Ankershofen Regesten Kärnten 34

Aus Quellen Alpen-Adria

Gottlieb Freiherr von Ankershofen, Urkunden-Regesten zur Geschichte Kärntens. In: Archiv für österreichische Geschichte 1 (1848), S. 18.



34. 30. März. 930. Vergleich zwischen Erzbischof Adalbert von Salzburg und dem edlen Manne Marchwart. Dieser übergab dem Erzbischofe und dessen Vogt Reginbert sein Eigenthum ad Undrimam a); dagegen gibt der Erzbischof mit seinem Vogte dem Marchwart den Hof ad puoche b) mit der dazu gehörigen Ortschaft ad furti c) und Jeschoffispert d), wie selbe des Erzbischofs Verwandter und Vogt Hartwich, dann aber Herzog Berthold besassen. Nach dem Tode Marchwarts und dessen allfälligen ehelichen Sohnes, sollen diese Güter an den Herzog Berthold, sodann aber an die Salzburgerkirche fallen.

Zeugen: Herzog Berthold, Graf Liutpercht, Razo, Heimo, Pirhtilo, Papo, Gerhoh, Heripercht, Zuentipolch, Uuelisinch, Sigihart, Puopo, Ruidperht, Uualrich, Engilperht, Pernhart, Adalhart.

Actum ad Salzpurch anno DCCCCXXX die III. Kalendas Aprilis.

(Anhang zur Juvavia S. 166. Kärnt. Zeitsch. III. S. 184. n. 24. Archiv. u. s. w. 1819. S. 568.)

Anmerkungen

a) Siehe oben Nr. XXV.

b) Buch neben Zell, L. G. Altötting. (Koch-Sternfeld Matrikel S. 93.)

c) Bei Buch in L. G. Altötting. (Koch-Sternfeld a. a. O. S. 39.)

d) Bischofsberg vulgo Bischof in der Schlicht am Inn, oder Pischelsberg L. G. Eggenfelden. (Koch-Sternfeld a. a. A. S. 89.)