Habsburger Regesten

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Habsburger Regesten

 Datum„Datum <span style="font-size:small;">(Date)</span>“ ist ein Datentyp für Datumswerte. Er wird Attributen mit Hilfe eines von Semantic MediaWiki bereitgestellten, softwareseitig fest definierten Attributs (Spezialattribut), zugeordnet.OrtRegest
Tomaschek Regesten Krain 6624. Jänner 1277 JLWienRudolph, röm. König, verpfändet dem Grafen Albert zu Görz die Veste Michowe (Maichau?) für 600 Mark.
Göth Regesten Steiermark 418. Februar 1277 JLWienRudolphus DEI Gratia Romanorum Rex semper Augustus, per praesens scriptum notum fieri uolumus Vniuerfis Imperij fidelibus tam praesentibus quam futuris, quod fideles nostri Eberhardus et Martinus Ciues de Marpurg feudationem, quam a Principibus Styriae, in dictis uillulis Putinne, Vlkune, et Pykher se asserunt habuisse, Nobis libere et uoluntarie resignarunt; Nos autem intuentes Zelum fidei, ac deuotionis constantiam, quam praedicti ciues nostri ad munificentiam nostram gerunt, attendentes quoque grata ualde et fidelia seruitia, quae Celsitudini nostrae incefsanter exhibent, et quae in antea de bono in melius exhibere poterunt gratiora, praedictas uillulas, uidelicet Putinne, Vlkune, et Piker cum omnibus attinentijs, tam in possessionibus et praedijs, quam uineis, et nemoribus, omnibusque cultis et incultis, quaesitis et non quaesitis, ipsis et haeredibus eorum pro Marcis centum et quinquaginta puri argenti, de nostra gratia duximus obliganda, ut proinde feruire Nobis et Imperio, teneantur, donec a Nobis, uel successoribus nostris, aut a Domino terrae, memorata bona, a saepe dictis ciuibus redimantur. Ad hujus igitur obligationis nostrae memoriam et robur perpetuo ualiturum, praesens scriptum fierj, et Maiestatis nostrae sigillo iussimus communirj. Sunt autem testes Principes nostri, Venerabiles Episcopi Werenhardus Secouiensis, Joannes Chiemensis, Magister Gotfridus Prothonotarius Curiae, Vdalricus Comes de Heunenburg, Henricus Comes de Pfannenberg, Fridericus de Betouia, Vlfingus de Stubenberg, Hertnidus de Wildonia Mareschallus Styriae, Herrandus de Wildonia, Otto de Liechtenstain, Hertnidus de Stadekhe, Guilielmus de Scherpfenberg, Cholo de Seldenhouen, Volchmarus Ciuis Graecensis, Martinas Judex Graecensis, et alij quam plures. Datum Viennae, XII. Calendas Martij, Indictione quinta, anno Domini Millesimo, Ducentesimo, septuagesimo septimo, Regni uero nostri anno quarto.
Göth Regesten Steiermark 69. November 1282 JLWienFriedrich, Erzbischof zu Salzburg, belehnt nach Absterben Heinrichs von Ehrenfels Grafen Albert von Habsburg, Landgrafen in Elsaß, Erstgebornen des röm. K. Rudolph mit den Vesten zu Ober= und Nieder=Strechau im Ennsthale. Dagegen gibt ihm besagter Graf die neue Veste Neuhaus im Ennsthale zu Lehen. Zeugen: Bernhard, Bischof zu Seckau; Heinrich, Abt zu Admont, Landschreiber in Steyer; Leopold, Erzdiacon und Vicedom in Steyer; Bernhard von Schaumberg; Ulrich von Taufers; Erchanger von Landesher; Friedrich von Lengpach; Meister Conrad, vormals Schreiber in Oesterreich; Magister Bentzo Protonotarius; Otto von Walchen; Heinrich von Radegg; Conrad von Wartenfels; Eghard von Dobreng; Gottschalk von Neuburg u. a. m.
Tomaschek Regesten Krain 6826. Juli 1286 JLObdachUlrich Graf zu Heunburg, Vergleich mit dem Herzoge zu Oesterreich und Steiermark über den fernern pfandweisen Besitz von Schloß Siebeneck sammt Zugehör.
Tomaschek Regesten Kärnten 63127. Mai 1288 JLPtujFriedrich von Pettau bekennt, daß er nach einem dem Grafen Ulrich von Heunenburg gegebenen Versprechen gelobt habe, dem Herzog Albrecht zu Oesterreich die Vogtei und Mannschaft zu Obernburg aufzugeben, auf daß dieser hiemit den benannten Grafen sofort belehne.
