Bischoff Urkunden-Regesten 34
Bischoff, Ferdinand: Urkunden-Regesten. In: Beiträge zur Kunde steiermärkischer Geschichtsquellen 13 (1876), S. 110–155, hier S. 119.
34. 1513, Pfinztag nach St. Jörgent. (28. April.) ― Cristof, Bischof von Laibach, Comendator zu Admont, überläßt dem Sigmund v. Dietrichstein für baar zur Bezahlung des David v. Trautmannsdorf dargeliehene 1200 Pfd. Pf. die Probstei zu Mautern gegen jährliche Verrechnung und Wiederlosung; auch die Probstrechte jährlicher 40 Pfd. Pfg. und den Maierhof zu Mautern sammt Zug. … Ferner zwei Fäßchen Ferninger (?) Wein oder dafür 24 Pfd. Pf. und den Haufen und Gupf alles Getreides im Kasten und jährlich zu Pfründe 18 Mut Korn, die Kleinrecht, Anlait und Sterbrinder, aber nicht die Abfahrt Drittheil (erste oder spätere Kaufrechte). Sigmund v. Dietrichstein soll durch einen ehrbaren Mann die Propstei dem Herkommen nach verwalten lassen, der bei Anwesenheit des Bischofs, Convents und ihrer Diener das für die Rosse erforderliche Heu und Stroh und nach Bedarf Holz und Licht reichen soll. Auch soll Sigmund v. Dietrichstein ein halbes Jahr vorher den Vertrag kündigen, falls er sein Geld wieder haben wollte.