Ankershofen Regesten Kärnten 72
Gottlieb Freiherr von Ankershofen, Urkunden-Regesten zur Geschichte Kärntens. In: Archiv für österreichische Geschichte 1 (1848), S. 34.
72. Um 994. Bischof Albuin von Brixen schenkt durch seinen Vogt Meginhard ein Gut im Gau Junothal im Orte Stein (in comitio quod dicitur Junotal, id est locum, qui dicitur Stein) sammt den Eigenleuten, Aeckern, Wiesen, Weinbergen, Waldung u. s. w. und allem Zugehör dem h. Ingenuin und dessen Vogt Rodan. Ausgenommen war das Gut, welches einer Frau, Gotta, auf Lebensdauer geschenkt war, dann zehn Eigenleute und der Theil des Gutes, welcher der Schwester Albuins und ihren Söhnen gehörte.
Zeugen waren: Darnig, Richheri, Adalhoh, Meginhart, Gotti, Hartmann, Engildio, Eppo, Erimperht, Egizo, Pezili, Wazmann, item Pezili, Frimolt, Herizo, Gezo, Weltilo, Stevan.
(Resch. 1. c. III. p. 674. n. XXXVI. ex Codice ad n. LXXI cit.)