Göth Regesten Steiermark 1022. November 1294 JLBruck an der MurHerzog Albrecht erkauft von seinem Dienstmanne Hertneid von Wildon dessen Haus zu Wildon sammt dem Landgerichte, l. f. Lehen, und gibt ihm dafür 500 Mark Silber und das Haus zu Ibanswald (Eibiswald) zu rechten Lehen. So viel Hertneid an Urbar und Gülten bei Wildon besaß, so viel soll er auch bei Eibiswald haben. Was sich an Gülten bei Eibiswald mehr vorfinden würde, soll von den 500 Mark Kaufschilling nach Gutachten der hiezu geordneten Schätzmänner: Ditmars von Strettwick, Heinrichs Thelben, Conrads von dem Graben, und Marchards des Hager, abgeschlagen werden. Ferner erhält er zu rechten Lehen 30 Mark Geldes zwischen Vowstriz (Feistriz) und in dem Gericht zu Leoben. Zur Entscheidung von fremden Rechtsansprüchen auf Wildon und Eibiswald wurden als Schiedsrichter beiderseitig erwählt: Heinrich, Abt zu Admont; Otto von Lichtenstein; Hertneid von Stadekk und Friedrich von Pettau. Sollte Hertneid von Wildon im Besitze von Eibiswald gefährdet werden, so soll er durch andere Güter zwischen Feistriz und in dem Gerichte zu Leoben nach Ausspruch der letztgenannten 4 Räthe entschädigt werden. Zeugen: Heinricht, Abt zu Admont; Otto von Liechtenstein; Hertnid von Stadekk; Heinrich und Friedrich, Brüder von Stubenberg; Ulrich der Schenk von Rabenstein; Bernhard von Schlierbach; Dietrich von Neuberg; Marchard von Hager.
Göth Regesten Steiermark 115. Februar 1295 JLWienHerzog Albrecht urkundet, daß er mit Hertnid von Wildon einen Kaufwechsel um das Haus zu Wildon und um das Haus zu Ybanswald (Eibiswald) geschlossen habe, und bestätigt die von den 4 Schiedsmännern Conrad von Graben, R. Hager, Dietmar von Stretwich und Kolb von Bruck getroffene Ausgleichung der specificirten Güter und Gülten zu Wildon sammt dem Landgericht, das dem Stubenberger versetzt ist. In Fällen von Gebiets= und Rechtsstreitigkeiten sollen Heinrich, Abt zu Admont, Otto von Liechtenstein, Hertnid von Stadekke und Friedrich von Pettau zu Recht erkennen. Zeugen: Heinrich, Abt von Admont; Ott von Liechtenstein; Friedrich, der Kammerer von Oesterreich; Ulrich von Kapellen; Conrad von Pilchdorf; Hertnid von Stadekke; Heinrich und Friedrich, Brüder von Stubenberg; Bernhard von Schlierbach; Berthold der Truchseß von Emmerberg; Ulrich der Schenk von Rabenstein.
Göth Regesten Steiermark 1220. Mai 1301 JLWienFriedrich von Aufenstein der Aeltere, Friedrich sein Sohn und Conrad von Aufenstein, Bruder des erstern, „veriehen vndt geben auf, Williglich vnndt gerne, ainer ewigen vnwiderruefflichen gabe, die man nennet vnder den lebenden recht vnndt redlich“ dem Herzogen Rudolph dem dritten, Friedrich, Albrecht und Leopold und ihren Nachkommen zu Oesterreich, Steiermark und Kärnten, ihre Herrschaften, Vesten, Märkte, Dörfer, Gerichte, Leute und Güter „für frey ledig aygen, Alß vnsere Vorderen vnndt Wür die in aygenns gewehr herbracht, vnnd ruehlich besessen haben.“ Diese sind: die Burg und die Stadt Bleiburg mit Landgericht, Vogtei, Leuten, Gütern, Nutzungen und Rechten; die Veste Gutenstein (obere und untere Burg) sammt dem Markte, der Vogtei, Landgericht u. s. w.; der Markt in der Capelen mit Vogtei, Urbar, Zehent u. s. w.; die Veste Seburg mit 50 March Geld; die Gegend in der Miß, im Schwarzenbach und in dem Ahorn mit Landgericht, Vogtei, Zehenten und Gütern. „Were aber auch in den egenannten unsern Herrschafften vndt Vesten khein Zehent, Vogtey oder Landtgericht vnser Lechen von den egenannten vnserm Herrn dem Herzogen selber, die Haben Wür ihm auffgegeben vnnd geben sy auf Wissentlich mit diesem Brieff, Were aber derselbe Zehent, Vogtey oder Landtgericht icht lechen von Ainem Pfaffenfürsten, die Wür gebetten Haben, vnndt Bitten mit disen Brieff, daß Sy den egenannten vnnsern Herrn dem Herzogen gunnen derselben Lechen, Alß sy daß recht haben nach den Handtfesten, Frayhaiten vnndt rechten, die Sy haben von dem heilligen Römischen Reich, Wan auch dieselben vnsere Herren die Herzogen von Oesterreich sollich handtfesten vnndt Brieffe, frayhait vnndt recht haben, von dem egenannten Heilligen Römischen Reich, Maß Herrschaften vnndt Vesten, Leuth oder güetter die von dem Heilligen Reich oder von Pfaffenfürsten lechen seint, von Gab, khauffes, gescheztes oder von keiner anderen Zuefaillung vnnd sache Wegen an Sye komen, daß sy die allenthalben Woll aufnehmben, vnndt Sye von dem Reich, oder von sollichen Pfaffenfürsten von der sy riren, in Lechens Weiß Bekhennen, Haben vnndt besizen sollen. Darumb haben Wür eingeantworttet vnndt gegeben Wissentlich in dem nahmben, alß dauor dem obgenanten vnnsern