Göth Regesten Steiermark 445: Unterschied zwischen den Versionen
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Aktuelle Version vom 27. Oktober 2025, 12:11 Uhr
Göth, Georg: Urkunden-Regesten für die Geschichte von Steiermark vom Jahre 1252 bis zum Jahre 1580. In: Mittheilungen des historischen Vereines für Steiermark 8 (1858), S. 171–196, hier S. 186.
445. 1441. 3. April. (Montag nach Judica.) Leonhard Pokhel von Salzburg, Stadtpfarrer zu St. Gilgen (St. Aegidius) zu Gratz, erhält vom römischen Könige Friedrich IV. 7 Pfund Pfening Gülten zu Waltendorf. Dafür muß er 4 leinene Chorröcke, 4 Gugl, 2 Kreuzfähnlein von Seide, 2 Glaslaternen mit Kerzen von Wachs für den Dienst beim Frohnleichnamsfeste und beim Versehen der Kranken anschaffen und erhalten; 4 Schulknaben sollen für das Tragen der Fähnlein und Laternen jedesmal 4 Wiener Pfeninge erhalten, der Meßner aber für die Reinigung und Aufbewahrung benannter Requisiten jährlich 60 Wiener Pf. Siegler: Hans Duster, Pfarrer zu Gratwein; Benedict, Deutschordens=Comthur zu Gratz am Leeh. Tom. I. 797.