Pfannberger Regesten
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Pfannberger Regesten
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| Elze Urkunden-Regesten Auersperg 1 | 18. Mai 1241 JL | Perovo | (Nos) Chunrad von Sevnek überträgt Herrn Herbard von Awrsperg, seinem Getreuen, den Zehnten in Gutenveld, in Reiventz (Reifnitz) und in Polan (Pölland) 1), welchen er vom (venerab. Dom.) Patriarchen Berchtold zu Lehen besaß (in campis, terris laboratis, habitis et habendis, villis, nemoribus, silvis etc.), als Lehen. ― Zeugen: nobiles viri, Comites Dominus Vlricus de Sternberg, Dominus Vlricus de Phanberch, Hellenwicus de Griez, Hainr. de Plumstein, Heidenricus de Sevnek, Popo de Lengenburch, Mainhalmus de Awrsperch, Pucelinus et Mainhalmus de Zower. |
| Tomaschek Regesten Kärnten 620 | 4. Juni 1275 JL | Stein | Agnes, Gräfin von Pfannenberg, entsagt, dem Beispiel ihres Gatten Heinrich, Grafen von Pfannenberg folgend, für sich, ihren Sohn Ulrich und ihre anderweitigen Erben ihren erblichen Rechtsansprüchen auf die Herrschaften Playen und Hardeck mit allen Zugehörungen zu Gunsten ihrer Schwester Euphemia und ihres Verwandten Albert Grafen zu Görz und deren Erben, und legt dieselben in die Hände des Friedrich von Eberstein nieder. |
| Göth Regesten Steiermark 4 | 18. Februar 1277 JL | Wien | Rudolphus DEI Gratia Romanorum Rex semper Augustus, per praesens scriptum notum fieri uolumus Vniuerfis Imperij fidelibus tam praesentibus quam futuris, quod fideles nostri Eberhardus et Martinus Ciues de Marpurg feudationem, quam a Principibus Styriae, in dictis uillulis Putinne, Vlkune, et Pykher se asserunt habuisse, Nobis libere et uoluntarie resignarunt; Nos autem intuentes Zelum fidei, ac deuotionis constantiam, quam praedicti ciues nostri ad munificentiam nostram gerunt, attendentes quoque grata ualde et fidelia seruitia, quae Celsitudini nostrae incefsanter exhibent, et quae in antea de bono in melius exhibere poterunt gratiora, praedictas uillulas, uidelicet Putinne, Vlkune, et Piker cum omnibus attinentijs, tam in possessionibus et praedijs, quam uineis, et nemoribus, omnibusque cultis et incultis, quaesitis et non quaesitis, ipsis et haeredibus eorum pro Marcis centum et quinquaginta puri argenti, de nostra gratia duximus obliganda, ut proinde feruire Nobis et Imperio, teneantur, donec a Nobis, uel successoribus nostris, aut a Domino terrae, memorata bona, a saepe dictis ciuibus redimantur. Ad hujus igitur obligationis nostrae memoriam et robur perpetuo ualiturum, praesens scriptum fierj, et Maiestatis nostrae sigillo iussimus communirj. Sunt autem testes Principes nostri, Venerabiles Episcopi Werenhardus Secouiensis, Joannes Chiemensis, Magister Gotfridus Prothonotarius Curiae, Vdalricus Comes de Heunenburg, Henricus Comes de Pfannenberg, Fridericus de Betouia, Vlfingus de Stubenberg, Hertnidus de Wildonia Mareschallus Styriae, Herrandus de Wildonia, Otto de Liechtenstain, Hertnidus de Stadekhe, Guilielmus de Scherpfenberg, Cholo de Seldenhouen, Volchmarus Ciuis Graecensis, Martinas Judex Graecensis, et alij quam plures. Datum Viennae, XII. Calendas Martij, Indictione quinta, anno Domini Millesimo, Ducentesimo, septuagesimo septimo, Regni uero nostri anno quarto. |