Herrn den Herzogen von Oesterreich disse nachgeschriben Vesten, Markht und Dörffer, Leuth, gericht vnnd güetter, die vnsere Vordern und Wür von dem Ehrwürdigen Gottshauß vnndt den Patriarchen zu Agley“ nähmlich die Vesten zu Treffen, Puchenstein und Waldegg, den Thurm zu Windischgrätz, 200 Mark Geld zu Veldkirchen und in der „Gnessau“ nebst Vogtei, Zehent, Landgericht u. s. w.; ferner 32 March Geld bei Neidtenstein und Gurntz, als Lehen vom Bischofe zu Bamberg, welche Herzog Rudolph dem obgenannten Friedrich dem Aeltern, dem Jüngern und Conrad von Aufenstein verliehen hat. „Dieselben Herrschaften, Vesten, Burg, Stett, Markht, Dörffer, Vogtey, Landgericht, Zechent, Leuth, Guetter, gülten, inglicheß sonderlich vnndt sy algemainiglich, Maß vor an diessen Brieff begriffen ist, ohn alle geuerdte, Also daß Würd vnndt vnsere Erben dieselben Lechen von den egenannten vnsern genedigen Herren; vnndt von allen ihren nachkhommen vnndt Erben, Herzogen zu Oesterreich zu Steyer vndt zu kernten Inhaber, besizen vnndt niessen sollen, alß Landtes= vnndt Lechenßrecht ist, Vnndt sollen auch sye vnnß darbey schermen vnndt versprechen vor gewalt vnndt vor unrecht, Alß ander ihre Mann vnndt Diener, Auch sollen sy vnnß gunnen von sondern genadten auß denselben vnsern lechen zu Beraiten vnserer Töchter doch also, daß eß ihnen an der Manschafft vnndt an der Lechenschafft unschedlich sey, ohn alle geuerdte, vnndt sollen vnnß auch gunnen zu schaffen, vmb unser Sele, auf demselben Lechen Also daß Wür auf khein Veste, Burg noch Stett noch auf khein Vogtey oder Landtgericht nicht schaffen sollen. Aber auf vnser vrbar vnndt Hueben, mögen Wür woll schaffen, vnndt sollen vnnß die vorgenannt unsere gnedige Herren daran nicht ihren noch säumen in kheinen Weg, doch also daß Sye dieselben Güetter gelössen mögen, Wan sye Wollen von dem Gottßhauß vnndt Leuthen den Wür darauf icht schaffen, vnndt so viel Gelteß als Wür deme darauf geschaffet haben, ohn alleß geil.“ Bei dieser „Taiding“ waren persönlich zugegen und Zeugen: Peter, Bischof zu Chur; Johann, Bischof zu Gurk; Rudolph Otto von Liechtenstein; Ulrich von Stubenberg.
Göth Regesten Steiermark 146. Jänner 1302 JLPfannberg (Burg)Ulrich Graf von Pfannenberg bekennt, daß er die „Lehenschafft an dem Hauß zu Ramenstain in dem Lauenthall vnnd auch die Lehenschafft an den 80 marchen geltes auch in dem Lauenthall, die Saz gewessen sein vnser Lieben geschwayen (Schwägerin) frauen Elßbethen deß von Hochenloch Hausfrau, Tochter des Edlen Herrn graffen Ulriches von Heunenburg, die Herr Rudolph von Vanstorf von vnnß gehabt“ dem Erzherzog Rudolf von Oesterreich heimgesagt und ihn gebethen habe, daß das vorgenannte Lehen dem Rudolph von Vanstorf und dessen Erben verliehen werden soll. Zeugen: Otto Mordar, Heinrich von Krottendorf, Leutod der Freye, Raymprecht von Otsch, Otto und Heinrich die Friesacher, Reicher von Eppendorf.
Göth Regesten Steiermark 1828. April 1304 JLJudenburgNos Rudolphus D. G. Dux Austriae et Styriae, Dominus Carnioliae, Marchiae, ac portus Naonis ad uniuersorum uolumus notitiam peruenire, qui praesentibus fuerint requisitj. Quod cum discretus uir Albertus de Zirico, quondam Landscriba noster Styrae, septem hubas in Zwietnich, cum suis iuribus et attinentijs uniuersis habitis et habendis quaesitis et quaerendis, quocunque nomine censeantur, quas olim Dyetmarus Cherspacher et Elisabetha Vxor sua cum suis haeridibus possederant et tenebant Rudolpho Judici Marpurgensi, Elisabetha Vxori suae ac liberis suis utriusque sexus, pro triginta duabes marcis argenti uendiderit, et a nobis petierit humiliter et deuote ut ipsa bona feudalia eisdem emptoribus concedere dignaremur titulo feudali, Nos ipsorum precibus annuentes, resignatione feudi praenotati, ab eodem Alberto et suis haeredibus recepta ad instantiam et petitionem ipsius Alberti suorumque haeredum et aliorum quorum interest, de memoratis septem hubis feudalibus, pro ut superius exprimitur, Rudolphum Judicem praenotatum, Elisabetham Vxorem suam suos filio et haeredes utriusque sexus infeudalibus et infeudamus iuxta terrae et feudorum huiusmodi consuetudinem approbatam, Dantes sibi praesentes litteras nostri sigilli robore communitas, in euidens testimonium super eo. Datum et actum in Judenburga, praesentibus his testibus ad hoc uocatis, Magistro Berthold Prothonotario nostro, Hugone de Tuffen (Taufers?), Hermano Marischallo de Landenberg, Eberhardo, Henrico, Vdalrico et Friderico de Walse, fratribus; Rapotone et Gundachero, Landscribis nostris Styriae, et alijs fide dignis. A. D. Millesimo tricentesimo quarto, quarto Cal. Maij.
