Muchar Regesten Innerösterreichs: Unterschied zwischen den Versionen
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Urkunden-Regesten für die Geschichte Innerösterreichs vom Jahre 1312 bis zum Jahre 1500. In: Archiv für Kunde österreichischer Geschichts-Quellen 2 (1849), S. 429–510. | Urkunden-Regesten für die Geschichte Innerösterreichs vom Jahre 1312 bis zum Jahre 1500. In: Archiv für Kunde österreichischer Geschichts-Quellen 2 (1849), S. 429–510. | ||
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Version vom 6. März 2022, 16:31 Uhr
Urkunden-Regesten für die Geschichte Innerösterreichs vom Jahre 1312 bis zum Jahre 1500. In: Archiv für Kunde österreichischer Geschichts-Quellen 2 (1849), S. 429–510.
| Nr | Datum„Datum <span style="font-size:small;">(Date)</span>“ ist ein Datentyp für Datumswerte. Er wird Attributen mit Hilfe eines von Semantic MediaWiki bereitgestellten, softwareseitig fest definierten Attributs (Spezialattribut), zugeordnet. | Regest | |
|---|---|---|---|
| Muchar Regesten Innerösterreichs 1 | 1 | 8 Juli 1312 JL | Heinrich von Hohenlohe und Elisabeth, seine Gemahlin, Tochter des Grafen Ulrich von Heunburg bekennen, „dass die Herzoge Friedrich und Leopold von Oesterreich und Steiermark uns und unsern Erben versetzt haben“ das Haus von Wernberg „mit Leuten und Gut um 900 Mark Gratzer Silbers“ — zu pfandweisem Genuss und freier Einsetzung eines Burggrafen, der jedoch dem Herzoge auch schwören muss und auf Wiederlösung. |
| Muchar Regesten Innerösterreichs 10 | 10 | 28 Juni 1343 JL | Der Probst Nikolaus und der Dechant Ratbod und das Kapitel des Klosters St. Katharina zu Stainz (Steuntz) bekennen, dass Herzog Albrecht für seinen verstorbenen Bruder einen ewigen Jahrtag um 60 Pfund Pfenn. stiftete. |
| Muchar Regesten Innerösterreichs 100 | 100 | 13 Dezember 1434 JL | Wolfgang Dyetz, Bürger zu Rotmann, vertauscht an Herzog Friedrich landesherrliche Lehengüter, eine Schwaig, gelegen am Vorberg, der Chogel genannt und ein Gut im Lassing – Thal, im Reuttern genannt – für zwei Güter, gelegen zu Gaishorn im Dorf (Wolkensteinerurbar) die weiland der Griesmayer, jetzt der Scheffer in Thauern inne hat. Siegler: Rudolf Heckhlein, Stadtrichter zu Neustadt. |
| Muchar Regesten Innerösterreichs 101 | 101 | 1 Mai 1435 JL | Bernhard Rintschad erhält wegen der Dienste seines Vaters und seiner eigenen – die Veste Rabenstein unter Fronleiten mit allem Urbar und Herrlichkeiten in Leibgedingsweise. |
| Muchar Regesten Innerösterreichs 102 | 102 | 1 August 1435 JL | Christof Wolfauer überlässt dem Herzog Friedrich die schon von seiner Familie besessenen Zehnten an Wein und Getreide in der Kirchbacher, St. Stefaner und h. Kreuzerpfarre für 200 Mark Silber – Satzweise, wofür er zu Leibgeding auf Lebenszeit erhält die Veste und Herrschaft Wildon sammt dem Landgerichte und Urbar, gegen Bedingung 400 Pfunde zum Reparirungsbaue der Veste binnen 6 Jahren zu verwenden. |