| Tomaschek Regesten Kärnten 630 | 2. Mai 1288 JL | Bleiburg/Pliberk | Graf Ulrich von Pfannenberg verzichtet für sich, seine Hausfrau und Erben auf alle Erbschaftsansprüche an seinen Schwiegervater Ulrich Grafen von Heunburg, dessen Hausfrau Agnes und seine Erben, nach erhaltener Einhändigung von 1000 Mark guten Silbers als Heimsteuer seiner Gattin Margarethe. |
| Göth Regesten Steiermark 14 | 6. Jänner 1302 JL | Pfannberg (Burg) | Ulrich Graf von Pfannenberg bekennt, daß er die „Lehenschafft an dem Hauß zu Ramenstain in dem Lauenthall vnnd auch die Lehenschafft an den 80 marchen geltes auch in dem Lauenthall, die Saz gewessen sein vnser Lieben geschwayen (Schwägerin) frauen Elßbethen deß von Hochenloch Hausfrau, Tochter des Edlen Herrn graffen Ulriches von Heunenburg, die Herr Rudolph von Vanstorf von vnnß gehabt“ dem Erzherzog Rudolf von Oesterreich heimgesagt und ihn gebethen habe, daß das vorgenannte Lehen dem Rudolph von Vanstorf und dessen Erben verliehen werden soll. Zeugen: Otto Mordar, Heinrich von Krottendorf, Leutod der Freye, Raymprecht von Otsch, Otto und Heinrich die Friesacher, Reicher von Eppendorf. |
| Tomaschek Regesten Kärnten 6 | 6. Jänner 1302 JL | Pfannberg (Burg) | Ulrich, Graf von Pfannenberg resignirt auf die Lehenschaft seines Theils an dem Haus zu Rabenstein im Lauenthal zu Gunsten Rudolf's von Vonstorf und seiner Erben beiderlei Geschlechtes. |
| Tomaschek Regesten Kärnten 643 | 17. März 1303 JL | Graz | Graf Ulrich von Pfannenberg, schenkt mit Zustimmung seines Schwagers, des Grafen Ulrich von Heunburg, und dessen Sohnes, Grafen Friedrich, seinem Oheim Ulrich Freien von Seunek mehrere benannte Zehentrechte. |
| Göth Regesten Steiermark 16 | 1304 JL | Gemona del Friuli | Nos Ottobonus D. G. Sanctae Sedis Aquilegiensis Patriarcha. Notum fore uolumus uniuersis et singulis, praesentes litteras inspecturis, quod manu propria per fimbriam nostrae Clamidis inuestiuimus, Nobilem uirum Vdalricum Liberum de Sunneg, de omnibus rectis iustis et legalibus feudis, quae ipse et antecessores sui habuisse et tenuisse ab Ecclesia Aquilegiensi, et praedecessoribus nostris, hactenus iuste et legaliter dignoscuntur, nostris et Aquilegiensis Ecclesiae, ac cuiuscunque alterius personae iuribus, in omnibus semper saluis, qui Vdalricus nobis fidelitatis praestitit Juramentum, quod praestari in talibus consueuit. Item cum Magnificus Vir Meinhardus comes de Ortenburg fidelis noster, nomine et uice Vdalrici comitis de Pfanenberg fidelis nostri, a quo se mandatum ad infrascripta facienda asseruit habere, resignauerit in nostris manibus omni jure, quod ipse comes Vdalricus habebat, et habere uidebatur, et poterat in decimis sitis in plebe Sanctae Crucis, et in plebe de Ponnigel, ex ista parte aquae, quae uulgariter dicitur Satel, quas a nobis et Ecclesia Aquilegiensi tenebat, nos praefatum Vdalricum liberum de ipsis decimis in feudum per fimbriam nostrae Clamidis manu propria inuestiuimus, Nostris et Aquilegiensis Ecclesiae ac cuiuscunque alterius personae iuribus in omnibus semper saluis, et in testimonium praedictorum, praesentes litteras fieri iussimus, et nostri Sigilli appensione muniri. Datum et actum Glemonae in Patriarchali Palatio, Anno Domini Millesimo, trecentesimo, quarto, Indictione secunda. |
