Görzer Regesten

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Görzer Regesten

 Datum„Datum <span style="font-size:small;">(Date)</span>“ ist ein Datentyp für Datumswerte. Er wird Attributen mit Hilfe eines von Semantic MediaWiki bereitgestellten, softwareseitig fest definierten Attributs (Spezialattribut), zugeordnet.OrtRegest
Costa Regesten Krain 81020 JLSchenkungen nach Brixen an den Bischof Hartwig von seinem Bruder Engelbert, und dessen Gemahlin Luitgarde zu Lienz, Zettlach, Aßling, — von Grafen Heinrich v. Görz, zu Görz in der Herrschaft Friaul, Königreichs Italien, von Grafen Meinhard von Görz und seiner Gemalin Mathilde von Rodeneck, Rasen und Gödnach.
Costa Regesten Krain 3327. November 1234 JLCividale del FriuliBerthold von Andechs, Patriarch von Aquileja, vergleicht sich mit seinem Neffen Grafen Menhard von Görz über den Kreuzberg durch das Kanalthal und die Klausen.
Costa Regesten Krain 351237 JLPoppo von Andechs, erwählter Bischof von Bamberg, verleiht 100 Mark aus einem, ihm eröffneten Lehen, seinem Neffen Meinhard Grafen von Görz und dessen neugebornem Sohne.
Costa Regesten Krain 3429. September 1237 JLPatriasdorfGraf Meinhard von Görz und Istrien belehnt seinen Schwiegervater Albert Grafen von Tyrol mit allen Lehen, die er vom Patriarchen zu Aquileja und vom Kärnthner Herzoge Bernard inne hat.
Costa Regesten Krain 3721. März 1241 JLBressanone/BrixenGroßer Friedensvertrag zwischen dem Bischof Egno von Brixen, Grafen Albrecht von Tyrol, dem Herzog Otto von Meran, Grafen Meinhardt von Görz und Grafen Berthold von Greifsbach, theilweise mit eingeschlossen, wie auch viele Edelherren und Ministrialen, die in dem Kriege zwischen dem Bischof und dem Vogt Theil genommen, Zerstörung der während desselben erbauten Raubschlösser und vollkommener Landfrieden rc.
Costa Regesten Krain 3830. April 1241 JLPatriasdorfFrieden zwischen dem Brixner Bischof Egno und Grafen Meinhard von Görz, vermittelt durch Albrecht, Grafen von Tyrol, dem Andechser Berthold, Patriarchen von Aquileja, und den Bischof Ulrich von Triest.
Göth Regesten Steiermark 122. Dezember 1252 JLMillstattMeinhardus, comes Goritiae urkundet, Hermann Graf von Ortenburg habe zur Loskaufung des Grafen (Albert III.) von Tirol, Schwiegervaters des Erstern, dem Erzbischofe zu Salzburg sein Erbgut in Kals mit 50 Mark Gülten für 400 Mark Silber der Art verpfändet, daß selbe, wenn sie bis zum nächsten St. Martinstag nicht zurückgelöst werden, ein Eigenthum der Kirche zu Salzburg bleiben sollen. Dafür verpfändet Graf von Görz dem zu Ortenburg Güter in Nakel bei Krainburg mit Ausnahme der Vogtei zu Veldes, und der Mannschaft des Conrad von Rittersperg und Meinhards von Goriach in derselben Art. Zeugen: Otto Abt zu Milstadt, Ulrich der Edle zu Tüffer, Wilhelm von Aicha, Hugo von Reifenberg, Heinrich Burggraf zu Luenz, Leopold von Eberstein, Bernhard Rupech, Balthasar comes, Otto capellanus domini praepositi, Friedrich von Gefies, Regenward und Leutold Burggrafen zu Ortenburg, Konrad von Techendorf, Conradus Gorides, Rudolph von Rase, Cholo von Lebenburg und der Notar Jacobus.
Costa Regesten Krain 4410. November 1254 JLDie beiden Schwiegersöhne weiland Grafen Albrechts von Tyrol, die Grafen Meinhard von Görz und Gebhard von Hirschberg theilen seinen Nachlaß.