| Muchar Regesten Innerösterreichs 103 | 103 | 25 Mai 1436 JL | Revers von Wilhelm von Pernegg dem Jüngern, Herzog Friedrichs von Oesterreich Hofmeister, über das dem Graf Friedrich und Ulrich von Cilly abgekaute Schloss Waldstein. |
| Muchar Regesten Innerösterreichs 104 | 104 | 25 Mai 1436 JL | Wilhelm von Bernek, Friedrich des Jüngern, Herzogs zu Oesterreich Hofmeister, erkauft von den Grafen Friedrich (Vater) und Ulrich (Sohn) Grafen von Cilly, ihre Veste Waldstein mit allen Mannschaften, Lehenschaften und Zugehör. – Der edle und feste Hanns Wolf, Pfleger zu Ehrenhausen, Erhard der Ebersdorfer – als Zeugen. |
| Muchar Regesten Innerösterreichs 105 | 105 | 8 Juni 1436 JL | Herzog Friedrich IV. – Agnes, Wittwe Niklas des Lügers sendet auf den Thurm der Stadt Friedberg – landesfürstliches Lehen – durch Verkauf an Kaspar Rindmarcher. |
| Muchar Regesten Innerösterreichs 106 | 106 | 8 Juni 1436 JL | Herzog Friedrich. – Kaspar Riedmarcher erhält die vom Niklas Luger ihm verkauften und aufgesandten Lehen, den Thurm bei der Stadt Friedberg. |
| Muchar Regesten Innerösterreichs 107 | 107 | 7 Juli 1436 JL | Wilhelm Metz und Moritz, sein Sohn, Eustach Ebensteiner und Hanns Winter verkaufen an Herzog Friedrich ihre Veste Widerdries (bei Windischgratz) sammt dem ganzen Urbar – insgesammt Aquilejer Lehen. Früher hatte der Oheim der Letztgenannten, Heinrich von Weitenstein, Wiederdriess inne gehabt. |
| Muchar Regesten Innerösterreichs 108 | 108 | 14 Juli 1436 JL | Hanns Smoller, Gerhab Holoferns des Idungsbeugers, Sohn des Balthasars „als der noch nicht zu seinen beschiedenen Jahren ist gekommen“ erhält die Bestätigung des Landesfürsten Herzog Friedrichs dem minderjährigen Idungsbeuger auf Lebenslang den ererbten Satz auf die Veste St. Peter ob Leoben sammt dem Landgericht und Zugehör zu lassen. – Niklas Soziel, derzeit Richter zu Grätz. |
| Muchar Regesten Innerösterreichs 109 | 109 | 17 Februar 1437 JL | Wilhelm von Pernegkh, Herzog Friedrichs des Jüngern Hofmeister, tritt alle seine Lehengüter, sammt der Veste Waldstein (zu Feistritz, Stübing, Gams, in der Uebelbacher Pfarre, zu Kallwang etc.) so wie er sie vom Grafen von Cilly erkauft hatte, an seinen Herrn und Herzog Friedrich ab. Siegler: Der Edle Jörg Herbersteiner. |
| Muchar Regesten Innerösterreichs 11 | 11 | 1343 JL | Hans von Reihenekk, Erzpriester im Seunthale und Pfarrherr zu Laibach. |
| Muchar Regesten Innerösterreichs 110 | 110 | 7 Dezember 1437 JL | Leonhard Harracher erhält die Veste Eppenstein auf Lebenstage pflegweise mit allem Urbar. Siegler: Walther Zebinger, Pfleger zu Pfannberg. |
| Muchar Regesten Innerösterreichs 111 | 111 | 25 April 1438 JL | Dem Grafen Johann zu Schaumburg, Obersten Marschalch in Steyer – verschreibt Friedrich von Pettau, sein Schwager, der Letzte dieses Namens und Stammes, das Marschallamt von Steyer und die Veste Frauenhain mit allen Besitzungen und Gerechtsamen. Herzog Friedrich belehnt ihn damit. |
| Muchar Regesten Innerösterreichs 112 | 112 | 27 April 1438 JL | Johann Graf zu Schaumburg, Obrister Marschalk in Steier erhält „den Wildbann enthalb der Traa vntz gegen Seyts an das Kloster und entrichts überall ab, vntz an das Ungarische, die weiland Friedrich von Pettau, unser Schwager inne gehabt hat,“ zur Hegung und Beaufsichtigung. |