Göth Regesten Steiermark 2415. März 1308 JLMariborNos Stephanus, Joannes, et Ladislaus, Comites de Babanich, fratres, praesentibus publice profitemur, et recognoscimus, et spondemus, quod nos turrim in Grezchin mediam urboram (das halbe Urbar) in Landstrost Vrboram integram in Sicherberg, Villam in Oberlentenberg, forum in Cromau, et nobiles, seu Clientes in Orchiniz, nobis et nostris haeredibus, pro trecentis marcis argenti, ponderis Viennensis, ratione nostri obsequii titulo pignoris obligata, per Illustrem Principem, Dominum Fridericum Ducem Austriae, eidem Domino nostro, aut suis successoribus restituemus, et restituere promittimus per praesentes, quandocunque de praefata pecunia soluti fuerimus integraliter et pacati. In quorum testimonium sigillum meum Stephani supradicti, quo et nos Joannes et Ladislaus condenti sumus et vtimur, ista uive, praesentibus est appensum. Data in Marchpurga, Anno Domini Millesimo, Trecentesimo, octauo, Idus Martij.
Tomaschek Regesten Kärnten 65122. April 1308 JLGrazUlrich von Seunek bekennt, daß er das Haus zu Seunek und das zu Osterwitz und die Thürme Scheunek und Liebenstein sammt Zugehör dem Herzog Friedrich zu Oesterreich aufgegeben und gegen Beobachtung der Lehentreue gegen ihn, seine Brüder und den römischen König Albrecht für sich, seine HausfrauKatharina und seine Leibeserben beiderlei Geschlechtes lehenweise zurückerhalten habe.
Tomaschek Regesten Kärnten 66120. Jänner 1310 JLEberndorf/Dobrla vasHeinrich von Sunek verleiht die von ihm auf dem Haus zu Sunek gestiftete Kapelle zum hl. Johannes für den Fall seines Absterbens ohne Leibeserben dem Kloster zu Oberndorf, dessen Propste und Kapitel sodann das Verleihungsrecht der besagten Kapelle zustehen soll.
Albrecht, Herzog zu Oesterreich u. s. w. empfiehlt Chunrat Kreyg dem Hauptmann oder wer an dessen Stelle wäre, aus Anlaß eines Streites zwischen Pupuleus von Ellrbach und Ulrich von Kinberg um die Veste Sunek, die hievon dem Besitzstande des Klosters Oberndorf gehörigen ausgeschiedenen Güter und Lehenschaften, worunter auch die Lehenschaft der Kapelle zu Sunek, dem Stiftspropste zu übergeben so wie das Stift im Besitze derselben zu schützen.
Tomaschek Regesten Kärnten 66225. Mai 1310 JLGrazFriedrich Herzog zu Oesterreich und Steier u. s. w. verpfändet an Konrad, Erzbischof von Salzburg, für 1700 Mark, die er ihm für diverse Dienstleistungen schuldig geworden, die Schlösser Loschenthal und Lauenmund, die er vom Erzbischofe zu Lehen hat, sammt allen Zugehörungen.
Göth Urkunden und Regesten Krain 422. Juli 1311 JLSalzburgKönig Heinrich übertragt dem Herzoge Friedrich von Oesterreich die Lösung des Landes Krain und der windischen Mark, die ihm Letzterer für 6000 Mark Silber verpfändet hat auf die Zeit, die seine Schwester Elisabeth, röm. Königin bestimmen wird.
Muchar Regesten Innerösterreichs 18. Juli 1312 JLGöstingHeinrich von Hohenlohe und Elisabeth, seine Gemahlin, Tochter des Grafen Ulrich von Heunburg bekennen, „dass die Herzoge Friedrich und Leopold von Oesterreich und Steiermark uns und unsern Erben versetzt haben“ das Haus von Wernberg „mit Leuten und Gut um 900 Mark Gratzer Silbers“ — zu pfandweisem Genuss und freier Einsetzung eines Burggrafen, der jedoch dem Herzoge auch schwören muss und auf Wiederlösung.
Göth Regesten Steiermark 3924. Juli 1312 JLGrazWeigant und Heinrich von Geffenberg, Brüder, übergeben ihr vorelterliches Oberhaus zu Leoben und 40 Mark Pfennig auf der Mauth zu Limberg dem Herzog Friedrich, und erhalten dafür das Haus zu Weidberg sammt der alten Burghuth, die vorher der Wolffarer inne hatte auf 3 Jahre.