Costa Regesten Krain 4717. August 1261 JLAdelheid, Gräfin zu Tyrol und Görz, verkauft dem Aquilejer Patriarchen Gregor die Schlösser Belgradi, Lucinico, Budiz.
Costa Regesten Krain 481262 JLTirol (Burg)Erklärung der Grafen von Görz und Tyrol, Meinhardt und Albert, daß die, zwischen Letzteren und Hermanns Grafen von Ortenburg Tochter Offnia, von den beiderseitigen Vätern verabredete Ehe, wegen den Hindernissen der Verwandtschaft nicht könne vollzogen werden.
Tomaschek Regesten Kärnten 6191273 JLLienzAlbert, Graf zu Görz und Tyrol u. s. w., verleiht dem Gregor von Velach eine Hube bey Reyvelach (Reiflach) gelegen, die er von Otto von Valkenstein zu Eigen erhalten hatte.
Tomaschek Regesten Kärnten 6204. Juni 1275 JLSteinAgnes, Gräfin von Pfannenberg, entsagt, dem Beispiel ihres Gatten Heinrich, Grafen von Pfannenberg folgend, für sich, ihren Sohn Ulrich und ihre anderweitigen Erben ihren erblichen Rechtsansprüchen auf die Herrschaften Playen und Hardeck mit allen Zugehörungen zu Gunsten ihrer Schwester Euphemia und ihres Verwandten Albert Grafen zu Görz und deren Erben, und legt dieselben in die Hände des Friedrich von Eberstein nieder.
Tomaschek Regesten Krain 6624. Jänner 1277 JLWienRudolph, röm. König, verpfändet dem Grafen Albert zu Görz die Veste Michowe (Maichau?) für 600 Mark.
Tomaschek Regesten Kärnten 62129. Dezember 1277 JLCormonsAlbert Graf zu Görz und Tyrol u. s. w. übergibt dem Heinrich, Sohn des Gerloch v. Eberstein, sein verfallenes Haus in der oberen Veste Eberstein zum Wiederaufbaue und zum Nutzgenuße mit der gewöhnlichen Burghuth und verspricht, ihm alle Ameliorationen entsprechend zu vergüten.
Tomaschek Regesten Kärnten 63215. August 1288 JLLjubljanaMeinhard, Herzog zu Kärnten, Graf zu Tirol, bestätigt dem Grafen Ulrich von Heunburg die von weiland Herzog Ulrich von Kärnten erfolgte lehenweise Verleihung eines Hauses zu Zauch sammt Zugehör, so wie den Besitz mehrerer benannter Leute.
Tomaschek Regesten Kärnten 31294 JLHeinrich von Silberberg bekennt, daß er dem Herzoge Meinhart aufgegeben hat das Haus zu Silberberg sammt Zugehör, und es hernach als rechtes Lehen für sich und seine Erben beiderlei Geschlechtes empfangen habe, so auch, daß es seine Witwe lebenslänglich niessen könne, oder daß es ihr um 100 Mark Silbers abgelöst werden müsse.
Göth Regesten Steiermark 91294 JLHeinrich von Silberberg erhält von Herzog Manhard von Kärnten sein Haus „Silberberg“ zu Lehen. Es wird bestimmt, daß, wenn er ohne Frau und Kinder stirbt, das Lehen ledig sei; hinterläßt er aber Kinder, seien es Söhne oder Töchter, so soll es ihr rechtes Lehen sein, hinterläßt er aber seine Hausfrau ohne Kinder, so sei es ihr Lehen, welches aber um 100 March Silber abgelöset werden könne.
Tomaschek Regesten Kärnten 21294 JLMainhart, Herzog von Kärnten, verleiht dem Konrad von Aufenstein und dessen eheligen Erben zu rechten Lehen den Berg und das Haus zu Karlsperch.