| Muchar Regesten Innerösterreichs 113 | 113 | 23 Juli 1438 JL | Christoff Wolspauer (Wolfsauer) erhält die Veste und Herrschaft Wildon sammt dem Landgericht und allem Urbar zu Leibgeding auf Lebenslang, mit der Bedingung, 6 Jahr nacheinander alle Jahr 100 Pf. Pfennige an die Veste zu verbauen. Dietrich Truchsess von Emmerberg (mein lieber Vetter) als Siegler. |
| Muchar Regesten Innerösterreichs 114 | 114 | 25 Juli 1438 JL | Pongratz Reissberger Lehensträger der Gülten zu Pettau, in der Pfarre St. Peter bei Marburg, von denen einige von Eberhard von Kappeln gekommen waren. Zeugen: der edle und feste Leopold Aschbach, Landschreiber in Steier – Thomas Gybinger Hubmeister zu Grätz. |
| Muchar Regesten Innerösterreichs 115 | 115 | 6 Februar 1439 JL | Cillische Lehengüter fallen an Andrä Trautmannsdorfer. – 1466 Neustadt 1478 und 1493 kais. Bestätigungen dieser Güter an Jörg von Trautmannsdorf und an Wilhelm Trautmannsdorfer. |
| Muchar Regesten Innerösterreichs 116 | 116 | 6 Februar 1439 JL | Diese Lehengüter vergiebt Friedrich Graf zu Zilli, zu Ortenburg und in dem Seger zur Hälfte als ihr väterliches Erbe von Wilhelm Elrechinger, der Margaretha und Appollonia, Gemahlin des Herrand und Andrä der Trautmannsdorfer; – und im Jahre 1460 dat. Neustadt [= Wiener Neustadt], Ertag nach Peter und Pauli [= 1. Juli 1460] gibt dieselben Lehensgüter – „als Lehenschaft unserer Grafschaft Zilli“ Kaiser Friedrich IV. dem Andrä Trautmannsdorfer, seiner Gemahlin Appollonia und Wilhelm und Hanns, den Trautmannsdorfern, Söhnen des Herands Trautmannsdorfer. |
| Muchar Regesten Innerösterreichs 117 | 117 | 31 Oktober 1440 JL | Otto Gübler wird Lehensträger der väterlichen Erblehen „Thurm und Hof zu Gibl am Bacher ob Feistritz und Güter in derselben Gegend, Hof zu Tainach, zu Werkhoflach, zu Schlögau, zu Birkau, zu Freudenberg, Weingarten Sterinetz genannt in der Schlogau.“ |
| Muchar Regesten Innerösterreichs 118 | 118 | 18 November 1440 JL | Ulrich Empacher, Bürger zu Gratz, verkauft an Herzog und K. Friedrich „unseren Paumgarten mit seiner Zugehörung zu Gratz vor St. Paulusthor neben dem Stadtgraben gelegen, und gelangt mit dem andern Ort an unser neues Haus dabei gelegen in Gaydorff.“ Erhart Han – Taller derzeit Stadtrichter zu Gratz. |
| Muchar Regesten Innerösterreichs 119 | 119 | 10 April 1440 JL | Christian von Teuffenbach wird Lehensträger der Veste Lueg bei Pux. |
| Muchar Regesten Innerösterreichs 12 | 12 | 27 Februar 1347 JL | Hanns von Strassberg bekennt sich als Lehensmann Heinrich's Grafen von Görz, und des Grafen Friedrich und seiner Brüder von Ortenburg hinsichtlich des von seinem Bruder Utschalch erkauften Antheils an der Veste zu Stattenberg. – Siegler: Graf Friedrich von Cilly, Jörg von Scherffenberg, Rudolph von Katzenstein. |