Tomaschek Regesten Kärnten 3524. Juli 1312 JLGrazDie Gebrüder Weigand und Heinrich von Massenberg beurkunden, daß sie dem Herzog Friedrich von Oesterreich das "obere Schloß zu Leoben", welches sie und ihre Vorfahren sammt einem jährlichen Bezug von 40 Mark aus den Erträgnissen der l. f. Mauth zu Leoben bisher inne hatten, frei aufgegeben und abgetreten haben, wofür Ihnen derselbe das l. f. Schloß zu Meidberg auf 3 Jahre unter der gewöhnlichen Burghut zur Wohnung überlassen habe.
Göth Regesten Steiermark 4014. Jänner 1313 JLSankt Veit an der GlanKönig Heinrich weiset Conraden von Aufenstein mit einer Pfandschaft über 400 Mark Aglayer, die von Herzog Otto von Kärnten feel. her auf der Stadt und Burg Feistritz gestanden, nunmehr auf das Haus zu Treffen zur früheren pr. 500 March Zwainziger bis zur Rücklösung. Ein Jahr nach selber aber soll er wieder mit demselben Hause belehnt werden, und was er an Geld für Bauten daran verwendet, das soll ihm nach Schätzung des Bischofs Heinrich von Gurkh, und des Abtes Meriand von St. Paul ersetzt werden. Siegler: Herzog Friedrich von Oesterreich und die Letztgenannten.
Tomaschek Regesten Kärnten 3614. Jänner 1313 JLSankt Veit an der GlanHeinrich's König von Böhmen rc. Schuldverschreibung für Konrad von Auffenstein bezüglich des Hauses Treuen.
Göth Regesten Steiermark 4315. Juli 1314 JLWienNos Ludouicus Comes de Porcilijs, et Fridericus de Stubenberg, Praesentium inspectoribus Vniuersis Salutem et notitiam subscriptorum. Cum Princeps Magnificus Dominus Fridericus Dux Austriae et Styriae, suum castrum et Ciuitatem Portum Naonis, cum suis pertinentijs, mihi uidelicet Ludouico Comiti supradicto, pro Mille Marcis argenti puri, Viennensis ponderis, et trecentis et sexaginta marcis Graecensis ponderati, titulo pignoris, pro suis necessitatibus obligaverit, prout instrumento super hoc dato plenius continetur. Nos eidem Domino Friderico suisque fratribus, et successoribus uniuersis promittimus in solidum bona fide, praelibata pignora sibi restituere liberaliter cum suo onere et honore, quandocunque pro huiusmodi mutuata pecunia duxerint absoluenda contradictione qualibet non obstante: Et quod Ego dictus Comes nobilibus et ignobilibus Potestatibus, Judicibus, Ciuibus, et alijs hominibus, ad ipsum Dominium Portum Naonis pertinentibus, omnia sua Jura et Consuetudines, ibidem antiquitus introductos inuioalibiter obseruare, obligatione huiusmodi perdurante. In cuius rei testimonium etc.
Tomaschek Regesten Kärnten 423. Mai 1315 JLLindauDer römische König Friedrich verleiht dem Konrad von Auffenstein das Schloß Gurnitz mit allen Rechten, wie selbe bisher Dietmar von Greifenvels, der es ihm zu diesem Zwecke anheim gesagt, besessen hat.
Göth Regesten Steiermark 463. Mai 1315 JLLindauNos Fridericus D. G. Romanorum Rex semper Augustus. Ad uniuersorum notitiam uolumus peruenire, quod nos ad instantem petitionem fidelis nostri Dyetmari de Greiffenuels Castrum Gurnitz, quod a nobis et fratribus nostris hactenus tenuit in feodum, et postmodum nobis libere resignavit contulerimus fideli nostro Cunrado de Aufenstain, cum omnibus suis iuribus et pertinentijs uniuersis, ac eius haeredibus eo iure, quo praefactus de Greiffenuels tenuit et possedit, feodali titulo duximus concedendum. Praesentium testimonio litterarum nostrae Maiestatis sigillo robore signatarum. Datum in Lyndowe A. D, Millesimo trecentesimo quinto decimo, quinto nonas Mai, Regni uero nostri anno primo.
Tomaschek Regesten Kärnten 6743. Juni 1315 JLBadenDie Gebrüder Leopold und Heinrich, Herzoge zu Oesterreich u. s. w. bestätigen den Gebrüdern Meinhard, Otto und Albrecht, Grafen zu Ortenburg den rechtmäßigen Besitz der diesen von ihren Vorfahren verliehenen Pfandschaften.
Tomaschek Regesten Kärnten 67515. Juni 1315 JLKonstanzKönig Friedrich fügt dem Grafen Meinhard von Ortenburg zur Geldsumme, für welche diesem die Herrschaften Krenburg und Gorschach und der Zehent zu Polan verpfändet gewesen waren, noch 200 Mark Silber Wiener Gewichts mit dem Auftrage bei, die Einlösung aller jener Pfandobjekte entweder dem Könige Heinrich von Böhmen und Pohlen oder ihm in des Königs Namen zu überlassen, wobei er für letzteren Fall besondere Stipulationen trifft.
