Göth Regesten Steiermark 22: Unterschied zwischen den Versionen

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Georg Göth, Urkunden-Regesten für die Geschichte von Steiermark vom Jahre 1252 bis zum Jahre 1580. In: Mittheilungen des historischen Vereines für Steiermark 5-13 (1854-1864).
{{Göth Regesten Steiermark 1}}, hier S. 222.


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[[Kategorie:Göth Regesten Steiermark]]
[[Kategorie:Göth Regesten Steiermark]]
[[Kategorie:Regest]]
[[Kategorie:Grazer Hofschatzgewölbebücher]]
[[Kategorie:Görzer Regesten]]

Aktuelle Version vom 19. Mai 2025, 15:19 Uhr

Göth, Georg: Urkunden-Regesten für die Geschichte von Steiermark vom Jahre 1252 bis zum Jahre 1580. In: Mittheilungen des historischen Vereines für Steiermark  5 (1854), S. 213–240, hier S. 222.



22. 1307. 11. Dezbr. Schloß Tirol. (deß nechsten Montageß Vor sand Lucien Tag.) Herzog Otto verleiht dem Conrad von Aufenstein das Marschall=Amt in Kärnten mit allen Rechten, „deß ersten so Wir oder vnser nachkhomen ze gerichte sizen in dem Landt ze Khernten, so mag der Marschalkh ainist in dem Jar einen schedelich Man, von dem gerichte furren vnndt nemen, dem verteylet ist vor vnnß, oder vor vnnseren Nachkhommen, vnndt mag den Ledik lazzen, Vnd mit im schaffen, swas Er will, auch sulen Wür einen Hoffmarschalkh in Khernten sezen nach seinem rat, vnnd sol derselb Hofmarschalkh von In den stab empfangen, vnndt wer, daz Er unnß oder Im nicht wol enfugte, so mag Er Im Wol vercheren, vnnd sulen nach seinem rat unnd nach seiner pett einen anderen sezen, der im mit dem stab Wartent sey, auch soll Er daz geleit in dem Landte ze Khernten Haben, vnndt Ander nieman, Wan Er, auch soll er haben alle Jahr zu seinem Ampt drei Hundert Mutt Habern, vnd ain March pheninge, so Hat Er auch daz recht, swen ein schedlich Man, in dem Hoff geuangen Wirt, so sol Im In der Hoffmarschalch antwurten, Alß in der gurttel beuangen hat, vnnd sol Er selb vber in richten, auch ist daz sein recht, swen ein geschray Wirt in dem Landt ze Khernten, ist daz Er dem geschray nach Volget mit seinem aufgeworfen Venleyn, so sol in daz lant Volch allen nach volgen, Arem vnndt reich, vnndt swer daz versizet, der sol schuldick seyn, dem vorgenanten Marschalkh ze Busse achzig pfenninge ze geben.“ Zeugen: Heinrich von Rottenburch, Hofmeister; Albrecht von Vellenberch; Ulrich von Liebenberg; Peter der Liebenberger; Ortolf von St. Veit. T. I. 120.