Ankershofen Regesten Kärnten 30

Aus Quellen Alpen-Adria

Gottlieb Freiherr von Ankershofen, Urkunden-Regesten zur Geschichte Kärntens. In: Archiv für österreichische Geschichte 1 (1848), S. 15.



30. 23. Mai 927. Synode des Erzbischofs Adalbert von Salzburg in der Kirche der heiligen Maria bei der Pfalz Caranta (in ecclesia Sancte Marie ad Carananam), worin der Erzbischof seinem Chorbischofe Gotabert und dessen Vogt, dem Herzoge Berthold, für einige abgetretene Güter, nachstehende Ortschaften: St. Maria bei der Pfalz Caranta (Maria Saal), St. Peter in der Pfalz Caranta (Karnburg), St. Lorenzen, Görtschitsch (Kurzizam) Seliessen (Zelezna) St. Peter bei Osterwitz, St. Maria an der Drau, Treffen, Mouriza Kimundi (Mürzhofen), Rottenmann, das Lehen der Nonne Engilhild im Lavantthale nebst Eigenleuten beiderlei Geschlechtes, Zehenden und sonstigen Zugehör für die Lebensdauer Gotaberts mit der Bedingung schenkt, dass Engelhilt Görtschitsch, Seliessen und St. Peter bei Osterwitz, die Nonnen Kerni aber das Muoriza Kimundi für ihre Lebensdauer besitzen sollen.

Zeugen waren: die Grafen Rodprecht, Dietmar, Sigibold, dann Reginhart, Arpo, Uueriant, Marwart, Ascuuin, Herolt, Turdagouss, Sarahilo, Arnkis, Diotram, Hinto, Auo, Zuentibold, Erinperht, Ernust, Egiuuint, Kerhoh, Luitprant, Noting, Uuoluo, Chunirich, Regimhoh, Arpo, Raci, Enci, Papo, Roholf, Ruodperht, Uuielant.

Actum in Synodo in ecclesia sancte Marie ad Carantanam anno dominice incarnationis DCCCCXXVII. Indict. XV. sub die X. Kalendas Jun.

Anhang zur Juvavia S. 126. Kärnt. Zeitsch. III. S. 175 Archiv u. s. w. 819. S. 560.