U-1433-01-10-0001: Unterschied zwischen den Versionen

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== Transkription ==
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Wir [[authority::Hermann II., Graf von Cilli|Herman]] graf ze Cili vnd in dem Seͣger etc. ban in Windiſchen lannden bekennen, offenlich mit dem brief vmb ſölh zwayung, ſo da geweſen ſind, zwiſchen des hochwirdigen, herren vnſers beſunderlieben freündes, herren [[persName::Johannes II. von Reisberg, Erzbischof von Salzburg|Johannſns]], erczbiſchofs ze Salczburg etc., ains tayls, vnd des edlen vnſers lieben öhaims [[persName::Friedrich IX. von Pettau|Fridreichs]] von Pettaw öbriſten marſchalkchs in [[provincia::Steyer|Steyrn]], des andern, von wegen, der lehenſchëft, ſo der ieczgenant, Fridreich, von Pettaw, von dem egenanten goczhaws Salczburg, zulehen hat, das wir dazwiſchen, ſouerren getaydingt vnd ſy darumb bayderſeÿt miteinander mit irer bayder guten willen, vnd wiſſen, gütlich bericht vnd gancz geaynet haben, alſo, das der egenant vnſer freundt, der von Salczburg dem benanten, Fridreichen von Pettaw vnd ſeinen erben, ſeine lehen, mit namen, die veſſten vnd stat [[placeName::Ormož|Fridaw]], die veſſten vnd markcht [[placeName::Središče ob Dravi|Polſtraw]], vnd die veſſten [[placeName::Vurberk|Wurmberg]], mitſambt den mäwten zöllen gerichten vnd allen andern iren zugehörungen, vnd auch alle andere lehen die derſelb von Pettaw von, dem obgenanten gotzhaws Salczburg, zulehen, hat, wo die in den lannden [[provinica::Steyer|Steÿrn]] vnd [[provincia::Kärnten|Kërnden]], oder andern enden, gelegen ſind verlihen vnd die auch, der egenant von Pettaw alſo in vnſrer gegenwurtikeyt, empfangen hat, als das dann der lehenbrief, im von dem obgenanten von Salczburg, darumb gegeben klërlicher innhaldet, vnd auſweyſet vnd des zu vrkunt, haben wir vnſer inſigel an den brief gehenget. Geben zu [[placeName::Ptuj|Pettaw]] an sambſtag, nach ſand Erharts tag nach Kriſti gepürde vierczehenhundert jar vnd darnach in dem dreyvnddreiſſigisten jare.
Wir [[authority::Hermann II., Graf von Cilli|Herman]] graf ze Cili vnd in dem Seͣger etc. ban in Windiſchen lannden bekennen, offenlich mit dem brief vmb ſölh zwayung, ſo da geweſen ſind, zwiſchen des hochwirdigen, herren vnſers beſunderlieben freündes, herren [[persName::Johannes II. von Reisberg, Erzbischof von Salzburg|Johannſns]], erczbiſchofs ze Salczburg etc., ains tayls, vnd des edlen vnſers lieben öhaims [[persName::Friedrich IX. von Pettau|Fridreichs]] von Pettaw öbriſten marſchalkchs in [[provincia::Steyer|Steyrn]], des andern, von wegen, der lehenſchëft, ſo der ieczgenant, Fridreich, von Pettaw, von dem egenanten goczhaws Salczburg, zulehen hat, das wir dazwiſchen, ſouerren getaydingt vnd ſy darumb bayderſeÿt miteinander mit irer bayder guten willen, vnd wiſſen, gütlich bericht vnd gancz geaynet haben, alſo, das der egenant vnſer freundt, der von Salczburg dem benanten, Fridreichen von Pettaw vnd ſeinen erben, ſeine lehen, mit namen, die veſſten vnd stat [[placeName::Ormož|Fridaw]], die veſſten vnd markcht [[placeName::Središče ob Dravi|Polſtraw]], vnd die veſſten [[placeName::Vurberk|Wurmberg]], mitſambt den mäwten zöllen gerichten vnd allen andern iren zugehörungen, vnd auch alle andere lehen die derſelb von Pettaw von, dem obgenanten gotzhaws Salczburg, zulehen, hat, wo die in den lannden [[provinica::Steyer|Steÿrn]] vnd [[provincia::Kärnten|Kërnden]], oder andern enden, gelegen ſind verlihen vnd die auch, der egenant von Pettaw alſo in vnſrer gegenwurtikeyt, empfangen hat, als das dann der lehenbrief, im von dem obgenanten von Salczburg, darumb gegeben klërlicher innhaldet, vnd aufweyſet vnd des zu vrkunt, haben wir vnſer inſigel an den brief gehenget. Geben zu [[placeName::Ptuj|Pettaw]] an sambſtag, nach ſand Erharts tag nach Kriſti gepürde vierczehenhundert jar vnd darnach in dem dreyvnddreiſſigisten jare.


== Archivvermerke ==
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Stempel Doppeladler mit Salzburger Wappen bei Initiale
Stempel Doppeladler mit Salzburger Wappen 2. F. bei Initiale


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1433
1433 [brauner Stift]


=== Verso ===
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punctamen. domini Hermanni comitis Cilie ? Jo. ar. Salcz. et Fridr. de Pettaw, ? feodem praefatus de Pettaw poſſidet ab eͣcc. praedicta.  
24
 
? domini Hermanni comitis Cilie ? Jo. ar. Salcz. et Fridr. de Pettaw, ? feodem praefatus de Pettaw poſſidet ab eͣcc. praedicta.  