Tomaschek Regesten Kärnten 4312. März 1316 JLMariborFriedrich, römischer König, verleiht dem Stephan, Herzog von Slavonien, 350 Mark auf den ihm bereits verpfändeten Gütern.
Göth Regesten Steiermark 4730. Juni 1316 JLInnsbruckKönig Heinrich schenkt Conraden von Aufenstein 100 Mark gewogenes Silber „zur besßerung an dem dienst, den er vnß iezo thuet zu vnßerm Oheimb König Friderich von Rom.“ Er soll 100 Mark Silber auf der Burg Windischgrätz verbauen, und dafür Stadt und Burg Windischgrätz bis zur Rücklösung inne haben.
Tomaschek Regesten Kärnten 456. Juli 1316 JLWienFriedrich, römischer König, verleiht dem Stephanus, Herzog von Slavonien, 200 Mark Silber für die Auslagen, die er im Dienste des Königs und des Reiches gemacht, und verweiset diese 200 Mark auf die dem Herzog schon früher verpfändeten Güter.
Göth Regesten Steiermark 485. Dezember 1318 JLJudenburgK. Friedrich III. stiftet zum Gotteshause in Salzburg 3000 March Silber, „daß er uns desto besser helffen möge,“ und verpfändet darum dem dortigen Erzbischofe die Burg und Stadt Neuenmarkt und die Burg Arnfels sammt Gericht ze. gegen Wiederlösung. Siegler: Herzog Heinrich von Oesterreich.
Göth Regesten Steiermark 5218. März 1323 JLGrazConrad von Windischgrätz und Walcher der Wechsler werden von den Herzogen Albrecht und Otto zur Gränzbestimmung zwischen dem Reiner= und Göstinger=Gebiet abgeordnet. – Zeugenaussagen in Betreff der Gränze.
Göth Regesten Steiermark 5118. März 1323 JLGrazHerzog Ernst bestätigt die Urkunde des Conrad Windischgrezer, in welcher Letzterer sagt, daß er den Gränzstreit zwischen den Reinern und Göstnigern wegen Judendorf und Siebenbrunn beigelegt habe.
Göth Regesten Steiermark 6624. März 1331 JLWienUlrich Graf von Pfannberg löst mit Einwilligung der Herzoge Albrecht und Otto von Oesterreich Heinrich dem Frasße folgende Pfandschaften ab, die Letzterer von K. Friedrich seel. hatte, als: die Veste Kaisersperg für 1000 Mark Silber, die Vesten Mildenberg und Murnowe für 100 Mark Silber, das Gericht und die Mauth zu Prukh für jährl. 80 Mark Silber, das Gericht zu Loiben und zu Khinberg für 320 Mark Silber, 20 March Gülten von der Eppenstainerin seel. für 220 Mark Silber. Auf diese Pfandschaften sichert dann Graf Ulrich die Morgengabe seiner Hausfrau Margareth mit 1640 Mark Silber.
Tomaschek Regesten Kärnten 7712. April 1331 JLWienAlbrecht's und Otto's der Herzoge von Oesterreich Pfandbrief für Ulrich von Pfannberch um die Veste Chaisersperg.
Tomaschek Regesten Kärnten 781. Jänner 1332 JLChunigunde von Ditrichsstein, Priorin, und das ganze Kloster Mernberg reversiren sich dem Herzog Albrecht von Oesterreich, daß sie für 30 Pfund Wiener Pfennige den Jahrestag des Todes Herzogs Otto zu begehen sich verpflichtet haben.
Tomaschek Regesten Kärnten 7564. September 1334 JLGrazDie Gebrüder Grafen Otto und Albrecht, dann die Gebrüder Grafen Hermann und Meinhard, sämmtlich von Ortenburg, weiters Konrad von Aufenstain und Friedrich und Konrad, seine Söhne, bekennen, daß sie zur Austragung ihrer Streitigkeiten, die sie und der Schenk Heinrich und alle ihre Helfer und Diener mit dem Gotteshause zu Bamberg wegen Gefangennehmung des besagten Friedrich von Aufenstein hatten, so wie der Beschwerden, die der Bischof und das Gotteshaus zu Bamberg gegen vorgenannten Konrad von Aufenstein, seine Diener und Leute erhoben hatten, auf den Schiedspruch Herzog Albrecht's zu Oesterreich u. s. w. kompromittiren. Sollte dessen Schiedspruch sohin irgendwie durch einen aus ihnen oder ihrer Helfer Zahl gebrochen werden, so geben sie ihre Zustimmung, daß sodann besagter Herzog Albrecht und der König Heinrich von Böhmen und Polen, Herzog in Kärnten, dem Hauptmann, dem Bischofe und dem Gotteshause von Bamberg sohin gegen den Schnldtragenden Hilfe und Beistand leisten sollen.