Tomaschek Regesten Krain 6913. Mai 1295 JLGorizia (Burg)Notariats=Instrument über den Verkauf des Schlosses Seusemberg in der windischen Mark ("in marchia slavica") sammt allen Zugehör von Seite Heinzelins von Marainvetz (Mahrenfeld?) an Albert Grafen zu Görz.
Tomaschek Regesten Krain 708. April 1300 JLGorizia (Burg)Albert, Graf zu Görz und Tirol u. s. w., verleiht dem Pangraz von Wippach einen Thurm Ungersbach als Burglehen, ferner zur erblichen Nutznießung eine Hube daselbst sammt allem Zugehör, wie auch einen Garten ebendaselbst.
Tomaschek Regesten Kärnten 64117. Dezember 1300 JLGriesLehenbrief des Herzoges Otto zu Kärnten, Grafen zu Görz und Tirol, für Ritter Reinbert von Eberstain, betreffend eine diesem lehenweise verlassene Hube in der Pfarre Hornberg.
Tomaschek Regesten Kärnten 418. Februar 1301 JLTirol (Burg)Die Herzoge Otto und Heinrich von Kärnten thun kund, daß Konrad von Schranchpaum das obere oder größere Schloß Mansperch in der Pfarre Kapellen, Diözese Salzburg, in die Hände der genannten Herzoge gelegt habe, und daß diese ihn hierauf mit diesen Gütern belehnt haben.
Göth Regesten Steiermark 135. August 1301 JLOtto von Monparis thut kund, daß er „deß Edlen vnnd deß Hochen Graffen Heinrichß von Görz getreuer diener, gegen den von Ortenburg Worden“ ist, um ihn „fleissiglichen zu Warten, mit Leuthen vnndt mit guete, vnndt ihn vnndt den seinen die Burg vnndt Veste aufzuthun, Wann Er daß gerueht vnndt Bedarf.“ Zeugen: Haug von Dewein, Heinrich Fulin, Heinrich der Cammerer von Görz, Gerold der Rauch, Rudolph von Scharfenberg, Ulrich von Guetenwerde. „Der Brieff ist geben zu Ereman in dem Stättel, in meineß Herrn Cammer.“
Tomaschek Regesten Kärnten 59. August 1301 JLTrentoDie Herzoge Otto und Heinrich von Kärnten bestätigen ihrem getreuen Konrad von Aufenstein die von ihrem Vater Herzog Mainhard gemachte Belehnung mit dem Schlosse Karlsperch in Kärnten für ihn und seine männlichen und weiblichen Nachkommen, und verfügen, daß, wenn er ohne Leibeserben mit Tod abgehen sollte, seine Frau Alica, und nach deren Tode die Schwestertochter Mathilde, Gemalin Reymberts von Glanekka (Glanegg) das erwähnte Schloss haben und benützen sollen.
Tomaschek Regesten Kärnten 64230. Jänner 1303 JLLienzGraf Albrecht von Görz und Tirol u. s. w., bekennt, daß sein Sohn Graf Albrecht mit seiner Zustimmung dem Georg von Eberstain das Amt Stein sammt dem Gerichte und der Vogtei daselbst um dritthalbhundert Mark Aquilejer Pfennige versetzt habe, und setzt die Wiedereinlösung dieses Pfandes unter gewissen genau bestimmten Modalitäten fest.
Tomaschek Regesten Kärnten 83. Februar 1303 JLSankt Veit an der GlanHerzog Heinrich von Kärnten verleiht dem Peter von Liebenberch und feinen Erben zu seinem rechten Lehen 12 Mark und 32 Pfennige Gülten zu Havenerburch und Grednich.
Tomaschek Regesten Kärnten 73. Februar 1303 JLSankt Veit an der GlanDie Herzoge Otto, Ludwig und Heinrich von Kärnten verleihen dem Peter von Liebenberg und seinen Erben zu einem rechten Lehen 12 Mark und 32 Pfennige Gülten (Leut und Gut, Stock und Stein) zu Havenerburch (Hafnerberg) und Grednich (Gradeneck ?)