| Tomaschek Regesten Kärnten 669 | 25. Juni 1313 JL | Graz | Graf Ulrich von Pfannenberg bekennt, daß er sich in seiner Schwester und seiner Geschwister Namen mit den Grafen Meinhard, Otto, und Albrecht von Ortenburg wegen Aller Ansprüche auf die Herrschaft und Erbschaft zu Ortenburg verglichen und auf solche verzichtet hat. |
| Tomaschek Regesten Kärnten 688 | 24. März 1320 JL | Judenburg | Graf Hermann von Heunenburg bekennt, daß er mit Zustimmung seiner Hausfrau und seiner Erben seinem Schwager Ulrich von Wallsee und dessen Erben einen benannten Zehent um 300 Mark gewogenen Silbers verkauft hat, wobei sich Graf Ulrich von Pfannenberg, der Oheim, und Heinrich von Hohenberg, der Schwager des Ausstellers, für die Erledigung genannten Zehents innerhalb einer festgesetzen Frist dem Wallsee verbürgen. |
| Tomaschek Regesten Kärnten 704 | 30. Jänner 1323 JL | Gräfin Elsbett von Heunburg und der Graf Ulrich von Pfannenberg bekennen, daß sie ihre erbeigene Burg Cilli und den Markt darunter sammt dem Thurm daselbst, dann den edlen dort ansässigen Leuten und der Mannschaft, die dazu gehört, nebst allen andern Zugehörungen an Konrad von Auenstein, Marschall in Kärnten, seine Hausfrau Diemuth und ihre Erben auf 3 Jahre unter benannten Modalitäten um 500 Mark Silber verpfändet haben. | |
| Göth Regesten Steiermark 66 | 24. März 1331 JL | Wien | Ulrich Graf von Pfannberg löst mit Einwilligung der Herzoge Albrecht und Otto von Oesterreich Heinrich dem Frasße folgende Pfandschaften ab, die Letzterer von K. Friedrich seel. hatte, als: die Veste Kaisersperg für 1000 Mark Silber, die Vesten Mildenberg und Murnowe für 100 Mark Silber, das Gericht und die Mauth zu Prukh für jährl. 80 Mark Silber, das Gericht zu Loiben und zu Khinberg für 320 Mark Silber, 20 March Gülten von der Eppenstainerin seel. für 220 Mark Silber. Auf diese Pfandschaften sichert dann Graf Ulrich die Morgengabe seiner Hausfrau Margareth mit 1640 Mark Silber. |
| Tomaschek Regesten Kärnten 77 | 12. April 1331 JL | Wien | Albrecht's und Otto's der Herzoge von Oesterreich Pfandbrief für Ulrich von Pfannberch um die Veste Chaisersperg. |
| Muchar Regesten Innerösterreichs 5 | 4. Jänner 1336 JL | Wien | Albrecht und Otto, Herzoge von Oesterreich und Steyer. Mit ihrer Gunst löst Graf Ulrich von Pfannberg von Heinrich dem Frasse und seinem Sohne die Veste Kaisersberg und was dazu gehört, für 1000 Mark Silber, Constantzer Gewichtes, und um 100 Mark Silber von Ulrich dem Frasse die Mauth und das Gericht zu Pruck; um 320 Mark Silber, Gratzer Gewichtes von demselben die Gerichte zu Loiben und zu Kinnberch, und für 220 March Silber, Gratzer Gewichtes, dermal von der Essensteinerinn dem Landesfürsten ledig gewordene Renten am Kaiserberg. Auf dieses Pfand nun hat Graf Ulrich gewiesen, als Morgengabe seine Hausfrau, Gräfinn Margaretha. – Beide sollen lebenslang, dann ihre Kinder und im Falle diese nicht wären, die nächsten Erben des Pfannbergers diese Güter geniessen. |
| Tomaschek Regesten Kärnten 124 | 18. September 1353 JL | Wien | Albrecht, Herzog von Oesterreich, bestätigt dem Ulrich von Pfannberch den (inserirten) ihm gegebenen Brief vom 29. April (?) 1332 über seine Behausung auf Pfannberg. |
