Regesten der Stadt Friedberg

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Regesten der Stadt Friedberg

 Datum„Datum <span style="font-size:small;">(Date)</span>“ ist ein Datentyp für Datumswerte. Er wird Attributen mit Hilfe eines von Semantic MediaWiki bereitgestellten, softwareseitig fest definierten Attributs (Spezialattribut), zugeordnet.OrtRegest
Muchar Regesten Innerösterreichs 1058. Juni 1436 JLWiener NeustadtHerzog Friedrich IV. – Agnes, Wittwe Niklas des Lügers sendet auf den Thurm der Stadt Friedberg – landesfürstliches Lehen – durch Verkauf an Kaspar Rindmarcher.
Muchar Regesten Innerösterreichs 1068. Juni 1436 JLWiener NeustadtHerzog Friedrich. – Kaspar Riedmarcher erhält die vom Niklas Luger ihm verkauften und aufgesandten Lehen, den Thurm bei der Stadt Friedberg.
Bischoff Urkunden-Regesten 712. Mai 1493 JLCristof Rottaler, Ritter, verfügt: falls er vor seiner Frau Katharina Potenbrunerin stürbe, sollte diese seiner Kinder rechter Gerhab sein und mit ihr sein Bruder Jörg R. Diese sollten bis zur Vogtbarkeit seines ältesten Sohnes sein ganzes Vermögen inhaben, dann aber diesem mit redlicher Raitung übergeben. Einer inzwischen heiratenden Tochter sollten zu Heiratsgut 500 Pfd. Pfg. Landeswährung und für 100 Pfd. Pfg. Gulden und Silberkleinod gegen den landesüblichen Erbverzicht gegeben werden. Wären nur Töchter vorhanden, so sollte jede das Doppelte erhalten. Seine Witwe soll als Heimwesen und Witwenstuhl das Schloß Thalberg, das obere oder niedere Haus, mit halben Herrlichkeiten, Nutzungen und Renten haben, die andern sollten seine Söhne, oder wenn diese „noch in ihrer Jugend wären“, sowie auch bei Abgang solcher sein Bruder Jörg v. R. innehaben. Wenn seine Witwe den Witwenstuhl verrücken würde, soll sie alle Güter u. s. w. den Söhnen, oder bei Abgang solcher, dem Jörg v. R. oder dessen Söhnen und falls auch diese nicht wären, seinen nächsten männlichen Erben (Bruder Thoman u. s. w.) gegen Leistung von 2000 Pfd. Pf. und aller ihrer Kleider und Frauenkleinode herausgeben. Von diesen 2000 Pfund kann sie die Hälfte frei verwenden, 1000 Pfund aber sollen nach ihrem Tode auf seine nächsten Erben fallen. Bei gänzlicher Ermanglung männlicher Erben sollte Alles auf seine Tochter erben, diese aber schuldig sein, die Witwe, wie oben bestimmt ist, sitzen zu lassen. ― Stürbe Cristof R. ohne männliche Leibeserben, so sollte sein Bruder Jörg bez. dessen Söhne das Schloß Thalberg mit allem was dazu gehört und dazu gekauft wurde, erhalten; sein Bruder Thoman bez. dessen Söhne die väterlichen Erbgüter in Steier. Doch sollen diese Brüder verpflichtet sein, der Witwe und Tochter das oben Bestimmte zu leisten. Bitte um Handhabung dieses Geschäftes an Kaiser, Landeshauptmann und Marschall. Vorbehalt der Abänderung und Aufhebung desselben. Eigenes Siegel und das des geistlichen Herrn Leonhart, Propst zu Vorau ― Paul Panns, Pfarrer zu Friedberg bekennt, daß Cristof Rotal dieses Geschäft vor ihm bekannt und ihn dasselbe eigenhändig zu schreiben gebeten habe.
Göth Regesten Steiermark 9828. Jänner 1494 JLWienKristof Rotaler, Ritter, erhält von K. Maximilian für ein bares Darleihen von 1000 Gulden Rheinisch in Gold, als Pfand, Zehende und die Mauth zu Friedberg mit einem Erträgniß jährlicher 50 Pfund Pfeninge zur Nutzung bis auf Wiederlösung. Siegler: Jörg Rottaller, Ritter, Pfleger zu Medling.
Bischoff Urkunden-Regesten 208. Mai 1499 JLTettnangKaiser Maximilian überläßt dem Jörg v. Rotal, seinen Erben rc. für ein Darlehen von 1400 fl. Landgericht, Zehent und Mauth zu Friedberg, 13 Schilling 10 Den. jährliche Unterthanendienste daselbst, Fischweide rc. unter Vorbehalt aller Schätze, Bergwerke und anderer landesfürstlichen Obrigkeiten, pfand- und satzweise, aber gegen Wiederlösung. Jörg v. Rotal rc. sollen die Unterthanen schirmen, nicht bedrücken, nichts von des Kaisers Gerechtigkeiten schmälern oder entziehen lassen rc.
Bischoff Urkunden-Regesten 496. September 1514 JLGrazDietrich Perner v. Schachen verkauft dem Sigmund v. Dietrichstein die Veste Friedberg s. Z.
Bischoff Urkunden-Regesten 6812. Juli 1519 JLHanns Haimer bekennt, von Sigmund v. Dietrichstein Schloß und Feste Friedberg, den Maierhof sammt Baufeldern und einem Weingarten zu Sigerspach, welche Güter Sigmund v. Dietrichstein von Dietrich Perner am Schachen erblich erkauft hat, von jenem für sich und seine Erben lehensweis erhalten zu haben und gelobt bei seiner wahren Treue, dies alles lehensweise innezuhaben rc, davon dem Sigmund v. Dietrichstein gehorsam zu sein, ihm das Schloß gegen Jedermann offen zu halten und so oft es zu Fall kommt, von ihm beziehungsweise seinen Erben zu empfangen. Schadenersatzversprechen.
Bischoff Urkunden-Regesten 6912. Juli 1519 JLHanns Haimer bekennt, von Sigmund v. Dietrichstein benannte zum Schlosse Fridberg gehörige Leute, Gülten und Güter lebenslänglich unverkümmert inne und zu nutzen erhalten zu haben (in der Pinka Martgraben 10 gestiftete Holden, dienen jährlich 5 Pfd. rc. … im Dorf Rauchenschach 25 Holden … zu Grauern .. 8 Holden .. zu St. Johann bei Hartberg 13 Holden … und 2 Holden mit der Klaffmühle und Wiesen, 2 Theile der Behut des Kirchtags daselbst und 2 Theile am Viehzehnt. Er verspricht die Leute nicht über das Herkommen zu bedrücken, widrigens Sigmund v. Dietrichstein auf Klage und Antwort handeln sollte, was Recht wäre. Und nachdem Sigmund v. Dietrichstein ihm und seiner Hausfrau Felicitas in Ansehung seiner Dienste und weil Sigmund v. Dietrichstein die Felicitas an Kindes statt erzogen und mit Hanns Haimer verheiratet hat, 500 fl. rhein. über ihr Heiratsgut baar bezahlt hat, verspricht er dieses Geld sicher anzulegen; falls er ohne Descendenz stürbe, sollte dieses Geld an Sigmund v. Dietrichstein oder dessen Erben wieder heimfallen. Schadenersatzversprechen und Zustimmung der Felicitas. Siegler: Hanns Haimer und statt Felicitas der edle veste Michael Meychsner. Gez. Hanns Heimer und Felicitas Heimer.