Göth Regesten Steiermark 153. Februar 1303 JLSankt Veit an der GlanOtto und Heinrich, Herzoge von Kärnthen, belehnen den Peter von Liebenberg und seine Erben mit 12 March 32 Pf. an Leuten und Gütern zn „Hauenerberg vndt zu Gretnich,“ worauf derzeit sitzen: „Blessel von Seiweiach, Hertwig von Eierkhniz, Herrmann von dem Dorf, Jonas Gelen, Valentin von Grednich, Nicklay in dem Hofe, Jauch im Paumgarten, Bertholt von Simidraz, Schwelß von Lobesaue, Otto und Jonnaß von Gösschel und Heinrich an Egerdte.“ Zeugen: Graf Walther von Sterenberch; Dietrich der Pfarrer von St. Veit, Conrad von Auuenstain; Heinrich von Rottenburch, der Junge; Heinrich von Starchenberg; Heinrich der Speiser; Otto von Heylekhe, Vicedom; Ritter Berchtold von Seburch, Otto von Finchenstein; Dietmayr und Otto, Brüder von Weissenegge.
Tomaschek Regesten Kärnten 6441304 JLLienzSchreiben des Heinrich Grafen zu Görz und Tyrol u. s. w. an Hermann den Siebenberger, Burggrafen auf Wolfsberg, betreffend die Wiedereinlösung der diesem pfandweise versetzten Veste Hornberg.
Tomaschek Regesten Kärnten 6458. September 1305 JLInnsbruckOtto und Heinrich, Herzoge zu Kärnten, Grafen zu Görz und Tyrol u. s. w. Lehenbrief auf Heinrich von Eberstein über einen Hof bei Schloß Eberstein gelegen, mit fünf dazu gehörigen Huben.
Tomaschek Regesten Kärnten 6466. Oktober 1305 JLSankt VeitOttobonus, Patriarch von Aquileja, verleiht über Ersuchen der Herzoge Otto und Heinrich in Kärnten und über die Bitte des Konrad von Auvenstain, Kapitäns und Marschalls in Kärnten, lehenweise dem Georg Auoario und seinen Erben acht Marken Gülten zu Gnesau sammt allen Zugehörungen.
Tomaschek Regesten Kärnten 6494. Juli 1306 JLJudenburgHeinrich und Albrecht, Grafen zu Görz und Tyrol u. s. w., verpfänden dem Grafen Ulrich zu Heunburg und dessen Söhnen Friedrich und Hermann für eine Schuldsumme von 900 Mark Aquilejer Pfennige die Veste Stein im Jaunthale sammt allen Zugehörungen.
Tomaschek Regesten Kärnten 913. Oktober 1306 JLInnsbruckHerzog Otto von Kärnten verleiht der Margaretha von Liebenberg und ihren Kindern 12 Mark und 32 Pfennige Gülten bei Grednik und Hafnerburch, wie er dieses Lehen früher schon ihrem Gatten Peter von Liebenberg verliehen hatte.