Göth Regesten Steiermark 721. Mai 1335 JLLinzKönig Ludwig theilt „dem Vesten Mann Conradten von Auuenstein“ mit, daß er seinen Oheimen Albrecht und Otto, Herzogen von Oesterreich und Steier, das Herzogthum Kärnthen zu einem rechten Lehen verliehen habe.
Tomaschek Regesten Kärnten 8913. August 1335 JLWienDie Herzoge Albrecht und Otto verleihen dem Conrad von Auffenstein und seinen beiden Söhnen Conrad und Friedrich auf ewige Zeiten zu dem Marschallamte in Kärnten 80 Mark Friesacher Pfennige von der Mauth zu St. Veit in Kärnten quartalweise zu beziehen.
Göth Regesten Steiermark 7313. August 1335 JLWienDie Herzoge Albrecht und Otto verleihen dem Marschall in Kärnten, Conrad von Aufenstein und seinen Söhnen Friedrich und Conrad und ihren Erben „daß Sun sein zu den Marschalich Ambt in karnten Achzig Marckh friesicher Pfenning von der Mawdt daß Sand Veith, der Si vnnser Viztomb in karnten, Wer dann Viztomb ist, oder wer die Mawdt zu St. Veith dann Inne hat, von vnnß ewichlichen Alle Jar verrichten sol, vnnd ze Vier Zeiten in dem Jar nach der gewonheit Alß vnnser Ambtbrief stendt weren, Wan auch Wir die vorgenanten Achtzich Markh Pfenning von der Mawdt ablesen wellen, so sullen Wür In ye für ain Markh pfening fünf Markh silbers friescher gewichts geben vnnd verrichten, vnd sullen si dan dasselb gut anlegen In dem Landte ze karnten, zu den vorgenanndten Marschalich Ambt Oder Ir aigen Guteß Ob Sy Wellendt, Alß vil darzu geben, vnd daß gut sol ewichlichen bei dem Marschalich Ambt beleyban, vnnd sullen sie auch daß mit sambt dem Marschalch Ambt von vnnß empfachen. Wann auch vnnß ain March gelteß ledig Wierdt, vnnd Wür In di leichen, alß offt daß geschicht, so soll vnnß ain Marckh gelts von der Mawt von In ledig sein, vnnd soll die Markh gelts, die Wür In verliehen haben In vnnd dem Marschalch Ambt ewiglichen Beleyben.“
Muchar Regesten Innerösterreichs 44. Jänner 1336 JLWienDie Herzoge Albrecht und Otto etc. schulden Friedrichen, Freien von Seunegg, Hauptmann in Krain und seinen Erben, „um seinen Dienst, den er des dortigen Jahres gegen Böheim gethan hat, 270 March Silber, Gratzer Gewichtes, — um den Dienst, den er uns jetzt und an die Gemarkhe gegen Ungarn that, und thun soll, 600 March Silber, Gratzer Gewichtes und dann 900 March Aglayer Pfenning um des Gutes wegen, das er Johann von Liebenberg für uns gewehrt und gerichtet hat“ — für diess alles versetzen und verschreiben sie ihm zum Pfand „unsere Vesten: Tyffer, Freudenegg, Clausenstein und Ratschach“ mit Leuten und dem ganzen Urbar, ihm und seinen Erben bis zur gänzlichen Schuldabtragung.
Muchar Regesten Innerösterreichs 34. Jänner 1336 JLWienFriedrich, Freiherr von Sunek, Hauptmann in Krain, hat in pfandweisen Besitz von den Herzogen Albrecht und Otto die Vesten Tyffer, Freudeneck, Clausenstein und Ratschach gegen jedesmalige Wiederlösung.
Muchar Regesten Innerösterreichs 54. Jänner 1336 JLWienAlbrecht und Otto, Herzoge von Oesterreich und Steyer. Mit ihrer Gunst löst Graf Ulrich von Pfannberg von Heinrich dem Frasse und seinem Sohne die Veste Kaisersberg und was dazu gehört, für 1000 Mark Silber, Constantzer Gewichtes, und um 100 Mark Silber von Ulrich dem Frasse die Mauth und das Gericht zu Pruck; um 320 Mark Silber, Gratzer Gewichtes von demselben die Gerichte zu Loiben und zu Kinnberch, und für 220 March Silber, Gratzer Gewichtes, dermal von der Essensteinerinn dem Landesfürsten ledig gewordene Renten am Kaiserberg. Auf dieses Pfand nun hat Graf Ulrich gewiesen, als Morgengabe seine Hausfrau, Gräfinn Margaretha. – Beide sollen lebenslang, dann ihre Kinder und im Falle diese nicht wären, die nächsten Erben des Pfannbergers diese Güter geniessen.
Göth Regesten Steiermark 744. Jänner 1336 JLWienAlbrecht und Otto, Herzoge zu Oesterreich, schulden Friedrich dem Freyen von Sunegg, Hauptmann in Krain, 270 Mark Silber für seine Kriegsdienste „gen Beheimb“, 600 Mark Silber für seine Kriegsdienste an den Gränzen Ungarns, und 900 Mark Agleyer Pfennig wegen des Gutes, das er dem Johann von Liebenberg für die Herzoge gewehrt und gerichtet hat. Dafür verpfänden sie ihm die Vesten Tiuer, Freüdenegg, Clausenstein und Ratschach mit allen Herrlichkeiten cum facultate cedendi.
