Muchar Regesten Innerösterreichs 425: Unterschied zwischen den Versionen

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Urkunden-Regesten für die Geschichte Innerösterreichs vom Jahre 1312 bis zum Jahre 1500. In: Archiv für Kunde österreichischer Geschichts-Quellen 2 (1849), S. 429–510, hier S. 495f.
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[[Kategorie:Muchar Regesten Innerösterreichs]]
[[Kategorie:Muchar Regesten Innerösterreichs]]
[[Kategorie:Regest]]
[[Kategorie:Habsburger Regesten]]
[[Kategorie:Herrscherregesten]]
[[Kategorie:Regesten Friedrich III.]]
[[Kategorie:Regesten der Stadt Leoben]]

Aktuelle Version vom 28. April 2025, 18:34 Uhr

Muchar, Albert von: Urkunden-Regesten für die Geschichte Innerösterreichs vom Jahre 1312 bis zum Jahre 1500 . In: Archiv für Kunde österreichischer Geschichts-Quellen  2 (1849), S. 429–510, hier S. 495f.



425. 1492. 9. Juli (Montag vor Margareten). Linz. Urkunde K. Friedrichs IV. Hinsichtlich des Rauheisens wird befohlen: Die von Leoben, mit dem Radmeister vereint, sollen zu Leoben und bei der Muhr, wo es am besten gelegen ist, Stätten, Kohlgebäude zum Kohlaufschütten errichten; die Radmeister sollen die Köhler mit nöthigem Gelde versehen, damit dann auch das Kohl genügend erzeugt und von ihnen selbst zum Berge abgeführt werden könne. Alles, auch der dritte Wagen Eisen soll den Leobner künftig gegeben und die Briefe darüber, so die Radmeister vom K. Friedrich IV. haben, sollen sie den Leobnern herausgeben. Wegen der Kohlung an den Städten bei Leoben, bei der Muhr wolle der Kaiser noch absonderlich mit den von Leoben handeln. Indessen sollen weder Radmeister, noch Leobner einander in die ihnen jeden Theil zugetheilten Wälder nicht greiffen.