Göth Urkunden und Regesten Krain 224. März 1307 JLGoriziaRudolph von Dyewein, Mathäus von Colored, Conrad von Grädtenegg, Ortolf von Magespurg veriechen an dissen Brieff, daß Wür vnnß mit gemainen Rath veraint haben, deß Spruchß zwischen herrn Vlrich von Reyssenberg vnd herrn Heinrich Gralant Vizthumb zu Crain und auf der March; Alß sie eß bederhalben Auf vnnß gesetzt haben, Aller der Krieg vnd sach, die sie gegen einander gehabt haben. Nun sprechen Wür deß ersten Ain Thail zu dissen Zeiten, den Andern Thail, Waß Wür mehr zu sprechen haben, den sprechen Wür Zwischen hin vnd Weihnachten, die nechst künfftig Werdten, Nun sprechen Wür, daß Herr Heinrich Gralant die Vest Waydtenberg vberantworten soll Herrn Vlrich von Reyffenberg, und soll die innhaben biß auf die Weihnachten, daß der Andere spruch geschicht, vmb dieselbe Vest vnd vmb Andere Dinge so sprechen Wür vmb den Satz, den herr Heinrich Gralant Auf die vorgenannte Vest, Alß Er vor gehabt hat, vmb Zway hundert March, vnd Aini March, alter Agleyer Pfenning, daß ihm der Herr Vlrich von Reyffenberg geben soll, Vierzig March biß auf St. Michaelß Tag, von den heurigen Jar vnd biß Er sich der vorgenannten Pfenning entheb, vnd noch hernach nieht gewehrt hat, daß sie auch ihm den Anderen spruch, vnd Waß herr Heinrich Gralant von den vorgenanten guet, daß der Vest zuegehöret, abgenohmben hat, es seye an Khorn oder fleisch oder Käß, Wie eß gehaissen ist, das Herr Vlrich mit rechter Raittung zaigen mag, daß soll Er ihm abschlagen, An den vorgenannten Zway hundert Marchen vnnd der Ainen, vmd nit an den Virzig, die er ihm Hever geben soll, so sprechen Wür auch vmb die Zwanzig March Agleyer, die herr Heinrich gelichen hat Herrn Vlrich von Reyffenberg, daß Er ihm die geb, biß auf St. Michaelß Tag oder Er geb seines guets Alß vill, daß Er sich wirdt der Zwainzig March nach Matthäus von Colored rath. So sprechen Wür, daß Herr Vlrich die Vest Waydtenberg selbst in seiner gewehr haben soll, vnnd soll von derselben Vest, vnsern herrn von Kernten vnnd auch vnsern Herrn von Görz kein schad geschehen, daß Gott nicht wolle, daß kein krieg zwischen den herren Werdte, Thete aber Herrn Vlrich an seinen guet yemandt ichteß, dessen Wöhre Er sich, vnnd sol dabey herrn Heinrich Gralants guet auch sicher sein, daß da bey der Geyl gelegen ist. So sprechen Wür auch, Wan ihrer einer Zwischen hin vnnd Weihnachten, daß der Andere spruch gehet, so soll eß einer dem anderen vierzehn Tag vor khundt Thuen, ob sie in dem Landte seint, der Heinrich Gralant zu Crain, vnnd Herr Vlrich hin in den Landt, vnnd sollen den Tag nehmen vnnd geben beedenthailß ohne alle geuardte vnd ohne alle bessen list, vmd ob ihrer Einer oder bede Ehehafft noth irret, daß soll ihnen beedenthalben nichts schaden, An ihren recht, Aber auf einen andern Tag, vmd derselb Tag soll sein entweder zu Mouenz oder zu Wipach, vmd soll vnser herr graff Heinrich von Görz, Herrn Heinrich Gralant sichern, ihme vmd alle die, die mit ihm khommen zu demselben Tag, darzue khommen, dabey Wesent, vnnd Wider von danen faren, auf ihrer sicherheit, vmd ob deren Vier entschaidleith, Ainer oder Zween zu den Tag nit kommen mechten, so soll ihr yedtweder ain andere nehmben für den, der da abginge, ohne allen bessen list. So sprechen Wür, ob Wür vnnß die vorgenamdten entschaidtleith nicht verrichten mechten, Zu dem andern spruch, so nehmben Wür zum vber Mann Herrn Conradt von Lackh, mechten Wür den nicht gehaben, so sollen Wür die vorgenannte entschaidtleith, mit gemainen Rath Ainen andern vber Mann nemen. So sprechen Wür auch, Wer den spruch nit stet helt, den Wür nun heunt gesprochen haben vnnd noch sprechen sollen, Zwischen hin vnd Weihnachten, der Were dem Anderen, der Peen dreyhundert March Agleyer verfahllen, die sye beedenthalb ein ander verbüergt haben, der Vlrich von Reyffenberg, vnnd Herr Heinrich Gralant vmd sprechen, daß in den Worthen der spruch vnuerbrochen vnnd stett bleibe, daß unser Herr Graff Heinrich von Görz, von seinen gnadten, An dissen offenen brieff sein hangendteß Insigl legen soll, der breff ist geschriben da seit Christi geburth ergangen waren dreyzehn hundert vmd Siben Jar, deß freytags in der Osterwochen, zu Görz bei denen Minderen brüedere — quod quidem appensum fuisse notatur, sed nunc ammissum inuenitur.
