U-1341-08-06-0001
1341 August 6, Celje
Regest
Heinrich der Pebinger bestätigt, von Graf Friedrich I. von Cilli 150 Gulden und 93,5 alte Grazer Pfenniger von den Schulden von 400 Gulden erhalten zu haben.
Transkription
Ich Heinr. der Pebinger vnd mein howſurowͤ vnd mein bruͤder veriehen vnd tuͤn chunt mit diſem brif daz vns vnser genediger herre der edel graf Fridr. von Cili vnd ſein erben geben vnd gewert habent anderhalb hundert guldein vnd viͤrdhalb vnd newnczig march alter Greczer phening an den viͤr hundet guldein der ſi vns ſchuldig ſind als iͤr brief ſeit, den wiͤr dar vmb haben. Vnd ſagen ſew der ledich. Mit vrchunt diſes brifes der verſigelt iſt mit meins vorgenanten Heinr. des Pebinger anhangunden inſigel. Der brif iſt geben dacz Cili nach Chriſtes gepuͤrd drewczehen hundert iar dar nach in dem ain vnd vierzigiſtem iar des neſten mentag nach ſand Oſwalts tag.
Beschreibung
Privaturkunde, Charta, deutsch
Perg., 20,5 × 7 cm (Plica 1,5 cm)
1 Sig. pend. ab (1 Einschnitt für Siegelbefestigung mit kurzem Pergamentstreifen erhalten)
Archivvermerke
verso
Pebinger quittung
1341. 12t August
Cili
No: 10. Ladl: 41. [1]
Überlieferung
Ausfertigung
Arhiv Republike Slovenije, Zbirka listin, 1341 VIII 6 (SI AS 1063/4066)
ehemalige Signaturen ARS: CE I 66; C/66, ZL 4066
vormals: Haus-, Hof- und Staatsarchiv, Allgemeine Urkundenreihe, 1341 VIII 6 (bis 1983)
Abschrift
Steiermärkisches Landesarchiv, Allgemeine Urkundenreihe, 2192a (Matthias Pangerl, 24. September 1867)
Nachweise
Drucke
Domenig, Christian: Die Urkunden der Grafen von Cilli. Bd. 1: 1341–1399 [in Bearbeitung].
Regesten
Krones, Franz: Die Freien von Saneck und ihre Chronik als Grafen von Cilli. Erster Theil: Die Freien von Saneck und der erste Graf von Cilli. Quellenmäßige Geschichtsstudie . Graz 1883, Nr. 107 S. 167.
Thomas, Christiane: Cillier Urkunden (2. Teil). Archivbehelf zu den durch das österreichisch-jugoslawische Archivabkommen betroffenen Beständen der Allgemeinen Urkundenreihe . In: Mitteilungen des Österreichischen Staatsarchivs 37 (1984), S. 362–375, hier Nr. 78 S. 368.