Villach.
Tomaschek Regesten Kärnten 44924. April 1471 JLRevers des Peter Fritzler, Erzpriesters und Pfarrers zu Villach, und des Bartholomäus Perger, Kirchenmeisters daselbst, in Betreff der genauen Erfüllung der Meßner=Stiftung, welche die Gräfin Katharina von Görz, laut des vollständig inserirten Stiftbriefes ddo. Villach 24. April 1471, in der von ihr in der genannten Pfarrkirche erbauten Dreifaltigkeitskapelle gegründet hat.
Tomaschek Regesten Kärnten 46927. März 1474 JLErasmus Koster, Bürger zu Villach, sandet dem römischen Kaiser Friedrich auf einen Anger zu Villach und bittet, denselben dem Erhart Plüeml als Käufer zu verleihen.
Tomaschek Regesten Kärnten 50311. Juni 1478 JLGrazNicolaus Haller, Bürger zu Villach, Revers auf Kaiser Friedrich, betreffend das ihm von diesem für den jährlichen Bestandzins von 50 Pf. Pfenningen pflegweise übergebene Schloß und Landgericht Lanndskron sammt allen Nutzen und Renten.
Tomaschek Regesten Kärnten 52210. August 1480 JLWilhelm Donner zu Villach verschreibt dem Kaiser Friedrich ein Haus zu Villach.
Tomaschek Regesten Kärnten 52721. Mai 1481 JLAndreas Reinecker sandet dem Kaiser Friedrich auf einen Zehent zu Rayach (Reisach?) kärntner. Lehenschaft und bittet, den Urban Mosser, Bürger zu Villach, als Käufer damit zu belehnen. Montag vor Urban.
Göth Regesten Steiermark 76625. April 1483 JLVillachLehenaufsand des Jörg Smolyner an K. Friedrich über einen Zehend zu Welandt in der Herrschaft Ortenburg zu Gunsten seines Bruders Wolfgang Smolyner. Siegler: Urban Mosser, Bürger zu Villach.
Göth Urkunden und Regesten Krain 8431. Oktober 1483 JLGrazK. Fridrich belehnt nach Sigmund Gartenauer, Bürger zu Stein in Krain, den Balthasar von Egkh, Bürger zu Villach, mit 2 Huben zu Sternberg und einer Hube zu Balanig unter St. Lorenzen bei Villach.
Tomaschek Regesten Kärnten 5531. November 1483 JLGrazKaiser Friedrich belehnt Balthasar von Egkh, Bürger zu Villach, mit 2 Huben zu Sternberg und einer Hube zu St. Laurenz bei Villach, die er von Sigmund Gartenauer, Bürger zu Stein in Krain, erkauft hat. Freitag, Allerheiligen.
Göth Regesten Steiermark 83020. Juli 1487 JLPeter von Schweinhaubt erhält das Schloß Osterwitz, Amt und Gericht pflegweise. Bürgen: Berchtold Mager, Verweser, und Andree Resch, Pfleger zu Nieder Truchsen. Siegler: Wolfgang Leunuger und Bernhard Grabrokh, Amtmann zu Villach.
Göth Regesten Steiermark 11542. Jänner 1507 JLInnsbruckKaiserl. Befehl an Georg von Firmian, den Andreas Greffendorfer mit der Pfarre Linz ob Sachsenburg, und dem Altare in der heil. Dreifaltigkeits=Kapelle zu Villach, sobald diese Pfründen erledigt sein werden, zu investiren.
Bischoff Urkunden-Regesten 365. Jänner 1514 JLInnsbruckKaiser Maximilian verleiht dem Sigmund v. Dietrichstein die Lehenschaft der Marienkirche an der Gall mit der Filialpfarrkirche St. Jacob zu Villach, Aquileier Bisthums.
Bischoff Urkunden-Regesten 415. April 1514 JLLinzKaiser Maximilian verleiht dem Sigmund v. Dietrichstein und seinen Erben frei lediglich die Lehenschaft der von Pfalzgrāfin Katharina von Görz in der St. Jakobs-Pfarrkirche zu Villach erbauten Kapelle und gestifteten Messe.
Bischoff Urkunden-Regesten 601. April 1518 JLInnsbruckKaiser Maximilian überträgt seine in das Vitzthumamt und die Hauptmannschaft Ortenburg gehörigen Aemter Feustritz und Stackawoy mit allem Zugehör, Bergwerken, Lehen und Lehenschaften an Sigmund v. Dietrichstein zu freiem Eigen um eine Geldsumme, welche dieser dem Kaiser und dessen Erben auf den Todesfall verschrieben und um jene 10.000 fl., mit welchen Sigmund v. Dietrichstein den Kaiser von der Villacher Ochsengesellschaft geledigt hat, endlich um 50 fl., die er zu Steier auf gelegen Güter gewiesen und in das kaiserliche Urbar geantwortet hat. Schermversprechen.
Bischoff Urkunden-Regesten 6425. April 1518 JLInnsbruckLienhart Rauber Freiherr zu Plankenstein, kaiserl. Hofmarschall, verspricht seine Gerechtigkeit auf dem Haus, Hof und Garten in Villach, so von Cristof Freiberger und Apollonia, seiner Hausfrau, pfandweise an ihn gekommen, an Sigmund v. Dietrichstein zu übertragen, der ihm 330 fl. rhein. baar dargeliehen und die Fischwaide an der Pielach verschrieben hat. Weil Lienhart Rauber aber die Briefe und Siegel über jenes Haus derzeit nicht bei Handen hat, verspricht er dieselben sammt einem landläufigen Kausbrief dem Sigmund v. Dietrichstein zu übergeben. Inzwischen mõge dieser das Haus innehaben rc. Gez. Lienhart Rauber.
Bischoff Urkunden-Regesten 678. Juli 1519 JLDravogradUrsula, des Cristof Karmp von St. Veit Tochter, Cristof Freiberger's Hauswirthin, bevollmächtigt diesen, ihr ererbtes und dem Lienhart Rauber um 238 fl. rhein. versetztes Haus zu Villach gelegen, gegenüber dem des Erasmus Kreideweis, auszulösen, zu versetzen rc. Siegler: Andre Hohenburger zum Rosenberg.
Bischoff Urkunden-Regesten 701. September 1519 JLCristof Freiberger bekennt, daß er mit Vollmacht seiner Frau Ursula, weil. Cristof Cramp's, Burgers zu St. Veit Tochter, das an sie geerbte Haus zu Villach an Sigmund v. Dietrichstein unwiderruflich verkauft habe. Scherm- und Schadenersatzversprechen. Siegler: Hanns Meichsner und Kheffenhüller zu Werenberg.