Göth Regesten Steiermark 114
Göth, Georg: Urkunden-Regesten für die Geschichte von Steiermark vom Jahre 1252 bis zum Jahre 1580. In: Mittheilungen des historischen Vereines für Steiermark 5 (1854), S. 213–240, hier S. 237.
114. 1360. 23. April. Haimburg. (Pfinztag vor St. Georgentag.) Herzog Rudolf urkundet, daß er den Brüdern, Grafen Ulrichen und Hermann von Cilli schuldig sei 1000 fl., die ihr Vater Graf Friedrich seel. dem Herzog Albrecht seel. geliehen hat „in der Pottschafft hinein gen Anyan zue dem Papst“ — und 100 Pfund Wiener Pfennig — „vmb wein vnd vmb getraid vnd vmb anderley Kost, die mann von der Edlen Vnserer lieben Muemen Adlheiten Gräffin von Ortenburg, des egenanten Graff Vlrichs hausfrauen, zu den Zeiten, da sie zu Weytra war, darumb gekhaufft hat, vnd dessen sich darnach vnser getreuer lieber Heinrich von Hakhenberg vnser Hoffmaister vnderwandt, zue der pfleg daselbst zu Wentra.“ Mit dieser Schuld weiset ihn der Herzog auf den Satz zu Wippach. Dominus Dux. Dominus Cancellarius. T. II. 73.