Göth Regesten Steiermark 196. April 1307 JLZenoburg (Burg)Otto et Henricus, Herzoge in Kärnten, belehnen Conrad von Auffenstein mit 10 Friesacher Mark Gülten in Gnesau von jenen Gütern, die Friedrich von Havenerburch inne hatte.
Tomaschek Regesten Kärnten 106. April 1307 JLZenoburg (Burg)Die Herzoge Otto und Heinrich von Kärnten verleihen dem Konrad von Aufenstein die Güter des Patriarchen von Aquileja in der Gnesau, welche Friedrich von Havenerburch von denselben besaß, ihm und seinen Erben zu rechten Lehen.
Tomaschek Regesten Kärnten 118. September 1307 JLVipiteno/SterzingHerzog Otto von Kärnten verleiht den Brüdern Albrecht und Niclas von Freiberg die Burg und den Thurm zu Hardeck (im Glanthale), wie er selbe von den Greifenfelsern gekauft habe, gegen Abtretung aller ihrer Rechte und Ansprüche an der Burg Freiberg, zu Lehen.
Göth Regesten Steiermark 2010. November 1307 JLDietmar von Weissenek bekennt, von Herzog Otto von Kärnten seien ihm Zehente und Güter auf dem Teholdtsberg, zu Dostnich, Kadiznikh und zu Köhlikh auf Wiederlösung versetzt worden.
Tomaschek Regesten Kärnten 1211. November 1307 JLDietmar von Wissenek reversirt sich dem Herzoge Otto von Kärnten für eine bestimmte angegebene Anzahl von Verpfändungen.
Göth Regesten Steiermark 2110. Dezember 1307 JLTirol (Burg)Nos Otto D. G. Dux Carinthiae, Comes Tyrolis et Goritiae, Aquilegensis, Tridentinensis et Brixiensis Ecclesiarum Aduocatus, tenore praesentium recognoscimus profitentes, quod inspectis fidelibus et gratis seruicijs nobis per fidelem uirum dilectum Petrum de Liebenberch exhibitis, et imposterum ut speramus, tam fideliter, quam efficaciter exhibendis, eundem Petrum et omnes haeredes suos utriusque sexus, inuestiuimus et autoritate praesentium inuestimus ad rectum et legale feodum de duobus nostris mansis, dictis Tauer, sitis in Villa dicta Pulpo quos colit Otto, et de uno manso nostro iacente ibidem, quem colit. Dietmarus, cum omnibus iuribus et pertinentijs suis consitis et inconsitis, seu etiam inquirendis, tenendis, usitandis, colendis et perpetuo pacifice possidendis. Promittentes pro nobis et haeredibus nostris praefatos Petrum et haeredes suos in mansis ante dictis manutenere, defendere et warentare, prout mos et ius consimilis feodi postulat et requirit. In cuius rei testimonium et robur praesentes litteras eis dedimus nostri pendentis, sigilli munimine roburatas. Actum et datum Tyrolis in praesentia fidelium nostrorum Henrici de Rottenberch, Magistri Curiae; Conradi de Auuenstain; Henerici Marschali de Laubers; Alberti de Vellenberch, militum, Conradi de Gredneker; Ortolfi de Santo Vito et aliorum testium rogatorum. A. D. Milesime trecentesimo septimo, die decimo Decembri. Indict. quinta.
Tomaschek Regesten Kärnten 1310. Dezember 1307 JLTirol (Burg)Otto, Herzog von Kärnten, verleiht dem Peter von Liebenberch und seinen Erben beiderlei Geschlechtes ein rechtes Lehen im Dorfe Pulst.