Ao 1433  
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Fasc. 50  
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Aufkleber: archiv Rub VI N 50/60  
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== Beschreibung ==
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Sig. pend. fehlt
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[[material::Perg.]], [[dimension:: 26 x 18 cm]], Plica 5 cm


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[[surrogate::Salzburger Landesarchiv]], Salzburger Kammerbücher, Band 4, Nr. 78, S. 172f. und Nr. 125, S. 317f. (15. Jahrhundert)
[[surrogate::Haus-, Hof- und Staatsarchiv]], Handschriftensammlung, W 194/4 (Salzburger Kammerbücher, Band 4), Nr. 78, S. 172f. und Nr. 125, S. 317f. (15. Jahrhundert)


[[surrogate::Steiermärkisches Landesarchiv]], Allgemeine Urkundenreihe, 5365 (19. Jahrhundert)
[[surrogate::Steiermärkisches Landesarchiv]], Allgemeine Urkundenreihe, 5365 (19. Jahrhundert)
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[[Kategorie:Cillier Urkunden]]
[[Kategorie:Cillier Urkunden]]
[[Kategorie:Domenig Cilli 2]]
[[Kategorie:Domenig Cilli 2]]
[[Kategorie:Pettauer Urkunden]]
[[Kategorie:Salzburger Urkunden]]

Aktuelle Version vom 18. Juli 2023, 11:24 Uhr

1433 Jänner 10, Ptuj

Regest

Graf Hermann II. von Cilli entscheidet den Streit zwischen Johannes II. von Reisberg, Erzbischof von Salzburg, und Friedrich IX. von Pettau.

Transkription

Wir Herman graf ze Cili vnd in dem Seͣger etc. ban in Windiſchen lannden bekennen, offenlich mit dem brief vmb ſölh zwayung, ſo da geweſen ſind, zwiſchen des hochwirdigen, herren vnſers beſunderlieben freündes, herren Johannſns, erczbiſchofs ze Salczburg etc., ains tayls, vnd des edlen vnſers lieben öhaims Fridreichs von Pettaw öbriſten marſchalkchs in Steyrn, des andern, von wegen, der lehenſchëft, ſo der ieczgenant, Fridreich, von Pettaw, von dem egenanten goczhaws Salczburg, zulehen hat, das wir dazwiſchen, ſouerren getaydingt vnd ſy darumb bayderſeÿt miteinander mit irer bayder guten willen, vnd wiſſen, gütlich bericht vnd gancz geaynet haben, alſo, das der egenant vnſer freundt, der von Salczburg dem benanten, Fridreichen von Pettaw vnd ſeinen erben, ſeine lehen, mit namen, die veſſten vnd stat Fridaw, die veſſten vnd markcht Polſtraw, vnd die veſſten Wurmberg, mitſambt den mäwten zöllen gerichten vnd allen andern iren zugehörungen, vnd auch alle andere lehen die derſelb von Pettaw von, dem obgenanten gotzhaws Salczburg, zulehen, hat, wo die in den lannden Steÿrn vnd Kërnden, oder andern enden, gelegen ſind verlihen vnd die auch, der egenant von Pettaw alſo in vnſrer gegenwurtikeyt, empfangen hat, als das dann der lehenbrief, im von dem obgenanten von Salczburg, darumb gegeben klërlicher innhaldet, vnd aufweyſet vnd des zu vrkunt, haben wir vnſer inſigel an den brief gehenget. Geben zu Pettaw an sambſtag, nach ſand Erharts tag nach Kriſti gepürde vierczehenhundert jar vnd darnach in dem dreyvnddreiſſigisten jare.

Archivvermerke

Recto

Stempel Doppeladler mit Salzburger Wappen 2. F. bei Initiale

Plica

1433 [brauner Stift]

Verso

24

? domini Hermanni comitis Cilie ? Jo. ar. Salcz. et Fridr. de Pettaw, ? feodem praefatus de Pettaw poſſidet ab eͣcc. praedicta.

Ao 1433

archiv
Rub. 6.
Fasc. 50

1433. [brauner Stift]

Aufkleber: archiv Rub. VI No: 50/60

Beschreibung

Sig. pend. fehlt (Einschnitt vorhanden)

Perg., 26 x 18 cm, Plica 5 cm

Überlieferung

Ausfertigung

Salzburger Landesarchiv, Originalurkunden, 1433 I 10

Abschrift

Haus-, Hof- und Staatsarchiv, Handschriftensammlung, W 194/4 (Salzburger Kammerbücher, Band 4), Nr. 78, S. 172f. und Nr. 125, S. 317f. (15. Jahrhundert)

Steiermärkisches Landesarchiv, Allgemeine Urkundenreihe, 5365 (19. Jahrhundert)

Nachweise

Regest

Weiss, Norbert: Das Städtewesen der ehemaligen Untersteiermark im Mittelalter. Vergleichende Analyse von Quellen zur Rechts- Wirtschafts- und Sozialgeschichte (Forschungen zur geschichtlichen Landeskunde der Steiermark 46). Graz 2002, 1433 Jänner 10, Pettau, [S. 379]. [1]