| Muchar Regesten Innerösterreichs 120 | 120 | 27 November 1443 JL | Wolfgang Wolfenreutter, Rath Friedrichs IV. erhält die Versicherung auf das Landschreiberamt in Steyr – und auf das Umgeld zu Nussdorf bis 100 Pfund Wien. Pfenn. abgezahlt sind. |
| Muchar Regesten Innerösterreichs 121 | 121 | 3 Dezember 1443 JL | K. Friedrich. – Ernest Prankher erhält durch Anna, weiland Sebat des Schlüslers Gemahlinn, seine Mutter, die väterlichen Erblehen – in Freyachthalerpfarr (Froyach) 1 Hof bei der Mur, 1 Hub bei Freyach bei der Kirche, 1 Wiese unter dem Wolfstein im Ennsthale. |
| Muchar Regesten Innerösterreichs 122 | 122 | 6 Dezember 1443 JL | K. Friedrich IV. Anna, Wittwe Sebats, des Schlüsslers, erhält für ihren Sohn, Ernest Pranker die väterlichen Erblehen in der Freyachthaler Pfarre und unter dem Wolfstein im Ennsthale. |
| Muchar Regesten Innerösterreichs 123 | 123 | 12 Dezember 1443 JL | K. Friedrich IV. Rudolf Holnekher erhält die landesfürstlichen Lehen zu Wolfsdorf, zu Dörflein unter St. Martin an der Sulm, Lehen von weiland Friedrich von Pettau und väterliches Erbe; dann Gülten und Güter zu Diepoltstorf, Gnessburch, Mukendorf, Steintz, Radislag, – Bergrecht am Wasserberg, Mareinerberg, Weinbacherberg, Chronegerstorferberg, Kornbacherberg etc. |
| Muchar Regesten Innerösterreichs 124 | 124 | 2 Januar 1444 JL | K. Friedrich IV. ertheilt zu St. Veit in Kärnthen landesfürstliche Lehen: „als wir unsere Lehen unseres Erzherzogthums Kärnthen, als der älteste und regierende Fürst der abgeschiedenen Brüder (Oesterreich, Steyer, Kärnthen, Krain) öffentlich berufen und sie verliehen haben.“ |
| Muchar Regesten Innerösterreichs 125 | 125 | 3 Mai 1444 JL | Reimbertus de Walssee nennt sich: Baro, supremus Marsalcus Austriæ, Supremus Dapifer Styriæ, Capitaneus ultra Anasum. |
| Muchar Regesten Innerösterreichs 126 | 126 | 1 November 1444 JL | Bruder Lienhart, Prior zu Geyrau. Die hochgebornen Fürsten und Grafen, Graf Friedrich und Graf Ulrich, sein Sohn, Grafen zu Cilly, zu Ortenburg und in dem Seger geben Besitzungen, Zehent und Reuten „zu Grez, bei Tiver, zu Obertiver, zu Lalech, zu Seknobiz, zu der Warth, zu der Alm, zu Velden, und zu Ponikl“ – auf dass davon in der Karthause zu Geyrau vier neue Zellen erbaut und 4 Carthäuser, die Priester sind, aufgenommen und stets erhalten und ersetzt werden sollen. |
| Muchar Regesten Innerösterreichs 127 | 127 | 18 Mai 1445 JL | K. Friedrich IV. Der fürstliche Rath Pongratz Rindtsschaidt erhält seiner getreuen Dienste von Jugend auf wegen, das Halsgericht, „Stock und Galgen“ zu seinem Schloss und Gericht zu Schmillenberg und auf den Gründen zu Schmillenberg lehensweise. |
| Muchar Regesten Innerösterreichs 128 | 128 | 25 Juni 1445 JL | Comes Udalricus Ciliæ, Ortenbergæ, Segoriæque, nec non regni Slavoniæ banus – gibt dem genannten Kloster quamdam possessionem suam, Blizna vocatam – zur Gründung eines Gottesdienstes alle Samstage daselbst – und zum Memento für „ipsum dominum Ulricum, dominum Hermannum avum, dominum Fridericum patrem, matrem, dominam Catharinam conthoralem, dominum Hermannum filium, dominam Elisabetham filiam.“ |
