Tomaschek Regesten Kärnten 1

Aus Quellen Alpen-Adria

Ignaz Tomaschek, Regesten zur Geschichte Kärntens. In: Archiv für vaterländische Geschichte und Topographie 6 (1861), S. 129.



1. 1277. 11. Sept.. Raymund, Patriarch von Aquileia, belehnt den Grafen Friedrich von Hortenburch (Ortenburg) in Gegenwart von Zeugen mit den Lehenschaften der Aquileier Kirche, wogegen dieser den Eid des Gehorsams als Vasall leistet.

(Original-Perg. Siegel fehlt.)


26. 1309. 13. Aug.. Otto, Herzog von Kärnten, belehnt Ulrich von Silberberg mit der Burg zu Reynek mit dem dabei gelegenen Hof mit allen Rechten, welche ihm sein Bruder König Heinrich von Böhmen verliehen hat.

(O. Perg. 1 sig. pend. Reitersiegel Herzog Otto's.)

34. 1311. 21. Decemb.. Heinrichs König von Böhmen, Herzog von Kärnten, Pfandbrief für Ulrich von Silberberch über 1½ hundert Mark Berner.

(O. Perg. S. fehlt; an der entsprechenden zweiten Urkunde S. häng)

42. 1315. 03. Mai.. Der römische König Friedrich verleiht dem Konrad von Auffenstein das Schloß Gurnitz mit allen Rechten, wie selbe bisher Dietmar von Greifenvels, der es ihm zu diesem Zwecke anheim gesagt, besessen hat.

(O. P. Spiegel fehlt, abgeschnitten ; die Urkunde stark verletzt.)


43. 1316. 12. März.. Friedrich, römischer König verleiht dem Stephan, Herzog von Slavonien, 350 Mark auf den ihm bereits verpfändeten Gütern.

(O. P. Spiegel.)


44. 1316. 23. Juni.. Heinrich, König von Böhmen :c., versetzt dem Konrad von Auffenstein die Feste Windischgretz.

(O. P. S.)


45. 1316. 06. Juli.. Friedrich, römischer König, verleiht dem Stephanus, Herzog von Slavonien, 200 Mark Silber für die Auslagen, die er im Dienste des Königs und des Reiches gemacht, und verweiset diese 200 Mark auf die dem Herzog schon früher verpfändeten Güter.

(O. P. Sigill beschädigt.)


46. 1317. 28. Jan.. Heinrichs, König von Böhmen :c., Pfandbrief für Peter von Liebenberg um 17 Mark Geldes auf das Amt Reifnitz.

(O. P. S.)


47. 1317. 03. Okt.. Heinrich, König von Böhmen :c., bezeugt, daß ihm die Brüder Dietmar, Ott und Hartneid von Weißenekke ihr freies Eigen, das Haus zu Hartneidstein in dem Lavantthale und 10 Mark jährlicher Gülten auf benannten Gütern nächst dieser Feste freiwillig zu Lehen aufgetragen hätten, und daß er ihnen dasselbe hierauf zu Lehen gegeben habe.

(O. P. 1 sig. pend.)


48. 1318. 28. Feb.. Lehenbrief des Grafen Meinhard zu Ortenburg an den Herrn von Chellerberg über zwei Güter in Fresach.

(O. P. Siegel abgegriffen.)


49. 1318. 05. März.. Lehenbrief des Grafen Meinhard zu Ortenburg an Fritz Clech von Milstat über zwei Güter in dem Dorfe Chößing.

(O. P. 1 h. S.)