Göth Regesten Steiermark 2211. Dezember 1307 JLTirol (Burg)Herzog Otto verleiht dem Conrad von Aufenstein das Marschall=Amt in Kärnten mit allen Rechten, „deß ersten so Wir oder vnser nachkhomen ze gerichte sizen in dem Landt ze Khernten, so mag der Marschalkh ainist in dem Jar einen schedelich Man, von dem gerichte furren vnndt nemen, dem verteylet ist vor vnnß, oder vor vnnseren Nachkhommen, vnndt mag den Ledik lazzen, Vnd mit im schaffen, swas Er will, auch sulen Wür einen Hoffmarschalkh in Khernten sezen nach seinem rat, vnnd sol derselb Hofmarschalkh von In den stab empfangen, vnndt wer, daz Er unnß oder Im nicht wol enfugte, so mag Er Im Wol vercheren, vnnd sulen nach seinem rat unnd nach seiner pett einen anderen sezen, der im mit dem stab Wartent sey, auch soll Er daz geleit in dem Landte ze Khernten Haben, vnndt Ander nieman, Wan Er, auch soll er haben alle Jahr zu seinem Ampt drei Hundert Mutt Habern, vnd ain March pheninge, so Hat Er auch daz recht, swen ein schedlich Man, in dem Hoff geuangen Wirt, so sol Im In der Hoffmarschalch antwurten, Alß in der gurttel beuangen hat, vnnd sol Er selb vber in richten, auch ist daz sein recht, swen ein geschray Wirt in dem Landt ze Khernten, ist daz Er dem geschray nach Volget mit seinem aufgeworfen Venleyn, so sol in daz lant Volch allen nach volgen, Arem vnndt reich, vnndt swer daz versizet, der sol schuldick seyn, dem vorgenanten Marschalkh ze Busse achzig pfenninge ze geben.“ Zeugen: Heinrich von Rottenburch, Hofmeister; Albrecht von Vellenberch; Ulrich von Liebenberg; Peter der Liebenberger; Ortolf von St. Veit.
Tomaschek Regesten Kärnten 1421. Dezember 1307 JLOrtholf und Mathias Brüder von St. Veit bestätigen dem Herzoge von Kärnten den Empfang von 100 Mark als Schadenersatz für den ihnen von ihm zugefügten Schaden (eigentlich den sie bei der feindlichen Belagerung und Einnahme seinetwegen erlitten).
Tomaschek Regesten Kärnten 1511. Jänner 1308 JLTirol (Burg)Otto, Herzog von Kärnten, verleiht in seinem und im Namen seines Bruders König Heinrich's dem Konrad von Aufenstein und seinen Erben beiderlei Geschlechtes das Haus zu Treuen (Trewein?) um 500 Mark Silber.
Tomaschek Regesten Kärnten 1611. Jänner 1308 JLPfandrevers des Konrad von Aufenstein über das ihm vom Herzoge von Kärnten pfandweise übergebene Schloß Treuen.
Tomaschek Regesten Kärnten 1813. Jänner 1308 JLTirol (Burg)Eberhart von Cholatz (Cholnitz?) bestätigt für sich und seine Erben den Empfang von 75 Mark Aglaier den Herzogen Otto und Heinrich von Kärnten und verbürgt seine Dienste.
Tomaschek Regesten Kärnten 1713. Jänner 1308 JLChunrat der Donner und Gundacher von Werdenburch reversiren sich über ihnen von den Herzogen Otto und Heinrich aufgetragene Aemter.
Tomaschek Regesten Kärnten 1922. Jänner 1308 JLSeifrit von Challenberch verspricht sammt seinen Erben dem Herzog Otto zu dienen.
Tomaschek Regesten Krain 222. Jänner 1308 JLTirol (Burg)Der junge Galle reversirt sich dem Herzog Otto von Kärnten über 5 Huben zu Greznikh, die ihm für 20 Mark Aglaier Geld in Satz egeben sind.
Göth Regesten Steiermark 2322. Jänner 1308 JLTirol (Burg)Seyfried von Gallenberg verbindet sich dem Herzoge Otto zu Kärnten den Zehent zu Strenßnikh, den er für 40 Mark Agleyer satzweise inne hat, nach erfolgter Ablösung rückzugeben. Sigler: Konrad von Aufenstein.
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