| Muchar Regesten Innerösterreichs 129 | 129 | 26 Juli 1445 JL | Albrecht, Herzog zu Oesterreich und zu Steyer: Er sey seinem Bruder Friedrich, Römischem Kaiser schuldig geworden „6000 fl. unger. und Dukaten, gut und gerecht an Gold und an Wag und 1000 Mark Prandsilber.“ Dafür verschreibt er ihm und setzt ihm ein „unsere zwei Städte, Judenburg und Loiben in Steyer gelegen, Mestain, Keichelbang, Krump und Münichthal mit allen ihren Herrlichkeiten, Rechten, Gerichten, Mauten, Kösten, Renten etc.“ zu beständiger Nutzniessung bis zur vollendeten Abzahlung der bezeichneten Schuld. |
| Muchar Regesten Innerösterreichs 13 | 13 | 24 Mai 1348 JL | Paul Ramung erhält vom Herzog Leopold die zwei Vesten Scherffenberg und Eppenstein in pfandweisen Besitz. Siegler: Hanns von Elibach, Ritter Albrecht von Nürnberg. |
| Muchar Regesten Innerösterreichs 130 | 130 | 7 Januar 1446 JL | Kaiser Friedrich erhält die ihm erbweise auf der Lehenschaft des letzten Friedrich von Pettau angefallenen Lehengüter: 4 Huben und 8 Hofstätt bei Pettau in dem Vorbach, einen Rain bei Pettau, 8 Hofstätt, 4 Huben an der niedern Zellnitz, 8 Huben und 60 Eimer zu Polanitz, 4 Huben, 7 Huben an dem Klein Wisch. Siegler: Sigmund Raumschüssel. |
| Muchar Regesten Innerösterreichs 131 | 131 | 14 Februar 1446 JL | K. Friedrich IV. verleiht dem Sigmund Raumschüssel die väterlichen Erblehen aus dem Nachlasse des ✝︎ Friedrichs von Pettau, in Vorbach, beim Rain, bei Pettau, in der obern und niedern Zellnitz, am Klein Wisch, zu Polanitz. |
| Muchar Regesten Innerösterreichs 132 | 132 | 6 April 1446 JL | Ulrich Gresel erhält die Veste Plankenstein zu pflegweisem Besitz mit 20 Pfund Pfenning sammt Nutzen und Renten, so dazu gehören, jährlich zur Burghuth. – Siegler: Ritter Bernhard Braun. |
| Muchar Regesten Innerösterreichs 133 | 133 | 15 Mai 1447 JL | Niclas Gloyacher erhält seine väterlichen Erblehen zu Hausmannstetten. |
| Muchar Regesten Innerösterreichs 134 | 134 | 25 Juni 1447 JL | K. Friedrich IV. – Ulrich Völkhel, Bürger zu Grätz, verkauft und sendet auf seine landesfürstlichen Lehen, einen Schützenhof zu Luttenberg, Weingarten am Schützenberg an Hanns Slawrspacher, Bürger zu Grätz. |
| Muchar Regesten Innerösterreichs 135 | 135 | 10 Dezember 1447 JL | Hanns Spangsteiner der Jüngere erhält den hintern Thurm zu Schwanberg zwischen den Vesten Schwanberg und dem Grössenberg und die Supp mit sammt den Leuten am Grössenberg, – das Bergrecht am Schökelberg, die Fischwaide auf beiden Sulben, „als die verner von alter bracht seyn“ – für seine besondern Dienste; jedoch nach dem Tode Friedrichs von Stubenberg. Ritter Pongraz Rindschade als Siegler. |
| Muchar Regesten Innerösterreichs 136 | 136 | 1447 JL | Andreas Reichenegger’s Lehens Revers um die Veste Strechau. |
| Muchar Regesten Innerösterreichs 137 | 137 | 10 März 1448 JL | Ulrich Fladnitzer erhält wegen einer Schuld von 200 fl. Ung. für sich und seine Erben den pflegweisen Besitz der Veste Vasoltsberg mit Zugehör und Urbar, gegen die Pflicht 100 Pfund davon zur Reparirung zu verbauen. |