Göth Regesten Steiermark 7823. Jänner 1338 JLWienAlbert Herzog zu Kärnten und Steier belehnt Reinherrn den Schenken von Osterwitz, seine Hausfrau und ihre Erben mit dem „Lueg ze Reynek, mit leuten vnd mit gut, vnnd mit allen nutzen und rechten, die darzu gehörent“ welche Reinherr von „Margareth Ulrichen selig Witib von Silberberch mit sampt ihren Sunen Hainrich, Vlrich und Chunradten“ erkauft hat.
Tomaschek Regesten Kärnten 9223. Jänner 1338 JLWienAlbrecht, Herzog von Oesterreich, verleiht Reinhern dem Schenken von Osterwitz, seiner Hausfrau und ihren Erben beiderlei Geschlechtes das Lueg zu Reyneck in Kärnten sammt den dazu gehörigen Leuten und Zugehör und einige andere nicht genannte Besitzungen in Kärnten, welche dieser von Margaretha, Ulrich's von Silberberg Witwe, und ihren Söhnen Ulrich und Conrad erkauft hatte.
Tomaschek Regesten Kärnten 77617. Februar 1338 JLLjubljanaOtto der Aeltere und Otto der Jüngere, Grafen von Ortenburg, für sich und des jüngern Grafen Bruder, bekennen, daß sie zur Austragung der Streitigkeiten, die zwischen ihnen und den Herzogen von Oesterreich bestehen der von den gedachten Herzogen abhängigen Lehengüter wegen, die sich im Nachlasse weiland ihrer Vettern, der Grafen Hermann und Meinhard von Ortenburg, befunden hatten, sich gegenseitig zu einer schiedsrichterlichen Entscheidung vereinbart haben, die am nächsten Sonntag Lätare durch die von den Herzogen erwählten Herdegen von Pettau und Ulrich von Walsee und die von ihnen erwählten Grafen Heinrich und Konrad von Schannburg als Schiedsrichter in Wien stattfinden soll, oder wenn der Herzog an jenem Tage zu erscheinen verhindert wäre, an einem anderen von ihm zu bestimmenden Tage. Sollten die Schiedsrichter nicht sich vereinbaren können, so sollen dieselben einen Obmann erwählen, der dann Recht sprechen mag. Sollte einer der benannten Schiedsrichter aber mittlerweile sterben, so soll an seiner Stelle in gleicher Weise ein anderer bestellt werden. Am selben Tage durch die gleichen Schiedsrichter, eventuell ihren Obmann, sollen auch die Streitigkeiten beigelegt werden, welche die benannten Grafen von Ortenburg mit ihrer Muhme von Aufenstein hatten.
Tomaschek Regesten Kärnten 7797. August 1338 JLVillachGraf Otto der Aeltere und Heinrich, Otto, Friedrich, Gebrüder Grafen von Ortenburg, bekennen, daß ihnen die Herzoge Albrecht und Otto zu Oesterreich u. s. w. für ihre Dienste und für ihre Verzichtleistung auf die Vogtei des Klosters Sitich alle Güter, die ihr Vetter, weiland Graf Hermann, von den Herzogen lehenweise besessen hatte, lehenweise weiter verliehen haben, namentlich die Vesten Sternberg, Orteneck, Grafenwart, Polan, Obernstein, Zobelsberg und Liebenberg sammt Zugehör, dann zwei Gerichte zu Neumarkt, die Vogtei zu Ossiach, 10 Mark neue Pfen. von der Münze zu St. Veit und zwei Gerichte an der Geyl.
Tomaschek Regesten Kärnten 9416. Mai 1339 JLHerzog Albrecht von Oesterreich verleiht dem Ludwig, Bürger von St. Veit und Schwiegersohn des Johann, Comes Vicedomb von Kärnten, das Münz= und Mauthschreiberamt daselbst.
Tomaschek Regesten Krain 986. Juli 1339 JLWienAlbrecht, Herzog zu Oesterreich u. s. w., verleiht dem Friedrich Freiherrn zu Sunneck lehenweise und erblich mehrere näher bezeichnete Lehenstücke in und um Laibach wegen Rückfalls in Folge Felonie des frühern Lehenbesitzers.
Tomaschek Regesten Kärnten 78429. November 1339 JLGrazRudmar's, Bischofes zu Seckau, Revers auf Albrecht, Herzog zu Oesterreich u. s. w., in seinem und des Kapitels Namen, betreffend das dem Bisthume Seckau verliehene Landgericht Heiligenkreuz sammt allem Zugehör und sammt der Kirche St. Marein und den dazu gehörigen Filialkirchen als Entschädigung für die früher dem genannten Bisthume gehörige Veste und Landgericht Waisenegg.
Göth Urkunden und Regesten Krain 102. April 1340 JLWienAlbrecht, Herzog zu Oestereich, Steyr und Chärnten, übertragt eine Pfandschaft über 700, dem Peter von Liebenberg schuldiger March Agleyer Pfening, von der Veste Sibenekh auf die Veste Reiffenz.
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