| Göth Regesten Steiermark 101 | 18. September 1353 JL | Wien | Herzog Albrecht zu Oesterreich erneuert dem Grafen Ulrich von Pfannberg, Marschall in Oesterreich und Hauptmann in Kärnten, einen Brief ddto. Wien, St. Gregorientag 1332 über eine Schuld von 1155 Mark Silber „von des Dienstes wegen, so vns die vesten Ritter Zacharias von Hochenrayn und Otto der Penznauer gethan haben, vnd vmb den Schaden, den derselbe Graf Ulrich empfangen und genohmen hat auf dem streitt, da die Zween von der Leippen gefangen wurden.“ |
| Muchar Regesten Innerösterreichs 14 | 18. September 1353 JL | Wien | Die Herzoge Albrecht und Otto von Oesterreich bekennen, dass sie schuldig seyen dem Ulrich von Pfannberg, Marschalch in Oesterreich und Hauptmann in Kärnten „des Dienstes wegen, so uns die vesten Ritter Zacharias von Hochenrain und Otto, der Panzenauer gethan haben, und um den Schaden, den derselbe Graf Ulrich empfangen hat in dem Streit, da die zween von den Leippen gefangen wurden, 1155 Mark Silbers und haben ihn dafür behauset gen Pfannberg, das er mit Herrlichkeit und dem ganzen Urbar inne haben solle – er und seine Erben – bis zur Zahlung der Schuld – oder, wenn wir ihm Egenburg mit dem Landgericht statt desselben Geldes einantworten. Anno 1332 am Georgitag.“ Diesen eben bezeichneten Brief, der dem Pfannberger unglücklicher Weise abhanden gekommen ist, bestätigt jetzt Herzog Albrecht. |
| Tomaschek Regesten Kärnten 163 | 18. März 1363 JL | Graz | Otto, Graf von Ortenburg bezeugt, daß nach eidlicher Bestätigung der Herren Heinrich von Raspe, Wulfingen Gurntzer, Conrad von Auffenstein und Hermann von Osterwitz die drei Vesten Hainburg, Truchsen und Mannsperg als durch den Tod des Grafen Hanns von Pfannberg, der ohne Söhne abgegangen, dem Herzoge Rudolf erledigte Lehen des Landes Kärnten seien. |
| Göth Regesten Steiermark 130 | 18. März 1363 JL | Graz | Graf Otto von Ortenburg thut kund, daß unter seinem Vorsitze die Edlen und Ritter Heinrich der Raspen und Wulfing der Gurnzer eidlich bestätiget haben, daß die drei Vesten „Hownburg, Truchssen vndt Mansperg“ ein landesfürstliches und zwar Kärntnerisches Lehen seien, und daß nach der eidlichen Aussage des Conrad von Aufenstein und Herrmann des Schenken von Osterwitz die genannten drei Vesten durch den Tod des Grafen Hans von Pfannberg, da er keine männlichen Erben hinterließ, ledig geworden seien. |
| Tomaschek Regesten Kärnten 165 | 4. Juni 1363 JL | Wien | Hermann Chezus, Lehenrevers an Herzog Rudolph über ein früher dem Pfannberg lehenbar gewesenes Gut. |
| Muchar Regesten Innerösterreichs 22 | 4. Juni 1363 JL | Wien | Herrman der Ketzer – Lehensträger von Pfannbergischen Lehen in der Gegend Semriach. |
| Göth Regesten Steiermark 133 | 4. Juni 1363 JL | Wien | Hermann der Khezer empfangt Gülten in der Semriacher Gegend von Herzog Rudolph zu Lehen, vormals Pfannberger Lehen. |
| Bischoff Urkunden-Regesten 23 | 20. März 1506 JL | Wiener Neustadt | Kaiser Maximilian schenkt dem Sigmund v. Dietrichstein um seiner getreuen Dienste willen ein Haus zu Wiener-Neustadt, welches früher dem v. Pfannberg und von Kaiser Mathias, als er Neustadt eroberte, dem Nikolaus v. Puechau übergeben wurde, jetzt aber nach Wiedereroberung dieser Stadt und da N. v. Puechau keine Bestätigung jener Schenkung von Kaiser Maximilian erhielt, confiscirt und heimgefallen ist. |