| Muchar Regesten Innerösterreichs 138 | 138 | 7 Oktober 1448 JL | Graf Friedrich von Cilly stiftet ewige Gebethe für sich und seine Vorvordern und Nachkommen – durch Bruder Eberhard Seus, derzeit Prior in dem Convente des Predigerordens zu Pettau. |
| Muchar Regesten Innerösterreichs 139 | 139 | 14 Dezember 1448 JL | Hanns Kainacher und sein Sohn Jörg Kainacher bekennen, der röm. Kaiser Friedrich habe ihnen auf ihre Lebenszeit für dargeliehene 400 fl. Ungar. Ducaten – gegeben und verschrieben – zu satzweisem Besitz – die Veste Eppenstein, den halben Markt zu Obedach, sammt der Vogtei zu Lündt und den Meyerhof unter derselben Veste zu Eppenstein mit dem ganzen Urbar“ |
| Muchar Regesten Innerösterreichs 14 | 14 | 18 September 1353 JL | Die Herzoge Albrecht und Otto von Oesterreich bekennen, dass sie schuldig seyen dem Ulrich von Pfannberg, Marschalch in Oesterreich und Hauptmann in Kärnten „des Dienstes wegen, so uns die vesten Ritter Zacharias von Hochenrain und Otto, der Panzenauer gethan haben, und um den Schaden, den derselbe Graf Ulrich empfangen hat in dem Streit, da die zween von den Leippen gefangen wurden, 1155 Mark Silbers und haben ihn dafür behauset gen Pfannberg, das er mit Herrlichkeit und dem ganzen Urbar inne haben solle – er und seine Erben – bis zur Zahlung der Schuld – oder, wenn wir ihm Egenburg mit dem Landgericht statt desselben Geldes einantworten. Anno 1332 am Georgitag.“ Diesen eben bezeichneten Brief, der dem Pfannberger unglücklicher Weise abhanden gekommen ist, bestätigt jetzt Herzog Albrecht. |
| Muchar Regesten Innerösterreichs 140 | 140 | 11 Januar 1449 JL | Otto von Radmannsdorff erhielt Schloss und Stadt Fürstenfeld mit allen Herrlichkeiten und dem Urbar, gegen Abzahlung jährlicher 150 Pfund Pfennige in die fürstliche Kammer. Siegler: Leopold von Aschpach, landesfürstlicher Rath. |
| Muchar Regesten Innerösterreichs 141 | 141 | 6 Juni 1449 JL | Wolfgang Dietz, Bürger zu Gratz vertauscht an Kaiser Friedrich Güter in der Irdungerpfarre und Hinterbergerpfarre für Güter in der Strechau, welche er zur Spitalsstiftung in Rotenmann bestimmt hatte. – Siegl. Peter Pichler, Stadtrichter zu Grätz. |
| Muchar Regesten Innerösterreichs 142 | 142 | 5 August 1449 JL | Andreas, Abt zu Admont erhält die Veste, Herrschaft und Landgericht Wolkenstein mit allem Urbar und mit Renten, dass er „dieselbe Vesten und Landgericht nun hinfür, als oft sich gebührt, mit einem erfahrenen, vernünftigen, edlen Manne, der dazu füglich und tauglich ist, in Pflegweis besetzen und mit Knechten und allen Nothdürften versorgen, behüten und bewahren“ soll, gegen eine jährliche Abgabe von 100 Pfund Pfennige in die landesfürstliche Kammer. Siegler, der Edle Andre Geler. |
| Muchar Regesten Innerösterreichs 143 | 143 | 29 Oktober 1449 JL | Sigmund von der Maur sendet auf und verkauft seine landesfürstlichen Lehen, den Getreide ‑ Zehent von Murau und zu Kremsitz in Kärnthen, Gericht Obertruchsen. |
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